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Was erwartet mich bei der Erstellung eines Gutachtens?

Jina

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#61
Hallo,

danke, schade kanns ja nicht, sowas mal im Hinterkopf zu haben. Wenn ich nochmal ins Krankenhaus soll, habe ich eh eine weitere Meinung, da es dann ein anderes werden wird (war ja am Unfallort im Krankenhaus und würde jetzt in der Nähe gucken).

VG
 

Jina

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#62
Nächstes "Problem":

Ich bin davon ausgegangen, dass ich für Ende September/Anfang Oktober einen Termin bei meinem Arzt mache und dass wir dann besprechen, in welches Krankenhaus er mich überweist. Nun war ich heute da, um eine Bescheinigung abzuholen. Der Plan des Arztes ist, dass ich mir einen Termin im Krankenhaus für Ende Oktober hole, Anfang Oktober vorbeikomme und mir eine Überweisung ausstellen lassen und dann einen Termin nach der Untersuchung ausmache. Nur welches Krankenhaus nehme ich da? In der Regel geht man in das, in dem man behandelt wurde, geht bei mir aufgrund der Entfernung nicht. Die Dame am Empfang hat mir zwei mit großer orthopädischer Abteilung genannt, kann ich da jetzt einfach anrufen und einen Termin ausmachen? Vor allen Dingen weiß ich nicht, welche Untersuchungen gemacht werden sollen, ob ambulant oder stationär, sagen die mir das? Und die Lunge wird wohl eher kein Orthopäde angucken?!
Ich bin gerade etwas überfordert...
Das Gutachten soll ja auch noch im Oktober gemacht werden. Wäre ansich danach sinnvoll, leider hat meine Versicherung noch keinen Termin genannt.
 

Kasandra

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#63
Hallo Jina,

da es sich bei Dir um einen "Privaten Unfall" handelt, hast Du doch alles selber in der Hand, bei welchem niedergelassenen Arzt oder in welcher Klinik Du einen weiteren Termin ausmachst.

Und die Lunge wird wohl eher kein Orthopäde angucken?!

Also suche Dir einen Pneumologen aus, von dem Du Dir Unterstützung versprichst.

Erkundige Dich bei Familie / Freunden / Bekannten / Vereinsmitgliedern / Kollegen/innen.

Du bist frei in Deiner Arztwahl (Orthopädisch & Pneumologisch). Es geht um Deine Gesundheit.

Im 2. Schritt brauchst Du natürlich Ärzte welche hinter Dir stehen. Lass Dich nicht durch irgendwelche Aussagen von Sekretärinnen / Arzthelferinnen leiten!

Außer sie geben Dir direkt einen konkreten Hinweis :cool:

Von allen Arztkonsultationen lasse Dir die Befunde und Arztbriefe geben!!!

Viele Grüße

Kasandra
 

Jina

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#64
Hallo Kasandra,

aber mein Arzt will die Untersuchung ja, weil er die Möglichkeiten bei sich in der Praxis nicht hat. Und ich habe keine Vorstellung davon, wie eine Nachuntersuchung ein Jahr nach einem Unfall auszusehen hat. Also worauf sollte ich bestehen? Muss ja auch mit einer Überweisung vereinbar sein, wenn ich es nicht selbst bezahlen möchte. Mir sind vor allen Dingen nochmal Bilder von Rücken wichtig und es soll mir jemand sagen, wie es mit dem Fuß weiter geht.

VG
Jina
 

Kasandra

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#65
Hallo Jina,

aber mein Arzt will die Untersuchung ja, weil er die Möglichkeiten bei sich in der Praxis nicht hat.
Hast Du Vertrauen zu dem Arzt? Hast Du Hinweise / Empfehlungen bekommen?

Und ich habe keine Vorstellung davon, wie eine Nachuntersuchung ein Jahr nach einem Unfall auszusehen hat. Also worauf sollte ich bestehen?
Was sind Deine med. Probleme? Demnach musst Du Dir Deine Ärzte suchen!

Muss ja auch mit einer Überweisung vereinbar sein, wenn ich es nicht selbst bezahlen möchte
Du bist eine privater Unfall und hast doch wohl eine GKV-Versichertenkarte, warum Überweisung????

Mir sind vor allen Dingen nochmal Bilder von Rücken wichtig und es soll mir jemand sagen, wie es mit dem Fuß weiter geht.
Daher einen Fachmedinziner suchen, welcher alles vertrauensvoll in die Wege für Dich leitet!!!

Muss alles nicht beim Unfall über den HA gesteuert sein!

Deine Krankenkasse hat Dir sicherlich auch einen sogn. Unfallfragebogen wegen Regress zugeschickt. Hier ticken dann die Uhren auch anders.

