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Spiegelbericht ü. Dres.Montazem, Volle, Claussen

Buffy07

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@ An ALLE,

Hier hat sich der Spiegelreporter Matthias Schulz sich ganz in den Niederungen der Versicherungsmafia begeben und vertritt auch deren Meinung. Ihm kann man nur wünschen nie eine Unfall zu haben und dann in die Fänge seiner hochgelobten Ärzte wie Dr. Terwey u. a. zukommen.
Da werden Kommentare der Uni Münster reingebracht und wer kommt von da ... natürlich Prof. Castro. Da wird Dr. Volle verunglimpft von Dr. Terwey ungeachtet der Tatsache das die Arbeiten von Dr. V mittlerweile Bestandteil " Im Handbuch der Neurochirugie- zur Weiterbildung "gefunden hat. :mad:

Die Untersuchungsmethoden von dem Neurootholgen Dr. Clausen werden als Tamtam Untersuchung vom Reporter beschrieben.Auch hier wird außeracht gelassen, dass diese Methode bei der BG seit 1983 genau nach den Angaben von Dr. Claussen, die Untersuchungsmethode wird unter Ziffer G 41 " Arbeiten mit Absturzgefahr durchgeführt".
Ich glaube kaum, dass die BG eine Untersuchung nach Tamtammethoden durchführen lassen. Schließlich geht es hier um Menschenleben.
Dann wird Dr. Montazem unter die Lupe genommen mit dem Titel " Der Schrauber aus Schwaben". Aufgrund diese Artikels hat der Arbeitgeber ihm gekündigt.:eek:
Ihr seht die kapitalkräftigen Anzeigekunden des Spiegels " Versicherungen "
können das neutrale Gewissen (falls vorhanden) eines Reporters beeinflussen. Toll, was geld aus Menschen macht.
Darum haben ja die GA- Günstlinge Castro, Poek, Ludolph, Stevens, Terwey u.a. so gutgehende Begutachtungsinstitute.
Hoch lebe die Versicherungswirtschaft.
Jetzt wird wieder zum Angriff auf die Ärzte geblasen, die auf Seiten der Unfallopfer standen. Ich hoffe das die Richter diese Masche im Spiegel durchschauen und endlich Gerechtigkeit gegenüber den UO waltenlassen.:rolleyes:
Nicht den Spiegel kaufen, nur im Internet lesen. Wir wollen unseren Henkern doch nicht reich machen.
Gruß Buffy07
 
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Cateye

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Hallo Buffy07,

spielst Du auf den Artikel im Spiegel 07/08 von dieser Woche ab? Ich habe den besagten Dr. M. aber anders empfunden. Vor allem kommt er als Schlächter daher.

Habe den auch nicht gekauft, gehe dazu immer in eine Bibliothek.

Gruss
Cateye
 

wurzlpurzl

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Hallo zusammen,
ich frage mich wie der Schreiber auf dieses Thema kommt Eigentlich sollte daraufhin gleich ein Gegenartikel im Fokus erscheinen. Ist schlimm, dass hier sogar die Ärzte namentlich genannt werden. Ist schon fast Bildzeitungsniveau. Ist das überhaupt erlaubt, Ärzte so negativ hinzustellen? Ist ja Rufmord.
Und das darf doch nicht Kündigungsgrund sein, oder? Ist doch alles ziemlich auffällig, solch eine Schlammschlacht.
Hatte mir gerade überlegt, ob ich zu Dr. Montazem soll.....
Der Journalist bekommt sicherlich noch zu seinem Entgelt noch ein kleines Taschengeld von der Versicherungsgesellschaft.
 

seenixe

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Hallo,
Auch ich habe mit Empörung diesen Artikel gelesen. Ich verstehe nicht, wie man sich als Jounalist für solche Stimmungsmache auf niedrigstem Niveau hergeben kann. Ist dies unterster Journalismus mit Klischee und unterhalb der Gürtellinie.

Ich kann nur sagen, ich kaufe dieses Blatt vorläufig nicht mehr.

Gruß von der Seenixe
 

Cateye

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Hallo wurzelpurzl,

das ist die eine Seite: Pressefreiheit versus Rufmord? Im letzten Jahr kam ein Artikel im Spiegel und auch im Spiegel-TV über eine Klinik mit mehreren mysteriösen Todesfällen (in diesem Artikel 07/08 ist übrigens auch von einem Todesfall die Rede) vorkamen, u. A. war dort die Rede, Wunden mit reinem Citronensaft auszuspülen.

