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Was erwartet mich bei der Erstellung eines Gutachtens?

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Aug. 2016
Beiträge
251
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Hallo Rekobär,

da ich beim Unfall 2010 keine Diagnosen bezgl.
Wirbelsäule hatte und einige Jahre später mehrere Deckplattenbrüche im MR festgestellt wurden, habe ich eben das CT-Polytrauma intensivst selbst durchsucht. Jedoch weiß ich nicht bei welchen Wirbel ich da bin.
Habe auch noch eine seitliche Aufnahme, wo es so aussieht, das da eine Ecke abgebrochen ist.

Grüße

Hrc4Life
 

Anhänge

Jina

Mitglied
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16 Juni 2019
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57
Hallo Hrc4Life,

das ist ja nochmal wesentlich eindeutiger als bei mir. Ich bin mir teilweise nicht sicher, was normale Veränderungen sind und was Verletzungen sein könnten. Heißt das, man hat bei dir Brüche auf Bildern entdeckt, die erst Jahre nach dem Unfall gemacht wurden?
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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23 Aug. 2016
Beiträge
251
Ort
Nähe Wien
Hallo Jina,

mein Unfall war 2010, und ich bin da irgendwo stark mit dem Helm aufgeschlagen. Außer einer gebrochenen Nase hatte ich am Oberkörper keine Diagnosen. D.H. kein Schleudertrauma oder ähnliches, keine Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule..
Verletzungen lagen an beiden Beinen. Es wurde ein CT-Polytrauma gemacht.
Bekam mit Sicherheit viele Wochen starke Schmerzmittel. Über Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule habe ich damals nicht geklagt.
Die starken Beschwerden im Bereich der HWS
begannen erst mehr als 2Jahre nach dem Unfall.
Später dann auch LWS Beschwerden.
Mehrere MR Untersuchungen, die erste mehr als
2Jahre nach dem Unfall zeigen insgesamt 3 Deckplattenbrüche in HWS und BWS. Weiters
gibt es Abnützungen an mehreren Bandscheibrn
der HWS.
So weit ich mich in den letzten Jahren damit beschäftigt habe, dürfte es so sein, das wenn man damals die Wirbelsäiule gezielt untersucht hätte, sei es durch ein MR oder ein Röngten, hätte man möglicherweise an einigen Stellen der Wirbelsäule
etwas entdecken können, was natürlich weitere
Diagnosen bedeutet hätte.

Grüße

Hrc4Life
 

Jina

Mitglied
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16 Juni 2019
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57
Hallo Hrc4Life,

finde ich schon erstaunlich, dass man nach so langer Zeit die Brüche erkannt hat. Ich habe ja leider nur ein CT und ein MRT nlediglich von der HWS, da soll aber nur was an einer Bandscheibe sein (nicht so dramatisch). Wahrscheinlich kommt das auch von der Arbeit und nicht von dem Unfall.

Umso länger ich mir alles angucke, umso unsicherer werde ich übrigens... Was ist normal, was nicht? Hier zum Beispiel:

https://www.bilder-upload.eu/bild-a1561f-1564084962.jpg.html
 

Sekundant

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hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
hallo Jina,

ich erlaube mir dazu kein urteil. aber wie in meiner früheren praxis sind auch aus bildern immer mehr infos zu ziehen, als sie auf dem ersten blick enthalten. so erhielt ich auch etwas einblick in die nötige betrachtungsweise meiner aufnahmen, die jedem arzt mit etwas praxis hätten auffallen müssen.

es ist nicht optimal, da ich nicht wie nötig bearbeiten kann, aber dein bild sollte sich ein radiologe einmal unter den möglichen einstellungen seines bildprogramms ansehen:

röntgen wirbel.jpg


gruss

Sekundant
 

Rekobär

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3 März 2011
Beiträge
3,224
Ort
Berlin
Website
www.unfallreko.de
Hallo Hrc4Life,

das könnte der Bereich C2 / C3 sein (Bereich des zweiten und dritten Halswirbels). Genau kann ich es aber auch nicht sagen.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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23 Aug. 2016
Beiträge
251
Ort
Nähe Wien
Hallo,

@Jina
bei Dir ist das Ereignis ja noch nicht solange her, und hast daher noch genügend Zeit mit der PUV
zu kommunizieren. Du findest hier viele Beiträge die die Wirbelsäule betreffen, wichtig für Dich ist
was die Zukunft bringt. Natürlich kann es auch sein, das es noch Verletzungen/Schäden gab, und
diese aber nicht entdeckt wurden, was wir aber nicht hoffen wollen.
Dran bleiben!

@Rekobär

Danke für die Einschätzung!
Mindestens 7-8 Bilder der CT wo ich (Laie) den Verdacht hatte, habe ich schon vor Jahren der
ärztlichen Leitung des Krankenhauses übermittelt. Die sind auch seit Mitte 2013 mit meinen
Beschwerden (vorerst waren es nur HWS, etwas später auch LWS) konfrontiert.
Kein Eingeständnis darüber, das da tatsächlich an der Wirbelsäule was gewesen sein könnte.

