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Vielfältige Symptome – Was stimmt da bloß nicht mit dem Körper (HWS/BWS)?

Christina63

Neues Mitglied
Registriert seit
29 Sep. 2018
Beiträge
1
Hallo Rombo,

versuche mal einen Arzt der traditionell chinesischen Medizin aufzusuchen.

Gute Genesung
Christina
 

Relaxo

Mitglied
Registriert seit
24 Mai 2019
Beiträge
40
@Grinsekopp: Ich finde deine Zusammenfassung, dass man in Hartz 4 landen wird erschreckend aber leider auch zutreffend. Ich finde es extrem schade, dass sowas in der heutigen Zeit noch möglich ist, obwohl wir wirklich gute Technik zur Verfügung haben, die leider aber unzureichend genutzt wird. Es ist, als ob Ärzte immer mehr wie Roboter funktionieren, die sich Standardvorgehensweisen und Krankheitsbilder zurechtlegen, von denen nicht abgewichen werden darf. Jeder der aus dem Raster fällt, wird als psychisch krank diagnostiziert und schon funktioniert das eigene Weltbild wieder. Da der Patient auch garantiert nicht wieder zu diesem Arzt gehen wird, fühlt er sich möglicherweise noch bestätigt, allerdings ist genau das Gegenteil der Fall. Manchmal wünschte ich mir, dass man HWS und alles andere einfach irgendwie komplett durch künstliche Alternativen ersetzen könnte, aber soweit sind wir nicht und der menschliche Körper ist leider extrem komplex. Alles sehr deprimierend.
 

Gsxr1983

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Dez. 2014
Beiträge
1,148
Ort
BW
Hallo Relaxo,

nur als hinweis dieser Tread ist schon etwas älter aber immer noch aktuell. Viele von uns müssen zähe steinige Wege gehen, daher wenn Fragen bestehen scheue Sie nicht zu stellen, den keiner muss das Rad zweimal erfinden.

MfG


GSXR
 

Relaxo

Mitglied
Registriert seit
24 Mai 2019
Beiträge
40
@Gsxr1983 Danke für die Antwort, finde ebenfalls, dass das Forum hier ein wunderbarer Anlaufpunkt für Betroffene ist.
 

Di..

Neues Mitglied
Registriert seit
3 März 2020
Beiträge
1
Ein herzliches Hallo in die Runde,

danke, dass du auf diesen Beitrag geklickt hast.

Mein Name ist "Rombo" und ich bin 27 Jahre alt. Seit März 2017 ist – wie leider bei so vielen von euch auch - mein Leben nicht mehr das, was es mal war… Trotz unzähliger Versuche bei Ärzten Rat und insbesondere eine Lösung für die Probleme zu finden, waren die Resultate stets ernüchternd. Vor diesem Hintergrund kann ich meine Freude gar nicht in Worte fassen, dieses Forum mit all den fundierten Beiträgen gefunden zu haben. Wahnsinn, welches Fachwissen sich die Mitglieder auf eigene Faust angeeignet haben und welche Mühe sie sich geben, dieses weiter zu geben.

Meine Symptome scheinen ähnlich denen anderer HWS/BWS-Geschädigter zu sein. Da ich mittlerweile an einen Punkt der zunehmenden Verzweiflung angekommen bin, hoffe ich, dass mir evtl. jemand aus der Runde helfen kann:


Februar 2017: Der vermutliche Auslöser

Beim Versuch eine massive Kommode mit den Armen anzuheben, habe ich einen stechenden Schmerz auf Höhe der BWS verspürt. Dieser zog rechtsseitig vom Schulterblatt über die HWS bis hinter das rechte Ohr.

Die zunächst ersichtlichen Folgen: Ein ca. Klementinen-großer Bluterguss , welcher zwischen Wirbelsäule und dem rechten Schulterblatt lag. Zudem konnte ich meinen Kopf für ca. 1 Stunde nicht nach rechts drehen; vermutlich hatten die Muskeln rechtsseitig der HWS „zugemacht“.
Ich habe dem Ganzen keine Bedeutung beigemessen. Dachte, dass es nur ein Muskelanriss auf BWS-Höhe war und schon von alleine verheilen würde, wenn man den Bereich fürs erste schont.


