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Schädelhirntrauma, Kopfgelenkschaden und PTBS-Folge-Symptome

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo Frank,

Ich nehme Bezug auf deine und meine Beiträge auf Seite:
http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=2250&highlight=Frank&page=3

Was ist nun aus Deinen Beschwerden geworden?

Von Eltern eines Unfallopfers habe ich erfahren, dass ihr Kind nach einem Hinterhauptbeinbruch(!) und SHT Probleme mit der Atmung im Schlaf hat. Der zuständige Arzt sagt (vermeintlich rennomierte Klinik), wenn man im Wachsein tagsüber selbständig atmen könne, so sei das auch im Schlaf genauso möglich. Das bedeutet, der Arzt unterstellt dem SHT-Verletzten, er würde die Atmungsaussetzer sich nur einbilden oder erfinden.

Ich bin entsetzt darüber, über diese schulmmedizinische Arroganz, Ignoranz und Unwissenheit.
Der Arzt müsste nachforschen(verpflichtet), ob nicht doch im Wachzustand Aussetzer auftreten, ohne dass der Patient es als Aussetzer selbst registriert.

Da ich selbst Atmungsaussetzer im Schlaf und im Wachzustand(erst viel später registriert) habe, ebenso auch Herzrythmusstörungen mit Aussetzern, weiss ich, dass das theoretische Geschwafel des Arztes - ohne jeglichen Erfahungswert und Beschwerdenerforschungslust - für den Verletzten lebensgefährlich, zumindest jedoch Lebenswertmindernd, ist.

Lebenswertmindernd insofern, als dass jede Sauerstoffzufuhrminderung auch ein Zelluntergang im Hirn bedeutet, je nach Ausmass des Sauerstoffmangels, zuzüglich Kopfschmerzen. Daneben auch die begleitende psychische Belastung, wie Angst, Verwirrtheit, die sich als PTBS-Symptomatik in Folge bemerkbar macht und von den Arroganzköppen in weissen Kitteln dann als Ursache für die Atmungsstörungen verantwortlich gemacht werden.

Mangelnde med. Kenntnisse in Physiologie/Anatomie und Histologie, Grundlagenmedizin des Physikums, welches Ärzte meist höchstens bis zum Examen, höchstens auszugsweise gespeichert haben, sind die Haupt-Ursache für fehlerhaftes logisches Denken und schlampiges Ursachenermitteln vieler Ärzte, aber auch einfach Unlust für genaue Arbeit(Ignoranz/standesdünkelige Arroganz!).

Atmungsstörung im Wachzustand registriert man selbst nur als solche, wenn man aufgeklärt ist, dass es sich bei gewissen Beschwerden um eine Atmungsstörung handelt. Typische Herzrythmusstörung durch 'Leitungsstörung' ist ebenfalls für den Patienten nicht erkennbar als solches. Eine Atmungsstörung ist etwas anderes als eine Atmungsunfähigkeit, bei der man intubiert werden muss.

Bei Dir hatte man behauptet, auf den Bilddokumenten könne man keine Schädigung des Spinaraumes der oberen HWS bis unteren Stammhirnbereich im Schädel erkennen.
Das ist für eine Störung im ARAS-Bereich oder hypersensibler Rezeptoren der Carotisgabelung in HWS auch nicht nötig, also eine Ablenkungsuntersuchung mit gezielt nur halber Ausschlussdiagnostik.
Eine V-Medizinische Taktik-Diagnose.

Immer wenn ich solche Patientenprobleme höre, dann denke ich an Dich.

Gruss Ariel
 

moni68

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
29 Juni 2008
Beiträge
657
Ort
Niedersachsen
... Der zuständige Arzt sagt (vermeintlich rennomierte Klinik), wenn man im Wachsein tagsüber selbständig atmen könne, so sei das auch im Schlaf genauso möglich.
Damit würde er ja alle Schlafapnoe-Erkrankten zu Simulanten erklären !
Ein echter Hammer ! :mad:

Ich kann nur berichten, daß mein Vater, seitdem er regelmäßig nachts sein Beatmungsgerät trägt, kaum noch Herzrhythmusstörungen hat.
Und sich auch die Intensität der verbliebenen Störungen deutlich ! gebessert hat !

Von wegen eingebildet ... grrrr ! Bei sowas geht mir auch die Hutschnur hoch !

Solidarische Grüße,
moni68
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Atmungsstörungen/-aussetzer im Schlaf

Hallo moni68,

Damit würde er ja alle Schlafapnoe-Erkrankten zu Simulanten erklären !
Ein guter Hinweis von Dir.
Atmungsunterstützungsgeräte müssen die Patinten (meist) selbst bezahlen, weil nur der Patient dadurch einen Nutzen hat und die Pharmaindustrie keine Einnahmenvermehrung.
Patienten mit Kog-Schädigung, sind gute Patienten. Denen kann man immer einen Schmarrn erzählen und als Dauermedikamentenkunden züchten. Anders bei Kniegelenk-Patienten, da wird eher gepfuscht, es sei denn, man ist ein hochversicherter Fussball-, Ski- oder anderer Beinprofi.