Auch schon vor einigen Jahren habe ich eine Gutachterin für Radiologie beauftragt (Gutachterin
wollte das aber gar nicht machen) die CT-Polytrauma auf Verletzungen der Wirbelsäule zu befunden.
Ebenfalls habe ich diese Bilder und die Cd aus dem Krankenhaus übermittelt, und um eine
Befundung gebeten. Das Ergebnis war negativ, d.H. es war nichts zu finden.

Grüsse

Hrc4Life
 

Hrc4Life

Erfahrenes Mitglied
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23 Aug. 2016
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251
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Nähe Wien
Hallo Kasandra,

ich habe die CT-Polytrauma einer Gutachterin für Radiologie wie oben beschrieben vorgelegt.
Aber wie ich schon geschrieben habe, hat sich beim ersten Telefonat bereits herausgestellt,
das die das gar nicht machen will. Zudem kam der Wortlaut "Sie werden keinen Gutachter
finden, der Ihnen da ein Gutachten schreibt"!
Bezieht sich darauf, das wenn aus radiologischer Sicht da was gefunden würde, müsse ich demnach
noch einen Gutachter für Unfallchirurgie finden der eben ein Gutachten schreibt.

Weiters habe ich auf anraten von isswasdoc meine 3 MR HWS und eine MR LWS bei einem
von Ihm genannten Radiologen fremdbefunden lassen.

Weitaus später habe ich auch dort die CT-Polytrauma vom Unfalltag bewerten lassen.

Auf den MR sind einige Deckplattenbrüche zu erkennen, 2 von den 3 Deckplattenbrüchen
waren schon in den MR Befunden. Bei der Bewertung wurde ein dritter Deckplattenbruch
erkannt. (Zur Erinnerung, das erste MR- HWS entstand erst Anfang 2013 und die weiteren
dementsprechend später) Unfall war 2010, und daher kommt auch das CT-Polytrauma.

Im CT-Polytrauma hat der Radiologe Frakturen der Griffelfortsätze im oberen Halsbereich
und den Verdacht einer Randleistenfraktur des BWK 1 geäussert.
Ich habe das in anderen Beiträgen auch bereits mehrmals geschrieben, das beschriebene
CT-Polytrauma das ich auf CD habe, ist nicht die Original Datenmenge der Untersuchung.
Diese sogenannten Rohdaten der CT sind die Originaldatenmenge und würden daher auch
besser für eine neuerliche Befundung geeignet sein. Gibt es aber nicht mehr!

Ein erstes Upright MR vom Januar dieses Jahres ergab eine Abnützung von drei Bandscheiben
in der HWS. Dazu ist festgehalten, Bewegungsart... daher nur eingeschränkt beurteilbar
Soll heißen, das ich anscheinend unruhig war.

Weiters habe ich vor einigen Wochen eine OMT Behandlung gemacht, wobei die Therapeutin die
Bilder der Upright MR ansah und meinte, das es nicht verwunderlich sei, das ich derartige
Verspannungen, Schwindel und noch andere Symptome habe.
Ich weiß zwar nicht mehr was Sie da genau gesehen hat, jedoch scheint das im Befund des
Upright nicht auf.
Dazu sprach Sie noch an, das das bei einer Stauchung der HWS durchaus üblich ist.

Grüsse

Hrc4Life
 

Jina

Mitglied
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16 Juni 2019
Beiträge
57
Hallo zusammen,

ich war im Urlaub und konnte da zum Glück an andere Sachen denken. Auch wenn ich wieder feststellen musste, dass ich vom Wandern weit entfernt bin, gingen andere Dinge schon ganz gut.
Nun war ich auch nochmal beim Unfallchirurgen, der heute scheinbar einen guten Tag hatte. Ich kriege erstmal eine Bescheinigung, dass ich auf der Schulter kein Gewicht tragen kann (sehr wichtig für die Arbeit, mein Chef ist so gezwungen eine Lösung für das Fahrzeugproblem zu finden oder ich mache erstmal Innendienst). Ende Oktober soll ich dann nochmal ins Krankenhaus für einen Check. Damit hatte ich null gerechnet, das finde ich aber gut und ich habe die Hoffnung, dass ich danach Gewissheit darüber habe, wie der aktuelle Stand ist.
 

Tillis

Mitglied
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17 Aug. 2019
Beiträge
44
Hallo Jina,

hab jetzt nur die S.5 gelesen, aber hier ein Link für Zweitmeinung: Radiologische-Zweitmeinung.de - Radiologische-Zweitmeinung.de

Kostentechnisch ganz OK denke ich, ob es gut ist weiß ich nicht, hatte das mal in meinen BK Lesezeichen abgespeichert. Vielleicht brauchts man das ja mal...meine BK wird ja erst seit 3 Jahren von den Gerichten gerührt...nicht geschüttelt...nur rühren...dauert länger...

Vielleicht hilfts,

Tillis
 
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