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Ständige Gesichtsschmerzen

Registriert seit
27 Sep. 2009
Beiträge
4
#1
Seit Dezember 2004 leide ich unter bisher ungeklärten Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen und HWS-Problemen.
Ich habe schon eine ganze Reihe von Ärzten aufgesucht, und musste bereits zahlreiche Untersuchungen Röntgen, CT, MRT....)über mich ergehen lassen.......
Leider ist bis jetzt kein Arzt zu einem Ergebnis gekommen.
Es wird vermutet, dass meine Schmerzen eine Spätfolge eines Verkehrsunfalles ist, bei dem ich ein schweres Schleudertrauma erlitten habe. Allerdings liegt dieser Verkehrsunfall bereits 20 Jahre zurück.
Ich habe schon Akupunktur, Osteopathie, Craniosacraltherapie, Krankengymnastik, Lasertherapie, Spritzentherapie und vieles mehr hinter mir, aber alles nur mit kurzzeitiger Besserung.....
Nun war ich letzte Woche bei einem Vortrag: Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (CMD).
Ich habe mich, bzw. meine Schmerzsymptomatik in dem Vortrag wiedererkannt.
Ich habe nun bereits einen Termin bei diesem Zahnarzt (der den Vortrag machte) ausgemacht und erhoffe mir nun die Lösung meiner Schmerzen.
Hat schon einmal jemand eine Therapie bei CMD gemacht, und kann mir von seinen Erfolgen und natürlich auch von eventuellen Misserfolgen berichten?
Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen, da man ja die Therapie komplett selber bezahlen muss.

LG Karin
 

pussi

Erfahrenes Mitglied
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1,930
#2
hallo, ashley,

kommt mir sehr bekannt vor.

aus meinem gutachten:

"
...fällt eine atlasrotation auf, wobei sich der unterkiefer asymetrisch auf die wirbelsäule projiziert.


... ein junges forschungsteam beschäftigt sich mit der ethologie. Diagnose von chronischen schmerzen und leiden, welche insbesondere aus körperfehlhaltung und chronisch-muskulären hyperaktivitäten hervorgehen.
In zunehmendem masse beschäftigt sich die wissenschaft mit dem wechselspiel zwischen musculo-skelettaler akkommodation und chronischen schmerzen.
Von akkommodation spricht man, wenn die körperhaltung vom optimum abweicht und das muskuläre system vermehrt aufgaben im skelettalen system übernimmt.


Wie herr dr. schöttl, leiter des instituts für temporo-mandibuläre rehabilitation bereits 1999 ausführt, können solche akkommodationen auch durch verletzungen möglich werden...."

das gutachten stammt bereits aus 2001.
erklärt aber vieles.
hws-problem in verbindung mit fehlhaltung des kiefers kann dir jeder zahnarzt erklären.

hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.
mfg
pussi
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
687
#3
Hallo Ashley,
mein Unfall war vor 10 Jahren. Vor ca. 1 Jahr hat man bei mir CMD diagnostiziert - Prof. Hülse, Mannheim. Ich ging zu ihm hauptsächlich wegen des Schwindels hin, HNO. Ich habe aber auch Gesichtsschmerzen auf der einen Seite. Die Gesichtschmerzen passen dazu. Er hat mit Atlastherapie nach Arlen behandelt. Und er sagt, dass man danach gleich eine Aufbissschiene sich anpassen lassen müsse. Das hat man schon vor Jahren probiert, ohne Erfolg. Aber das war auch nicht nach der Atlastherapie. Nur die Atlastherapie hat meinen Tinnitus lauter gemacht. Also es hat nichts gebracht. Ich hatte vor zig Jahren auch schon Gesichtsschmerzen, die nach einer ZahnOP in der Kiefer- und Gesichtschirurgie Klinik durchgeführt wurde. Danach waren die Schmerzen weg - mit Verzögerung. Durch den Unfall kamen sie Jahre später verstärkt zurück, stärker als je zuvor, und häufiger und langanhaltender. Der Vorderzahn, der Jahre zuvor auf den Nerv an der Nase gedrückt hat, hat sich gelockert. Ich denke also, dass es vom Aufprall des Gebisses kam....Aber Prof. Hülse sprach davon, dass sich Kiefer und HWS gegenseitig beeinflussen. Du kannst über google nach Hülse suchen, findest einiges, was für dich erklärend sein kann. Leider ist er nun pensioniert habe ich hier gelesen.
Es gibt Physiotherapeuten, die CMD behandeln. Dazu braucht man wohl ein Rezept Manuelle und KG. Und Zahnärzte haben bisher noch kein Budget...Habe ich mir vor einigen Wochen sagen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert seit
27 Sep. 2009
Beiträge
4
#4
@ pussi : Danke

@ wurzlpurzl: Ich war ja unter anderem auch lange bei einem Schmerzarzt. Anfangs hatte er auch eine CMD diagnostiziert. Aber leider hat er außer einer Aufbeisschiene, die gar nichts gebracht hat, in der Richtung nicht weiterbehandelt. Er wollte nun zuletzt eventuell auch diese Atlastherapie machen, allerdings erst nachdem ich eine sogenannte Schmerzdistanzierungstherapie gemacht habe. Ich hatte so eine Schmerzdistanzierungsth. angefangen, aber als mir der Therapeut beim zweiten Mal gesagt hat, ich solle eben mehrmals täglich auf mein Nackenstützkissen liegen, habe ich sie abgebrochen.
Zur KG gehe ich eigentlich seit Jahren fast ohne Unterbrechung. Leider eben nie mit anhaltendem Erfolg. Ich denke KG alleine ist in meinem Fall zuwenig. Deshalb werde ich nun in zwei Wochen zu diesem Zahnarzt gehen, der CMD behandelt.
Ich hoffe nur, dass ich mir nicht zu große Hoffnungen mache.....

