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Telefon Richter:innen ./. Beklagte

oerni

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
5,320
Ort
Bayrisch-Schwaben
Aus meiner Akte ist mir bekannt geworden, dass die Richterin beim SG Augsburg Fr. P mit der Beklagten telefoniert hat.

Wenn auch Ihre Ansicht zur Sachlage zu meinem Gunsten bzw in meinem Sinn erfolgt ist,
stellt sich dennoch die Frage:
Wie oft werden Telefonate zwischen Sozialversicherer und Richter:Innen geführt, ohne das der Betroffene davon erfährt?
Gibt es hier Konflikte was dem Rechtsstaat betrifft?

Bin mal gespannt auf die Antworten.
 
Hallo Oerni,

bei mir hatte der Richter sogar im Erörterungstermin zur Beklagten gesagt, wir telefonieren später....

Das kommt leider wohl sehr häufig vor, das hinter unserem Rücken die Absprachen stattfinden

Rechtstaatlich sehe ich da schon den Konflikt, vor allem die fehlende Neutralität

vg beutlers
 
Ich habe gesehen, wie ein Richter bei der Beklagten angerufen hat. (aus ca.9 Meter Entfernung).

Der Richter hat in ein anderes Bundesland telefoniert (also kein Ortsgespräch).

Die Nummer hat er mit 4 Tasten gewählt !!!!!!
Holla ...
kann nur mit einer Telefonnummer erfolgen,
welche in einem Kurzwahlverzeichnis gespeichert ist.

Spinnt man das dann mal weiter:

Die Beklagte hat viele Abteilungen und noch mehr Mitarbeiter.
Da macht ein Kurzwahlverzeichnis wenig Sinn ..... außer ....
ja außer die Gerichtskammer spricht immer mit der gleichen Abteilung
.... dann macht ein solches Verzeichnis viel Sinn.

Meine Empfehlung deshalb an die Gerichtspräsidenten:

"Wenn Ihr schon Gerichtskammern gezielt Abteilungen des UV-Trägers zuteilt,
dann sagt doch den Richtern, daß die Tür bei solchen Telefonaten zu sein sollte"

Falls ein Gerichtspräsident seinen Job ordentlich macht,
lässt er sich eine Kurzwahlliste geben...
und schaut nach was da läuft. (in der Rufliste).

Der Anruf erfolgt natürlich im Namen des Volkes... :) :cool: :)
 
Selbige Richterin bespricht vor offiziellem Beginn einer (nicht meiner) Verhandlung mit der Beklagtenbeauftragten was?
Ergebnis der Verhandlung - die Klagen werden abgewiesen!
War doch vorher schon klar meiner Meinung nach.

Im Übrigen wurde von Seiten des Gerichtes ausgesagt.
In Bayern SG oder LSG werden grundsätzlich keine Statistiken zum Ausgang von Verfahren erstellt.
Hat wohl auch seine Gründe - bei Quoten von 5-7 % für Verunfallte und Berufserkrankte
 
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