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Unfall mit Personenschaden

Nisa

Nutzer
Registriert seit
12 Dez. 2008
Beiträge
2
hallo Leute,

hatte am 22.11.08 nen Verkehrsunfall. Uns wurde die Vorfahrt genommen (Schuldfrage ist durch Polizei gleich geklärt worden) , unser Auto ist :(Totalschaden :(, Gutachten liegt der generischen Versicherung bereits vor, die von mir verauslagten Kosten für Ab-und Abmeldung, Standkosten etc. wurden von mir auch bereits eingereicht....nu warten wir auf die Regulierung des Schadens der DBV-Winterthur...
Außerdem bin ich seit dem 24.11. wegen HWS und Stauchung der unteren LWS krankgeschrieben. Da ich keinerlei Ahnung von Schmerzensgeld und dem ganzen Drumherum habe, hatte ich auf dem Unfallfragebogen der generischen Versicherung erst mal meine Krankschreibung bis heute angegeben....ich muß am Montag aber wieder zum Arzt, da die Schmerzen noch immer andauern...
nun zu meinen 2 Fragen:
1.) Hat bereits jemand Erfahrung mit der DBV-Winterthur wegen Schadensregulierung?:confused:
2.) Muß ich meinen neuen Krankenschein als Kopie an die DBV schicken, da ich ja auch weiterhin AU sein werde?:confused:

Sorry, is mein erster schlimmer Autonfall, bei dem mein eigenes Auto bzw. meine Gesundheit dran glauben mussten...wäre euch sehr dankbar für jede Hilfe....:confused:

LG Nisa
 

seenixe

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31 Aug. 2006
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8,316
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Berlin
Hallo Nisa,

herzlich willkommen hier im Forum. Ihr solltest unbedingt einen Anwalt mit der Vertretung eurer Rechte beauftragen. Bei der Schuld der Gegenseite hat dessen Haftpflichtversicherung die Kosten für den Anwalt zu übernehmen. Der Anwalt wird dann auch Kontakt mit der Versicherung halten.
Ansonsten empfehle ich, ein wenig durch das Forum zu streifen und zu schauen.

Gruß von der Seenixe
 

Sonne80

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
1 Apr. 2008
Beiträge
50
Hallo Nisa!

Ich kann mich der Seenixe nur anschließen. Such Euch schnellst möglich einen Fachanwalt für Verkehrsrecht in Eurer Nähe. Der kennt sich dann bestens mit allen Ansprüchen, die Ihr habt aus und er dürfte Euch nichts kosten, da Ihr an dem Unfall ja völlig unschuldig seit.

Gruß von Sonne80
 

Nisa

Nutzer
Registriert seit
12 Dez. 2008
Beiträge
2
Hallo Nisa,

herzlich willkommen hier im Forum. Ihr solltest unbedingt einen Anwalt mit der Vertretung eurer Rechte beauftragen. Bei der Schuld der Gegenseite hat dessen Haftpflichtversicherung die Kosten für den Anwalt zu übernehmen. Der Anwalt wird dann auch Kontakt mit der Versicherung halten.
Ansonsten empfehle ich, ein wenig durch das Forum zu streifen und zu schauen.

Gruß von der Seenixe
hallo seenixe,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Bezieht sich dat mit Anwalt auf die Sache mit dem Schmerzensgeld? Sollte ich also nicht erst mal die Antwort von der Versicherung abwarten?

Kennt ihr kompetente Anwälte aus Berlin?

sorry, aber wie gesagt, is mein erster Unfall....

LG Nisa
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
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8,316
Ort
Berlin
Hallo Nisa,
Die Aufgabe des Anwalts bezieht sich auf die Regulierung des gesamten entstandenen Schadens. Also einschließlich Schmerzensgeld, Regulierung der Sachschäden. Nein, nicht warten bis die Versicherung geantwortet hat. Die Versicherungen werden nie das "Mögliche" bieten, sondern maximal das "Nötigste".
Eine Empfehlung für Anwälte gebe ich nicht ab, da jeder Fall unterschiedlich ist und auch jeder Anwalt mal schlechte Tage haben kann.

