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Was erwartet mich bei der Erstellung eines Gutachtens?

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#85
Hallo Jina,

noch immer geht aus Deinem Reitunfall nicht heraus, ob es sich um einen privaten Unfall handelt oder einen gesetzlich versicherten Reitunfall?

Wie begründet sich diese Aussage:
Mein behandelnder Arzt (Unfallchirurg und Orthopäde) wollte, dass ich nochmal im Krankenhaus vorstellig werde. Quasi als Behandlungsabschluss ein Jahr nach dem Unfall.
Worauf begründet sich "1 Jahr nach dem Unfall"? Wer ist / war bislang Dein Kostenträger????

Du schreibst:
Hallo, ok, dann versuche ich erstmal noch etwas Klarheit in das Chaos zu bringen.
Für mich bringst Du nur noch mehr Chaos....

Welche, Deine Private oder gesetzliche Unfallversicherung???

M. E. erklärst Du Dein Chaos überhaupt nicht, sondern verwirrst nur noch mehr, weil Du unexakt und ohne Definition schreibst.

Viele Grüße

Kasandra
 

Jina

Mitglied
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16 Juni 2019
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36
#86
Hallo Kasandra,

da wir uns im Forum für private Versicherungen befinden, dachte ich, dass es klar ist, dass es sich um meine private Unfallversicherung handelt.

Es war ein privater Unfall im Urlaub. Allerdings auf einem Wanderritt mit Fremdpferd, das heißt, meine Krankenkasse holt sich das Geld vom Pferdebesitzer/Rittführer wieder, welcher zum Zeitpunkt des Unfalls leider nicht versichert war. Wie genau da der Stand ist, weiß ich nicht. Das ist aber unabhängig vom Gutachten.

Warum das Gutachten erstellt werden soll, hatte ich schonmal geschrieben. Das wird auch der Grund sein, warum mein Arzt mich jetzt nochmal ins Krankenhaus schickt. Ich zitiere mich mal:
Mein Arzt hatte bereits einen Bogen ausgefüllt, in dem stand, wie eingeschränkt ich bis Ende April in welchem Zeitraum war (in Prozent). Dort gab es auch die Frage nach der Beurteilung von dauerhaften Beeinträchtigungen. Er hat geschrieben, dass die, wenn vorhanden, in 5 Monaten feststellbar wären.
Die Unfallversicherung hat mir daraufhin einen Betrag zugesagt und auch schon überwiesen. In dem Brief stand dann "
Nach den ärztlichen Feststellungen wird der Unfall voraussichtlich dauerhafte Folgen hinterlassen. Eine verbindliche Beurteilung ist jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Wir werden deshalb eine
Nachuntersuchung im Oktober 2019 veranlassen und melden uns rechtzeitig zu diesem Termin wieder."
Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Für meinen Arzt ist eine Einschätzung zu eventuellen Folgeschäden auch wichtig, denn in meinem erlernten Beruf bin ich weiterhin berufsunfähig und werde regelmäßig vom Arzt mit Bescheinigungen versorgt. Mein Glück ist, dass ich derzeit eine andere Tätigkeit ausüben kann, wobei aktuell selbst da Probleme auftreten (Gewicht auf der linken Schulter tragen nicht möglich, momentan wieder Schwindel beim nach unten oder oben schauen).

Bei weiteren Fragen einfach fragen.

VG
Jina
 

Kasandra

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#87
b. Allerdings auf einem Wanderritt mit Fremdpferd, das heißt, meine Krankenkasse holt sich das Geld vom Pferdebesitzer/Rittführer wieder, welcher zum Zeitpunkt des Unfalls leider nicht versichert war. Wie genau da der Stand ist, weiß ich nicht. Das ist aber unabhängig vom Gutachten.

Wer hat denn das GA in Auftrag geben?

Verstehe ich immer noch nicht?

welcher zum Zeitpunkt des Unfalls leider nicht versichert war.
Und auch nicht, warum diese Aussage von Dir:
Worauf beruft sich Dein Orthopäde / D-Arzt mit dem Hinweis auf 1 Jahr nach dem Unfall? Gesetzesgrundlage?

Gegen wen klagst Du direkt?

Gegen den Betreiber - privatrechtlich (weil er keine Versicherung hatte)?

Gegen das Land / Behörde als Aufsichtsperson weil der Betreiber keine HPV hatte und das Land / Behörde der Überwachung nicht nachgekommen
ist? Offizieller Lizensentzug - keine Kontrolle?

Für mich ist das noch leider undurchsichtig.

Viele Grüße

Kasandra
 
Zuletzt bearbeitet:

Jina

Mitglied
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16 Juni 2019
Beiträge
36
#88
Ich klage gegen niemanden. Ein Pferd ist ein Fluchttier, es kann sich erschrecken und in dem Fall ist es für mich halt blöd ausgegangen, aber es war ein Unfall, an dem niemand Schuld ist. Meine gesetzliche Krankenkasse hat also erstmal alles bezahlt und wollte sich dann das Geld von der Versicherung des Betreibers wieder holen. Wenn es die nicht gibt, muss er notfalls privat bezahlen. Ich weiß, dass die Krankenkasse ihn angeschrieben hat, habe zu ihm aber keinen Kontakt mehr und kenne den aktuellen Stand nicht. Für mich letztendlich auch unwichtig, das muss meine Krankenkasse mit ihm klären. Ich werde trotzdem normal behandelt.

Es hieß vor Monaten mal, dass die Verletzungen nach einem Jahr ausgeheilt sein müssten, daher wohl die Angabe in dem Schreiben der Unfallversicherung und deswegen jetzt auch der Termin im Krankenhaus nach einem Jahr. Keine Ahnung, ob es da auch Gesetzesgrundlagen gibt, an die sich mein Arzt halten muss.

Das Gutachten hat meine private Unfallversicherung in Auftrag gegeben, aufgrund der Angaben, die mein Arzt in dem Schreiben von April/Mai gemacht hat. Dort wollten sie von ihm wissen, ob es Folgeschäden gibt. Es geht im Prinzip einfach darum, ob und wie viel sie noch an mich zahlen müssen.

VG
Jina
 
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