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Rezeptierung führt zu Regress durch die BGHW?

harzfan09

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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17 Jan. 2008
Beiträge
16
Hallo,

war diese Woche beim Schmerzarzt und wollte die üblichen BTM/Normalverordnungen abholen. Darunter war auch wie immer "Beofenac100"(=Auclofenac).

Urplötzlich teilt er mir mit, dass er Letzteres nicht mehr rezeptieren könne, die BG(BGHW) werde ihn in Regress nehmen, ich solle das vergleichbare "Ibuhexal800" nehmen. Von diesen Tabl. hatte ich früher immer Magenprobleme bekommen.

Nur: vor 2 Monaten hatte er der BG noch geschrieben, dass der Patient (also ich) vom entzündungshemmenden und schmerzlindernden "Beofenac" insbesondere profitiere.

Nun verstehe ich die Welt nicht: Wie kann man sich denn derart widersprechen? Steht der Arzt etwa unter der Fuchtel der BGHW?

Ist die Tablettenzusammenstellung schlussendlich der Beliebigkeit anheimgestellt?

tschüss
harzfan09
 

harzfan09

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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17 Jan. 2008
Beiträge
16
"..Und was man nicht selber weiß,...

..das kann man sich erklären":D:
Laut Fax von Frau Pharmazeutin L. Heinze @ "Unabhängige Arzneimittelberatung für Patienten", Dresden,

handele es sich bei Aceclofenac/Beofenac um "eine Therapievariante ohne besonderen Stellenwert. Aceclofenac ist strukturell und chemisch Diclofenac sehr ähnlich und entspricht diesem und anderen nichtsteroidalen Antirheumatika wie z.B. Ibuprofen. Klinische Studien die die Anregung einer Knorpelmatrixsynthese bzw. einen daraus entstehenden therapeutischen Nutzen belegen, gibt es nicht. Bewährte Mittel wie Diclofenac und Iboprofen sollen bevorzugt werden. [Arzneimittelkursbuch 2007/2008]. Da Beofenac den Festpreis um ein Vielfaches übersteigt, muss bei einer etwaigen Verschreibung die Differenz zum Festbetrag* vom Patienten übernommen werden. der Arzt kann evt. für entsprechende Verschreibungen in regress genommen werden, da gleichwertige kostengünstigere Alternativen zur Verfügung stehen."

*13,--€, die ich beim letzten Male selbst zahlen musste, obgleich ich BG-Kunde bin.

Also: Dass Ulla Schmidt mit ihren 1001 Reförmchen uns kaputtsparen will, kann ich noch nachvollziehen. Dass ich aber über 3 Jahre mit Ibuprofen Magenprobleme hatte, bis ich Beofenac bekam, und nun wieder der offensichtlichen Beliebigkeit wegen wieder Ibuhexal futtern soll, schlägt in jedem Wortsinn auf den Magen.

tschüss
harzfan09
 
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