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Unfall in Las Vegas

Registriert seit
5 Jan. 2016
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#49
ja, könnte sein das er es nach knapp drei Jahren tatsächlich schafft in der Frist zu antworten ;-)
Da ich aber extrem überrascht wäre wenn einfach die vertraglich abgemachten Leistungen bezahlt werden würden, gehe ich davon aus das ich eh sofort Einspruch einlegen muss...
Das soll dann ein Jurist in die Hände nehmen damit da auch nichts verrutscht!
Vertrag ist Vertrag (muss ich mir ja auch öfters anhören) da werde ich um jedes Prozent kämpfen und rechtsmittel einlegen bis dioe Cosmos schwarz wird...
 
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5 Jan. 2016
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#50
welch Überraschung... gerade kam ein Brief...von der Cosmosdirect!

Hier ein paar Auszüge die mich fast zum Amoklauf treiben:

die zum Zeitpunkt der Begutachtung festgestellten neurokognitiven Beeinträchtigungen können sich noch verbessern und sogar vollständig zurückbilden.
Ob und in welchem Umfang dies der Fall sein wird, konnte zum Zeitpunkt der Begutachtung noch nicht beurteilt werden.

Wir werden Ihnen daher jetzt eine Vorschussleistung zur Verfügung stellen und eine abschließende Begutachtung im Juli 2016 veranlassen.

Obwohl eine vollständige Remission der neurokognitiven Beeinträchtigungen möglich ist werden wir der Vorschussleistung einen pauschalen Invaliditätsgrad von 23% zu Grunde legen.



Da mir die Gutachten/Schreiben ebenfalls als Kopie mitgeschickt wurden konnte ich sehen das nach dem zweiten Gutachten vom 08.12.2014, der Gutachter , von der Versicherung in 08/2014 um ergänzende Stellungnahme gebeten wurde und nachdem dies nicht das Ergebniss erbracht hat welches die Versicherung sich erhofft hatte, 11/2014 erneut die gutachterliche Stellungnaheme hinterfragt wurde.

In dem Antwortschreiben steht nun plötzlich: Ich habe die Beeinträchtigung nun noch einmal überdacht und komme zu folgendem korrigiertem Ergebnis...

Hierbei geht er allerdings nur auf die Narben auf dem Kopf ein welche er nun von 10% auf 3% gesenkt hat
Die Einschränkung durch den Hirnschaden könne erst nach der Verlaufskontrolle nach 3Jahren beurteilt werden....

SO lachhaft (wenns nicht so traurig wäre) die Narbe stört mich von allem am allerwenigsten. Der tägliche Kampf mit meinem Hirn ist die Herausforderung.
Bin durch den Unfall GANZ SICHER mehr als 50% eingeschränkt, meine Terminanzahl hat sich von Durchschnittlich 12-15 auf 4,8 verringert und damit bin ich teils schon maßlos überlastet...
Da kommt der "Gutachter" mir mit der blöden Narbe...

Erstberatungstermin mit Fachanwalt bereits eingefädelt, bekomme ein Rückruf und hoffentlich nächste Woche gleich ein Termin...
Mal sehen was der meint
 

Rajo1967

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#51
Hallo Vegas,

nun bevor Du Amok läufst, nehme erst einmal die "Vorschusszahlung" und lass dann den anwalt machen.

die zum Zeitpunkt der Begutachtung festgestellten neurokognitiven Beeinträchtigungen können sich noch verbessern und sogar vollständig zurückbilden.
Ob und in welchem Umfang dies der Fall sein wird, konnte zum Zeitpunkt der Begutachtung noch nicht beurteilt werden.

Nun, die Betonung liegt auf "können", denn aus der Aussage kann man genauso gut entnehmen das es sich auch verschlechtern kann.....

Spielt für die Erstbemessung also gar keine Rolle.
Nochmal als Erinnerung, wenn keine Erstinvalidität durch die Gesellschaft anerkannt wird, können sie sich auch keine Neubemessung (Nachbegutachtung) vorbehalten. Also den anwalt darauf ansprechen, das er auf die Erstbemessung geht.
 
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#52
Hallo lieber Rajo,

das Geld wurde heute bereits auf meinem Konto gutgeschrieben!
War also scheinbar drauf bevor das Schreiben dazu bei mir war...

Auf einmal gehts gaaaaanz schnell
Ein Schelm wer böses dabei denkt und meint man wolle mich "abspeisen"....

Div.Schreiben habe ich eben bereits dem Anwalt gemailt, er möchte mich vertreten und die kommenden Tage sitzen wir zusammen...

NATÜRLICH wird meine Rechtsschutzversicherung die Kostenübernahme verweigern da die Versicherung NACH dem Unfallaber VOR dem "Rechtsstreit" abgeschlossen wurde....

Die Kosten werde ich wohl erstmal selbst tragen müssen aber selbst wenn ich ein Kredit für den Anwalt aufnehmen müsste wpürde ich es tun um der Cosmos nicht dieses elendige Verhalten durchgehen zu lassen!

Andererseits trägt doch die Kosten für Rechtsbeistand sowieso der "Verlierer", oder? Da ich mich zu 100% im Recht sehe (wie wahrscheinlich jedes Unfallopfer ;-) müsste ich da keine Sorgen haben!
 

