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Schulter

Kitzis

Nutzer
Registriert seit
19 Juli 2007
Beiträge
5
Hallo!
Ich bin zwar aus Ö, hoffe aber, dass es keine großen Unterschiede zu D gibt, daher stell ich hier meine Frage:
Hat jemand etwas ähnliches wie ich in der Schulter, sodass er mir schätzen kann, wie hoch mein Invaliditätsgrad liegen wird? Grade Schulter ist ja angeblich sooo heikel
Also ich hab:

"kernspintomographisch verifizierte hochgradige Supraspinatussehnen-Ruptur rechts mit Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigung" (PASTA-Laesion). Daraufhin wurde operiert: "athroskop. Supraspinatussehnenrekonstruktion und subacromiale Dekompression)" Meine Sehne wurde mit Metallanker in die Schulter fixiert und mein Schleimbeutel entfernt.
Es folgten 2 Monate Physiotherapie dann stellte mein Chirurg eine Schulternsteife (Frozen shoulder) fest. Diese sollte wiederum mit Physio aber wieder werden.

Was habe ich zu erwarten, kann mir da jemand helfen? Mein Versicherungsvertreter d. Privatversicherung glaubt nämlich nicht, dass ich da etwas geltend machen werde können... Stimmt das echt? Bin Leistungssportlerin (volleyball) und kann seit April nichts mehr tun, und fraglich, ob jemals wieder intensiv...

Hier noch meine Bedingungen der Versicherung:
Invalidität Progressiv 400 %
Versicherungssumme 81.620,- Euro
linear ab jedem Invaliditätsgrad
Für den 25% übersteigenden Teil des Inv.Grades bis zum 50% Grad: zweifache Leistung
Für den 50% übersteigenden Teil des Inv.Grades bis unter 91% Grad: dreifache Leistung
ab 91% dauernde Inv.: 326.480,- Euro.

Inv. Grad bei völligem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit.......
des Arms...... 70 %
...bei Teilverlust oder Teilfunktionsbeeinträchtigung gilt der entsprechende Teil des jeweiligen Prozentsatzes....


Bitte Hilfe.
Danke!
Kitzis
 
Zuletzt bearbeitet:

Luise

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
940
Hallo Kitzis,

was Dein Versicherungsvertreter glaubt, ist unwichtig. Die Invalidität wird ärztlich festgestellt, zumindest in Deutschland.

Hast Du richtig und vollständig zitiert?

Inv. Grad bei völligem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit.......
des Arms...... 70 %
In Deutschland heißt das üblicherweise:

Als feste Invaliditätsgrade gelten .... bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit
eines Armes im Schultergelenk .... 70 %

Wurde der Unfall fristgemäß dem Versicherer gemeldet?

Gruß
Luise
 

Kitzis

Nutzer
Registriert seit
19 Juli 2007
Beiträge
5
Hallo Luise,
danke für die schnelle Antwort...
Originalschrift in voller Länge, (sorry)
Bei völligem Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit der nachstehend genannten Körperteile und Sinnesorgane gelten ausschließlich, soweit nicht etwas anderes vereinbart ist, die folgenden Invaliditätsgrade:
eines Armes..... 70 %
eines Daumens...20 %
usw.
von Schultergelenk steht bei mir nichts...(dafür sind alle Sinne - Geruch, Geschmack, Stimme... einzeln aufgeführt ;-) )

Fristgerecht gemeldet wurde. Im Feber hatte ich den Unfall, worauf mein Vertreter meinte, gut dass ers weiß, handeln brauchen wir noch nicht, erst nach der OP, falls mein Arzt meint, es könnte etwas dauerhaftes bleiben. Die OP war im April, da hab ich den Vers. Vertreter wieder angerufen und ihm gesagt, JA, mein Schulterchirurg sagte, er ginge davon aus, dass es nicht wieder zu 100 % wird wie vorher, schließlich wäre es ein chirurgischer Eingriff und Metallanker würden gesetzt etc... ich sollte das auf jeden Fall melden. Erst dann machte mein Vers. Vertreter die Unfallmeldung an die Versicherung, datiert mit Feber. Mein Chirurg erhielt daraufhin ein Schreiben, in dem er Vorschäden bescheinigen bzw. Folgeschäden prognostizieren soll. Was er auch machte und retour schickte...