LG Karin
 

pussi

Erfahrenes Mitglied
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#5
hallo, ashley

die ursache muss behoben werden!
der zahnarzt repariert nur!
ich beisse augenblicklich von links nach schräg - oft in die backe oder zunge,
lass unbedingt deine halswirbelstellung untersuchen.

mfg
pussi
 
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27 Sep. 2009
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4
#6
Hallo pussi,

ein MRT der HWS liegt vor. Dabei wurde ein Bandscheibenvorfall (der wohl auch eine Folge der Fehlstellung nach dem Unfall sein soll) diagnostiziert.
Danach hiess es: KG
Aber ich denke KG alleine ist zu wenig.
Der Schmerzarzt hatte ja 'mal vor die Atlastherapie zu machen......(allerdings erst nach besagter Schmerzdistanzierungstherapie).
Meinst du, eine Atlastherapie kann die Fehlstellung beheben?

LG Karin
 

pussi

Erfahrenes Mitglied
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30 Apr. 2007
Beiträge
1,930
#7
hallo, ashley

eine atlastherapie kenne ich nicht.
da nicht sein kann, was nicht sein darf, wurde ich auch nicht dementsprechend behandelt.
sprich: ausser kg - gar nichts.
nach der kg war dann alles ausgeheilt.

ich denke, dass man sich zuwenig auf diesem gebiet (hws) auskennt und auf unserer gesundheit ausprobiert.

kg dient ja wohl eigentlich zum muskelaufbau.

wenn dir aber einer in den halswirbel greift, weil er meint, er müsste durch die verspannung etwas lockern, kann er mehr schaden anrichten, als heilen.

wie es dir danach geht, interessiert keinen mehr. leider!

mfg
pussi
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
687
#8
Hallo Aschley,
Vorsicht bei der Atlastherapie An den Atlas darf kein normaler Schmerzarzt! Für die Atlastherapie nach Arlen bedarf es besonderer Kenntnisse. Ich habe lange gesucht, bis ich jeamanden gefunden habe. Ein Unfallerfahrener Arzt hat mir die Atlastherapie nach Arlen vor Jahren empfohlen. Habe bislang ausser Prof. Hülse keinen gefunden, der das macht. Mein CMD erfahrener Zahnarzt kam erst hinterher. Er wunderte sich, dass ich die Diagnose von einem HNO Prof. habe. Aber wie gesagt Prof. Hülse hat viel darüber geschrieben, auch in dem neuen Schleudertrauma Buch ist was von ihm. Der Zahnarzt hatte ausser sauteurer Diagnostik und sauteurer Behandlung nichts parat um mir zu helfen. Nur eben wieder die Aufbissschiene - die alleine wird von der Kasse bezahlt. Und nun habe ich zufällig in einer grossen Physiotherapie Praxis aussen gelesen, dass sie CMD (machen auch Craniosacraltherapie) behandeln. Machen das nur 1mal in der Woche und man benötigt ein Rezept wo beides drauf steht: Krankengymnastik UND Manuelle Therapie bei CMD! Und da die Zahnärzte wohl kein Budget haben, können sie dir bedenkenlos solch ein Rezept ausstellen. Ich warte nur noch bis es mir besser geht, habe gerade eine Behandlunssequenz mit Facetteninfiltration hinter mir, was auch nur Verschlimmerung brachte. Früher hat mir immer die Craniosacraltherapie ein klein wenig geholfen, aber sie ist teuer....
 
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27 Sep. 2009
Beiträge
4
#9
Hallo wurzpurzl,

das ist ja auch meine Befürchtung (oder Angst), dass ich eine Menge Geld für die Diagnostik und Behandlung bezahle, und letztendlich wieder nix dabei herauskommt....:(
Wohl macht dieser Zahnarzt aber nur anfangs eine Ausbissschiene, und nachdem die verschiedenen Therapeuten (er sprach von beispielsweise: Physiotherapeuten, Orthopäden, HNO, Podologen.......) mit ihrer Behandlung fertig sind, will er wohl an den Zähnen ausgleichen.....
Ich höre mir das in zwei Wochen mal an, und dann kann ich mich ja immer noch entscheiden.
Craniosacralbehandlungen habe ich auch machen lassen, und leider auch ohne Erfolg. Ebenso Osteopathie....
Übrigens hat mein Schmerzarzt wohl eine Ausbildung in der Atlastherapie nach Arlen. Aber irgendwie habe ich langsam das Vertrauen in ihn verloren..... Er hat mich mit dieser Forderung nach der Schmerzdistanzierungstherapie irgendwie enttäuscht. Der Therapeut, den er mir wärmstens empfohlen hat, war echt übelst!
Und sonst wusste er auch nichts anderes mehr.....:(

LG Karin
 
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