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Schädigung der Wirbelsäule, Wirbelbruch, Distraktionsverletzung, Ataxie, unsicheres Gangbild, Spinale Ataxie, Rückenmark, Afferenzbahnen

Gsxr1983

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#1
Hallo an Alle Interessierten,

ich habe etwas Fachliteratur aus dem Internet zusammen getragen, diese habe ich zum Teil nur durch Zufall gefunden! Die hier Angegebenen Unterlagen beziehen sich zum Großteil auf meine Wirbelsäulenverletzung:

Sehr Interessant ist diese allgemeine PUV Einschätzungsempfehlung: https://link.springer.com/content/pdf/bbm:978-3-642-30037-0/1.pdf

Wirbelsäulenverletzungen im Sport: Wirbelsäulenverletzung im SportSpinal column injuries in sport

Wirbelbruch Allgemein: Wirbelbruch: Entstehung, Behandlung, Heilungsdauer - NetDoktor

Das übersehen von Distraktionsverletzungen Typ B: https://link.springer.com/article/10.1007/s00113-008-1503-z

Contusio Spinalis: http://www.lexikon-orthopaedie.com/pdx.pl?dv=0&id=01889

Spinale Ataxie: https://www.wicker.de/kliniken/wick...schwerpunkte/erkrankungen-a-z/spinale-ataxie/
(Diese Beschreibung habe ich gestern gefunden, Sie passt 1:1 auf meine problematik.)

Ataxie: Ataxie (Bewegungsstörung): Ursachen und Behandlung - NetDoktor


Ich wäre über eine solche Aufstellung verschiedener Fachliteratur Glücklich gewesen als ich hier aktiv wurde.

Ich habe eine Studie die Angibt das 3% aller Unfälle mit Schäden der Ws sind und von diesen 3 Prozent ist bei jedem 5 das Rückenmark betroffen, also nicht sehr viele. Glück haben die die in eine Spezialklinik kommen.

Aber warum brauchte ich so etwas, es gibt doch Ärzte die das als Fachgebiet haben, ja die soll es geben! Dann haben Sie auf einen Facharzt der es erkennt, einen Facharzt der es nicht erkennt! Jetzt haben Sie auf einen Orthopäden bzw. Unfallarzt, 5 solche Ärzte die es nicht erkennen würden. Glauben Sie mir nicht? Bei mir wurden im Erstbehandelnten KH 4 BWK Frakturen übersehen, die Diagnose war das einiges um diese Wirbel Herum gebrochen war und schmerzen verursacht dies aber abklingen sollten. Der Unfall Arzt hat sich auf die Diagnose verlassen keine weitere Untersuchung nur nur Opiate, ein anderer Örtlicher Orthopäde hat sich auch auf die Diagnose verlassen, der nächste Orthopäde einer großen Gemeinschaftspraxis hat sich auch auf die Diagnose verlassen. Die Ärzte in der Reha 3 St haben das ganze beliebäugelt und als dauer Schmerz abgetan. Begutachtung für das Sozialgericht und gegnerische Versicherung haben auch nichts festgestellt was eine Neurologische Untersuchung gerechtfertigt hätte. Dann das Gutachten für meine PUV die Ärztin frisch aus Tübingen hat mich direkt zum MRT geschickt! 4 Wirbelfrakturen in der BWK, mit 40% Höhenminderung der Vorderkannte, diese Frakturen wurden nachträglich von einem Facharzt WS als hochgradige Instabile Distraktionsverletzung Typ B eingestuft. Der Chefarzt einer WS Chirurgie sagte nach 5 Minuten Contusio Spinalis mit Schädigung der Afferenz bahnen, wow! nach dieser Diagnose sagt dann aber wiederum der Chefarzt eines Renommierten Klinikums dessen Fachgebiet nicht die Wirbelsäule ist, dass kein Hinweis auf eine Schädigung des Rückenmark bestehe, lediglich eine optisch geringe Knickbildung die Knöchern ausgeheilt ist! Glauben Sie jetzt immer noch das ein Arzt die Schwere eine WS Verletzung sofort erkennt?

Ich sage mir selbst; wie sollen andere Wissen was ich habe wenn ich es selbst nicht weis.