Warum sollten Ärzte einen besonderen Schutz genießen? Vielleicht deshalb, weil sie grundsätzlich mehr Deckung im Job erfahren als andere Berufsgruppen? Nehmen wir mal an, an Dir geschieht ein Kunstfehler, der Dich in den Rollstuhl bringt? Glaubst Du, Du hättest hier gute Chancen auf Entschädigung durch den Arzt, der Dir vielleicht Dein Leben verpfuscht hat? Wir haben zwar sozialpolitisch fast amerikanische Zustände erreicht, nur die Schmerzensgelderträge bei Kunstfehlern ist im Ländervergleich nahezu lächerlich.

Anbei, weil ich gerade so lustig auf Dr. Montazem zu sprechen bin und seit Montag recherchiere: er hat laut telefonbuch.de nur noch ein Büro. Es wird sogar darüber diskutiert, dass er vermutlich fluchtartig das Land verlassen hat.

Übrigens ist vor ein paar Wochen die Alpha-Klinik in München in ähnlicher Weise besprochen worden. Dort operiert ein Arzt "Stenosen" (Verengungen) aus der Wirbelsäule. Vielen geht es nach dem Eingriff schlechter als zuvor.

Im Übrigen hat der Spiegel vor ein paar Jahren darüber berichtet, dass viele OPs schlicht und ergreifend unnötig seien. Vielen Patienten mit Schein-OPs geht es anschließend viel besser (Kniearthroskopie) und eine BandscheibenOP lässt sich nach 10 Jahren bereits nicht mehr nachweisen.

Handauflegen wäre in manchen Fällen besser!

LG,
Cateye
 

Buffy07

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Danke Seenixe,


dass du den Artikel eingestellt hast. Fragt sich nur ob eine neutrale und objektive Presse bereit wäre auf diesen gesponserten Artikel zu antworten.
Denn jeder der den Artikel liest, merkt sofort aus welcher Ecke er bestückt wurde.
Ich habe immer gedacht, dass nur die Bildzeitung solche Beiträge bringt. Mit dem Wechsel der Chefredakteure scheint sich auch der Stil des Hauses geändert zuhaben ,hin in Richtung Bild. Es ist ein Abstieg für den Spiegel.
Googelt mal untern den Namen des Schreibers " Matthias Schulz".
Vielleicht sollten mehr zum Thema hier schreiben, ich denke mal "spiegel liest mit". Dann rufen wir UO mal zum Spiegelkauf Boykott auf.

Ein Paar euro weniger ist auch schon etwas. Die neuen Redakteure wollen doch die Auflage steigern.
Das schlimme an diesem Artikel ist auch die Tatsache, dass er unter Rubrik " Wissenschaft " veröffentlich wurde. Da werden UO richtig schön vera......!
Gruß Buffy07:eek:
 

Ariel

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Hallo cateye,

Empfindungen aufgrund unüberprüft Gehörtem, sind die Ursache von Kriegen. Es sind die Vorurteile (Urteile) von Unwissenden und Kenntnislosen. Deine Empfindung bezüglich Dr. M. das geht mir zu weit, wenn du die hier im Forum ausdrückst. Und das ganze auf der Basis eines solchen Artikels, der gegen alle Unfallopfer gerichtet ist.

Ich habe den besagten Dr. M. aber anders empfunden. Vor allem kommt er als Schlächter daher.
Voriges Jahr hat ein Chirurg in Hannover einer Kollegin das falsche Knie operiert. (die Klinik wollte diese falsche OP natürlich bezahlt haben.)

Dann eine andere Meldung, einer jungen Frau wurde das falsche Bein amputiert.

Wie oft sind schon Patienten (fast) verblutet, die nur einen Zahn gezogen bekamen, ich kann auch ein Lied davon singen.

Tagtäglich hören wir von ähnlichen Vorgängen in unseren Kliniken, aber selten lese ich darüber falsche, unrichtige Schauerberichte von unqualifizierten Autoren,
und noch nie hat sich jemand ungestraft erdreistet, einen nicht verurteilten Arzt als "Schlächter" zu bezeichen.

Prof. Dr. Harms, ein Renomeeprodukt der Uni Tübingen, der die selben Operationen macht wie Dr. M., allerdings häufiger und früher mit noch mit mehr Metal, als es noch kein Titan gab (persönliche Anschauung, da dort operiert werden sollte, was z.B. Dr. M. in meinem Fall nicht gemacht hätte)
und niemand bezeichnet ihn als "Schlächter.
trotz dass auch er eine gewisse Totesrate zu verzeichnen hat.

