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Vitamine?

umio

Neues Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2018
Beiträge
2
#1
Huhu,

ich habe auf diesem Blog gelesen wie wichtig Vitamin B12 ist und bin stark am überlegen, ob ich diese ab und zu nehmen sollte. Ich fühle mich oft schlapp, weiß aber nicht wirklich ob das an Vitamin Mangel liegt oder an was anderes.
Nehmt ihr Vitamine und wenn ja haben diese geholfen?

Liebe Grüße
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Mercury

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
19 Aug. 2014
Beiträge
125
#2
Hallo,

ein Mangel wäre im Winter typischer.
Ich würde das mit dem Hausarzt klären.

Abgeschlagenheit kann tausend Ursachen haben.

Gruß
M
 

Teddy

Aktiver Sponsor
Registriert seit
27 Juni 2007
Beiträge
776
Ort
Raum Stuttgart
#3
Hallo Umio,
willkommen im Forum, wie ich sehe hast du hier erst deinen zweiten Beitrag geschrieben.

Thema Vitamine: ja, es sind sehr wichtige Stoffe, die die Körperfunktionen lenken. Einerseits können sie Vorgänge stärken, andere haben die Aufgabe zu blocken und so regulieren sie die kleinen und großen Abläufe im Organismus.

Es gibt einen Teil der Vitamine, die sind wasserlöslich. Da kannst du ne Menge davon zu dir nehmen, du entsorgst den Überschuss schnell über die Niere als Harnstoff wieder aus. Es gab einen Prof in USA der hat die 100fache Menge an Vit C täglich zugenommen und schwor darauf, dass die freie Radikale abfangen und man dadurch vor Krebs ein Leben lang geschützt sei. Diese Theorie ist nicht bewiesen. Aber auch bei zuviel wasserlöslichen Vitaminen kann die Niere geschädigt werden.

Bei den fettlöslichen Vitaminen, dazu gehören u.nter anderen die Vitamine A, D, E, K sieht es anders aus. Da kann schon eine leichte Überdosierung sehr starke körperliche Reaktionen auslösen und sogar zu schweren Schäden führen. Das gilt sicher für Vitamin A. Nimmst du zuviel kann sich deine Haut schälen, es wird z.B. bei Akne und Hauterkrankungen eingesetzt, damit sich die Hautzellen erneuern.

Ich selber kenne es von Vitamin D. Mein Spiegel war auf 8 abgerutscht, war schlaff, anstriebslos und phasenweise depressiv. Laut Norm sollten die Werte zwischen 30-60 liegen. Pro Woche musste ich jr 20.000Einheiten über Monate einnehmen, inzwischen nur noch in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März, weil der Körper mit Hilfe des Sonnenlichts das selber produzieren kann. Einmal hatte ich vergessen, dass ich die Tablette bereits genommen hatte und nahm nochmal eine, da fing ich echt an zu flattern und bekam Herzrasen und wirkte wie aufgeputscht.

Bevor du also einen Selbstversuche startest, lasse einen Bluttest machen und speziell auf Vitaminmangel hin untersuchen. Dann siehst du klarer und dein Arzt kann die richtige Dosierung zuordnen. Je nach Alter lässt die Eigenproduktion dieser wertvollen Stoffe nach. Auch durch manche Medikamente kann das Vitamingleichgewicht aus dem Rudel laufen. Es kann sich wieder einpendel, oder aber es bleibt so verschoben, dass Ersatzvitamine gegeben werden müssen.

An dein Fahrzeug lässt du ja auch nur einen erfahrenen Mechaniker und probierst nicht mit Schraube, Hammer oder Schweißgerät irgendwo und dokters dran rum und bist gespannt, ob das was bringt. Selbst da ist das Vertauschen von Kühlwasser und Motoröl gravierend. Daher Vorsicht bei der Dosierung von Vitaminen. In Eigenregie kann man nur für eine ausgewogene Ernährung sorgen mit viel Gemüse und Obst pro Tag. Ungesunde Ernährung gilt als Vitaminräuber.

Wie sagte schon Theophrastus Bombastus von Hohenheim sinngemäß: nur die Dosis macht den Unterschied zwischen Medikament und Gift. Er ist eher bekannt unter dem Namen Paracelsus.

Lieben Gruß
Teddy
 
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