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schon lange instabil keine Lösung

kicksassTT

Neues Mitglied
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26 Jan. 2019
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12
#1
Hallo,
ich leide schon fast 10 Jahre an Instabilität C1/C2.
Meine Letzte Hoffnung war Stammzellenth.
bei R.
Ich müsste jetzt eig. eine weitere Upright machen um zu sehen ob sich was gebessert hat. Leider von der Syptomatik nicht.
C1/c2 ist immer noch schief, Dens war in der letzten Spiral CT mittiger als in früherer Upright.
Bringt mir leider auch nichts, da alle Symptome geblieben sind.
Dazu macht Kiefer Probleme.
Vor lauter Verzweiflung denke ich ständig über Atlant. nach.
Trau mich aber nicht, da sich alles verschimmern könnte.
Welche Möglichkeiten habe ich noch?
Einen guten Spezialisten soll es geben?
Hab mich bisher in den Job gequält, es geht aber nicht mehr.. alles ist intensiver geworden, dass ich nach paar Stunden kaum gerade gehen kann, schwindel wird heftiger, und diese brutalen Schmerzen.
Was kann ich noch tun?
LG
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#2
Hallo kicksassTT,

pauschal dir einen Rat zu geben ist M.E. mit den paar Infos relativ schwer. Schön wäre es zu wissen, durch was du deine Instabilität bekommen hast Autounfall ect.

Was ich dir aus eigner Erfahrung heraus sagen kann ist, lass auch mal die Halsgefäße mit einer MRT-Angio untersuchen, weil wenn hier was abgedrückt oder Geschädigt wird, macht das auch Probleme und nur durch diese Art der MRT lässt sich sowas feststellen. Wird bei den meisten nicht gemacht was M.E.n ein großer Fehler ist.

Mit einer Normalen MRT kann man das so nicht richtig darstellen.
Dir sollte auch klar sein, solange die CMD nicht mitbehandelt wird, gibt auch die HWS und Kopfgelenke auch keine Ruhe bzw. kann sich nicht bessern oder mildern. Das vergessen die meisten 08/15 Orthopäden/Unfallärzte nur zu gerne und wundern sich warum nicht vorwärts geht.

Dann wäre auch gut zu wissen, aus welchen Raum du kommst und ob du und wie du mobil bist. Einige hier können dir dann besser Tipps geben, wo du in deiner Nähe mal hingehen kannst.

Wegen deinem Schwindel solltest du einen sehr guten HNO/Neurootologen suchen, der kann zb. mit Spezialtest Zebriss usw. mehr sagen was los ist.

Gruß
Isswasdoc
 

Sekundant

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#3

kicksassTT

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#4
Hallo Isswasdoc,

Danke für den tip mit der Angio Mrt umd Neurootologoie, mal schauen wo ich sowas finde.

hatte vor langer Zeit 2 Autounfälle, aber langfristig keine Probleme danach.
Als ich vor ca. 10 Jahren heftigen Tinnitus rechts bekam, wohl vom dauerverspannten Kiefer, wurde ich mehrmals auf die gute alte Art eingerenkt. Danach fing alles an und hörte nicht mehr auf.

Zum Thema CMD, ich war bei einer seht guten KFO in München die auf CMD spezialisiert ist, brachte mir leider nicht viel.

Ich trage jetzt eine Schiene in der Nacht, presse aber nicht o.ä. habe aber eine hohen Muskeltonus, wohl vermutlich über die Jahre aufgebaut. Ist wohl typisch bei Instabilität.
Meim Kiefer ist asymerisch nach Rechts verzogen, da knackt es auch.. komme aber auch mit Cranio Sacral oder osteo. nicht weiter. Vermutlich durch die Atlas/Axis verschiebung.

Hier spekuliere ich ständig ob mir Atl... tec evtl. helfen würde, aber die Angst vor Verschlimmerung ist größer.
Onwohl ich einen guten Therapeuten an der Hand hätte..
Aber man ließt zu viel negatives.. und eine weitere Verschlimmerung würde mich komplett aus der Bahn werfen.

Die Stammzellentherapie war eine große Hoffnung, aber Altas immer noch schief, deshalb denke ich.. nicht stabil?
Überlege was sinvoller wäre, Upright oder 3Tesla MRT irgendwo in München?

Ich komme aus den Südbay, Raum, zw. Passau und München.
Mobil bin ich noch.. je nach Phase.. aber es geht..je nachdem wie ich die Reizüberflutung vertrage..
Das ist auch so eine seltsame Sache. Hängt das mit den Mitos zusammen, oder Nitrostress?

LG
 

IsswasDoc

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#6
Hallo kicksassTT,

ja das mit dem Einrenken ist nicht ohne, da noch vorher ein Tinitus da war. Den Tinitus hätte ein gescheiter Neurootologe(Soltau?) abklären müssen, weil man kann zwar glück haben und der Tinitus ist dann weg. Die Neurootologie sind die Sinneswahrnehmungen des Schädel, das hätte auch evtl. etwas mit deiner Reizüberflutung zu tun.

Wenn aber vorher schon eine total Hartspanung da war und dann noch ein Einreckmanöver, oh weh, weil ein richtiger Experte macht da M.E. vorher eine richtige Behandlung und erst wenn er sich Sicher ist, wird eingerenkt vorher eigentlich nie!