MfG


GSXR
 

IsswasDoc

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#2
Hallo GSXR1983,


genau so ist es mir auch gegangen. So wurden auch sämtliche Verletzungen übersehen, obwohl die eigentlich nicht zu übersehen sehen waren, vorausgesetzt man hätte die entsprechende Fachkompetenz.

M.E. hat das ganze System und ist von den Herrschaften so gewollt, die Faulen-Ausreden die dann später gefunden werden sind schon lustig.

Leider spielen sich gerade die mächtig auf die wirklich keine Ahnung haben und meinen mit Ihren Nichtwissen könnten Sie dann einen Experten, der die ganzen Verletzungen in den alten MRTs erkennen konnte, alles abstreiten ausreicht.

Mich wundert es immer wieder, dass zwar Aufnahmen gemacht werden, aber absolut keine Kompetenz da ist diese auszuwerten. Was machen den zb. Funktions-Röntgenaufnahmen einen Sinn, wenn diese nicht ausgewertet und auch ausgemessen werden?

Toll ist ja auch, dass auch vor Zeiten von MRT wo es nur Röntgen gab, viel mehr feststellbar war wie heute zu hoch moderen Zeiten, wo eben nichts mehr festgestellt werden soll.

Ja die Herrn Gutachter können,sollen,wollen und dürfen ja nichts feststellen, Sie sollen doch nur dem Gericht das gewünschte Ergebnis bringen. Hatte auch so einen Experten der meinte : Alles nur leichter Verschleiß und Einbildung, Sie haben nichts. So zb. zwei obere Halswirbel sind schon zusammen gewachsen nur minimale Höhenminderung, alles klar.

Gruß
Isswasdoc
 

Gsxr1983

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#3
Hallo Isswasdoc,

ich versuche mal keine Böswilligkeit zu unterstellen also den zwei 0815 Unfall Orthopäden die mich in LB begutachtet haben, der Stuttgartet Gutachter meiner PUV zur 3 Jahres Frist ist ein Depp, ich entschuldige die Wortwahl aber es ist so! Die erste Gutachterin meiner PUV wurde ja nur versehentlich beauftragt und diese hat richtig noch Diagnosen gestellt und weitere Untersuchungen angeordnet.

Aber der SV des Landgericht hat meine Schulter so super beschreiben (sein Fachgebiet) und dann bei meiner WS hat er keinerlei Fachkompetenz und gibt bei einer derartigen Höhenminderung der Vorderkante eine optisch Geringfügige Knickbildung an obwohl in dem Ersten Gutachten der Versicherung bereits steht:"deutliche Gibbusbildungbei Flexion-, Distraktionsverletzung der BWS mit ... . Da frage ich mich schon, er hat Neurologen und WS Fachärzte unter sich und gibt Angaben von sich die die sehr waage sind! Bei mir kommt noch dazu das die Richterin auf unsere Beweise keine Wertschätzung gelegt hat. Aber ja es geht weiter.

Um So wichtiger das man das Geld für einen guten, sehr guten Fachanwalt hat oder sich selbst die Zeit nimmt und sich einarbeitet. Da sind die Oben angegebenen links sehr wichtig. Ich habe ja meine Frakturen extra vermessen lassen um die Höhenminderung in Grad, mm und Prozent zu haben weil wenn da so ein Gutachter sein Geodreieck ansetzt das er zur 3 Klassse bekommen hat, teils schon 40 Jahre alt, oder das Geodreieck das er von dem Auftraggeber erhalten hat, hat da ein Dreier in allen Ecken zusammen noch 60°

MfG


GSXR
 

IsswasDoc

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#4
Hallo GSXR1983,


wenn die Herrschaften wenigstens die Winkel kennen würden, wäre ich schon bei BG-Begutachtung beim Orthopäden schon zufrieden gewesen. Da werden dann mal schnell F-Röntgenaufnahmen gemacht mit der Aussage "Nicht sicher Beurteilbar" kein Unterschied zu 10 u. 4 Jahren alten Aufnahmen erkennbar.

Die Aufnahmen waren ja alle Digital vorhanden, aber dann im Gutachten vorgaugeln wurde alles angesehen, klar inklusive MRTs.

Wäre diese eingehend geprüft worden, hätte der Experte diese Bilder im Viewer vermessen können, stellt aber ein Problem für Ärzte da, die nicht einmal die CD öffnen können bzw. einfach zu blöd dazu sind, zum pauschalbehaupten alles geprüft langt es dann schon.

