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Rentenerhöhung 2016

uwe2007

Erfahrenes Mitglied
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14 Dez. 2006
Beiträge
249
#61
Ich komme aus der nähe von Hildesheim -kleines Dorf kein Laden keine Kneipe aber pure Wildnis vor Augen trotzdem sind wir sehr zufrieden;-).

Gruß
Uwe
 

oerni

Erfahrenes Mitglied
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#62
Rentendaten 2017

West 1,9 Prozent und Ost um 3,6 Prozent.

Als Westrentner ist diese Ungleichbehandlung der Rentenerhöhung nach 26 dt. Einheit nicht mehr hin nehmbar.

Der Westrentner hat schließlich auch seine Kosten zu tragen und die sind vermutlich in Sachen Lebenshaltungskosten höher, als im Osten.
Zudem Frist die Inflation den Rentensatz gleich wieder auf.
 

tine7330

Neues Mitglied
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Beiträge
9
#64
Guten Tag. Woher kommt der Irrglaube das die Lebenshaltungskosten im Osten niedriger sind? Immer wieder der gleiche Quatsch. Mfg
 

Siegfried21

Erfahrenes Mitglied
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#66
Hallo,

Oerni:
Rentendaten 2017

West 1,9 Prozent und Ost um 3,6 Prozent.

Als Westrentner ist diese Ungleichbehandlung der Rentenerhöhung nach 26 dt. Einheit nicht mehr hin nehmbar.
Dito............

Ost Rentner haben ggf. nicht so viel Verdient, aber da es i. d. R keine Arbeitslosigkeit
und Kitta Plätze und somit hatten viel ihre Rentenjahre voll!

In der DDR gab es bis 1989 das dichteste Netz von Kinderkrippen in Europa: 80 Prozent aller 0- bis 3-Jährigen hatten einen Krippenplatz

Vor der Wende besuchten fast 98 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen zumeist ganztags den Kindergarten. Die hohe Quote war eng verknüpft mit dem sozialistischen Frauenbild der berufstätigen Mutter. Durch die ganztägige – und bis auf einen Essensgeldzuschuss – für die Eltern kostenlose Betreuung konnten die Mütter problemlos den ganzen Tag arbeiten gehen. Insbesondere in den 50er Jahren, als in der DDR Arbeitskräftemangel herrschte, war das eine von staatlicher Seite gewünschte Konstellation.
Quelle:
https://www.bundesregierung.de/Cont...-kleinkinderziehung-in-der-ddr-und-heute.html


Ein enges Netz
Deshalb wurden die Einrichtungen für die Kinderbetreuung früh und umfassend ausgebaut. 1989 betrug die Versorgung von Krippenkindern im Durchschnitt 80 Prozent, in den Großstädten lag sie bei fast 100 Prozent. Kindergartenplätze waren für 94 Prozent und Hortplätze für 82 Prozent der Kinder vorhanden. Davon konnte man in der Bundesrepublik nur träumen: Hier gab es gerade mal für 2 Prozent der Kinder einen Krippenplatz, für 78 Prozent einen Kindergartenplatz und für 4 Prozent der Schulkinder eine Hortplatz.
Quelle:
http://www.zeitklicks.de/ddr/zeitkl...in-der-ddr/in-der-krippe-und-im-kindergarten/


Im Westen haben die Renter zwar mehr verdient, aber oft war die Erwerbsbiografie
durch Arbeitslosigkeit, Schlechtwetter, Kinder gerade auf dem Land, nebenher
Erziehen, Kindergarten oft nur halbtags und oder zu Hause, die Kinder Erziehen
geprägt. (mein Vater.. Handwerker auf dem Bau.. hatte nach 45 j. 1200€ Rente netto)

Somit können wir uns Ost und West in der Mitte finden!

Letztes Jahre hatte ich u. a. die Angelegenheit mit EMR- Renter diskutiert und da waren alle sich einig, dass
alle die gleichen Rentenerhöhungen geben muss!

800€ EMR Rente West sind nicht mehr oder weniger wie 800€ EMR Rente Ost
und somit die unterschiedlichen Rentenerhöhungen nicht in Ordnung!

http://www.cecu.de/rentenerhoehung.html

Grüße
Siegfried21
 
Zuletzt bearbeitet:

Christiane17

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#67
Hallo,

die unterschiedliche Erhöhung hängt mit den Rentenpunkten, die im Westen höher als im Osten sind, zusammen. Seit Jahren wird die Rentenangleichung versprochen und .... verschoben.

Wir haben es jetzt 27/28 Jahre nach der Wende. Die Rentengeneration, die die Jahre voll hat, ist längst am Aussterben.

