• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Sht 2-3 Grades und Interzebralle Blutung

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Hallo
Ich habe vor 1 Jahr einen Verkehrsunfall gehabt.Dabei erlitt ich ein SHt m. Intracerebralen Blutungen,Jochbeinbruch ,Platzwunden usw.Habe bis heute noch Probleme .Wenn ich große Räume(Kaufhäuser,Gaststätten mit vielen Personen)betrete werde ich unruhig mir wird wie schwindelig,die Konzentration lasst nach.Meine Frage ist ,ist dies eine Folge vom Unfall?Meine Neurologin will mir erzählen ,das man es nicht auf den Unfall zurück führen kann.Ich weiß das ich es vorher nicht hatte.Habe Jahre lang im Einzelhandel gearbeit also mit vielen Menschen .
 

Divegirl

Mitglied
Registriert seit
8 Sep. 2006
Beiträge
56
Hallo Sabine,
wurden bei dir schon Aufmerksamkeit, Konzentration, Vigilanz u.ä. überprüft?
Möglich wäre auch eine Beeinträchtigung deines Sichtfeldes.
In Räumen mit vielen Leuten wird deine Aufmerksamkeit ganz schön gefordert: Vieles für das Gehirn zu verarbeiten, du willst nirgends anrempeln, ganz viele Geräusche zu unterscheiden - eben Höchstleistung fürs Hirn in Sachen Konzentration, Koordination und Aufmerksamkeit.
Wie lange kannst du eine Aufmerksamkeit z.b. halten? Ganz normal wie vor dem Unfall? Wie ist deine Reaktionszeit? Langsamer oder gleich wie früher?

Nach meinem Unfall mit SHT hat nach laaanger Zeit mir ein Neurologe die kleinen Unterschiede zwischen "schusselig" und Aufmerksamkeit und Konzentration erklärt. Und wieviel Leistung für so ein Hirn z.b. beim einfachen Zähnputzen notwendig ist. Er wusste wovon ich rede wenn ich so dieses und jenes aus meinem Alltag erzählte. Mit heutigem Abstand betrachtet war es manchmal schon fast witzig - damals aber zum heulen.

Hoffe es hilft dir weiter. Nur nicht verzweifeln ....
Gruß Divegirl

PS. Eine Möglichkeit ist auch noch daß der Unfall noch nicht verarbeitet werden konnte. Leider gibts du sehr wenig Anhaltspunkte bezüglich des Hergangs.
 

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Danke. Ich denke auch das ich den Unfall noch nicht verarbeitet habe.Reaktiontest ist in der Reha vor einem Jahr gemacht worden war nicht so gut. Aber jetzt glaube ich ,das es gut ist.Mir hat vor ein paar Wochen einer die Vorfahrt genommen ,und ich habe blitzschnell reagiert.Die Neurologin hat jetzt noch mal ein MRT vom Schädel angeordnet.

Hier noch der Unfall Hergang .Ich habe auf dem Weg zum Trödelmarkt eine Straße ,überquert als ich fast drüben war hat mich ein Rückwärts fahrendes Auto erwischt.Das weiß ich aber nur aus der Zeugenaussage.Keine Erinnerungen.Aber was noch ein Grund sein kann das ich es nicht verarbeitet habe ist das der Unfall noch nicht bearbeitetist(Versicherung Gutachter usw.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo sabine38,

als erstes sicherst du dir die Aussage der Ärztin als schriftliches Dokument.
So verfährst du mit allen ärztlichen Aussagen. Wenn du in der Praxis bist ist es ja ein vier Augen Gespräch, deshalb schreibe die Ärzte an und frage höflich nach, warum sie der Meinung ist, dass es nicht auf den Unfall zurückgeführt werden könne, da du vor dem Unfall keine solche Vorfälle erlebt hast.
Wenn sie keine Antwort gibt, dann bitte deinen Anwalt, dies in einem notwendigen Zusammenhang zu setzen und um die Beantwortung der Frage zu bitten, wenn nicht, dann Aufforderung dazu, weil sonst der Eindruck der Aufklärungsverweigerung bestehe.

