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Sportunfall vor 32 Jahren

ManfredKRenner

Neues Mitglied
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3 Jan. 2019
Beiträge
3
#1
Hallo, ich hatte 1987 einen Sportunfall ( Fußball ), wobei ich einen Korbhenkelriss ( Meniskus )erlitten habe, wo mir nach einer Knie OP 2/3 des linken Innenmeniskus entfernt wurde. OP wurde nicht über eine Arthroskopie durchgeführt sondern klassisch. Unfall wurde an meine private Unfallversicherung gemeldet. Ich er erhielt daraufhin für 7 Tage Krankenhaustagegeld und ebenso Genesungsgeld zusammen 420 DM. Da ich nach dem Unfall sogut wie keinen belastenden Sport mehr ausführen konnte war ich immer mal wieder bei Orthopäden der mir Massagen und Salben verschrieben hat. Da ich jetzt in den letzten 5 Jahren ständig schmerzen habe, ging ich zu einem Knie Spezialisten der Arthrose Stufe III festgestellt hat. Ich werde wohl über eine einseitiges Schlittenimplantat in einigen Jahren wohl nicht herumkommen. Ich bin jetzt 60 Jahre alt.

Frage: Da ich seit 1987 meine Unfallversicherung nicht mehr kontaktiert habe weiß ich jetzt nicht wie ich das angehen gehen kann oder soll. Oder habe ich keine Leistungen mehr zu erwarten.
Höhe der Versicherung ist bei Invalitität: Grundsumme 73000€

Vielleicht kann mir hier jemand einen Tip geben.
Ich danke bereits vorab für eure Hilfe.
 

Micha

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Beiträge
1,753
#2
Hallo willkommen im Forum,
kontaktiere doch einfach mal deine Versicherung, schildere denen den Stand der Dinge. Ich ahne schon was da kommt, möchte der Antwort aber nicht vorgreifen.
Bitte teile uns mal die Antwort mit.
Viel Erfolg

Micha
 

Sky13

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Beiträge
15
#3
Hallo, also mir wurde bei meinem Unfall gesagt bis zu 3 Jahren, kann man Probleme geltend machen danach nicht mehr .
Ausser jemand anderst wie bei einem Autounfall hat den Schaden verursacht dann ist es egal wie lange danach die Probleme kommen man kann sie geltend machen.

Dir alles gute noch.
 

Sky13

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#5
Hallo Kasandra

Wenn es falsch ist tut's mir leid.
Wie ist es denn dann richtig?
 
Zuletzt bearbeitet:

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#6
Hallo Sky,

ebenfalls die regulären Verjährungsfristen - wichtig ist es unbedingt alles mit einer Feststellungklage zu hemmen.

Unsere Gesetzgebung hat in den vergangen Jahren Verjährungsfristen mehrfach geändert.

Früher waren es 30 Jahre. Wenn Du Dich mit dem Thema näher beschäftigst und so machen Urteile liest, dann wirst Du sehen, wie sehr der Versicherungswirtschaft seitens unserer Gesetzgebung zugearbeitet wird und wie viele Geschädigte hinten runter gefallen sind und jetzt ohne weitere Ersatzansprüche u. A. finanziell am Boden zuhause sitzen, weil die 30 Jahre abgeschafft worden sind.

All diese Unfallgeschädigten sind von den 30 Jahren ausgegangen. Natürlich gab es auch keinen Hinweis. All diese konnten nicht reagieren, wiegten sich in Sicherheit und erst als z. B. Verdienstausfallschäden, Forderungen für häusliche Umbauten, Haushaltshilfen etc. gestellt worden, dann kam das böse Erwachen.

Viele Grüße

Kasandra
 

ManfredKRenner

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Beiträge
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#8
Hallo und danke für die vielen Antworten.

Ich habe heute mit meiner Versicherung telefoniert, die mir sagte das alles verjährt ist und auch keine Unterlagen mehr vorhanden sind.
Macht es noch Sinn eine Feststellungsklage einzureichen, oder ist dies jetzt aussichtslos?

Mit freundlichen Grüßen

Manfred
 

Rekobär

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www.unfallreko.de
#9
Hallo Manfred,

da die Versicherung Dir mitgeteilt hat, dass Deine Ansprüche verjährt sind, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg mit einer Feststellungsklage haben. Die Versicherung wird sich nämlich auf die Verjährung berufen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Recht bekommen. Du bräuchstest schon einen verdammt guten Grund, warum Du deine Ansprüche innerhalb der Verjährungsfrist nicht geltend gemacht hast, um einen Richter davon zu überzeugen.

Versuchen kannst Du es. Es sollte Dir aber klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Klage vom Gericht abgewiesen wird höher ist, als dass man ihr stattgibt. Und bei Klageabweisung hast Du sämtliche Kosten an der Backe, auch die des gegnerischen Anwaltes.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 
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