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Rettungsgasse

Registriert seit
12 März 2018
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1
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55
Ort
Bad Harzburg
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rettungsgassebildenjetzt.npage.de
#1
Klartext

Der „Mensch“ ist nichts wert!

In unserer Arbeit in der Rettungsgasse haben wir auch öfters Kontakt mit den Behörden, wie z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst aber auch mit Politikern...
Wenn man mit diesen redet, mit Politikern, bekommt man zwar immer „recht“ aber dann kommt immer der Hammer, „...sind sehr gute Vorschläge und sie wären auch alle umsetzbar Herr Friedmann, aber dazu ist „leider“ kein Geld da!“

Frage an Euch; WAS IST EIN MENSCHENLEBEN WERT?
Antwort: NICHTS!

Wenn ich so was höre;
Im Straßenverkehr verlieren EU-weit jährlich 30.000 Menschen ihr Leben, über eine Million Personen wird verletzt. Der volkswirtschaftliche Schaden, etwa durch Renten und Sozialhilfen, beläuft sich auf ca. 100 Milliarden Euro.
Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 um 40 % zu reduzieren.

Wird mir echt schlecht, wie bitteschön soll das denn gehen, wenn kein Geld da ist????

Aber dann kommt so eine Meldung:

BAYERN FORCIERT LKW-KONTROLLEN
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann plant stationäre Kontrollstellen für Lkw. Vor allem die Lenkzeiten der Fahrer sollen die Kontrolleure unter die Lupe nehmen.

Gut es ist wichtig und ist ja auch ein Schutz für die Fahrer, aber in erster Linie ist das Geld machen für den Stadt!
Weil bei den Kontrollen wird ja noch mehr „Kontrolliert“.
Besonders wichtig für den bayerischen Verkehrsminister ist die enge Zusammenarbeit der bayerischen Polizei bei Lkw-Kontrollen mit anderen Behörden wie dem Bundesamt für Güterverkehr oder dem Zoll.Neben intensiven mobilen Kontrollen, soll es auch neun stationäre Lkw-Kontrollanlagen geben, um eventuelle Überladungen, den technischen Zustand des Fahrzeugs und die Ladungssicherung zu überprüfen. „Mit unseren verstärkten Lkw-Kontrollen bekämpfen wir die Hauptursachen schwerer Lkw-Unfälle: Fehlender Sicherheitsabstand, nicht angepasste Geschwindigkeit, Übermüdung und technische Mängel“, sagte Herrmann.

Warum immer nur die LKW`s? Weil die Geld bringen! Aber eins ist schon komisch, Ausländische LKW Verkehrsteilnehmer, werden „nicht“ (außer, wenn die Presse dabei ist) Kontrolliert, die Begründung; „...mit denen können wir uns nicht unterhalten...“ das ist (O-Ton) eine aussagen von einem Polizeibeamten.

Nach unser Meinung, sind die schwersten Unfälle, die Unfälle am Stauende! Habt ihr schon mal eine Absicherung am Stauende gesehen?
Wir nicht!
Auf nachfrage, warum das so ist, wurde uns mitgeteilt, das ist aus „Eigenschutz“ nicht möglich!

Ach, das ist Gefährlich und daher wird die Gefahrenstelle nicht Abgesichert...im Umkehrschluss heißt das doch, soll es doch Tode geben, aber keinen von uns....

Wir haben das „Projekt First Responder Rettungsgasse©“ ins leben gerufen. Das ist; Projekt First Responder ist ein speziell ausgestattetes Fahrzeug zur Absicherung einer Gefahrenstelle und zur Aufforderung die Rettungsgasse zu bilden!

Dieses Fahrzeug hat mehrere Aufgaben:
  1. Verkehrsteilnehmer vor einem Stauende zu warnen.​

    Diese zu Bildung der Rettungsgasse zu zwingen.​

    Die Rettungsgasse offen zuhalten für nachfolgen Rettungs- bzw. Bergefahrzeuge.​
Bei Stau sind immer öfters Nachfolgeunfälle an der Tagesordnung, mit Toten und Verletzten, diese könnten mit dem First Responder Fahrzeug© effektiv verhindert werden!

Aber glaubt ihr denn, das wir Unterstürzung dafür bekommen, Leben zu retten?

Nein, von keiner Seite kommt Unterstürzung, ganz im gegen teil, wir werden sogar noch angegriffen und schlecht gemacht! Warum, weil wir auf die Fehler hinweisen und Klartext reden!

Könnte ja Geld kosten....

Nochmals die Frage, wie viel ist ein Mensch wert?


Abstand halten für Rettungsgasse / Rescue corridor


Achim Friedmann
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Rolandi

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1,431
#2
hallo,

dein Beitrag verwundert mich leider nicht. Ich hoffe, ihr könnt was erreichen.

Zu deiner Frage stelle ich noch eine weitere Frage hinzu:

wie viel ist ein Mensch wert nach einem Unfall?

Meiner Meinung nach:
braucht der Mensch nach einem Unfall auch noch Rettung/Behandlungsgassen usw., welche über die Notversorgung hinausgehen sollten usw. und keine jahrzehntelange Klagerei usw.