Prof. Dr. Grob, ebenfalls ein HWS/Kog-Versteifer mit viel Metall, seine OPs sind in vielen Literaturen in den Bibliotheken einsehbar.
Dahinter stecken die selben Diagnosen, wie bei Dr. M, allerdings seit einigen Jahren, seit ausschließlich die Versicherungsärzte bestimmmen, welcher Patient operiert werden darf, machen Grob und Harms diese OPs heute nur dann, wenn der Patient sowieso schon halb tot ist. (Unfallopfer werden dort sowieso schon vorher abgefangen von Versicherungmedizinern, die dort platziert sind.)
Damit machen sie sogar auch noch Werbung.
Sie lassen sich das vom Patienten bestätigen, dass die OP ein Risiko von soundsoviel beinhaltet, damit sind von vornherein alle Klagechancen der Opfer ausgeschlossen.
Mir sind die Risikoaufklärungen aus eigener Erfahrung bekannt.

Auch hier ist eine hohe Sterberate, allerdings auch mitbedingt, weil man die OP zu lange hinschiebt, bis fast nichts mehr geht und sowieso kein Besserungszustand mehr erreicht werden könnte.
Niemand ruft hier "Schlächter" oder "Schrauber", obwohl man Harms auch als Platteneinleger bezeichnen könnte!

Dr. M. operiert auf eingene Verantwortung, und er operiert zu einem Zeitpunkt, zu dem der Patient noch eine Besserung erwarten kann.

Bei jeder OP, sei es ein Blinddarm oder eine Brustvergrößerung oder ein Kaiserschnitt oder eine Unterschenkelfraktur, immer besteht bei und nach einer OP das Risiko, dass es Komplikationen gibt. Kein Arzt ist Gott und arbeitet jeden Tag wie ein 6-Tage-Welterschaffer.

Aber es gibt Ärzte und dazu gehört D.M., Dr. Volle und alle weiteren, die mutig sich der Patientenprobleme annehmen, und sich nicht von den Versicherungsmächtigen einschüchtern lassen.
Und da lasse ich die Bezeichnung hier im Unfallopferforum nicht den Begriff "Schlächter" zu. Schon garnicht von einer BG-Person, und schon zweimal nicht von keiner echt betroffenen Person

Was ich über Deine Bemerkung über Dr. M. denke, habe ich bisher zurück gehalten, doch nun kann ich dir versichern, wenn du wirklich, wie du immer so nebenher durchblicken lässt, eine Prüfung zum Pseudoarzt bestehen solltest, was ich niemals für möglich halte, (aber man weiß ja nie mit welchen Belohnungen man rechnen kann, wenn man sich den Versicherungen anbiedert),
dann zieh dich warm an, denn du musst damit rechnen, jeden Tag, dass ich als Patient auftauche und dann wirst du dich garantiert in einem ähnlichen Artikel im Spiegel wiederfinden. Und ich denke, ich werde nicht der einzige sein, der dir auf den "Zahn" fühlt, und dein Empfinden testet.

Gruß Ariel
PS: mein Beitrag hat sich mit den letzten zwei überschnitten
 
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Ariel

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Hallo Buffy,

ich schließe mich an, und bin auch dafür, alle Personen, die je einen Unfall hatten, nie wieder Spiegel zu kaufen.

@ Cateye,
ist ja sonderbar, dass du als nicht betroffene Person über Monazem recherchierst. Ist es das, was dich hier in diesem Forum umtreibt? Über PN aushorchen? wer so alles Patient von Montazem ist/war?

Gruß Ariel
 

Cateye

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Hallo cateye,

Was ich über Deine Bemerkung über Dr. M. denke, habe ich bisher zurück gehalten, doch nun kann ich dir versichern, wenn du wirklich, wie du immer so nebenher durchblicken lässt, eine Prüfung zum Pseudoarzt bestehen solltest, was ich niemals für möglich halte, (aber man weiß ja nie mit welchen Belohnungen man rechnen kann, wenn man sich den Versicherungen anbiedert), dann zieh dich warm an, denn du musst damit rechnen, jeden Tag, dass ich als Patient auftauche und dann wirst du dich garantiert in einem ähnlichen Artikel im Spiegel wiederfinden. Und ich denke, ich werde nicht der einzige sein, der dir auf den "Zahn" fühlt, und dein Empfinden testet.
Hallo Ariel,

mir ist vollkommen Wurscht wie irgendwer über mich denkt. Drohen lasse ich mir dennoch nicht. Ich bin nicht käuflich vor allem nicht von der Versicherungswirtschaft. Auf alle Fälle habe ich meine Meinung vertreten und ich lasse mir von niemanden den Mund verbieten! Selbstverständlich steht es Dir jederzeit frei, Dich bei den Bewertungen auszutoben.

