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Wie gehe ich vor?

anke

Nutzer
Registriert seit
9 Juni 2007
Beiträge
14
Hallo zusammen!
ImMärz 2007 hatte ich einen Verkehrsunfall.( ich bin nicht schuldig, Ergebnis war Beinfraktur mit oberen Sprunggelenk) 6 Wochen Fixateur und bis heute noch regelmäßig Physiotherapie. Nun soll das Metall aus dem bein entfernt werden. Danach würde ich sehr gern eine Kur haben wollen, um den Unfall zu verarbeiten, um die Beweglichkeit zu verbessern und die Schmerzphasen eventuell zu reduzieren. Wo stelle ich den Antrag und was für mich auch sehr wichtig ist, wie kann mein Sohn mich begleiten. Er ist 11 Jahre und eine Trennung ist nicht so schön. Durch den Unfall musste er mich schon einige Zeit entbehren und eine tolle Erfahrungen war es für ihn wirklich nicht. Mein Mann arbeitet im 3 Schichtsystem, so dass die Betreuung nicht so wirklich gewährleistet ist.Ich hoffe jemand kann mir einige Tipps geben.
Danke, Anke
 

matschbirne

Nutzer
Registriert seit
4 Jan. 2008
Beiträge
5
Ort
bei regensburg
Hallo Anke,

hoffe für dich eine baldige Genesung!
Dein Sohn kann als deine Begleitperson mit zur Reha gehen...vorausgesetzt, die Klinik nimmt Kinder mit auf....aber es gibt ja Mutter-Kind-Kurheime, so dass die Betreuung und der Schulunterricht dort gewährleistet ist. Musst du nur bei dem jeweiligen Kostenträger beantragen! Bei mir ging das ohne Komplikationen und telefonisch...

Liebe Grüße von der Matschbirne :)
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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11 Okt. 2007
Beiträge
1,591
Hallo Anke,

eigendlich läuft es so, dass im Krankenhaus Dein Arzt eine Anschlussheilbehandlung anraten muss... Diese wird dann von der Sozialarbeiterin im Krankenhaus bei Deiner KK oder Rentenstelle beantragt und mit Dir gemeinsam besprochen, wo und wann dies möglich ist... Ob nun eine Metallentfernung eine Reha rechtfertigt, weiß ich nicht, aber wenn z.B. die Beweglichkeit noch nicht optimal ist, Du evtl. auch in Deinem Job gefährdet bist, dann ist es ja sicher das Beste, denn es gilt immer Reha vor Rente!

Nun möchtest Du Deinen Sohn mitnehmen und hier könnte es Probleme geben, da die meisten orthopädischen Kliniken keine MUtter-Kind-Kuren anbieten... Sicher gibt es sie aber und da könnte es Sinn machen, wenn Du dies im Internet herausfinden kannst und dort mal anrufst und nachfragst, wie der Werdegang in Deinem Fall sein kann, z.B. welche Voraussetzungen nötig sind und welche Anträge Du ausfüllen musst. In der Regel muss ja auch der Kinderarzt eine Notwendigkeit sehen und auch ihn musst Du also überzeugen...

Eine andere Möglichkeit ist, nicht über die orthopädische Schiene zu fahren, sondern gleich eine Mutter-Kind-Kur anzustreben. Hier können Dich evtl. gemeinnützige Verbände beraten...

LG Santafee
 

carlina

Mitgliedschaft beendet
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22 Okt. 2007
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107
Hallo Anke,

den Antrag stellst Du am besten zusammen mit Deinem behandelnden Arzt bzw. sprichst einfach auch jetzt im Vorfeld schon mal mit ihm darüber, der kennt das ganze Procedere.

In der Klinik, in der ich zweimal zur Reha war, waren relativ viele Mütter mit Kindern, sollte wirklich kein Problem sein, muss eben nur bei der Antragstellung (und Wahl der Klinik, Du kannst ja einen Wunsch äußern bzw. Dein Arzt kann eine Klinik im Antrag "empfehlen") berücksichtigt werden.

Wenn Du noch keine spezielle Klinik im Auge hast, kannst Du hier gezielt nach passenden Reha-Kliniken suchen: http://www.rehakliniken.de/index.php?nodeId=301 (Indikation und/oder PLZ und Suchbegriff "Kind" eingeben)

Alles Gute für Dich :)
 

tiptoe

Erfahrenes Mitglied
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5 Dez. 2007
Beiträge
242
Reha

Hallo,

erkundige Dich doch mal, wo es solche Mutter-KInd-Kuren gibt. Dann kannst Du gezielt vorgehen und die Kur dort oder dort beantragen.

Mein Tipp an Dich: Laß das Metall dort rausnehmen, wo es hineingekommen ist. (Bei mir hatte es nämlich - woanders - nicht geklappt). Aber, beim Fuß sind die Nägel ja wohl auch nicht so groß.

Alles Gute

Tiptoe
 

carlina

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
22 Okt. 2007
Beiträge
107
Mein Tipp an Dich: Laß das Metall dort rausnehmen, wo es hineingekommen ist. (Bei mir hatte es nämlich - woanders - nicht geklappt).
Hallo tiptoe,

ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann... :confused:

Das KH, in dem ich nach dem Unfall (auch mehrfach osteosythetisch) erstversorgt wurde, hat zwar gute Arbeit geleistet, hat allerdings einen Ruf, der mich ziemlich sicher davon abhalten wird, mich dort jemals wieder in Behandlung zu begeben, wenn ich es mir aussuchen kann.

Den Marknagel im Femur habe ich in einer anderen orthopädischen Klinik entfernen lassen. Die haben sich vorher den OP-Bericht vom erstversorgenden KH schicken lassen und sich das entsprechende Instrumentarium (gibt ja verschiedene "Systeme") besorgt. Hat alles problemlos und bestens geklappt.

Muss man aber sicher im Gesamtzusammenhang sehen und eben individuell abwägen.
 

anke

Nutzer
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9 Juni 2007
Beiträge
14
Danke

Hallo zusammen!
Danke erst einmal für die Tipps.zwecks Kur usw.
Wo ich mir das Metall entfernen lasse, weiß ich auch noch nicht. Die Versorgung im Krankenhaus nach dem Unfall war recht angenehm. Ich hatte ein Einzelzimmer, was will man mehr. Aber sor recht Lust habe ich nicht wieder in einen Tempel einzuziehen. Mein weiterbehandelnder Chirurg kann es auch ambulant entfernen und am Abend nach Hause. Aber man hat ja wieder so ein Schlauch im Bein und damit hätte ich so meine Bedenken zu Hause. Vom Wohlfühlcharakter wäre natürlich zu Haus am Besten. Mein Mann würde sich auch krank schreiben, damit er mir behilflich sein kann. Ach weiß der Geier. Angst habe ich auch. Ach von mir aus kann es einen Knall geben und weg ist das Metall. Wär schon cool.
So seid lieb gegrüßt von Anke
 
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