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Welcher Arzt für SHT?

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo,

von meinen zusätzlichen Problemen habe ich ja schon geschrieben, aber hier noch einmal:

1 1/2 Jahre nach meinem Unfall (u.v.a. SHT) haben sich meine Blutwerte für die Schilddrüse sehr verschlechtert.
(Jan08=TSH 6,98 am 12.10.07 = 6,16 am 21.09.07 = 6,08 vorher OK)

Seit Jan.08 sehe ich auf dem rechten Auge nur dunkel, bei Lichteinfall.

Auf dem rechten Ohr wird die Hörfähigkeit immer weniger

1. Besuch beim HA: "das wird jetzt alles noch viel schlimmer bei Ihnen, mit dem SHT hat das nix zutun sie müssen endlich bei mir die Neuraltherapie
anfangen, dann sind alle Beschwerden weg und Sie werden sehen, auch auf die Schmerzmittel werden Sie verzichten können:eek:
(Eine Sitzung 49€, davon brauche ich mind.20:rolleyes: was dann ganz sicher weg ist, ist mein Geld)

2.)HNO-Arzt: "ja, Sie haben eine Schwerhörigkeit, aber in Ihrem Alter kann das schon normal sein, kommt halt ganz plötzlich....aber mit dem SHT hat das nun wirklich nix zutun"

3.) Augenarzt: "also ich kann überhaupt nix feststellen, Ihre Augen sind ganz ok...kein grauer Strarr u.s.w........ich kann mir nicht vorstellen das Sie auf einem Auge dunkel:eek: sehen....das müßte ich doch dann erkennen...sehen Sie mal nicht soviel fern. Nein mit einem SHT kann das nach so langer Zeit nun überhaupt nix zutun haben"

4.) mein Schmerzarzt hatte ein Ohr für mich, kann aber keine Überweisungen machen, da Uni-Arzt. Meinte ich müsse erst mal einen guten Neurologen finden, der mich nicht auf die Psychoschiene schiebt...aber wo finden?

5.)Arzt für die SD: " Sie haben eine Unterfunktion der SD, das haben viele Menschen, kommt ganz sicher nicht vom SHT...ist einfach so"

Welchen Arzt kann man mit all den Problemen aufsuchen, also einer der
den ganzen Kopf untersucht und nicht immer nur einen Teil davon.

Jeder Arzt-Tipp ist willkommen:D

Lieben Gruß
Kai-Uwe
 

fliedertiger

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Naturheilkunde und ganzheitliche Mediziner :)

Hallo Kai-Uwe,

Du suchst bestimmt nach einem ganzheitlich arbeitenden Mediziner oder einem Naturheilkundler.

Mein Favorit ist Dr. Brenke aus der Hufelandklinik Bad Ems, er leitet da die naturheilkundliche Krankenhausabteilung eingebettet in die Kurklinik, also eine gemischte Anstalt ...

Beim Googeln nach Dr. Brenke erhälst Du auch eine Liste über Naturheilkundliche Krankenhäuser.

Gutes Gelingen

fliedertigerische Grüße :p:p:p
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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Hallo Fliedertiger,

ich komme aus dem Frankfurter Raum, kann nicht lange fahren.

Ich suche einen Mediziner ( Fachrichtung ) der sich mit SHT auskennen, also mit dem ganzen Kopf.
Vergessen habe ich beim 1.Beitrag noch die Kopfschmerzen. Diese kommen durch einfach Bewegungen oder etwas Aufregung und sind kaum zu ertragen. Mind. 1x am Tag habe ich diese Kopfschmerzen (Vernichtungsschmerz )und noch vor 3 Monaten nur 2-3x pro Woche.

Ich möchte auch die Anerkennung das die Behinderungen vom SHT kommen und nicht einfach nur so zufällig...sowieso gekommen wären.

Auch meine Polyneuropathie kann auch nur die Ursache SHT haben. Vor meinem Unfall hatte ich all diese Beschwerden nicht.