Gruß von der Seenixe
 

hille

Nutzer
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23 Okt. 2008
Beiträge
3
Auf jeden Fall nen Rechtsanwalt einschalten

Hallo,
ich hatte im Oktober einen ähnlichen Unfall und warte auch auf Geld.
Im Moment ist die gegnerische Versicherung etwas verspielt und fährt alle Tricks auf die man sich vorstellen kann, wie einen Wechsel des Sachbearbeiters, angebl. nicht angekommene Gutachten, angebl. unklare Schuldfrage etc.).
Ich würde auf jeden Fall einen Anwalt einschalten (bin froh dass ich das gemacht habe).
Insbesondere was Schmerzensgeld-Forderungen angeht, denn ich wäre, was den Schriftwechsel mit der Versicherung angeht hoffnungslos überfordert.
Wünsche dir viel Erfolg

Jörg
 

Sunrise

Nutzer
Registriert seit
1 Jan. 2009
Beiträge
1
Nur mit Anwalt!

Hallo Nisa,
im Mai wurde ich als Rennradfahrerin von einem Autofahrer frontal erfaßt. Das Resultat waren 5 Wochen Koma, mehr kaputte Knochen als ganze, innere Verletzungen, Gesicht- und SchädelOPs.
Die Versicherung des Unfallverursachers ist die DBV Winterthur, die Schuldfrage ist aufgrund eines Gutachtens eindeutig geklärt.
Leider ist die gesamte Schadensregulierung (Kostenerstattung, Verdienstausfall) durch die DBV Winterthur mehr als zögerlich und zeitverschleppend.
Deswegen rate ich Dir dringend einen Anwalt zu beauftragen, der Deine Interessen vertritt!
Spätestens beim Thema Schmerzensgeld benötigtst Du eine einwandfreie juristische Unterstützung.

Alles Gute und viel Erfolg wünscht Dir
Sunrise
 

kathrinw

Nutzer
Registriert seit
22 März 2009
Beiträge
6
Hallo,
ich habe deinen Beitrag gelesen und ich habe den Eindruck das Dir keiner
hilft. Meine Tochter hatte im August 2007 einen schweren Unfall.Sie wurde vom Auto erfaßt und mußte mit schweren Verletzungen in die Klinik geflogen werden.Am Anfang waren wir auch kopflos.Ein Bekannter hat mir dann geraten einen Anwalt zu nehmen.Auf den zuständigen Gericht kann man die übernahme der Anwaltskosten beantragen.
Bei den Versicherungen habe ich gemerkt,das man alleine keine Changen hat,sie versuchen die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.Ich kann dir wirklich nur ans Herz legen nehme dir ein Anwalt.
 

HamburgHerr

Nutzer
Registriert seit
14 März 2009
Beiträge
2
Ein Anwalt ist sicher notwendig. Nur zaubern kann der auch nicht. Der Unfall von meinem Mann war am 15.7.2008, Gegner hat zu 100% Schuld, hat beim links abbiegen die Vorfahrt genommen. Der HDI hat sich drei Monate Zeit gelassen die Schuld anzuerkennen, OK. Jetzt haben wir fast Mai 2009 und es gibt immer neue Hinhaltetaktiken. Wenn wir nun Klagen bleiben wir eventuell auf den Kosten sitzen, also wartet man und das ist auch doof.
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
8,316
Ort
Berlin
Hallo,

warum bleibt Ihr bei einer Klage auf den Kosten sitzen? Wenn die HDI die Schuld anerkannt hat und nicht regulieren un dentsprechende Vorschüsse zahlen, dann haben sie auch die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Gruß von der Seenixe
 

HamburgHerr

Nutzer
Registriert seit
14 März 2009
Beiträge
2
Unser Anwalt hat uns gesagt, dass es sein kann das wir auf den Kosten sitzen bleiben könnten. Der HDI hat uns ein völlig inakzeptables Angebot gemacht. Wenn wir vor Gericht verlieren, haben wir wohl Pech.
Aber wir werden auf jeden Fall klagen.
 
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