• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Verschwörungen und Vernetzungen der Khs - Unfallopferproblem

TRosel

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
Registriert seit
29 Apr. 2009
Beiträge
18
Guten Abend,
zu meiner Krankengeschichte:
Ich hatte einen Trümmerbruch deren chirurg. Versorgung hinsichtlich des eingesetzten Materials nicht optimal war, der daraus resultierende Krankheitsverlauf sich entsprechend kompliziert gestaltete, juristisch und gutachterlich nachgewiesen ebf. dadurch (da a) nicht Material erster Wahl und b) nicht passend, c) außerdem OPferung eines Teilbereiches des Knochens) zu erheblichen Folgen führte, so dass u.g. Materialentnahme meinerseits, in einem anderen Khs (Khs Nr. 2) nach langer Zeit des Krankheitsverlaufes durchgeführt wurde. Zwischenzeitlich schaltete ich einen Pat.anwalt ein.
Gegenwärtig, d.h. ein Jahr nach der Materialentnahme, wird an einer betroffenen Hauptregion der Fraktur eine Pseudathrose diskutiert, da sich der Zustand (Frakturriss) nicht wesentlich besserte (u.a. Belastungsschmerzen und div. andere Faktoren), jedoch auch meinerseits vor der zweiten OP, aufgrund der Röntgenbilder, immer wieder angesprochen wurde, da mich befreundete Ärzte darauf hinwiesen, jedoch vom Operateur verneint wurde. Radiologisch geben nun zwei neuere CT-Befunde durch radiolog. Praxen und zwei orthop. Oberärzte die ich konsultierte dies jedoch verifiziert wieder, d.h. unabhängig von einander raten diese nun zu einer Auffrischung des Bruches und einer Neuversorgung, d.h. 3. OP.

Der renommierte Operateur (Khs Nr. 2), der die Materialentfernung vor einem Jahr durchführte, weiß darum, dass gegenwärtig eine Klage (mit erheblichen Streitwert) gegen Khs Nr. 1 läuft, des Weiteren auch eine Strafanzeige. Diesen konsultierte ich aufgrund des o.e. radiolog. Befundes, da ich mit ihm erörtern wollte, was nun Sache ist. Zu erwähnen ist, dass Khs Nr. 1 und Khs Nr. 2 je private Einrichtungen sind und gute Verbindungen zueinander haben, da kleine Stadt und Synergien …. die Beziehungen zueinander sind wohl sehr eng, was mir vor OP Nr. 2 nicht so bewusst war. Operatuer des Khs Nr. 2 spielte den gegenwärtigen radiolog. Befund runter, während sein Kollege, der im gleichen Zimmer war, ihm mehr oder weniger in den Rücken fiel und o.e. Befunde bestätigte, d.h. verifizierte und operieren würde. Darauf äußerte der Operateur (Khs 2), dass er sich mit anderen Kollegen besprechen wolle und sich bei mir melden würde (was bis dato noch nicht geschah). Dem Operateur gegenüber erwähnte ich, dass ich einen leitenden Kollegen in einem anderen Khs einer bestimmten Großstadt konsultieren würde (Khs3) – ich benannte ihm gegenüber Namen des Khs und des Prof. Dieser Termin erfolgte vor drei Wochen.
Dieser Besuch war recht sonderbar. Bereits vor Durchsicht des CTs und der Befunde wurde die radiolog. Fragestellung runter gespielt. Ohne dass ich etwas äußerte, wurden die Themen losgelöst angesprochen, die juristisch gegenwärtig eine Fragestellung sind. Mein Zustand und der radiolog. Befund wurde eher falzifiziert ... Mutter Natur durchbaut angeblich - Frakturriss ist jedoch schon drei Jahre vorhanden.

Da ich meiner privaten Krankenversicherung aufgrund meiner Mitwirkungspflicht (ich bin seit längerem AU geschrieben) telefonisch erwähnte, welches Khs und Prof. (Khs 3) ich konsultieren würde, stellen sich mir Fragen:
1.Gibt es ggfs. in meinem Bundesland so etwas wie eine „schwarze Liste“ von Patienten, die als Nestbeschmutzer (der Ärzte/Krankenhäuser) gelten?
2.Warnen sich möglicherweise leitende Ärzte unterschiedl. Krankenhäuser untereinander?Schweigepflicht spielt dann wohl keine Rolle?

3.Wäre es denkbar, dass eine private Krankenkasse versucht den leitenden Arzt eines Khs in die Richtung zu bewegen, betroffene Patienten gesünder zu machen als sie ggfs. wirklich sind?
Über Hinweise wäre ich dankbar. Schönen Abend.
 
Zuletzt bearbeitet:

tiptoe

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Dez. 2007
Beiträge
242
listen bei versicherungen

Hallo,

ich weiß sicher, dass es bei Versicherungen Listen gibt, die untereinander ausgetauscht werden. Zum Beispiel bei Rechtsschutzversicherungen. Jemand, der viele Fälle hat, und dessen Versicherung sich weigert, weiterhin aufzukommen, wird von anderen Versicherungen dann nicht aufgenommen.

Wie das bei Ärzten ist, weiß ich nicht. Eigentlich halten die sich an ihre Schweigepflicht. Bei einem Gutachter allerdings habe ich anderes erlebt. Aber wenn sowas rauskommt, kriegen die echt Probleme.

Tiptoe
 
Top