Viele Grüße

Kasandra
 

Jina

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#66
Hallo,

mein Hausarzt ist schon lange nicht mehr involviert. Der hat direkt gesagt, dass ich zum Fachmann gehen soll. Ich bin bei einem Unfallchirurgen/Orthopäden in Behandlung und von dem kam das jetzt auch. Er hat nichts weiter gesagt, außer, dass er mich Ende Oktober nochmal ins Krankenhaus zur Nachuntersuchung schicken will. Im Idealfall soll das die Abschlussuntersuchung werden, also um zu sehen, ob alles verheilt ist. Laut seiner Aussage müsste ich, was den Fuß angeht, ja auch nach einem Jahr schmerzfrei sein. Sieht aktuell aber nicht so aus, als wenn das klappt. Ich habe nicht weiter gefragt, weil ich erstens nur eine Bescheinigung haben wollte (dass ich auf der linken Schulter kein Gewicht über drei kg tragen kann) und zweitens davon ausgegangen bin, dass wir den Rest in einem weiteren Termin genauer besprechen.
Natürlich bin ich versichert, aber wenn ich als Beispiel für ein CT zum Radiologen gehe, will der ja auch eine Überweisung haben oder ich muss es alternativ selbst bezahlen. Ähnlich ist es im Krankenhaus, ich kann da doch nicht einfach reinspazieren und sagen, untersuchen Sie mich mal?!
 

HWS-Schaden

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#67
Hallo Jina

Meinte dein Arzt mit „ins Krankenhaus schicken wegen Nachuntersuchungen“ denn, dass du eine Einweisung brauchst, also stationär aufgenommen werden sollst? Dafür müsste es ja eine Notwendigkeit geben, zum Bsp., weil die Untersuchungen aus bestimmten Gründen nicht ambulant durchgeführt werden können. Solange ambulant untersucht werden kann, wird (so ist mein Stand) nicht stationär aufgenommen.

Theoretisch ist durchaus möglich, dass man bei einer Klinik anruft und einen Termin für einen planbaren stationären Aufenthalt abspricht und dann die Einweisung vom Arzt dazu terminlich passend abholt. Die Einweisung muss zeitlich zum Termin passen und da die Wartezeit bis zum Kliniktermin manchmal lang ist, empfiehlt sich dieser Ablauf bei planbaren Krankenhausaufenthalten.
Allerdings benötigt man vom einweisenden Arzt vorher den Grund, also das, was er auf die Einweisung schreiben wird, damit die Klinik richtig planen kann.

Dass du selber ein CT veranlassen kannst, denke ich nicht. Such mal im www nach Röntgenverordnung (evtl. ist der Begriff ein anderer). Man kann nachlesen, dass Patienten (sinnvollerweise) nur bei bestimmten Indikationen Strahlenbelastungen ausgesetzt werden dürfen. Man braucht deswegen m.W. einen Arzt, der wegen einer bestimmten Diagnose oder einem bestimmten „Verdacht auf“ überweist. Das ist dann die Indikation, die begründet, dass ein Patient zulässigerweise einer Strahlenbelastung ausgesetzt wird.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

Jina

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#68
Hallo HWS-Schaden,

als das letzte Mal ein MRT veranlasst wurde, hat er zumindest gesagt, dass wir das im MRT angucken lassen und mir direkt eine Überweisung mitgegeben. Es geht diesmal also wohl nicht nur um Bilder. Die würde ich dann auch in einer Praxis machen, dafür muss ich nicht ins Krankenhaus (und womöglich noch in eine andere Stadt) fahren. Er hat mich allerdings gefragt, ob ich nochmal ein Gespräch im Krankenhaus hatte (aufgrund der Entfernung nicht, außerdem ist er ja der behandelnde Arzt).
Meines Wissens nach hat man doch eh immer erst ein Gespräch, bevor man stationär aufgenommen wird?! Wobei ich die Situation erst einmal hatte und das ist auch schon länger her.

Ich wüsste jetzt auch nicht, was man stationär großartig untersuchen soll. Mein Hauptproblem ist eigentlich, dass ich auf der kaputten Seite auf der Schulter nichts über längere Zeit tragen kann, also alles ab ca. 1,5 kg (hatte ich mal gewogen). Egal ob Umhängetasche oder Rucksack. Dazu ein Druck- und Blockierungsgefühl auf der linken Seite beim Laufen, was sich über längere Strecken verstärkt, irgendwann zu einem Ziehen wird, welches dann auch immer noch beim Atmen schmerzt. Ähnlich ist es bei bzw. nach sportlichen Aktivitäten. Dazu glaube ich, dass meine Kraft in der linken Hand eingeschränkt ist. Ich merke, dass mein Lungenvolumen geringer ist als vor dem Unfall (aber ich bin im Normbereich, also interessiert es eh keinen). Ich schnaufe nach zwei Treppen nämlich wie ein starker Raucher. Beim Schwimmen habe ich im Wasser weiter das Gefühl, dass mir jemand den Brustkorb zusammendrückt und ich werde sofort kurzatmig. Der Fuß ist im Alltag mal mehr und mal weniger schlimm, Wandern geht auf jeden Fall nicht und sowas wie Joggen kann ich komplett vergessen. Alles blöd, aber für Ärzte wohl nicht extrem dramatisch. Bilder würde ich trotzdem gut finden.
Vermutlich sollte ich mir ein Krankenhaus raussuchen und einfach mal anrufen und fragen, wie ich vorgehen muss.