Bei einer Vermessung wäre dann aufgefallen, das die HWS von vormals 4° jetzt einen Wert nach Unfall von über 20° aufweist und jeder Wirbel ab C3 einzel verschoben ist und C7 zu vor 10-Jahren um ca. 2cm nach hinten verschoben war. Inklusive Hinterkantenversätzen in den Funktionsaufnahmen von min. 3mm, kann man nartürlich nicht sehen, wenn die Aussage kommt da ist eine HWS und gut is. Soll ja die BG nichts Kosten, klar.

Komisch nur, dass diese Achsabweichungen schon vor Jahrzenten bereits den guten Orthopäden bekannt waren und diese sofort wussten was los ist. Aber diese Orthopäden sind scheinbar längst ausgestroben und werden auch nicht mehr dementsprechend ausgebildet. Das einzigste was die dann können ist alles auf irgend einen Verschleiß zu schieben und gleichzeitig keine Ursache für den Verschleiß zu nennen, den nicht einmal ein 90-Jähriger hätte.

Das beste war aber, das der SV-Orthopäde eine beginnende Ostecondrose in den Röntgenbilder herbeivabulieren konnte, diese aber erst ab ca. Modic 2 sicher geht, beim MRT etwas früher. Es wird sich dann immer darauf verlassen, dass weder das Gericht noch der Kläger dahinter kommen und es schon gut gehen wird.

M.E. sind solche Pseudo-Falschlehrmeinung ein ganz klarer Betrugsversuch eines SV, aber diese werden natürlich vom Gericht bestens geschütz, weil wir Kläger sind ja alle Schmarotzer die das System schädigen wollen, böses UO und BKler geht doch nicht.

Gruß
Isswasdoc
 

Gsxr1983

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#5
Wow dass sind heftige Vorkommnisse,

das Problem ist ganz einfach das wir als Proband, nur geringe Möglichkeiten haben und einem SV bzw Gutachter kein Schaden droht.

Hart aber ehrlich.

MfG

GSXR
 

IsswasDoc

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#6
Hallo Gsxr1983,


es geht noch bessser, ein besagter SV-Arzt gibt mit selbigen Untersuchungstag Gutachten an zwei verschiedene Kostenträger ab.

Kostenträger A bekommt Langzeitschäden gesamte Wirbelsäule(Unfall) bestätigt, allerdings fehlen noch ca. 20 Diagnoseschlüssel "Orthopädisch".

Kostenträger B bekommt etwas später Gutachten, alles folgenlos ausgeheilt kein Zusammenhang mehr zum Unfall alles Verschleiß ohne Ursache erst nach dem Unfall, vorher kein Verschleiß da.

Anzeige ohne Erfolg, SV-Arzt darf machen was er will und wird von sämtlichen Behörden geschütz, obwohl er ganz offensichtlich einen Irrtum aufrecht erhält, Juristen wissen was das heißt.

Gruß
Isswasdoc
 

Gsxr1983

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#7
Dein Ernst?

Und ich rege mich auf weil das Gutachten der Gegenseite angibt: "deutliche Gibbusbildung bei Flexion, " diese geben auch eine ausgeprägte Kyphose die auf den Röntgenbildern zu erkennen ist an. Der Sv gibt nur eine "Geringfügige Knickbildung an" die in Kleidung nicht zu erkennen wäre.

Ich gehe davon aus das du den SV damit konfrontiert und um eine schriftliche Antwort geben hast!

Schade ist eigentlich das so etwas die Medien nicht Interessiert! Es interessiert die Leute erst wenn Sie opfer werden und dann tun Sie entsetzt!

MfG


Daniel Bühler
 

IsswasDoc

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#8
Hallo Gsxr1983,


ich habe diesen SV-Arzt dann mit MRT-Bilder über den BSV/HWS konfrontiert, der in diesen Bildern nicht zu übersehen war und von jeden Orthopäden erkannt werden muss, ohne Probleme auch von jeden Hausarzt.

Seit dem ist dieser Arzt in der Versenkung verschwunden, nichts mehr zu sehen und nichts mehr zu hören von Ihm. Das zeugt von richtigen Charakter der eines Arztes M.E. nicht würdig ist.

Von diesem Menschen werde ich nie mehr eine schriftliche Antwort erhalten, er weiß warum. Ich solle mich wegen seinen Verriss-Gutachten, mich an den SB wenden, so auf die Art er hätte damit nach Erstellung des Gutachtens jetzt nichts mehr damit zu tun.

