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Unverschuldeter Verkehrsunfall: Gerichtskosten selbst zahlen?

grobi1212

Neues Mitglied
Registriert seit
26 Apr. 2013
Beiträge
22
#13
Ach wisst ihr,

mein Fall steht jetzt auch kurz vor der Grütze. Ich werde nunmehr ein zweites Mal vor das Verfassungsgericht ziehen.

Ich habe es durch massive Gegenwehr tatsächlich geschafft, meinen AG "Richter" dermaßen auf den Sack zu gehen, das er kurz nach Einreichung meines Befangenheitsantrages die Notbremse gezogen hatte und unter Verstoß der Wartepflicht einfach mal so ein Instanzbeendendes Urteil gesprochen hat. WOW! Da entzieht sich dieser Wicht mal eben so selbst einem Rechtsmittel.

Aber keine Sorge! Es gibt ja noch den Kumpel der nächsten Instanz, den das alles so nicht interessiert hat. Die Grundrechte sind einfach nicht mehr relevant. Alle Konsequenzen(Zeugenvernehmung, mündl. Verhandlung, neue Beweise einreichen) interessieren seit diesem Urteil nicht mehr.

Also aufgepasst, Das Rechtsmittel des Antrags auf Besorgnis der Befangenheit ist seit diesem Urteil absolut gegendstandslos. Ein Richter kann sich jetzt auf einen Beschluss berufen, der das VERBOT eines instanzbeendenden Urteils einfach mal ermöglicht. Schon gibts keine dienstliche Stellungnahme mehr, das rechtl. Gehör existiert nicht mehr.

Ich bin auch schon müde, immer die gleichen Geschichten zu lesen, Bein hier ab, Arm dort gelähmt. Am Ende läuft es immer wieder auf die gleiche Geschichte hinaus:

Die Versicherung bekommt wenn nur irgend möglich immer Recht! Es wird ALLES unternommen, damit diese "Kaste" immer weiter und weiter und weiter Geld in unfassbaren Summen zu schäffeln.

WEIL! Und das ist der Kern der Realität, sie UNSER Geld was wir ihnen durch unsere Autos, Lebensversicherungen, Rentenvers., priv. Krankenversicherung und LMAA Versicherungen weiß der Geier was es da noch alles gibt, welches WIR ihnen in den fetten Schlund geschmissen haben GEGEN uns verwenden um ihre vertraglichen Versprechungen nicht einhalten zu müssen. DAS IST DIE WAHRHEIT UND DAS PROBLEM.

Doch wo steuert unsere Gesellschaft hin? Wer kann denn rechnen? In der Natur der Sache liegt es doch, das nach JEDEM Unrechtsurteil, eine Seele zurückbleibt, die das Vertrauen in den Rechtsstaat UND in die Versicherungen verloren hat. Es kann also nur immer mehr werden und nicht weniger. Laut der letzten Studie haben nur noch 26% aller Deutschen das Vertrauen, das vor Gerichten alles mit rechten Dingen zugeht. Das ist eine erschreckende Zahl und das haben die Gerichte mit ihren Versicherungen und der Politik ganz allein angerichtet. Wie viel sind es in 10 Jahren? Wie gehen wir als Gesellschaft damit um? Soll weiter jeder einzelne nur für sich streiten? Herzlichen Glückwunsch, dann können die sich auch 0% erlauben. Das war es auch was sie wollten übrigens.

Foren die gefährlich werden, werden gerichtlich verboten(Dokumentensharing), auf "Rechtsseiten" arbeiten Versicherungsangestellte Halbjuristen die verzweifelte zur Aufgabe niederschreiben. Es wurde sofort alles im Keim erstickt, wenn es darum ging das sich UO solidarisieren. Selbst eigene Anwälte werden von Gerichten "bequatscht" und machen dann entsprechend derer Vorlage ihre Arbeit.

Wo bleibt der Aufschrei der Gesellschaft? Der kranke, arme und verunfallte Mttellose hat es schwer zu schreien nicht zuletzt weil er auch psychisch am Ende ist. Das wissen diese gierigen boshaften nur zu genau. Der "schwache" kann nicht mehr laut schreien, aber WO bleibt die Gesellschaft wo sich der Starke für den Schwachen einsetzt? In allen belangen? Wo bleiben die 10.000 Bürger dieser kalten verrohten Gesellschaft und versammeln sich mal vor dem sog. "Versicherungssenat" (BGH oder BverfG) in Karlsruhe? Einfach weil sie wollen, das wenn Ihnen mal sowas passiert, das sie NICHT DAS durchmachen müssen.

Eben! Und damit haben sie auf GANZER LINE GEWONNEN. Petitionen? Ich kriege gleich das Lachen. Befasst euch mal bitte mit Gisela Müller und ihrer Petition wegen der Rechtsbeugung, was die da vom Bundes-Justizministerium für Briefe bekommen hat. Horst Glanzer? Tapferer Mann, der meinen höchsten Respekt verdient, aber was haben sie aus seiner Petition gemacht? Zerlöchert bis zur unkenntlich- und Unwirksamkeit.

Nur noch die Straße würde etwas bewirken, direkt vor dem Parlament in Berlin oder in Karlsruhe vor den "hohen" Gerichten. Doch bekommt mal ein paar Leute dafür zusammen, wenn es doch wichtigeres gibt wie Küchenschlacht oder Bares für Rares.

Und so kommt es, wie es immer kommt. Wir verkommen JEDER FÜR SICH in Selbstmitleid. Die, die sich mit uns solidarisieren sollten, verkommen in der Küchenschlacht und währenddessen packen sich die boshaften und gierigen weiter unser Geld in die Tasche um es am Tage des Falles wieder gegen uns einzusetzen und so weiter und so fort......
 

ptpspmb

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#14
Hallo grobi1212,

ein sehr schöner Post, den du da geschrieben hast!
Erschreckend welche Wahrheit darin steckt!

Also ich habe für mich folgendes festgestellt:
- Meine Rechtsschutzversicherung (RV) hat bei der Klage vor Gericht einen Höchstbetrag festgesetzt! Mein RA und ich waren irritiert!
- Nach Jahren ist mir klar geworden, woher das gekommen ist!
- Die Versicherungsgesellschaft meiner RV vertreibt auch KFZ Versicherungen und somit schließt sich der Kreis!
- Die brauchen ja nur ins Archiv und nachschauen, was bei dem letzten Fall für ein Urteil gesprochen wurde!
- Die haben das Ergebnis schon lange vor Urteilsverkündung!
 
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