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Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht.

klemming

Nutzer
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6 Aug. 2008
Beiträge
3
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zur zeit: Norwegen
Website
www.fahrerflucht.at
hi!

am 11.juli 2006 ist meine freundin vor meinen augen bei einem unfall ums leben gekommen. der unfallverursacher ist gefluechtet und die polizei hat sich meiner meinung nach nicht sehr lange die muehe gemacht, den verursacher zu finden.

das ganze ausfuehrlich hier : www.fahrerflucht.at

ich will die geschichte sinnvoll verbreiten und gebe die hoffnung nicht auf, dass der tæter noch geschnappt wird.

jetzt ist es 2 jahre her und bin immer noch nicht darueber hinweg. irgendwelche tipps von gleichgesinnten?

mfg
 

tiptoe

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
242
Fahrerflucht

Hallo,

das ist ja eine schlimme ERfahrung, die Du machen musstest. Ich kann mir vorstellen, dass man so etwas nicht überwinden kann und immer wieder das Ereignis vor Augen sieht.

Ich finde es richtig und gut, dass Du nicht aufgibst den Flüchtigen zu finden. Weißt Du noch irgendwas Konkretes? Je mehr Du erinnerst, desto mehr Material hast Du und kannst mögliche Zeugen ausmachen.

Eine Möglichkeit wäre, diesen Fall einer örtlichen Zeitung (in der Nähe, wo alles passiert ist) zu übergeben. Auch JOurnalisten müßten an der Veröffentlichung einer solchen Geschichte interessiert sein. Ruf doch einfach mal in einer Redaktion an.

Hast Du selbst eine Therapie gemacht, um das Trauma zu verarbeiten? Wenn nicht, würde ich Dir das sehr empfehlen. Ein derart gewaltsames Erlebnis kann unsere Pysche kaum verkraften.

Alles, alles GUte für Dich

Tiptoe
 

klemming

Nutzer
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6 Aug. 2008
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zur zeit: Norwegen
Website
www.fahrerflucht.at
hei!

ich habe alles der polizei erzæhlt was ich wusste.
die medien waren auch schon am zug. es war im fernsehn, den 2 grøssten zeitungen etc.

was die therapie betrifft - ich bin von meinem heimatort weg gezogen und lebe jetzt in norwegen. davor war ich bei einem therapeuten, der mir aber irgendwie nicht weiterhelfen hat kønnen...
 

tiptoe

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242
Fahrerflucht

Hallo Klemming,

da hast Du ja schon alles unternommen, was zu tun ist. Ich muss ehrlich sagen, mir fehlen in Bezug auf diese Geschichte die Worte, weil es so schlimm ist.

Ich würde gern noch etwas raten, weiß aber nicht richtig, was. Zwing Dich zu gar nichts, kann ich Dir sagen. Ein Trauma zu bewältigen, braucht viel Zeit.

Tiptoe
 

seenixe

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Berlin
Hallo Klemming,

Deine Erlebnisse sind sehr schwer zu verarbeiten. Gib aber die Hoffnung nicht auf. Die oder der Unfallverursacher wird irgendwann schwere Bedenken zu seinem Verhalten bekommen. Es wird in ihm nagen. Man hat von Fällen gelesen, dass Leute selbst nach 20 Jahren plötzlich die ganze Geschichte erzählt haben, weil sie nicht damit klarkommen.

Halte das Andenken an Deine Tochter wach. Sie hat es verdient.

Gruß von der Seenixe
 

klemming

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www.fahrerflucht.at
danke fuer die aufmunterungen :)

ich hoffe wirklich, dass der verantwortliche irgendwann auch seine verantwortung uebernimmt. naja, nach 2 jahren hat er's noch nicht geschafft.

btw, sie war meine freundin ( nicht meine tochter ). ich war auch derjenige, der die erstversorgung machen hat duerfen und dann auch in meinen armen gestorben ist...

wie schon erwæhnt, mehr als abwarten und hoffen kann ich eh nicht.

weiss jemand welches strafmass den fahrerfluechtigen erwarten wuerde? kann man das irgendwie abschætzen?

mfg
 
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