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Sturz mit Sepsis

fairplay333

Neues Mitglied
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2 Dez. 2018
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Bohmte
#1
Hallo zusammen
Ich bin vor 3 Jahren in meiner Badewanne ausgerutscht und schwer gestürzt.Da es Wochenende war bin ich erst Anfang der nächsten Woche zum Arzt.Mein Zustand war sehr schlecht,worauf der Arzt auch Blut entnahm.Abends wurde ich ins Krankenhaus mit einer schweren Sepsis eingeliefert.Nach 3 Wochen wurde ich wieder entlassen trotz noch immer hoher Entzündungswerte und immer noch wahnsinnigen Schmerzen.Im Krankenhaus hat man mich nur auf die Sepsis Behandelt nur nicht auf meine anderen Beschwerden.Ich hatte das Pech das ich auf eine Kardiologische Station gelegt wurde und nicht auf eine Intensiv oder Unfallstation.Bin dann eineinhalb Jahre von Arzt zu Arzt gelaufen um meine Beschwerden los zu werden.Zudem hatte ich dauerhaft Schmerzen die Trotz Morphin gabe nicht weniger wurden. Nichts Half mir.Dann überwies mich mein Hausarzt in eine Hamburger Klinik wo man dann endlich meine Diagnose fand.Staphilokokken aureus im rechten Hüftgelenk.Dort bekam ich ein neues Hüftgelenk eingesetzt und mein Leiden war vorbei.Nun kämpfe ich aber schon seit 3Jahren gegen meine Unfallversicherung die nicht zahlen will.Mein Anwalt hat jetzt Klage beim Gericht eingereicht.Hat vielleicht jemand Erfahrung in solchen Verfahren? Ich wäre dankbar für jeden Tip. Vielen Dank in voraus
 

Rekobär

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#2
Hallo fairplay333,

Unfallversicherer sind ein hartnäckiger Gegner. Darauf solltest Du schon einmal moralisch einstellen.

Dass Du mit einer Sepsis in der Kardiologie gelandet bist, verwundert mich doch stark. Gerade eine Seppsis ist für eine Instenstation, wie geschaffen. Du solltest mal überlegen, ob es nicht besser ist, das Krankenhaus zu verklagen. Hier liegt meiner Meinung nach ein eklatanter Behandlungsfehler vor.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)

PS: ein kleiner Hinweis noch. Vergleiche mal mein Schriftbild mit Deinem. Welches kannst Du besser lesen?
 
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#3
Hallo RekoBär
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe mich schon darauf eingestellt das das keine leichte Aufgabe wird.
Das Krankenhaus zu verklagen habe ich schon dran gedacht,es wäre denke ich mit den Unterlagen die ich eingeholt habe auch kein Problem.
Nur habe ich ein Problem.
Ich bin Nierenkrank und in einer an das Krankenhaus angeschlossenen Praxis in ständiger Behandlung. Das wäre jetzt auch nicht unbedingt zwingend dort hinzugehen, aber mein behandelnder Arzt betreut mich schon über 25 Jahre und komme Super mit ihm zurecht. Deshalb möchte ich nicht unbedingt das es da Ärger gibt denn gute Ärzte sind ja bekanntlich rar.
 
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#5
Hallo RekoBär
Das ist moralisch ein echter Zwiespalt. Aber ich sage mir immer "Was habe ich zu verlieren".Nichts
Ich bin selber jahrelanger Hauptschöffe am Landgericht tätig gewesen und habe mich für die nächste Amtsperiode
nicht aufstellen lassen,da ich mich voll auf meine Verhandlung konzentrieren kann.
Also ganz unerfahren bin ich vorm Gericht nicht,nur mit dem Unterschied das es sich jetzt um meine eigene
Person handelt.
Viele Grüße von Fairplay
Ich hoffe wie mein Nickname schon sagt,das es gerecht zugeht.
 
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