Nur jeder Arzt den ich aufsuche blockt sofort ab, sobald ich es auf den Unfall zurück führen will.

Liebe Grüße
Kai-Uwe
 

Mark

Nutzer
Registriert seit
20 Dez. 2006
Beiträge
98
SD-Unterfunktion nach SHT...

Hallo Kai-Uwe,

unter den Medizinern sollte der mögliche Kausalzusammenhang zwischen SHT und einer SD-Unterfunktion als Folge eigentlich bekannt sein. Dem zugrunde liegt dann eine Hypophyseninsuffizienz (bin aber kein Doc, sondern auch "nur" UO).
Kann morgen gerne mal in den einschlägigen Büchern nachblättern, aber bei google findest du dazu auch schon eine ordentliche Menge zu lesen. Leider kann ich im besten Fall aber auch nur Quellenangaben hier reinstellen, aber immerhin.

Auf jeden Fall bist du was die Hypothyreose angeht, beim Endokrinologen bzw. Nuklearmediziner gut aufgehoben (letzterer verfügt auch über die entsprechende Ausstattung, mit der sich noch in der Praxis einige Tests machen lassen wie z.B. Schilddrüsenszintigramm, was die Aufnahmekapazität von Jod graphisch aufzeigt. etc.)

Ansonsten kommt für die Polyneuropathie nur der Neurologe in Frage.
Oder du gehst wie schon oben von Vorredner geschrieben, zum Naturheilkundler.

Wenn du mich fragst, ich würde eher zum jeweiligen FAcharzt gehen und dann einen von beiden bitten, sich mal mit dem Kollegen kurzzuschliessen.
Ach so (hätte es fast überlesen), das Problem das du mit den Ärzten bisher hattest (abblocken)....: könnte es sein dass du mit der fertigen Meinung zu ihnen gehst dass es nur Unfallfolge sein kann? Versteh mich bitte nicht falsch, ich versuche das zu verstehen, und bekanntermaßen lassen sich die Weißkittel ja so ungerne was von ihren Patienten sagen ... ;-(
Wenn du (zunächst mal) den Kausalzusammenhang raus lässt, dich einfach mit den Problemen vorstellst und dann deinen Verdacht mitteilst, vllt. klappt's ja dann eher/besser.

Gute Besserung für dich und gutes Gelingen !

Mark
 
Zuletzt bearbeitet:

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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Hallo Mark,

wie Du lesen kannst habe ich jeden Arzt auf den Zusammenhang angesprochen, aber keiner will etwas davon wissen und untersucht nur seinen abgegrenzten Bereich.
Vom HA bekomme ich Mittel gegen die Unterfunktion, vom Augenarzt Tropfen für´s Auge und vom HNO ein Hörgerät

Heute wurde meine SD per Ultraschall untersucht, sie ist normal groß und zeigt keine Knoten.
Ich habe auch schon viel gegooglet und viele Beiträge SD+SHT gefunden (auch Probleme mit den Augen+Ohren durch SHT habe ich gefunden), aber meine Ärzte blocken ab, darum suche ich jetzt einen Arzt der den Zusammenhang erkennen kann (und will).

Danke für den Tipp mit dem Nuklearmediziner oder Endokrinologe, danach werde ich jetzt mal hier in meiner Nähe suchen.

Liebe Grüße
Kai-Uwe
 

Mark

Nutzer
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Hallo Kai-Uwe,
ich sehe zumindest eine Chance für dich, dass ein Nuklearmediziner (oder Endokrinologe) auch im gegebenen Fall gewillt ist, den Zusammenhang zu bestätigen. Eine Hypophyseninsuffizienz bekommt man ja nicht mal "gerade eben". Und ja, Augenproblematik kann (bzw. ist es oft!) u.a. eng mit SD-Problematik verbunden sein, genau wie Hörverschlechterung.
Jedenfalls hast du viele Indizien auf einen Schlag, die es zwecks Nachweiserbringung eigentlich einfacher machen.

Viele Grüße,
Mark
 

Mark

Nutzer
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Max-Planck-Institut f. Psychiatrie München bietet SHT-Sprechstunden dazu an!