Vielleicht könntest du mir berichten, wie es bei dem Unfall zu dem Schädelhirntrauma mit innerer Schädelblutung kam. Wo ist der Schädel wie angeprallt?

Ich kann dir jetzt schon versichern, dass dies eine Folge des SHT ist. Es muss nur richtig analysiert und dann begründet werden.

Die Ärztin, wie die übrige derartige Bagage auch, setzt die Aussage der Patientin gleich einer medizinischen Aussage!
Jedoch handelt es sich dabei um das subjektive Empfinden eines physiologischen Vorgangs, den die Ärztin hätte ergründen müssen.
Diese kenntnisärmliche Tussi ist inkompetent dies zu tun, und hätte dich an einen Spezialisten überweisen müssen. Es gibt Hirnzentren, z.B. Hannelore Kohl-Stiftung. Jedoch sei gewarnt, auch dort tummeln sich solche, wie deine Ärztin.

Ich halte diese bequemliche Vorgehensweise solcher Ärzte als eine Beratungs- und Aufklärungsverletzung. Sie bekommt einen direkten Hinweis von einer Patientin und die wischt das unter den Tisch und verlangt wahrscheinlich auch noch Geld dafür. Das halte ich auch für Ärztepfusch, da dir die Chance auf therapeutische Hilfe genommen wird.

Gruß Ariel
 
Zuletzt bearbeitet:

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Hallo!
Ich weiß nicht wo ich genau gegen Geprallt bin.Wir glauben auf die Heckscheibe vom Auto,und dann noch auf den Boden.Auf der linken seite !Weil da habe ich zwei Platzwunden gehabt.Die Diagnose ist Schädel-Hirn-Trauma Grad 2-3 mit Basisfraktur.Interzerebrale Blutung beidseitig postkontusionell.Linkes Subduralhämatom 6-7 cm usw.
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo sabine 38,

steht das so inder Diagnose? Basisfraktur?
Welche Behandlung wurde im KH angestellt wegen der Basisfraktur?
Eine Basisfraktur wird normalerwesie genau angegeben, da es sehr viele verschiedene Arten gibt.

Gruß Ariel
 

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Hallo Ariel
Natürlich steht da Schädelbasisfraktur.Sonst nur Nummern.Aber das Krankenhaus wo gelegen habe ist auch Klasse gewesen ,die haben für den Brief der nicht vollständig war(Andere Verletzungen wie Jochbeinbruch usw)fast 11 Monate gebraucht zu schreiben.Wegen der Neurologischen Sache muß ich jetzt am 30.09. zum Neurologischen Gutachten da werde ich das mit der Platzangst schildern bin mal gespannt was die dazu sagen.!
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo Sabine38,

ich auch, bin wie du gespannt!

Ich werde dir dann was über Platzangst erzählen.

Gruß Ariel
 

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Hallo Ariel
Ich habe gerade das Gutachten vom BGU gelesen.Also die schreiben das diese Angst normal nach einem Schädelbasisbruch sind .Werde beim nächsten Gespräch mit der Neurologin das auf dem Punkt bringen .Bin mal gespannt was sie sagt. Dann habe ich noch eine Frage :Was heißt 20% Minderung der Erwerbsfähigkeit.
LG Sabine 38
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo sabine38,

.Wenn ich große Räume(Kaufhäuser,Gaststätten mit vielen Personen)betrete werde ich unruhig mir wird wie schwindelig,die Konzentration lasst nach.Meine Frage ist ,ist dies eine Folge vom Unfall?
.

diese Angst, nach einer Beschleunigungsverletzung, dazu Basisfraktur und Hirnblutung, mit schwindelartigem Gefühl, so als ob der Bewusstsein gleich schwindet? Es zeigt eine verminderte Sauerstoffaufnahme des Gehirns an.
Warum, das sollten die Ärzte herausfinden. Ist eine Störung im Regelkreis, Carotisgabel, ein diffuses Hirnsyndrom, Atmungsstörung, Herzschwäche (z.B. die Impulsgebungsstörung des Herzens nach N.Vagusläsion durch die Basisfraktur oder oder.