Cateye

Hallo Ariel,

ich bitte Dich meine Anfragen an Dich als PN hier und jetzt zu veröffentlichen! Ich habe keinesfalls jemals spioniert. Ich habe mir Dir deshalb Kontakt aufgenommen, weil mir der Artikel sehr früh am Montag in die Hände fiel und weil es thematisch in Dein Bereich fiel. Ich habe deshalb recherchiert, weil Du mir geschrieben hast, er sei vermutlich gar nicht mehr in Deutschland. Sei bitte so ehrlich, dass wenn Du mich an die Wand stellst, dass Du die ganze Geschichte veröffentlichst.
Cateye
 
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Cateye

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Suedeutsche Zeitung vom 13.02.08

13.02.2008 11:38 Uhr Drucken | Versenden | Kontakt



Umstrittener Arzt
Schrauben im Genick
Er galt vielen als Wunderheiler, manche reisten für seine Behandlung bis aus Schweden an. Nun entlässt die Kreisklinik Mindelheim den Chirurgen, der in riskanten Operationen Schleudertrauma-Patienten den Hals versteifte.
Von Mike Szymanski




Im Internet wirbt der Neurochirurg Abbas Montazem mit Röntgenbildern für seine fragwürdigen Operationen, bei denen er Wirbel künstlich mit Metall versteift.
Screenshot: sueddeutsche.de

Zu "Dr. Monti", wie seine Patienten ihn nannten, kamen die Hoffnungslosen. Kranke, die oft nach Unfällen Schmerzen in Kopf und Nacken hatten, aber weit und breit keinen Arzt fanden, der sie ihnen nehmen konnte. Abbas Montazem, 67, versprach genau dies. Er wollte Menschen heilen, indem er ihnen etwa nach einem Schleudertrauma den Hals versteifte.

In riskanten Operationen schraubte Montazem wie ein Mechaniker Halswirbel an Metallschienen fest, weil er meinte, der Wirbelsäule fehle es an Halt. Bis Anfang der Woche praktizierte er als freier Neurochirurg an der Kreisklinik im schwäbischen Mindelheim. Die Patienten kamen sogar aus Schweden angereist, um sich bei ihm unters Messer zu legen. Am Montag warf die Klinik Montazem raus.


Mehr zum Thema
Ärzte und PatientenVom richtigen Zuhören mehr...Etliche Patienten beschuldigen den Arzt inzwischen, er habe sie zu Krüppeln operiert. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel listet in seiner aktuellen Ausgabe Fälle auf, in denen Patienten das Schlimmste noch vor sich hatten, als Montazem mit ihnen fertig war. Noch am selben Tag reagierte die Kreisklinik. Deren Chef Alfons Hawner sagte zur SZ: "Wir haben die Zusammenarbeit schlagartig beendet. Wir wussten nicht, dass Montazem eine umstrittene Person ist."

Christine B., 51, weiß das schon seit Mitte der 1990er Jahre. Die Hausfrau aus dem Kreis Augsburg hat sich in Behandlung des Arztes begeben, der damals noch am Klinikum Augsburg praktizierte. Christine B. und ihr Anwalt Rainer Stopp haben Montazem verklagt. Vor dem Landgericht Kempten wollen sie erreichen, dass der Mediziner der Frau 98 000 Euro Schadenersatz zahlt. "Montazem hat an meiner Mandantin von oben bis unten herumoperiert. Heute ist sie nur noch ein Häuflein Elend", sagt Anwalt Stopp.


"Sinnloses Leiden"
Im September 1994 hatte Christine B. die Neurochirurgische Klinik aufgesucht. Sie hatte starke Kopfschmerzen und litt dann auch unter Seh- und Sprachstörungen. Laut medizinischem Gutachten, das das Landgericht bei der Uniklinik Erlangen-Nürnberg in Auftrag gegeben hat, deutete alles auf eine besonders schwere Form von Migräne hin. Montazem jedoch operierte die Frau insgesamt sieben Mal an der Wirbelsäule.

"Im vorliegenden Fall haben wir es mit einer außergewöhnlichen Folge von letztendlich nicht erfolgreichen Eingriffen zu tun", heißt es in dem Bericht. Der Gutachter wirft schließlich die Frage auf, "ob Dr. Montazem nicht irgendwann Zweifel an der Richtigkeit des operativen Konzeptes gekommen sein müssten". Anwalt Stopp sagt: "Meine Mandantin ist heute schwerbehindert."

