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Versicherung zahlt nicht

kolo

Neues Mitglied
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1 Sep. 2015
Beiträge
7
#1
mein Unfall ist zwar schon etwas länger her, aber Ich wende mich an euch weil ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Kurzfassung:
Ich hatte 2006 einen schlimmen Verkehrsunfall als Beifahrer
Seit dem habe ich eine MdE von 70% und bin Rentner.
Ich habe mittlerweile den dritten Anwalt und versuche jetzt seit 12 Jahren zu erreichen dass die Versicherung für meinen Erwerbsschaden aufkommt.
Eigentlich ist die Rechtslage eindeutig und bin mit meinem jetzigen Anwalt sehr zufrieden.
Nach mittlerweile 12 Jahren und noch keinem beglichenen Erwerbsschaden bin ich echt mit meinem Latein am Ende.
Ich hätte schon längst geklagt, aber kurz bevor ich die Klage eingereicht habe wurde ich mit einer Teilzahlung hingehalten.

Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben um die Versicherung endlich dazu bewegen zu bezahlen?

schöne Grüße kolo
 

Rekobär

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#2
Hallo Kolo,

ich fürchte, Deine Ansprüche auf den Ausgleich vom Erwerbsschaden sind mittlerweile verjährt. Oder hat die Versicherung im Vorfeld die Anerkennung aller Ansprüche erklärt und es geht jetzt nur noch um die Höhe der Ansprüche?

Herzliche Grüße vom RekoBär aus dem Urlaubsland Gran Canaria :)
 

kolo

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#4
Vielen Dank für die Tipps. Ich werde mir das Buch mal zulegen.
Verjährt ist zum Glück nichts! Der ganze Fall ist ein bisschen kompliziert........

schöne Grüße kolo
 

Isländer

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#6
Grüß Dich, Kolo!

01
Das Buch von Pardey kenne ich. Es ist ein gutes, wendet sich aber an Fachleute, so dass es schwer sein dürfte, damit schlau zu werden, wenn man kein Jurist ist und tief in der Materie steckt.

02
Um Dir Tipps geben zu können, muss ich von Dir und Deiner Klage mehr wissen.

(a) Welchen Beruf hast Du ausgeübt?

(b) Warst Du zum Unfallzeitpunkt noch Berufsanfänger oder schon gründlich Berufserfahren? Oder warst Du vielleicht gar noch Lehrling?

(c)
Mancher wurde durch den Unfall in der Fortbildung zum Meister, Techniker oder sonst einer Aufstiegsqualifikation gehindert. Wie war das bei Dir?

(d)
Der Unfall ist ja nun schon ein Weilchen her.

Wie hast Du berücksichtigt, dass man 2018 nicht mehr zu den Löhnen von 2006 arbeitet? Wie hast Du das auf heutige Löhne umgerechnet? Wo hast Du Deine Daten für die heutigen Löhne her?

03
Was sagte der Versicherer zu Deiner Klage-? Was hat er dagegen vorgebracht?

Ich werde noch mehr Angaben brauchen! Aber ohne kann ich Dir keine zielgenauen Tipps geben.

ISLÄNDER
 

kolo

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Beiträge
7
#7
Hallo Isländer!

vielen Dank erst mal das du geantwortet hast und entschuldige für die verspätete Anwort.

Es ist so: Ich habe mit meinem Anwalt gesprochen ob es nicht an der Zeit wäre sich an die Öffentlichkeit zu wenden um mehr Druck auszuüben. Es meinte es sei zwar schwierig mit der Versicherung voranzukommen. Aber man sollte zum jetztigen Zeitpunkt nicht an die Öffentlichkeit gehen - noch nicht.

Noch kurz zur Klage: Die hat mein vorheriger Anwalt verfasst aber nicht eigereicht weil er vorher noch die Reaktion der Versicherung abwarten wollte.
Reaktion: Die Versicherung hat dann wieder einmal einen Vorschuss bezahlt von 15.000.-
Dann hat mein Anwalt eigentlich nichts mehr unternommen - darauf hin habe ich den Anwalt gewechselt weil ich schon länger nicht mehr zufrieden war. Ich hatte einfach das Gefühl er nimmt meinen Fall nicht so ernst und überhaupt sei mit dem Fall nur mit größerem Aufwand was zu verdienen und da hat die Kanzlei was wichtigeres / besseres zu tun.....

Jetzt bin ich beim 3. Anwalt. Den zahlt meine RV zwar nicht nur ich habe ein gutes Gefühl mit ihm und das Vertrauen passt einfach.
Er hat mir auch den Tipp gegeben mit dem Forum Unfallopfer.de
Der aktuelle Anwalt hat auch die Klage (vom vorherigen Anwalt) durchgelesen. Er hat nur gemeint
1. sei die Klage viel zu kurz (3 Seiten)
2. Mit der Klage wäre bestenfalls ein Vergleich möglich gewesen und die Sache wäre für die Versicherung sowie für mich erledigt gewesen.

schöne Grüße kolo
 
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