März 2017: Die Symptome treten auf

In der Zeit nach diesem „Verhebetrauma“ habe ich mich zunehmend abgeschlagen gefühlt. Ich hatte zunehmend das Verlangen nach Zucker und Koffein, was mir bis dahin so völlig unbekannt war. Alles spitze sich jedoch erst ab März 2017 so richtig zu, als ich - gefühlt von jetzt auf gleich - mich u.a. folgenden Symptomen ausgeliefert sah:
  • Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Gangunsicherheit
  • Schwindel
  • Kreislaufprobleme inkl. Ohnmachtgefühl und daraus Panik
  • Taubheitsgefühl in den Armen
  • Fokussierungsprobleme mit den Augen insbesondere bei grellem Licht
  • Beim Gähnen oftmals „Blitzschläge“ in die Beine hinein
  • Gefühl, dass die Brust „zu“ ist und kein richtiges Durchatmen mehr möglich ist
  • Druck auf den Ohren inkl. Ohrensausen
  • Kaum Belastbarkeit körperlich/psychisch
  • Vegetative Probleme
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass meine rechte Körperhälfte komplett verspannt ist. Dies ist auch durch mehrere Verhärtungen in der Muskulatur tastbar, z.B. hinter dem rechten Ohr, zwischen BWS und rechtem Schulterblatt oder an der Rückseite des rechten Oberschenkels.

Zu erwähnen wäre noch, dass ich in der Zeit vor Februar 2017 stets kerngesund war ohne irgendwelche körperliche oder psychische Beschwerden.



Untersuchungen:

An „Standard-Untersuchungen“ wurde schon vieles gemacht, jedoch stets ohne wirkliche Erklärung für die Beschwerden:
  • MRT Kopf
  • MRT HWS
  • MRT BWS
  • MRT Thorax
  • Hormone/Borreliose
  • Nervenleitgeschwindigkeit
  • Multiple Sklerose
Einzig eine deutliche Skoliose ist zwischen den Schulterblättern erkennbar. Diese war aber auch schon Jahre vor den Problemen auf Röntgenbilder sichtbar und hatte mir bis dato keine wahrnehmbaren Probleme bereitet. Vermutlich ist das meine Achillesferse, die sich bei dem Verhebetrauma bemerkbar gemacht hat.


Therapien:

Folgende Therapien bringen kurzzeitig Linderung (<24 Stunden):
  • Wärme auf Höhe des rechten Schulterblatts
  • Einrenken von ständig „ausgerenkten“ Rippen rechtsseitig
  • Kräftige Massage der BWS
Folgende Therapien brachten nichts:
  • CMD-Schiene
  • Schmerzmittel
  • Spritzen auf Höhe der BWS/HWS ohne Bildgebende Verfahren
  • Gesprächstherapie
  • Antidepressiva
Folgende Therapien verschlimmern die Symptome:
  • Krafttraining
  • Schwimmen
  • Kinesiotapes an der HWS
  • Kälteanwendungen an BWS/HWS


Wie eingangs erwähnt bin ich langsam verzweifelt. Von den Ärzten bekommt man vermehrt zu hören, es wäre ein psychisches Problem, da laut MRT ja alles in Ordnung zu sein scheint. Ich glaube aber fest daran, dass die Probleme aus dem Verhebetrauma resultieren. Nur wie kann man dies nachweisen und insbesondere therapieren? Evtl. hat jemand aus diesem Forum eine Idee.

Danke vielmals für das Lesen,
"Rombo"

Hallo Rombo, bin hier ganz neu und dein Text könnte von mir sein.
Was ist aus der Sache geworden? Könnte jede Info dringend gebrauchen :-(
Lg Di..
 

Husbad

Neues Mitglied
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11 Apr. 2022
Beiträge
1
Hallo und Grüße in die Runde,

mir geht es leider sehr ähnlich nach einem Verheben in vorgebeugter Stellung.
Orthopäden und Neurologen finden die Ursache nicht.
Ich möchte dennoch nichts unversucht lassen und freue mich, wenn es hier noch Lösungsansätze gibt bzw. Rambo hoffentlich Hilfe erhalten hat.