Vergessen wir nicht die vielen Babies, die im Schlaf sterben, wg. Atmungsaussetzern, nicht jedoch tagsüber beim Spielen oder Essen. Immer heisst es: unerklärlich!
Das ist kriminelle Ignoranz pur! Menschenverachtung pur! Mediziner- Standesdünkel pur!
Und dafür immer schön streiken für mehr Geld, Geld, Geld!

Mehr Geld für Mediziner lässt keine veraltete Schulmedizin verschwinden. Eher im Gegenteil, es unterstützt den patientenfeindlichen konservativen Standesdünkel mit Hilfe der Gewerkschaftsmediziner. Es unterstützt das kriminelle Treiben der Versicherungsmediziner!

Mehr Geld für erfolgreiche Medizin für den Patienten - und nicht für Konzerne, das hätte Chancen für den ethischen Wandel in der Medizin!

Gruss Ariel
 

frank

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Registriert seit
11 Okt. 2006
Beiträge
849
Ort
Nähe Wildnis in Flussauen
Moin @Ariel (gut von dir zu lesen;) )und am Thema Interessierte :)

Hallo Frank,
Ich nehme Bezug auf deine und meine Beiträge auf Seite:
http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=2250&highlight=Frank&page=3

Was ist nun aus Deinen Beschwerden geworden?
Schon gestern habe ich dein Post gelesen und bin dem Link gefolgt. Habe die Beiträge von Anfang 2007 nochmal gelesen und musste feststellen, gemessen an meinem jetzigen Zustand, dass ich damals sehr agil und aktiv war. Der Körper hat zwar damals noch viehisch weh getan, aber ich hatte mir gerade ganz stolz die Krücken abtrainiert. Die Eisen waren auch wieder aus dem Körper.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich mir tatsächlich noch eingebildet, ein paar Wochen später wieder auf der Piste sein zu können. ...... :( -ahnungslos wie ich war ......

Kurz danach begann dann die BG alle von den Ärzten vorgeschlagenen Behandlungen rigoros abzulehnen.

Mir kamen, ob dem Zustandsvergleich, deshalb gestern die Tränen. Deshalb schreibe ich jetzt erst.

..... Das bedeutet, der Arzt unterstellt dem SHT-Verletzten, er würde die Atmungsaussetzer sich nur einbilden oder erfinden.
Aha, deshalb muss ich mich an manchen Tagen auch tagsüber zum Atmen zwingen? - tolle Logik!
(Ich spüre wohl an den Wirkungen vom Sauerstoffmangel im Hirn / Eine Art Abdriften in mich rein / dass ich Luft holen sollte)

.... Der Arzt müsste nachforschen(verpflichtet), ob nicht doch im Wachzustand Aussetzer auftreten, ohne dass der Patient es als Aussetzer selbst registriert.....
So ist das ganz gut beschrieben.

Bei Dir hatte man behauptet, auf den Bilddokumenten könne man keine Schädigung des Spinalraumes der oberen HWS bis unteren Stammhirnbereich im Schädel erkennen.
Nein, Ariel, das hast du wohl falsch in Erinnerung - die hatten eine Spinalkanalstenose erkannt, sie aber sofort als unfallunabhängig erklärt.
Der Haupt"gut"achter ist darauf nicht eingegangen und hat dann "eine Steilstellung der oberen HWS" aufgeschrieben. Ansonsten hat sich auch bisher keine Sau um meine HWS-Beschwerden gekümmert. Mein jetziger Arzt hat Blockierungen in der HWS befundet.

Zusätzlich habe ich nun nicht nur im Genick Schmerzen, sondern auch in den Schultergelenken und in den Armen bis zu den Fingerspitzen. Mein linker Arm schmerzt ungeheuer und in bestimmten Stellungen wird meine linke Hand tiefblau. Eine Zwiebel oder Tomate zum Schneiden festhalten, geht mit der Hand auch fast nicht mehr - das schnippt mir alles nur so durch die Küche.

Das "Kopfschnicken", was ich damals beschrieben hatte, wurde vor ein paar Monaten endlich als das benannt was es ist = ein "Tic". Nun bin ich ja glücklich, dass es kein Tremor oder BSE ist und ich auch keine obszönen Laute von mir gebe, sondern "nur" mit dem Kopf schnicke........

Aber eine Verletzung des Stammhirns ist damit belegt - meine Verlangsamung im kognitiven Bereich ist nicht nur für mich spürbar.

Immer wenn ich solche Patientenprobleme höre, dann denke ich an Dich. Gruss Ariel
Danke dir ...... :)
 
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