Trotz eindeutiger Beweise, die ja bei Recherchen wichtig sind, interessiert es die Presse, Null komm Null nichts. Einziger Lichtblick ist jetzt mal die SZ, die was in die Richtung bringt, alle anderen M.E. totaler Eliteausfall auf ganzer Strecke.

Ich wundere mich immmer wieder wie abgebrüht ein Mensch sein kann, wenn Ihm die Dinge direkt ins Gesicht springen und er bewußt das Gegenteil schreibt, nicht einmal in der Lage ist, die richtigen Kreuzchen bei Arebitsunfall zu setzen, dann war es ein Unfall und tschüss.

Leider hatte ich noch nie das Vergnügen einen Orthopäden zu treffen der genaue Vermessungen macht oder machen will. Nur einer hat mal zugegeben, dass er zu eine kleine Nummer ist und sich deshalb nicht mit der BG anlegen kann.

Total ist dann, wenn solche Praxsen Digitales Röntgen mit Wirbelsäulenvermessungen anbieten, aber sobald die BG ins Spiel kommt, wissen die auf einmal nicht mehr wie sowas geht, der Höhepunkt von "Ärztlicher Kunst", aber von ganz hinten. Die Taschspielertricks lassen grüßen.


Gruß
Isswasdoc
 
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#9
Guten Morgen,

das Ausmaß solcher Fehlbegutachtungen sollte an einen Pranger gestellt werden!

Eigentlich sollte so etwas ins Fernsehen! Die Leute würden das ja sonst Nie glauben.

MfG


GSXR
 

IsswasDoc

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#10
Hallo Gsxr1983,

genau das ist das Problem, wenn du sowas normalen Leuten, die sowas nicht betrifft erzählst, die glauben es dir einfach nicht.

Dann langt es wenn der betreffende Arzt irgend ein bla,bla vorträgt und der Staw stellt alles ein.

Es gibt sogar Unfallärzte/Unfallchirug der wenn endlich alle richtigen Befunde/Schädigungen offen vor Ihm liegen, dass schmipfen anfängt, er mache jetzt keinen neuen Fall bei der BG auf, wozu er eigentlich wegen der "Neuen Erkenntnise" gesetzlich verpflichtet wäre.

Dann sagt dieser angebliche Experten D-Arzt dir ganz unverblümt ins Gesicht, weil er wurde wegen des HWS-BSV befragt, er hätte gar keine Ahnung von der Wirbelsäule speziell von der HWS, da er ja in diesem Bereich keine OPs durchführt. Ich wusste aber von einem seiner Patienten, dass er sowas macht.

Schon sehr komisch, wenn in den Fortbildungsvorschriften es ein muss gibt, eine Fortbildung zu besuchen, um im Notfall eine Wirbelsäulen-OP auch an der HWS durchführen können zu müssen. Sonst wäre evtl. die D-Arzt Zulassung weg, die er ja heute noch hat.

Als ich Ihn dann gefragt habe, warum er mich denn überhaupt den behandelt habe, wenn er doch keine Ahung hatte von der HWS bei meinem schweren Wirbelsäulentrauma, kam keine Antwort mehr.

Dieser Arzt war dann M.E. auch schuld daran das mein Fall eingestellt wurde, weil er keine Eier in der Hose hatte und in den Berichten dann lauter dummes Zeug schrieb. Was einem ja dann in den BG-Gutachten wieder total negativ ausgelegt wird.

Die wissen schon wie Sie dann den Fall steuern müssen um ein negatives BG-Gutachten heraus zu bekommen, hat alles System.

Gruß
Isswasddoc
 

Gsxr1983

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#11
Bei mir ist ja nicht mal die BG im Spiel!

Wir haben ausreichen Diagnosen vorgelegt und der SV Orthopäde gibt an das er keine Neurologischen Schädigungen bemerkt hat und das hat gereicht das den Facharzt Diagnosen nicht nachgegangen wurde.

Wie du angibst das einer falsche Angaben macht ist damit zu rechnen, dass die Richterin aber mit spielt und das ganze einfach nur beenden möchte das ist dann schon scheiße.

Wie bist du dann durch die Instanzen gestiefelt und was kam am Ende Heraus?

MfG


Gsxr
 
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