Du solltest dir über Vitamine echt gedanken machen, da diese echt was bringen B12, P-5-P Coenzym B, Vitamin D usw. weil ohne wird das nie was. Gerade zb. eine Schmerztherapie mit Medikamenten ohne B12 muss Frustran verlaufen, das der Körper das B-12 zur Heilung braucht, damit die Medikamente überhaupt anschlagen können.

Was du auch machen solltest, Fachbücher besorgen über dein Problem, weil von den 08/15 Ärzten wirds zu keine Antworten bekommen. In deiner Nähe müsste es zwei Experten geben für Kopfgelenke.

MRT-Angio immer in 3-Tesla, wenn da was zu sehen ist, ist es kaum zu übersehen.

Dein Befund ist M.E. ja eindeutig genug und da sollte wirklich nur ein Experte ran. In Bayern gibt es zwei sehr gute Ärzte dazu.

Gruß
Isswasdoc
 

kicksassTT

Neues Mitglied
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Beiträge
12
#7
Vielen Dank,

Nähstoffe nehme ich schon sehr lange, nur nie Schmerzmittel.

Der Neurootologe in Soltau, wer wäre das.
Ich kenne einen Spezi der Arlen macht?
ist dieser gemeint?
Ein 2ter ist mir jetzt nicht bekannt, oder ist Weiden gemeint?

Fachbücher über Kopfgelenke, Mito und Micronährstoffe habe ich .
Aber komme damit auch nicht richtig weiter.
Leider war ich damals nicht klug genug, mit gravierenden Folgen..
 

HWS-Schaden

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#8
Hallo kicksassTT, willkommen im Forum.

An deiner Stelle würde ich vermutlich aktuell kein weiteres Upright machen lassen.
Einige Verletzungen und deren Auswirkungen werden auch nach bestmöglicher Behandlung bestehen bleiben: Wie ich im Uprightbefund sehe, sind bei dir mind. linksseitig die Ligg. Alaria und Transversum verletzt. Über Lig. Alaria kann ich sagen, dass das nicht heilt. Wenn es überdehnt wurde, dann bildet sich das wegen der besonderen Struktur nicht zurück. Laut Befund ist das Band bei dir zudem vernarbt, was weitere Probleme verursachen kann.

Stell dir als Bild eine Marionette vor, bei der einseitig die Bänder länger sind.

Die betroffene Region ist mit zuständig für den Gleichgewichtssinn. Das verlängerte Band und die Wirkung versucht der Körper muskulär auszugleichen durch Spannungen, die den nicht mehr vorhandenen Halt durchs Band kompensieren sollen. (Muskelrelaxanzien hatten verheerende Wirkung bei mir, weil sie diese muskuläre Stütze nahmen.)

Wieweit das Lig. Transversum reparabel sein kann, weiß ich nicht.
Vielleicht hat @Mrs. Jinx eine Idee?

Bzgl. meines Schadens an C2 und Lig. Alaria soll möglicherweise eine sog. Laserpointertherapie (dazu gibt es einen Thread von mir, es ist ein Muskeltrainingsprogramm) etwas Besserung bringen können. Leider konnte ich das noch nicht ausprobieren, Zeitverzögerung mindert die Chance. Diese Therapie auszuprobieren (wenn die Behörde endlich grünes Licht gibt) ist für mich noch eine klitzekleine Hoffnung.

Mein Uprightbefund zeigt anderes als deiner, bei mir ist zum Bsp. Lig. T. nicht mit betroffen und Lig. A. nicht vernarbt. Dennoch wurde mir gesagt, ich könne sehr froh sein, dass niemand versucht habe, mich ruckartig (chiropraktisch) einzurenken.

Es tut mir leid, dass ich keine besseren Nachrichten habe.

LG
 
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kicksassTT

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#9
danke.. Grauenvoll

bisher hab ich es irgendwie geschafft zu arbeiten, bzw. anwesend zu sein..
Jetzt geht nichts mehr, wie soll es nur weitergehen?
Endet es im H4?

Wird es wohl auch nichts bringen den Atlas zu korrigieren?
 

HWS-Schaden

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#10
Hallo

Atlastherapie wie von dir angedacht habe ich nicht gewagt und nicht getestet. Cranio Sakral war / ist lindernd, scheint aber ohne Dauerwirkung. (Da teuer, kann ich sie nicht so oft nutzen, um das sicher zu beurteilen.) Bei mir hat man auch dies und jenes zu korrigieren versucht, Blockaden der 1. Rippe zu lösen zum Bsp. Die Behandlungen eines sehr guten Osteopathen verschaffen eine Beschwerdelinderung.
Die Korrekturen waren / sind immer wieder neu erforderlich, weil das Grundproblem Alaria nicht gelöst werden kann. Die Laserpointertherapie kann evtl. durch Stärkung schwer erreichbarer kleiner Muskeln den Halt verbessern und damit etwas helfen, ansonsten gehören diverse Übungen (auch der Entspannung dienende, weil die permanenten Schmerzen das vegetative Nervensystem beeinflussen) zu meinem Tagesprogramm. Mein Leben hat sich ab 2011 komplett verändert.

LG
 
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kicksassTT

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#11
Hi,
2009 war es bei mir, ich bin noch mit Regenexx in Verbindung warum es mir nicht besser geht..
Eine 2te Behandlung ist nicht finanziell nicht mehr drin.
Liege sehr oft auf dem Teppich..
 

kicksassTT

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#12
Ich suche nur neue Ansätze zur Symptomreduzierung.
Das die Bänder nicht von alleine heilen, das ist mir seid 9:Jahren klar.
 
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