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SHT - Langzeitfolgen, auch durch leichtes SHT (1)

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,306
#4
SHT - Langzeitfolgen (4)

Und schon wieder ein Anhang ... Sorry, hat nicht geklappt ... Neuer Versuch!
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
6 Dez. 2009
Beiträge
2,306
#6
SHT - Langzeitfolgen

Einer geht noch ... Das ist wahrscheinlich der interessanteste Anhang, da noch Hinweise auf neueste Untersuchungen gegeben werden, durch die in den USA belegt wurde, dass sich nach einem (auch leichten) SHT sehr wohl durch bildgebende Maßnahmen Hirnveränderungen belegen lassen. Wir dürfen gespannt sein, was sich aus diesen Untersuchungsergebnissen noch in Zukunft ergibt. Dauert leider wieder viele Jahre, bis diese Erkenntnisse Allgemeinwissen sein dürften!

Viele Grüße, Rudinchen
 

Anhänge

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elster999

Erfahrenes Mitglied
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11 März 2014
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1,029
Ort
Großraum Berlin
#7
Hallo Rudinchen,
Vielen Dank für die Links. Hab zwar noch nicht alle gelesen, finde es aber immer sehr spannend. Verstehe mich dadurch selbst etwas besser, was mir hilft mit meinem SHT umzugehen!
lg Ellen
 

sachsblau

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1,407
#8
Hallo Rudinchen,

vielen Dank für Deine Recherchen zu diesem Thema und die hier eingestellten Beiträge. Ich bin mir sicher, dass sie für viele UO interessant sein dürften.
Leider werden uns Verunfallten die Beschwerden, die selbst durch ein mildes SHT verursacht werden können, viel zu oft abgesprochen oder aber die erstbehandelnden Ärzte klären diese Verletzung trotz eindeutiger Symptome erst gar nicht ab, sodass man später Schwierigkeiten hat nachzuweisen, dass ein SHT, unter Umständen sogar ein erhebliches, vorgelegen hat.
Es ist ja seit vielen Jahren bekannt, dass man beispielsweise unfallbedingte Veränderungen im Gehirnstoffwechsel durch spezielle Untersuchungen feststellen bzw. nachweisen kann (z. B. PET und SPECT), aber leider werden sie noch heute nicht als Standard anerkannt und durchgeführt oder wenigstens umfassend wissenschaftlich untersucht. Wir wissen aber auch, dass das mit verschiedenen anderen Nachweisverfahren bzw. Untersuchungsmethoden nicht anders ist, siehe funktionelle MRT-Bildgebung (Upright MRT). Was sich anderswo bereits durchgesetzt hat, muss hier bei uns (erst) steinige Wege gehen........vermutlich nicht ohne Grund...


Nochmals danke für die Dateien (!).
Viele Grüße,
sachsblau
 

Rudinchen

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#9
Hallo,

hat jemand von euch evtl. noch ähnliche Unterlagen, die Schäden - auch durch (angeblich) leichtes - SHT belegen?

Viele Grüße,

Rudinchen
 

HWS-Schaden

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3,792
#10
Hallo Rudinchen,
vielen Dank für das Erstellen dieses Themas auch von mir!

Wenn wir bei unseren Recherchen auf etwas stoßen, was passt, können wir es hier verlinken.

Ich stolperte kürzlich (ohne den Link zu haben) darüber, dass es eine Unterabteilung der Neurologie gibt, die ausschließlich für Sportunfälle zuständig ist.
Für mich persönlich war das wg meines Unfallablaufs sehr interessant.

Ich habe noch nicht ganz verstanden, an wen man sich am besten wendet nach dem (bisher nicht verfolgten) Verdacht auf Nachwirkungen einer Schädelprellung. Neurologe? Worauf achte ich bei Auswahl?
Welche Unterschiede gibts zw. Neurologie, Neuro-Physiologie, Neuro-Psychologie?
Welche Untersuchungen sind anerkannt? (sind PET und SPECT anerkannt? und wer verordnet sie wann? m.W. schwierig zu erhalten, oder?)

Auch das sind Fragen für Ratsuchende / der Ratsuchenden.

Welche Symptome zu beobachten sind, ist wohl ein sehr sehr weites Feld, oder? Da wir keine Mediziner sind, ist Verlinkung zu interessant erscheinenden Seiten sicher am sinnvollsten.

Liebe Grüße
HWS-Schaden

P.S. Im Forum sind dazu eine Menge Infos bereits eingestellt, siehe auch unten: "Ähnliche Themen" (o.s.ä.), auch Suchfunktion nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rudinchen

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6 Dez. 2009
Beiträge
2,306
#11
Hallo HWS-Schaden,

die Auswirkungen der Schäden kann am besten ein Neuropsychologe feststellen.

Die Schäden bildgebend festzustellen, ist oft schwierig, weil nicht immer innerhalb der ersten Tage ein hochauflösendes MRT (Tesla 3) gemacht wird - und dann wird behauptet: "Man sieht ja nichts auf dem MRT, also kann da nichts sein, deshalb ist es psychisch ..."

SPECT und PET können durchs SHT/Schleudertrauma usw. entstandene Stoffwechselstörungen im Gehirn sichtbar machen - nur die meisten GUtachter, Gerichte usw. sind (noch?) nicht so weit, dass sie sie lesen/anerkennen wollen.

Deshalb meie Suche nach neuer Literatur!

Viele Grüße,

Rudinchen
 

Rajo1967

Erfahrenes Mitglied
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2,612
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#12
Hallo zusammen,

ich weiß ja auch wie das bei meiner Frau abgelaufen ist und da ist sehr viel Wahrheit was Rudinchen schreibt.

In der Berufsordnung für D-Ärzte (Pflichten u.s.w.) steht, das wenn auch nur der Verdacht auf ein SHT besteht, sofort ein Neurologe hinzuzuziehen ist und entsprechende MRT-Untersuchungen durchzuführen sind.
Mal abgesehen davon das ich davon ausgehe das das oft mit Absicht "vergessen" wird, wurde bei ihr ein CT von Kopf und HWS gemacht, angeblich alles in Ordnung und keine Schäden sichtbar.
Danach wurde wohl ebenfalls "vergessen" noch weitere MRT´s zu veranlassen, trotz Hemiparese u.s.w. immer nur HWS.

Wir haben dabei "Glück", das die Cup-Contre-Cup Verletzung (mit Verletzung der inneren Hirnhaut) auf einem Schnittbild bei der HWS zu sehen ist
 
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