Danke für deine Hilfe!
liebe Grüße
Ramona
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
alles schriftlich machen

Hallo Ramona,

mein Unfall war im Sep.06
Habe auch große Probleme u.a. mit der Schulter, aber ich warte noch auf eine Begutachtung und ich denke es wird sich noch ziehen:rolleyes: .
Dazu kommt das ich seit dem Unfall 100% Krank geschrieben bin.

Ich will Dir damit nur sagen/schreiben das alles noch eine Zeit dauern wird, ausser bei Euch in Ö geht alles schneller:D .

Noch einen Tipp, mach ALLES schriftlich mit der PUV, nicht über Telefon und nicht über den Vertreter:cool:

Liebe Grüße von Kai-Uwe
 

Kitzis

Nutzer
Registriert seit
19 Juli 2007
Beiträge
5
Hallo Kai-Uwe!
Danke für deine Antwort.
Thx für den Hinweis. Bei uns wird wirklich alles mündlich, per Handschlag mit dem Vertreter gemacht. Bin immer noch der (?) naiven Meinung, dass der Vertreter auf meiner Seite gegenüber der Versicherung sein sollte... Vielleicht gilt das nur solange man brav monatlich Hunderte Euros überweist und nix rausbekommt....

Grundsätzlich hab ich eh keinen Stress bei der Sache, aber bin eben auch seit April krank geschrieben und bekomme ja jetzt nicht mehr mein volles Gehalt, und da überleg ich schon, ob ich mich selber gesund schreiben soll, dann bekäme ich wenigstens mein Gehalt wieder voll, aber wenns dann durch Geld wegen Inv. zumindest gedeckt werden könnte, bräuchte ich das nicht. Nur auf die Dauer würde mir das schon zu teuer werden, daheim zu bleiben - wobei eben im August die nächste OP ansteht, und es wenig Sinn machen würde...
Wie auch immer!
Danke!
schönen tag noch!
Ramona
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Ramona, ich würde nicht so schnell mit Inv.Geld rechnen, zumal noch eine OP aussteht.
Also 1 Jahr wirst Du mind. :rolleyes: warten müssen, aber wohl doch wahrscheinlicher:eek: 3 Jahre.

Ich bekomme jetzt auch noch Krankengeld und hoffe das meine private Berufsunfähigkeitsversicherung nicht solange für eine positive Entscheidung braucht.

Aber nimm meinen Tipp ruhig ernst, es können Dir hier fast alle bestätigen...schriftlich ist immer besser. (Mögl. eingeschrieben oder zusätzlich per fax mit Datum)
Ich schreib nach jedem Arztbesuch ein Protokoll, Du glaubst nicht wie schnell Du alles vergißt was später sehr wichtig ist und ggf gegen Dich benutzt wird. So kannst Du immer sicher und beruhigt genauen Tag/Arzt/Ort/Stunde sagen.

Gruß von Kai-Uwe
 

gold.baerchen

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
7 Sep. 2006
Beiträge
605
Ort
Nachbarschaft vom Bundespräsidenten
Hallo Kitzis,

ich sehe es so: Versuche die Schulter auszukurieren so weit wie es nur geht!
Wäre es nicht unvernünftig sich selbst gesundzuschreiben und den Heilungsprozess durch evt. Schulterungünstige Tätigkeiten evt. zu unterbrechen. Man kann da bestimmt nicht später behaupten, ja wenn Sie oder Er nicht einfach wieder arbeiten gegangen wäre, dann wäre........
Höre auf Dein Arzt, was er einschätzt wäre glaube ich eher das Richtige.
 
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