• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Volle befristete Erwerbsminderungsrente und Gleichstellung bei der AfA, geht das bzw. macht das Sinn?

Karl54

Mitglied
Registriert seit
30 Aug. 2019
Beiträge
92
#25
Also ich bin seit Sep. 2016 EMR-Rentner, sprich beziehe seit dieser Zeit eine volle befr. EMR. Diese wurde jetzt bis auf Nov. 2022 verlängert. Nun bin ich seit über 35 jahren Mitglied der IG-Metall, also, wie Du schon sagtest, habe ich Sozial - & Arbeitsrechtsschutz. Die haben mir schon viel geholfen in allen Fragen. Auch jetzt mit der Anerkenung der BK sind diese mit im Boot.

Meinst Du ob jetzt in dieser Situation wo die EMR verlängert wurde ein BEM sinnvoll wäre?

Gruß Karl
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
6,498
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#26
Hallo Karl,

dies sind jetzt zwei unterschiedliche Ausgangspunkte. Primär solltest Du Dich m. E. ca. ein 3/4 Jahr vor dem auslaufen der EMR mit allen Stellen in Verbindung setzen, denn alle Mühlen laufen langsam. Wir alle wissen nicht, ob Dir die EMR weiter gewährt wird oder in eine absolute Rente auslaufen.

Gleichzeitig läuft ja wohl auch Deine Anerkennung auf BK.

Also, alles dokumentieren, archivieren, alle Befunde etc. in Kopie anforden und Dich nicht auf die ruhige Haut legen, denn wir haben alle keine
Glaskugel, was ab Nov. 2022 bei Dir läuft.

Ggf. ist es möglich, dass Du auch noch eine zusätzliche Rente seitens der BG auf Deine BK erhälst.....?!?!

Viele Grüße

Kasandra
 

Karl54

Mitglied
Registriert seit
30 Aug. 2019
Beiträge
92
#27
Mache ich eh wieso, alles abspeichern. Und mit der Betriebsärztin muss ich auch nochmals verhandeln, das sie mir das Bestätigt, das kein BEM durchgeführt wurde im Feb. 2017. Das die dam. Geschäftsführung dieses Gespäch, was ich angeregt habe, platzen lies. Das hat mir schon der Rechtsschutzsektretär ins Ohr gebissen, wegen Schadensersatz.
 

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,644
Ort
Bei den Stadtmusikanten
#28
Hallo Karl

Ich würde jeden der weiteren Schritte bzgl. Arbeitgeber vorab mit einem Anwalt besprechen. Nicht einfach so handeln wegen BEM.

Beim Versorgungsamt sehe ich auch nur die Schritte Widerspruch (unbegründet innerhalb der Frist!) und Akteneinsicht.
Nach der Akteneinsicht folgt dann die Begründung, das Versorgungsamt wird dir dafür vermutlich eine Frist mitteilen.

LG
 

Anja123

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Nov. 2018
Beiträge
116
#29
Hallo Karl,
bei einer befristeten EM-Rente wird das BEM abgeschlossen.
Planst Du eine Rückkehr an deinen Arbeitsplatz?

Zu deinem GdB -Schwerbehinderung -
Du hast viele orthopädischen Erkrankungen aufgezählt, die zum GdB von 30 bewertet wurden.
Es kommt aber nicht auf die Diagnosen an, sondern auf die Auswirkungen
Eine Erhöhung auf mehr, sehe ich leider nicht.
Höchstens Du hast noch auf anderen Gebieten Krankheiten, die sich auswirken können.
Leider sind die Versorgungsämter von "Sparmaßnahmen" betroffen.

Alles Gute für dich, genieße deinen "Rentenzeit" und stelle rechtzeitig
einen Verlängerungsantrag bei der Rentenversicherung.

Gruß
Anja
 
Registriert seit
30 Aug. 2019
Beiträge
92
#30
Aber Du kannst Deinen Arbeitsmediziner mitnehmen (wenn Du ein gutes Gefühl hast), wäre vorhanden
Hallo Kasandra,

also ich habe mich mal mit meinem Rechtsschutzsekretär des DGB zusammengesetzt, zwecks Gleichstellung undanderen Dingen.
Da hatte ich auch nochmals das Problem, BEM angesprochen, wenn es einmal soweit sein sollte. Bisher kam noch keine Reaktion seitens des AG das er mich loswerden will bzw. möchte. Ich habe aber immer so das komische Bauchgefühl das da irgendwas in Gange ist. Schließlich kenne ich die seit 23 Jahren, wo ich in der Firma bin.
Nun meinte er, ich solle die Betriebsärztin überzeugen, das sie mir das Bescheinigt, das dass damalige erbetene BEM von Seitens der GF abgesagt wurde. Weil wohl kein Bedarf bestehe und ich keinen anderen Arbeitsplatz erhalten kann bzw. die keinen anderen für mich hätten etc. Diese sollte mir das Bescheinigen bzw. Bestätigen, das es geplatzt ist seitens der GF. Wenn es durchgeführt wurden wäre dazumal 2017 dann hätte ich bessere Chancen gehabt wieder in die Firma zu kommen usw. und auch den Lohn zu erhalten usw. Nun da das geplatzt kann ich für die Zeit Schadensersatz einfordern bzw. Lohnausfall einklagen, bis ich wieder einsteigen kann. Das wurde wohl mal irgendwo in einem Sozialgericht recht gesprochen, da hat auch eine Betroffene Geklagt und hat dieses gewonnen. Darum muss ich die BÄ irgendwie überzeugen, das sie mir das Bestätigt, das dass BEM 2017 abgeblasen wurde. Aber ich weiß nicht, wie ich das am Besten schreiben soll, das es Überzeugend ist.