Wenn es seit dem Unfall ist, dann ist es klar eine Unfallfolge.
Eine gestört/ungenügende Sauerstoffaufnahme des Hirns, z.B. auch bei Atmungsstörung, kann ein Internist - speziell Lungenfacharzt - messen. Wen dem so ist, dann hast du immer bei Stressituationen geringe Sauaerstoffversorgung und damit die Notmeldung des Hirn = Angst.
Die Angst soll dir melden, begib dich aus dieser Situation, oder du hast noch mehr Schaden!

Diese Angst ist keine psychische Verhaltensstörung, sondern ein gesundes Notwehrsystem des Organismus.

Dementspechend schon ganz und garnicht eine Störung, sondern eine völlig gesunde Reaktion des Organismus.
Gestört sind höchstens die Psychologen/Neurologen/Psychiater, die dir was anderes einreden wollen. Nur weil sie dafür bezahlt werden oder es selbst nicht richtige verstehen, welche funktionellen Systeme wir im Organismus haben und wie diese funktionieren.

Gruß Ariel

PS: Frage: schreibst du mit einem Diktierprogramm?
 

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Hallo sabine38,



diese Angst, nach einer Beschleunigungsverletzung, dazu Basisfraktur und Hirnblutung, mit schwindelartigem Gefühl, so als ob der Bewusstsein gleich schwindet? Es zeigt eine verminderte Sauerstoffaufnahme des Gehirns an.
Warum, das sollten die Ärzte herausfinden. Ist eine Störung im Regelkreis, Carotisgabel, ein diffuses Hirnsyndrom, Atmungsstörung, Herzschwäche (z.B. die Impulsgebungsstörung des Herzens nach N.Vagusläsion durch die Basisfraktur oder oder.

Wenn es seit dem Unfall ist, dann ist es klar eine Unfallfolge.
Eine gestört/ungenügende Sauerstoffaufnahme des Hirns, z.B. auch bei Atmungsstörung, kann ein Internist - speziell Lungenfacharzt - messen. Wen dem so ist, dann hast du immer bei Stressituationen geringe Sauaerstoffversorgung und damit die Notmeldung des Hirn = Angst.
Die Angst soll dir melden, begib dich aus dieser Situation, oder du hast noch mehr Schaden!

Diese Angst ist keine psychische Verhaltensstörung, sondern ein gesundes Notwehrsystem des Organismus.

Dementspechend schon ganz und garnicht eine Störung, sondern eine völlig gesunde Reaktion des Organismus.
Gestört sind höchstens die Psychologen/Neurologen/Psychiater, die dir was anderes einreden wollen. Nur weil sie dafür bezahlt werden oder es selbst nicht richtige verstehen, welche funktionellen Systeme wir im Organismus haben und wie diese funktionieren.

Gruß Ariel

PS: Frage: schreibst du mit einem Diktierprogramm?
Nein.Kenne ich gar nicht ,was ist das?
 

sabine38

Mitglied
Registriert seit
16 Juni 2008
Beiträge
67
Ort
Duisburg
Sht

Hallo!
Weiß jemand von euch was über Schwerbehinderung und Erwerbsminderung.Ich habe im letzten Jahr ein Antrag auf Verschlimmerung beim Versorgungsamt gestellt.Hatte bis Anfang 2008 50% und habe jetzt 80%.Das ist durch meinen Unfall mehr geworden.Im Oktober habe ich dann vom BGU 20% Erwerbsminderung bekommen.Ich bin aber seit 2Jahren nicht mehr am Arbeiten.Muß die Erwerbsminderung jetzt die Versicherung des Unfallfahrers bezahlen ?Oder ist das zu wenig an % ?
 
Top