Munter bleiben
Husbad
 

ClaudiaMA

Neues Mitglied
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18 Sep. 2022
Beiträge
2
Hallo zusammen!
ich würde sehr gerne auch erfahren, was aus Rombo, oder auch aus den anderen mit den gleichen Symptomen geworden ist. Leider gibt es hier keine Möglichkeit jemanden privat an zu schreiben.
Bitte schreibt doch mal, ob und/oder wie ihr diese Symptome wieder los geworden seid
Danke !
Claudia
 

Teddy

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1,041
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Hallo Claudia,

herzlich Willkommen im Forum. Wie ich sehe, bist du neu hier. Dazu ein paar Hinweise:
Du kannst oben rechts unter Suche die Begriffe eingeben, die dich interessieren und bekommst eine Liste von jenen Einträgen, die deinen Suchbegriff enthalten.

Wenn du auf die großen bunten Felder mit dem einzelnen Buchstaben über den Namen fährst, dann kannst du erkennen, dass Rambo oder DJ oder Relaxo oft seit mehr als zwei Jahren hier nicht mehr aktiv waren. Daher denke ich, dass du leider von diesen keine Rückantwort erwarten kannst.

Frage nur weiter - es gibt bestimmt Reaktionen auf deine Fragen. Dazu wäre es jedoch wichtig über deine Situation genaueres zu erfahren - Unfall - Verletzung - ursächliche bzw. noch bestehende Beeinträchtigungen usw. So können Betroffene gezielt reagieren.

LG Teddy
 

Kreiziger

Mitglied
Registriert seit
25 Apr. 2018
Beiträge
32
Hallo,
sowas in die Richtung hatte ich lange. USA ist wie oben geschrieben ein gutses Stichwort. Dort gibt es Chiropraktiker die Funktionsröntgen vor den Behandlungen machen. Nach einigen Behandlungen machen sie dann wieder neue um Fortschritte zu sehen. Auf den Röntgen wird alles genau vermessen und auf Gangbarkeit etc. überprüft. Bei mir waren die Symptome wie du sie beschreibst nach einer 3 Monatigen Behandlung viel besser. Manche ganz weg.
Nachteil: Kostet Zeit und Geld
ich kann dir den hier empehlen, der hat auch paar videos auf youtube.
Da erklärt der das gut. War bei mir echt so ähnlich wie auf den Röntgen.
LG
 

ClaudiaMA

Neues Mitglied
Registriert seit
18 Sep. 2022
Beiträge
2
Hallo,
sowas in die Richtung hatte ich lange. USA ist wie oben geschrieben ein gutses Stichwort. Dort gibt es Chiropraktiker die Funktionsröntgen vor den Behandlungen machen. Nach einigen Behandlungen machen sie dann wieder neue um Fortschritte zu sehen. Auf den Röntgen wird alles genau vermessen und auf Gangbarkeit etc. überprüft. Bei mir waren die Symptome wie du sie beschreibst nach einer 3 Monatigen Behandlung viel besser. Manche ganz weg.
Nachteil: Kostet Zeit und Geld
ich kann dir den hier empehlen, der hat auch paar videos auf youtube.
Da erklärt der das gut. War bei mir echt so ähnlich wie auf den Röntgen.
LG

Hallo Kreiziger!
Vielen Dank für deine Antwort. Endlich etwas, woran es liegen kann. Ich hoffe deine Symptome gehen auch noch vollständig weg.
Viele Grüße, Claudia
 

Piet pender

Mitglied
Registriert seit
27 Juli 2020
Beiträge
84
Hallo Rombo,
was du beschreibst könnte auf eine Zerrung des plexus brachialis passen ..
Dabei werden deine Nervenfasern gezerrt, diese wachsen nicht mehr Korrekt zusammen . Auf keinen Fall chiropraktische Manöver. Es besteht die Gefahr einer erneuten Traumatisierung . Suche dir einen fähigen Neurochirurgen und erzähle das bitte so wie du es geschrieben hast .
Ansonsten INI Hannover mit Verdacht auf Zerrung des Plexus .
Das ist mit Medikamenten in den Griff zu bekommen wenn du Glück hast .
Alles Gute und viel Glück
 
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