VG
 

Jina

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#69
Ich weiß nun von meinem Verscherungsmenschen, dass die Versicherung den Arzt angeschrieben hat. Es geht dabei also schon um das Gutachten. Die schreiben wohl den behandelnden Arzt an und der soll dann die Invalidität beurteilen. Warum mir das nicht gesagt wurde, weiß ich allerdings nicht. Dann gebe ich mich natürlich nicht mit Bildern zufrieden, sondern möchte schon einen Komplett-Check haben.
 

HWS-Schaden

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#70
Hallo Jina

Sprich den Arzt darauf an,
- ob er von der Versicherung angeschrieben wurde und
- ob er wegen der Versicherung und einem evtl. anstehenden Gutachten von Untersuchungen im Krankenhaus sprach und
- ob das ein stationärer KH-Aufenthalt sein soll.

Lass dir erst einmal die Antworten geben (ohne neue Themen aufzumachen) und - wenn er der Versicherung bereits geantwortet hat - sein Schreiben an die Versicherung.
Hast du dem Arzt eine Schweigepflichtentbindung ggü. der Versicherung gegeben bzw. sowas bei der Versicherung unterschrieben?

Hast du dir mal kopieren lassen, was der Arzt in deine Akte geschrieben hat? Du kannst die Sprechstundehilfe darum bitten, dir die Akte zu kopieren, das musst du nicht vorher mit dem Arzt selber diskutieren.

Aus dem erstbehandelnden KH würde ich unbedingt die ganzen Unterlagen, also nicht nur den Entlassungsbericht, sondern auch Untersuchungsergebnisse und Bilder (auf CD), anfordern, falls noch nicht alles bei dir ist.

Hast du (im Falle eines Falles) Alternativen, also einen anderen Arzt, zu dem du gehen könnest, der für dich erreichbar ist?

Zum Beitrag davor:
Ob man vor planbaren stationären KH-Aufenthalten immer ein Vorgespräch hat, weiß ich nicht.

LG
 

Jina

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#71
Hallo,
Sprich den Arzt darauf an,
- ob er von der Versicherung angeschrieben wurde und
- ob er wegen der Versicherung und einem evtl. anstehenden Gutachten von Untersuchungen im Krankenhaus sprach und
- ob das ein stationärer KH-Aufenthalt sein soll.
Ich werde versuchen einen Termin zu bekommen.
Hast du dem Arzt eine Schweigepflichtentbindung ggü. der Versicherung gegeben bzw. sowas bei der Versicherung unterschrieben?
Nicht, dass ich wüsste. Dass sie ihn angeschrieben hat, ist wohl das normale Vorgehen. Ansonsten habe ich bisher Fragebögen der Versicherung abgegeben, er hat sie ausgefüllt und ich habe sie weitergeleitet.
Hast du dir mal kopieren lassen, was der Arzt in deine Akte geschrieben hat? Du kannst die Sprechstundehilfe darum bitten, dir die Akte zu kopieren, das musst du nicht vorher mit dem Arzt selber diskutieren.
Ne, das habe ich bisher nicht gemacht.
Aus dem erstbehandelnden KH würde ich unbedingt die ganzen Unterlagen, also nicht nur den Entlassungsbericht, sondern auch Untersuchungsergebnisse und Bilder (auf CD), anfordern, falls noch nicht alles bei dir ist.
Die Unterlagen hatte ich bereits angefordert und auch ca. 50 Seiten erhalten. CDs habe ich auch alle von sämtlichen CTs, MRTs und Röntgenbildern.
Hast du (im Falle eines Falles) Alternativen, also einen anderen Arzt, zu dem du gehen könnest, der für dich erreichbar ist?
Ärzte gibt es genug, ich wüsste jetzt aber spontan nicht, wo ich hingehen sollte. Ansich habe ich da schon alle Kontakte ausgeschöpft. Gerader ein guter Orthopäde ist sehr schwer zu finden.

VG
 

Jina

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#72
Mittlerweile habe ich Antworten erhalten, die mich aber auch nicht wirklich weiter bringen.
Es geht um Untersuchungen unabhängig vom Gutachten, wobei das Ergebnis mit ins Gutachten einfließen wird. Laut Aussage der Praxis darf das Gutachten nur von einer unabhängigen Person erstellt werden, laut meiner Versicherung wird der behandelnde Arzt gefragt... Widerspruch, aber nun gut.
Es geht auf jeden Fall um eine ambulante Untersuchung, welche quasi die Abschlussuntersuchung unterstützen soll, somit erhalte ich eine Überweisung. Wie man etwas abschließen kann, obwohl noch Probleme bestehen, ist mir ein Rätsel. Dazu frage ich mich, was in einem Krankenhaus ambulant passieren soll, wenn die Ärzte meinen Fall nicht kennen, da wäre ein MRT doch sinnvoller gewesen. Ich habe auch gefragt was auf der Überweisung stehen wird, da wurden dann meine Verletzungen aufgezählt... Ja danke, aber die kenne ich.
Letztendlich weiß ich immer noch nicht, in welches Krankenhaus ich gehen soll und was ich denen erzähle, um überhaupt einen Termin zu bekommen.
 
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