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Verfahrensdauer bei PUV

Murmel

Nutzer
Registriert seit
3 Aug. 2008
Beiträge
7
Ist das nicht Betrug...?

Werde meine eigene Geschichte in Kürze darlegen.

Wenn ich diese Berichte lese und die Art, wie sich die PUV-Gesellschaften mit "allen Mitteln" um die beim Vertragsabschluß versprochenen Leistungen drücken, so stellt sich die Frage: Ist das nicht Betrug....?

Die Grundsätze für dieses Tatbestand sind mit Sicherheit in vielen Fällen gegeben. Das Schlimmste dabei ist, dass der Zustand des Versicherungspartners schamlos ausgenutzt wird und zwar der Umstand, dass er nach einem Unfall "körperlich, geistig und finanziell" nicht mehr in der Lage ist sich richtig zu wehren.

Der Geschädigte hat unter Umständen nicht nur mit dem Verlust seiner Beweglichkeit, mit dauernden Schmerzen und mit zugefügten Behinderungen fertig zu werden. Oftmals findet er sich in einem ganz anderen beruflichen und finanziellen Umfeld wieder. Mit der daraus resultierenden Einbuße an Durchsetzungskraft und -Möglichkeiten rechnen die Gesellschaften und lassen es im Allgemeinen gerne darauf ankommen. Auch dieser Umstand fordert die Öffentlichkeit und den Staatsanwalt, wenn der Schwächere durch systematisches Vorgehen des Stärkeren aus getrickst.

Das Verstecken hinter Gutachtern (die zum Teil fragliche Gutachten erstellen), unverständlichen nur der Gesellschaft dienenden Versicherungsbedingungen und rechtlichen Tricks, den bei Vertragsabschluß versprochen Leistungen zu entkommen ist inzwischen der normale Gang der Dinge. Es stellt sich immer wieder die Frage - ist das nicht Betrug im großen Stil....

Ich glaube wir - die Geschädigten müssen Stärke beweisen...

Gruß murmel
 

tiptoe

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Dez. 2007
Beiträge
242
Puv

Hallo Viragopitti,

tja, die Unfallversicherungen drehen sich wirklich gern aus Zahlungen raus. Bei mir war die erste Begutachtung ein Jahr nach dem Unfall, da bekam ich 10% oder sowas, obwohl ich massive Einschränkungen habe. Dann habe ich mir einen RA genommen und nach einem weiteren Jahr wurde das Ganze erneut begutachtet. Von dem Ergebnis weiß ich allerdings noch nichts.

Ein RA ist tatsächlich zu empfehlen. Ich habe den Eindruck, die Versicherungen nehmen einen dann etwas ernster. Man selbst ist auch etwas entlastet. IM übrigen meinte mein Anwalt, mit der Dreijahresfrist sei das nicht mehr so.

Alles Gute

Tiptoe
 
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