Lg. Rolandi
 

Sekundant

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#3
hallo,

vielleicht erst mal zum beitrag von @Rolandi: die beste aussage, die ich bisher von dir gelesen habe.

zum thema:

da gäbe es reichlich zu schreiben, zu antworten und vielleicht auch nachzufragen.
es klingt ja schon etwas verbittert, aber ohne frage ist dein thema mehr als berechtigt. auch wenn es nach meinen feststellungen nicht wirklich ganz ohne echo geblieben ist in den medien und ich vermute auch bei zuständigen stellen. aber etwas "druck" kann nie schaden.

die sache anzugehen, heisst ja auch ursachen zu finden und verhalten zu analysieren. ich greife aber mal nur wenige punkt auf:

Wenn man mit diesen redet, mit Politikern, bekommt man zwar immer „recht“ aber dann kommt immer der Hammer, „...sind sehr gute Vorschläge und sie wären auch alle umsetzbar Herr Friedmann, aber dazu ist „leider“ kein Geld da!“
das kommt zunächst einmal auf die vorschläge an, und mit geld ist auch nicht immer alles machbar (unten einen satz dazu mehr).
mir fehlt die kapazität auf der webpräsenz nachzusuchen und -zulesen ob/welche vorschläge gemacht wurden. eine von mehreren ursachen sehe ich schon mal in der ausbildung der fahrschulen. das thema muss fahranfängern viel deutlicher vor augen gehalten werden (bei warnungen auf zigarettenpackungen konnte man das ja auch).
bei bestehenden fahrerlaubnissen können andere massnahmen ergriffen werden. so wird die möglichkeit von angeordneten nachschulungen viel zu wenig genutzt, bei denen wieder verstärkt das thema behandelt werden könnte. da müsste man sich nur von seiten des ministeriums und des verkehrsgerichtstages einig sein.

Aber eins ist schon komisch, Ausländische LKW Verkehrsteilnehmer, werden „nicht“ (außer, wenn die Presse dabei ist) Kontrolliert, die Begründung; „...mit denen können wir uns nicht unterhalten...“ das ist (O-Ton) eine aussagen von einem Polizeibeamten.
das kann ich allerdings überhaupt nicht bestätigen. soviel kommunikation ist fast immer möglich, und wenn es nicht ausser verhältnis steht (10-€-"ticket") wird eben ein dolmetscher zugezogen. und wenn man mal in eine kontrolle gerät und dann genauer hinschaut: viele gerade dieser fahrer halten das bussgeld schon beim anhalten entgegen.
ich sehe aber auch kein argument im sinne des themas.

Nach unser Meinung, sind die schwersten Unfälle, die Unfälle am Stauende! Habt ihr schon mal eine Absicherung am Stauende gesehen?
das mag sein, es ist eine weitere gefahrenstelle. in einigen fällen sind mir aber schon absicherungen/vorwarnungen am stauende bekannt. aber das muss auch praktisch und personell möglich sein. hier greift aber vor allem die eigenverantwortlichkeit und vorausschauendes fahren. ein stauende ist nicht selten ein fluktuierender zustand, und wo absehbar und möglich wird auch bei grösseren lagen eine abfahrt vorher abgeleitet. aber es ist auch die eigenverantwortlichkeit, die keinem abgenommen werden kann, ohne ins "betreute fahren" zu gelangen.
was noch immer an der automobilindustrie scheitert als (teil-)lösung ist eine begrenzung der geschwindigkeit und wie in japan und anderen ländern eine limitierung der zulässigen fahrzeugstärke.

neben finanzmitteln sehe ich vor allem die aufklärung im direkten gegenüber und limitierungen; medien mögen unterstützen, bringen aber nicht den eindruck, wie die mündliche und direkte vermittlung.


gruss

Sekundant
 
Zuletzt bearbeitet:

Sekundant

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fallakte.12hp.de
#4
@seenixe u.a.
ich möchte nochmal das thema hervorholen, da es mir auch nicht ganz unwichtig erscheint.

aus irgendeinem grund hat der ersteller schon unter ehrenamtlich für Rettungsgasse - im unterforum Links für Unfallopfer - im ansatz mit dem beitrag begonnen. dieser beitrag hier im Unfallopfer Café wird in den schnellzugriffslisten nicht aufgeführt und bleibt scheinbar unberücksichtigt.

vielleicht wäre es angebracht, den ersten unvollständigen beitrag zu löschen und diesen hier an dessen stelle zu verschieben.


gruss

Sekundant
 

Micha

Administrator
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6 Juni 2006
Beiträge
1,718
#5
@Sekundant
der Themenersteller hatte zum Einstand gleich gespamt und den identischen Beitrag in 2 verschiedene Foren eingestellt. Da habe ich einen gelöscht und den Beitrag mit dem Link im Beitragstext in der Linkrubrik gelassen.
Jetzt schreibt er in dieser Rubrik und die erscheint nun mal nicht in den Statistiken, da es eher um Schmaltalk geht.
Gruss

Micha
 
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