Nun zu dieser Zeit war ich noch nicht in EMR, sprich da hatte ich noch keine volle befristete EMR, die wurde mir erst im Oktober 2017 zugesprochen. Zu dieser Zeit, Feb. 2017, war ich noch im Krankengeldbezug und AU und hatte eine Genehmigte LTA. Das war eine komische Situation zu dieser Zeit, wusste nicht ob ich überhaupt man EMR bekam. Nun die DRV hatte mir gesagt, ich solle mich mit dem AG in Verbindung setzen, wegen einer innerbetrieblichen Umsetzung bzw. Arbeitsplatzwechsel. Da ich meinen mal erlernten und ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben darf. Darum hatte ich das BEM angeregt, damit man das beim AG vortragen hätte können. Aber leider wurde das alles geblockt und verweigert.

Mal sehen was die BÄ dazu sagt, vielleicht kann ich sie überzeugen, das sie mir das Bestätigt.

Jedenfalls bisher habe ich noch keine Kündigung erhalten, bin ja schon seit Nov. 2015 zu Hause.
Seit die jetzt in der Firma wissen, das meine EMR bis Nov. 2022 verlängert wurde, kommen solche Merkwürdigen Fragen, " Ach bist Du jetzt Rentner? Dann kommst ja bis 2022 nicht wieder usw. " Auch aufeinmal wurde ich Angefunkt, das ich meinen Umkleidespind räumen möchte, weil sie diesen brauchen. Das fällt diesen jetzt erst ein usw. usw. usw.
Auch erhalte ich schon seit Jahren keine Einladung mehr zur Weihnachtsfeier, bekomme kein Weihnachtsgeld oder andere Gratifikationen oder wenn es Gehaltserhöhungen gibt werde ich auch nicht berücksichtigt. Da bekomme ich nur zur Antwort, " ... du bist nicht mehr auf der Gehaltsliste"

So sieht es wenn man Krank ist und ein ruhendes Arbeitsverhältnis hat. Ist eben Schade das kein BR/Schwerbehindertenvertretung fungiert.

Gruß Karl
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
6,498
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#31
Hallo Karl,

Du kannst auch als AN (Arbeitnehmer) jederzeit Deine Personalakte einsehen. Dies ist natürlich noch besser, wenn Dich ein BR-Mitglied begleitet.

Aber ohne BR geht das leider nicht.

Daher mein Tipp an Dich, Akteneinsicht in Deine Personalakte - OHNE vorherige Terminabstimmung. Einfach nach der Frühstücks- oder Mittagspause in der Personalabteilung aufschlagen und Dein Recht einfordern. Und selbst ist dann eine Pause, dann wartest Du halt dort mit Blick auf Aktivitäten :cool: Du kannst auch Deinen Rechtsbeistand mitnehmen.

Du scheinst sehr in der Luft zu hängen. EMR läuft aus, BK noch nicht geklärt, Dein Alter + wie eine Umschulung und einen AG ohne BR.

Gibt es bei Euch eine Integrationsvereinbarung im Betrieb?

Wie hoch ist aktuell Dein GdB`?

Viele Grüße

Kasandra
 
Registriert seit
30 Aug. 2019
Beiträge
92
#35
Gibt es bei Euch eine Integrationsvereinbarung im Betrieb?

Wie hoch ist aktuell Dein GdB`?
Es gibt keine Integrationsvereinbarung im Betrieb, nicht das ich wüsste. Die haben nicht mal eine Schwerbehindertenvertretung oder geschweige ein BR.
Die haben nicht mal gewusst was ein BEM ist, das Wort hatten sie zum erstenmal gehört.

Da in der Firma bist du vollkommen " Freiwild ". Solange du den Buckel krumm machst bist du gut, wehedem man wird Krank. Glaube da können bestimmt hier von Euch ein Lied von singen, oder?
Sieht man ja, nächste Woche ist Weihnachtsfeier und keine Einladung, es gab Weihnachtsgeld auch nichts bekommen, das geht jetzt schon seit 2 jahren so, das ich nicht bekomme. Oder andere Gratifikationen( z. Bsp.Gehaltserhöhung usw) die die Mitarbeiter bekommen, bin ich nicht dabei.

Darum muss ich irgendwie dei BÄ überzeugen, das sie mir das Bestätigt, dass das BEM im Jahr 2017 hätte stattfinden sollen. Aber ich weiß noch nicht, wie ich das am besten schreiben soll, sprich formulieren soll.

Gruß Karl
 

Kasandra

Aktiver Sponsor
Registriert seit
28 Sep. 2006
Beiträge
6,498
Ort
Irgendwo im Nirgendwo
#36
Hallo Karl,

da Du EMR erhälst läufst Du auch über die DRV. Keine Gehaltserhöhung oder andere Gratifikation geht ja dann nun mal auch nicht.

In Deinem Status bist Du in der Firma als "neutral Null" gestellt - sprich als EM-Rentner. Diesbzgl. hast Du den Status wie ein Altersrentner, die bekommen auch kein Weihnachtsgeld oder Provisionen etc.

Aktuell bist Du kein Mitarbeiter mit Ansprüchen. Du hast nur den Anspruch, dass wenn in 11/22 Deine EMR auslaufen sollte, Du wieder Anspruch auf einen Arbeitsplatz hast.

Daher auch keine offizielle Einladung zur Weihnachtsfeier. Kannst Dich gerne mit Deinen Kollegen so auf dem Weihnachtsmarkt verabreden oder einen gemeinsamen Weihnachtsessen (dieses bezahlt ihr aber selber).

Wie viele Mitarbeiter hat Dein Betrieb?

Viele Grüße

Kasandra
 
Top