Pit13

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#53
Hallo Vegas,

[FONT=&quot]ich teile den Standpunkt von Rajo und möchte Dir nur Dringens nahe legen suche dir einen Fachanwalt für Versicherungsrecht (die Kosten musste meine PUV. tragen) und ziehe das nicht allein durch, Du wirst nur der Verlierer sein!
Die Versicherung hat bereits mit Deiner Unfallmeldung den großen Geldbetrag der mit der anstehenden Regulierung fällig wird als Rücklage beiseitegelegt!
Ich habe das ganze durch mit meiner PUV., wenn es um viel Geld geht wie auch in Deinem Fall, wird gehandelt wie auf dem Basar. Bei der anstehenden Regulierung halten sich die Versicherungen nicht an ihre eigenen Versicherungsbedingungen und es wird um jeden Euro gestritten und gefeilscht da gibt es von Seiten der Versicherung keine moralischen Bedenken. Der VN. ist nur solange von Interesse, für die Versicherung solange er seine Beiträge pünktlich zahlt und keine Forderungen an sie stellt!
Nicht vergessen, die Zahlungen der PUV. bei der Steuererklärung mit anzugeben!
[/FONT]


[FONT=&quot]LG. Pit
[/FONT]
 

ptpspmb

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#56
Hallo LV,

du hattest einen Geldeingang auf deinem Konto!
Das ist nicht gerade alltäglich!
 
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#57
Hallo ptpspmb,

darüber kann ich mich nicht freuen, das wäre ja ähnlich wie wenn ich dir für deine 40Stunden Woche nur knapp 10Stunden bezahle und dann erwarte dasss du freudig erregt Danke sagtst
Als das Geld gutgeschrieben wurde, kam bei mir leider nicht 1% Freude auf, ganz im Gegenteil, die Wut ist noch mehr aufgekeimt!

30 Monate hängengelassen worden ohne 1Cent und dann soll ich mich über lächerliche 23% der versicherten Leistung freuen?

Wenn ich kein dauerhaften Schaden vom Unfall getragen hätte, würde ich das Geld natürlich gerne "mitnehmen" und mich darüber freuen.

So, ist es ein Tropfen auf den heissen Stein wo nichtmal ansatzweise die Kosten deckt und vor allem die Mindereinnahmen die noch folgen :-(

Donnerstag diese Woche habe ich eine erste Telefonkonferenz mit dem Anwalt dann sehen wir weiter....
 

ptpspmb

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#58
Hallo LV,

deine Verbitterung kann ich gut verstehen!
Aber wenn du hier im Forum liest, dann wirst du sehr schnell merken, dass es sehr viel Versicherungen gleich machen, nämlich nicht´s zu bezahlen!
Statt dessen lassen Sie es lieber auf eine Klage ankommen!
Sie haben ja nichts zu verlieren!
Und deshalb meinet ich "Glückwunsch" immerhin hast du Geld bekommen!
So habe ich das gemeint!
Das das deinen Verlust jedweder Art nicht kompensiert verstehe ich voll und ganz!
 
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#59
Hallo Zusammen,
wollte euch kurz auf den neuesten Stand der Dinge bringen...
Obwohl eigentlich noch nichts zu berichten ist....

Muss nach dem Anwaltstelefonat nun diverse Fragebögen zum Hergang, Schmerzfragebögen usw ausfüllen.
Danach wird der Prozess in Gang gebracht!

Mandat wird auf jeden Fall übernommen, ob Rerchtsschutzvers. zahlt wird noch geklärt (denke aber nicht)

Werde dann ca. 2600.- an Anwaltskosten (Pauschalsumme für etwas aufwendigere Fälle...) erstmal selbst tragen müssen.

Im Erfolgsfall wird die Summe ja von der Unfallvers. eingefordert.

Bin auf jeden Fall nun froh, in fachkundigen Händen zu sein (so hoffe ich zumindest) und dass da nun nichts mehr verrutschen kann und auch wirklich eingefordert wird was auch nach Vertragsumfang zusteht!

Halte euch auf dem Laufenden...

Schönen Sonntag alle zusammen
 
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#60
Hallo an alle Mitleser,

wollte Euch mal wieder auf den neuesten Stand bringen...

A:Rechtsschutzversicherung greift und zahlt! Ein kleiner Lichtblick...

B:die von meiner Fachanwältin gesetzte 4 Wochen Frist läuft Ende der Woche aus und da bislang noch keinerlei Rückmeldung seitens der Cosmos kam, wird nächste Woche die Anmeldung beim Gericht erfolgen (sollte bis Montag keine Meldung der Cosmos eintreffen)

Meine sehr engagierte Fachanwältin nimmt mir etwas die Last von den Schultern wenn ich an das ganze Heck-Meck denke was noch folgt...

Da bis zum heutigen Tag (3,5Jahre nach Unfall) keine Erstbemessung seitens der Cosmos erfolgte (trotz zweier identisch ausgefallener Gutachten)
hat meine Anwältin einer weiteren Begutachtung Mitte des Jahres erstmal widersprochen.

Invaliditätsleistung incl. Progression ab Unfalltag zzgl. 5%& Zinsen sowie die Unfallrente zzgl. Zinsen wurden mit der Fristsetzung fällig gestellt.

Die Zeit für die aussergerichtliche Regulierung läuft wie geschrieben Montag aus!
Mal sehen wie es weiter geht...

Habe gerade noch meiner Anwältig geschrieben ob nicht eine unabhängige Klage wegen Nichterbringung bzw. Vertragsbruch möglich ist
Kann es einfach nicht hinnehmen das der Versicherer erst 4Jahre seine Pflichten aussitzt und dann "nur" zahlen muss was sowieso vertraglich geregelt ist Günstige Art eines Darlehens...

Möchte der Cosmos Versicherung zumindest ein mini Bruchteil meiner Kopfschmerzen zurück geben, die sie mir seit Jahren zumuten!

Eine lebenslange "Nicht-Weiterempfehlung" haben sie sich bereits verdient.
 
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