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Reha Aufenthalt in der BG Unfall Klink Ludwigshafen

Seilbagger

Neues Mitglied
Registriert seit
1 Apr. 2007
Beiträge
3
Hallo liebe Forum Mitglieder

Ich will euch mal mein Erlebnis meiner 9 Wochen Reha Aufenthalts in dem Reha Zentrum BG Unfall Klinik Ludwigshafen erzählen.
Ich habe mir bei einem Arbeitsunfall das obere Sprunggelenk gebrochen und alle Außenbänder und 2 Sehnen abgerissen und leide seit den 2 OPs an sehr
starken Schmerzen.
Die erste Woche war sehr positiv,aber dann ging es los bei der Viste sagte der Stationsarzt zu mir eine Schmerzen hätte ich im Kopf,das heißt soviel ich wäre ein Simulat.
Darauf hin habe ich Ihn gefragt wer denn hier den Unfall hatte und operiert worden wäre,ich bekam keine Antwort und er verließ das Zimmer.
Und ich merkte am nächsten Tag in der Therapie wo er lang ging,ich wurde viel härter ran genommen so das sie Schmerzen schlimmer wurden und ich dann 3 Tage im Bett bleiben mußte und bekam sehr starke Schmerzmittel so das es mir schwindelig wurde.
Dann wurde mir unter stellt ich würde ja keine Therapie mehr machen so ginge das nicht,ich muß nach Hause gehen.
Darauf hin telefonierte ich mit meinem SB/BG und der meinte so geht das nicht mit denen,und siehe da ich konnte bleiben.
Aber die Therapie wurde immer härter bis ich de Punkt erreicht hatte und sagte bis hier hin und nicht weiter.
Darauf hin wurde ich laut und ich sagte ich ache mit aber nicht so wie ihr wollte und siehe dann es ging.
Die Therapeuten sind angewiesen immern schneller und immer mehr raus zu holen ob es geht oder nicht.
Ich habe hier mit eignen Augen gesehen wie OP Narben wieder auf gebrochen sind nur durch Überlastung.
Der neuste Fall war jetzt am Mittwoch,da ist ein Patient vor 3 Wochen ohne Gehhilfe gekommen und ach 2 Tag lief er wieder an Gehhilfen.
Weil er vor Schmerzen nicht ohne laufen konnte und dann haben die Ärzte Ihm die Gehhilfen weg geholt.
Und die Therapie wurde bei Ihm auch härter angesetzt und was kam für ein Ergebins raus die OP Narbe brach auf und sie fing so schlimm an zu eitern das sie Ihn wieder operiert haben.
Und das passiert vielen hier,die sagen vor der Reha war ich besser dran.

Die Ärzte hier haben keine Zeit für die Patienten und setzen sich auch nicht für sie ein,ich wollte meinem Stations Arzt 2 Mal mein Sprunggelenk zeigen,weil es sehr dick trotz Kompessionstrumpf dick angeschwollen war,sagte es zu mir ich soll sofort sein Büro verlassen,ist das noch normal ?
Jetzt sin meine Schmerzen so schlimm das ich neuroapthische Schmerzmittel bekomme.
Man sagte auch zu mir ich soll mir einen anderen Beruf suchen und das ich meinem Alter und das schönste ist es wurde seit 2 Wochen wegen dem noch nichts passiert.
Man bin ich wieder froh wenn aus diesem Laden raus bin.

Gruss Seilbagger
 

mistered

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Adressen sammeln von den anderen Betroffenen , wenn ihr euch einig seid ist dann der nächste Gang zu Anwalt!
Felix
 

Kai-Uwe

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Reha oder Folterkammer?

Hallo Seilbagger,
sind Sie sicher das Sie in einer Reha-Einrichtung waren.....:confused:
Hört sich an wie eine Folterkammer.

Fällt das nicht unter vorsätzlicher Körperverletztung

Müssen wir Unfallverletzte uns alles gefallen lassen?
Meine 4-Wochen-Reha hat meine Schmerzen auch sehr verschlimmert, danach gings immer schlechter.
Aber bis auf dem Chefarzt waren dort alle sehr nett zu mir und haben bei Schmerzen immer sofort reagiert.