Hallo nochmal!

Habe heute noch was gefunden, was sich mancher zweifelnder Arzt mal zu Gemüte führen könnte und für dich vllt. noch ebenso von Interesse ist:

Begutachtung endokriner Störungen nach Hirntraumen
http://www.anb-ev.de/publikationen/ANB_Tgg_2007_Kreitschmann.pdf

und

Andere Ursachen der Hypophyseninsuffizienz (hier SHT sowie SAB als Ursache) -
hier bietet das Max-Planck-Institut f. Psychiatrie München sogar eine SHT-Sprechstunde an, Tel. 089-30622-270
s. auch: http://www.hypophyse-muenchen.de

Hoffe es hilft dir irgendwie weiter.

Viele Grüße,
Mark
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Mark,

Danke für die PDF, aber durch die 50 Seiten muß ich mich langsam graben.
Ich hoffe ich kann auch mal mein HA überzeugen.

Ich habe heute versucht bei einem Endokrinologen einen Termin zu machen, er nimmt leider nur Zuckerkranke Patienten.

Später hatte ich ein langes Gespräch mit der Hotline meiner TK. Erst eine Schmerzärztin und später rief mich noch ein Neurologe zurück.
Ich habe meinen ganzen Leidensweg beschrieben und auch die letzten Verschlechterungen.
Beide Ärzte gehen davon aus das meine Unterfuntion der SD, das dunkel sehen des Auges, die unvorstellbaren Kopfschmerzen und die Hörverschlechterung vom SHT kommt.
Dieses sollte aber stationär in einer guten neurologischen Kinik abgeklärt werden, da ein Neurologe das in seiner Praxis nicht machen könne.

Das werde ich jetzt mit meinem HA klären und auf eine Einweisung drängen.

Liebe Grüße
Kai-Uwe
 

Mark

Nutzer
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20 Dez. 2006
Beiträge
98
Gratulation, klasse!

Hallo Kai-Uwe,

herzlichen Glückwunsch, das hört sich gut an! Gibt es sie ja doch noch, die neuere Erkenntnisse nicht aus Bequemlichkeit oder "Tradition" erstmal abtun.

Tatsächlich besagen neuere Studien eine ungefähre Trefferquote von 30-60/70 % , die nach mittelschwerem bis schwerem SHT und bestimmten Symptomen deutlich auf eine bestehende Kausalität hinweisen. Auch im Ärzteblatt (Archiv von 2004) wurde das bereits diskutiert und jetzt nochmal an anderer Stelle (ich glaube Uni Hamburg) bestätigt - trotz unterschiedlicher Studien/-teilnehmer.

Irgendwie habe ich ganz stark das Gefühl, das du an die Richtigen geraten bist.

Drücke fest die Daumen und fände es klasse, wenn du uns dann mal berichtest ...?

Viel Erfolg
Und Grüße von Mark
 

Ariel

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Hallo Kai -Uwe,

hast du die SHT schon nachweisen lassen?

Gruß Ariel
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
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Guten Morgen Ariel,

wie meinst Du das mit nachweisen?

Die Diagnose SHT wurde in der Uni-Klinik Frankfurt gleich nach meinem Sturz gestellt und steht u.a. auf dem Entlassungsbrief.
Sie haben am gleichen Tag (ich habe davon nix mitbekommen) ein MRT gemacht.

Schon die Notärzte meinten es wäre ein Wunder das mein Kopf nicht schlimmeren Schaden genommen hat (4m kopfüber auf Marmorstufen)

Liebe Grüße
Kai-Uwe
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Kai-Uwe,

das ist gut, dass du diese Diagnose dokumentiert hast.

Wenn du nun eine PET machen könntest, dann kann man anhand des Ergebnisses ergründen, welche Bereiche deines Hirns besonders betroffen sind, und damit hast du eventuell den Grund, aber auch den Beweis für z.B. Augenschäden oder funktionelle Sehstörung, usw.

Gruß Ariel
 
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