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Unfall mit Krad

Elvis1944

Nutzer
Registriert seit
24 Feb. 2008
Beiträge
2
Hallo,
ich hatte im April 07 einen Unfall mit meinem Kleinkraftrad.
Ein links abbiegender PkW hat mich übersehen und ist unmittelbar vor mir abgebogen.Ich bin dann mit ca 50km/Std dem PKW seitlich im Bereich des rechten Kotflügels ungebremst eingeschlagen.
Wurde dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren, wo ich
eigehend untersucht wurde.
Ich hatte nichts gebrochen ,aber Prellungen , Schwellungen und Blutergüsse am
rechten Fuß, rechtem Unter und Oberschenkel
rechter und linker Hand an allen 10 Fingern,
am Bauch und am Steißbein

Verrenkungen
Handgelenk rechts und links
Halswirbelsäule

Zerrungen

rechte und linke Leiste


Am rechten Knie hatte sich ein Erguß von der Größe einer Orange gebildet

nach 2Tagen wurde ich auf eigenen Wunsch aus dem Krankenhaus entlassen.


Trotz Schmerzmittel ca 12 Wochen starke Schmerzen mit Bewegungseinschränkung.

Nach 14 Wochen

Schmerzen rechtes Handgelenk rechter Daumen,rechter Mittelfinger schief
und krumm ,geschwollen mit Bewegungseinschränkungen.

linke Hand
Gelenkkapselentzündung am kleinen Finger mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung

rechtes Knie
Erguß mit Schwellung und Bewegungseinschränkung und Schmerzen


Nach 6 Monaten

rechte Hand Bewegungseinschränkung Mittelfinger mit Schmerzen und Schwellung ,Schmerzen Handgelenk

linke Hand
Bewegungseinschränkung des kleinen Fingers mit Schmerzen im Gelenk
Schmerze im Handgelenk

beide Hände
keine Kraft in beiden Händen,schwerere Gegenstände rutschen mir aus den Händen !

rechres Knie
Bewegungseinschränkung mit Schmerzen, Gehbehinderung


nach
9 Monaten
rechte Hand
Mittelfinger kann nicht mehr gerade gestreckt werde er ist außerdem schief geblieben

line Hand
kleiner Finger kann nicht mehr vollständig gekrümmt werden

In beiden Händen keine Kraft, schwerere Gegenstände rutschen mir aus den Händen.

Außer der stationären Behandlung mehrere ambulante Behandlungen bei verschiedenen Ärzten.
Die Beschwerden wurde ärztlich festgehalten.

Die gegnerische Versicherung hat die Schuld eingestanden und bis auf das Schmerzensgeld alle Kosten übernommen.

Nun schreibt mir mein Rechtsanwalt,daß er sich mit der Versicherung in Verbindung gesetzt hat und die Versicherung bereit ist ein Schmerzensgeld von 2000,- EUR zu zahlen, wenn eine Abfindungserklärung zugestimmt wird.

Soll ich den Betrag annehmen ,oder sollte ich auf mehr Schmerzensgeld
bestehen?

Bei einem Fall aus der Celler Schmerzensgeldsammlung

ging es um eine Teilverrenkung des kleinen Fingers,Prellungen an beiden Knien und im Rückenbereich,Riss des Innenbandes des rechten Kniegelenks

Dauerfolgen:

Bewegungseinschränkung in der Steckung des rechten Kleinfingers,
Ausbildung einer Arthrose im Gekenk des rechtenKleinfingers.

4.601,- EUR Schmerzensgeld


MfG :):):)
 

maja

Mitgliedschaft beendet
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Hallo Elvis!

Du schreibst
Nun schreibt mir mein Rechtsanwalt,daß er sich mit der Versicherung in Verbindung gesetzt hat und die Versicherung bereit ist ein Schmerzensgeld von 2000,- EUR zu zahlen, wenn eine Abfindungserklärung zugestimmt wird.
Nachdem, was Du für Einschränkungen und Schmerzen in den Fingern hast
und Deinem rechten Knie,
würde ich auf keinem Fall, eine Abfindungserklärung unterschreiben!

Was ist wenn Dein Knie oder Deine Hände noch opperiert werden müssen?

Gruss
maja
 

Elvis1944

Nutzer
Registriert seit
24 Feb. 2008
Beiträge
2
Hallo Maja,

die Beschwerden im Knie sind unterdessen verschwunden.

Das mit den beiden Fingern ist wohl ein bleibender Schaden.

Seit Monanten keine Verbersserung mehr!

Sollte ich die 2000,- EUR annehmen?

Habe eigentlich keine Lust noch Monate oder sogar Jahre zu warten.

Von meinen Angstzuständen beim Kradfahren habe ich noch nicht berichtet.

An jeder Keuzung und Straßeneinmündung möchte ich am liebsten
anhalten ,wenn sich ein PKW nähert.

Gruß Elvis
 
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