Wer jetzt in den letzten 10-15 Jahren in Rente ging, hat in der Regel ein gebrochenes Erwerbsleben. Unterbrochen von ABM, sinnlosen Umschulungen, Weiterbildungen u.ä.


LG Christiane
 

oerni

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#68
Somit können wir uns Ost und West in der Mitte finden!
So ist es, aber nein, wir Westbürger dürfen immer noch die Ostbürger unterstützen, dabei ist die Kaufkraft auch nicht besser.

Ja und der Soli muss ja auch noch finanziert werden.

Ich habe generell nichts gegen Ost Bürger, nein ich bin dafür, dass mit Ost und West aufgeräumt wird, dass sage ich auch öffentlich.

Aber ich bin gegen Ungleichheit bei Rentenerhöhung, 3,6 + 1,9 = 5,5 ./. 2 = 2,75 % Ost und West.

Wenn dann auch noch die Beamtenpensionen die selben Dimisionen haben, ist es in Ordnung.

Hallo tine7330,
je nachdem wo man in den "neuen" Bundesländern wohnt, gibt große Unterschiede.
In der Stadt mit dem "gelben Elend" ist es etwa wie in der Stadt mit dem Feiertag am 8.08.
 

Christiane17

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#69
Hallo Oerni,

noch einmal >> es gibt keine Rentengleichheit. Die Eckpunkte im Westen sind höher als im Osten. Das ist generell so! Seit Jahren wird vor Wahlen die Angleichung versprochen. Danach ist nichts passiert.

Bei gleichen Rentenpunkten gäbe es die gleiche Erhöhung.......

Im Westen regt man sich über diese Ungleichbehandlung bei der Rentenerhöhung auf. Wo aber bleibt der Aufschrei, wenn es um gleiche Rentenpunkte geht?

Aber man kann so schön Ost und West gegeneinander ausspielen! Klappt doch prima......

Den Soli bezahlen wir alle!

Ostdeutschland ist Niedriglohngebiet! In den nächsten Jahren wird es das Armenhaus sein. Also mehr als jetzt. Die jetzt 'reichen' Rentner sterben weg. Die Masse wird in absehbarer Zukunft arm sein. Unsere Jungen sind nämlich weg, die sind bei euch drüben.

Die Dessauer Stadtwerke haben übrigens mit die höchsten Heizpreise in Deutschland. Beim Abwasser sieht es ähnlich aus. Und dann schaue man sich den Durchschnittslohn - nein, nicht den, den uns die Medien verkaufen.
 

Hotte

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#70
Aber man kann so schön Ost und West gegeneinander ausspielen! Klappt doch prima......
Hallo Christiane,genauso sehe ich das auch,ich finde es beschämend für unser Land, das die Politik immer noch zwischen Ost und West unterscheidet,normalerweise hätte schon lange alles angeglichen werden müssen! Ich bin gebürtiger Schleswig-Holsteiner und seit 15 Jahren glücklich mit einer Brandenburgerin verheiratet.Wir sind schon lange ein Volk aber irgendwie haben die Politiker das nicht mitbekommen und versuchen immer noch Bundesbürger gegen Bundesbürger aufzuwiegeln :-(.
Aber wenns um die EU geht,da sollen wir auf einmal alle gleich sein,obwohl da die kulturellen Unterschiede doch sehr erheblich sind....naja,ich habs so langsam aufgegeben mich darüber aufzuregen das uinsere Regierenden jeglichen Bezug zur Realität verloren haben :-(.

LG Hotte
 

Siegfried21

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#71
Hallo,

Eckpunkte-Rentenpunkte usw.......
Wir sitzen alle in einem Boot und im Westen ist auch nicht alles
Gold, was glänzt. Wenn ich nur an die Großstädte (München-Stuttgart-Bodensee usw.) und deren Umfeld. Normale Renter z. B. ohne Eigentum, müssen sich schwer einschränken oder
auf das Land ziehen.

Mir ist wichtig, die Summe "summa summarum" unterm Strich, ob jetzt Ost und West und da sind z. B. 800€ EMR-Rente gleich, nur die Rentenerhöhung % höher, warum auch immer!

Grüße
 

Hotte

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#72
Mir ist wichtig, die Summe "summa summarum" unterm Strich, ob jetzt Ost und West und da sind z. B. 800€ EMR-Rente gleich, nur die Rentenerhöhung % höher, warum auch immer!

Grüße
Moin Siegfried,
und genau da liegt der Hund begraben, hätte die Politik sofort alles angeglichen was eigentlich auch Ihre Pflicht gewesen wäre (es gibt nur ein Volk,nicht Bürger 1. und 2. Klasse),wäre der Drops schon längst gelutscht und es gäbe keine unterschiedliche Rentenerhöhung.
Aber wie schon öfter hier gesagt,es ist wohl politisch so gewollt......
 
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