Christine B. ist offenbar kein Einzelfall. Ein Sprecher des Landgerichts in Kempten berichtet von insgesamt sieben Verfahren gegen Montazem. Zwei seien noch offen, eines davon, das Verfahren von Christine B., werde wohl demnächst mit einem Vergleich zum Abschluss gebracht. Am Landgericht Baden-Baden klagt ein Jockey auf Schmerzensgeld. Ihm versprach Montazem nach einem Unfall Heilung, der Patient ist jedoch ein Invalide.

Mediziner-Kollegen warnen vor Montazem. Der Münchner Rechtsmediziner Wolfgang Eisenmenger sagt, dessen Methoden "entsprechen nicht den Regeln ärztlicher Kunst". Hälse operativ zu versteifen, bedeute "sinnloses Leiden" zu erzeugen. Trotzdem genießt Montazem in Patientenkreisen den Status eines Wunderheilers. Es gibt Patienten, die werden nach einem Schleudertrauma, wie es jährlich 200 000 Menschen erleiden, nicht wieder gesund. Jahrelang schleppen sie sich mit ihren Beschwerden von Arzt zu Arzt. Montazems brachiale Methode erscheint ihnen als Ausweg.

Als der Mediziner im vergangenen Jahr der Kreisklinik Mindelheim die Zusammenarbeit anbot, zögerte die Klinikleitung nicht lange. Sie schnürte für Privatpatienten gleich noch ein Rundum-Paket mit Anreise und warb sogar in Schweden damit. Die Klinik versprach sich ein lukratives Geschäft - dass Montazem zuletzt nur an kleineren Landkliniken wie Füssen und Wertingen tätig war, machte niemanden stutzig.

Montazem sieht sich als Opfer einer Kampagne. Der Mediziner verweist auf 500 erfolgreiche Operationen, die er in 20 Jahren durchgeführt habe. "Die Patienten sind verzweifelt, wenn sie zu mir kommen. Ich verhelfe ihnen zu einer besseren Lebensqualität", sagt der Arzt. Die Vorwürfe ehemaliger Patienten weist er als ungerechtfertigt zurück: "Jeder meiner Patienten hat profitiert. Bei einem kleinen Prozentsatz sind aber die Erwartungen der Patienten nicht erfüllt worden." Er habe sich nichts vorzuwerfen.


Achtung: auch hier verunglimpft ein anderer Journalist in einem anderen Blatt diesen Arzt
 

Buffy07

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Hey Cateye,
jetzt verläßt du den Pfad des guten Umgangs und gehts über zur Polemik. Ich glaube nicht, dass das was du jetzt machts zu einer seelsorgerischen Tugend gehört. Falls deine Angaben stimmen.
Du Plappers einen Artikel nach ohne zu wissen, wie Reporter zusammenhalten. Auch sehe ich dich nicht auf der Seite der Verfolgten und Geschundenen wie es in der Bibel steht.
Ich frage mich wer bist du wirklich:confused:
solange keine Schuld nachgewiesen wurde, gilt die Unschuldvermutung.
Hier findet eine Vorverurteilung statt erster Güte, auch gegenüber Drs. Volle und Claussen. Du als Pfarrer (wenn es so stimmt) bläst kräftig in das Horn der Versicherungslobby.Warum?:eek:
Gruß Buffy
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo cateye,

Ich habe deshalb recherchiert, weil Du mir geschrieben hast, er sei vermutlich gar nicht mehr in Deutschland. Sei bitte so ehrlich, dass wenn Du mich an die Wand stellst,
Ich stelle niemanden an die Wand, ich lasse dich nur spüren, wie es ist, wenn über einen geschrieben wird, das unter die Gürtellinie geht.
Aber bezüglich deiner Bemerkung "Schlächter" habe ich ja nichts falsches behauptet, sondern nur mal etwas mehr ausgeholt als sonst.

Ich werde mich auch auf Bitten nicht dazu hinreißen lassen, die heilige Kuh: PN, zu schlachten! Auch nicht auf deine Erlaubnis hin.

Aber der Hinweis bezüglich Montazem, das war aus einem Schreiben von einem Arzt, den ich konsultiert habe.
Es ist also nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern eine Auskunft Dritter, und so habe ich dir das auch mitgeteilt. Und schwubs machst du es öffentlich im Forum es als meine Aussage.

Alles was in PN geschrieben wird hat grundsätzlich hier im Forum nichts zu suchen. Wie bräuchten sonst keine PN-Einrichtung.
Ich denke nun wissen alle, was ihnen widerfahren kann mit dem, was sie dir in einer PN mitteilen.

Gruß Ariel
 
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