Vielleicht hat jemand eine Idee was man da noch im nachhinein machen kann.
Liebe Grüße von Kai-Uwe
 

Ariel

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Hallo Seilbagger,

das selbige von der BG-Klinik Ludwigshafen,
habe ich bereits im alten Forum von einem Betroffenen gelesen.

Diese Art der Gehirnwäsche ist eine antrainierte Strategie der Versicherungsmediziner.

Ich kenne keine Reha - Einrichtung der BG, wo nicht Versicherungsärzte ihr Unwesen treiben.

Es ist auch Vorsicht geboten, bei der Mitnahme von Originaldokumenten, Bilder und Befundberichte. Die sind dann plötzlich mal nicht mehr da
Immer eine Kopie oder CD mit Kopien beim Anwalt hinterlegen und eine zuhause lassen.

Gruß Ariel
 

Hollis

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Hallo Seilbagger,

Du machst dem guten alten Prof. Dr. Andreas Wentzensen (ärztlicher Direktor der BGU Ludwigshafen) und seinen Freunden vom Golfplatz Dackenheim (Pfalz) aber keine Freunde - oder! Er wird glaube ich jetzt im September 65 Jahre alt - Gott sei Dank!

HABE IN DEN LETZTEN JAHREN AUCH SO MEINE "FREUDE" mit den Scharlatanen der BGU Lu gehabt, sowie wie auch noch andere!

Klar - sicherlich solltest Du die Klinik verklagen.

Normalerweise solltest Du jetzt auch sofort die Klinik verlassen auf Grund des erheblichen Vertrauensbruches des Arztes und sofort in eine neue wechseln.

Der Vertrauensbruch ist zu vermerken dort wo Sie dich gerne dann unterschreiben lassen "verläßt auf eigenem Wunsch die Klinik" (stellt versicherungsrechtlichen Charakter dar. Also kein Kreuz bei verläßt auf eingen Wunsch die Klinik, sondern wegen Vertrauensbruch durch die Ärtze wird die Klinik verlassen und sich sofort hiervon eine Fotokopie aushändigen lassen - um eine spätere Manipulation der Unterlagen zu vermeiden.
Und setzte hiervon Deinen BG-Puff in Kenntnis!

Zur weiteren Behandlung benötigst Du natürlich die Behandlungsunterlagen in Fotokopie ebenso Rö-Bilder und MRT, etc.

Verfasse zwischenzeitlich ein Gedächtnisprotokoll über den Pfusch am Besten auch - was habe ich den Arzt gesagt, was hat er erwidert - ebenso Namen evt. von Zeugen, also Zimmergenossen etc.

Also kurz um laß Dich in eine andere Klinik verlegen - um nicht noch mehr verpfuscht zu werden!

Wenn Du möchtest kann ich Dich auch mal besuchen, Entfernung zur BGU ca. 8 KM - Kannst mir gerne Deine Zimmer NR und Deinen Namen per persönliche Nachricht schicken, helfe Dir gerne habe selbst Probleme mit meinem linken Fuß.

Kannst auch bereits mal Rechtsanwaltkanzlei Baumgärtner & Seeliger Rechtsanwalt Thomas Karl (Arzthaftungsrecht) in Ludwigshafen anrufen, was Du tun solltest. Der mag ebenfalls die BGU :D

Das heißt für Dich neue Klinik und neues Vertrauen und Hoffnung auf Genesung!

gruß

Hollis
 

maja

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Hallo Seilbagger Hallo Hollis!

Mit schrecken lese ich Deine Erfahrungen in der Reha.
Bisher habe ich unbedingt den Wunsch gehabt eine Reha für mich zu bekommen.
Weil ich auf Bessrung für meinen Rücken hoffte .
Nun aber, macht es mir Angst, sollte ich eine Reha bekommen.
Frage an Dich Seilbagger, 9 Wochen sind sehr lange, ich kann gar nicht solange weg von zu Hause, dachte immer so eine Reha dauert so etwa 4-5
Wochen.
Wonach richtet sich die Zeit und könnte man vorher bestimmen wie lange man diese Reha in Anspruch nimmt?

@Hollis
Ich habe auch schon eine Klinik verlassen.
Den Schriebs,"auf eigenen Wunsch" unterschrieb ich nicht.
Wenn es mir so gehen würde, wie Seilbagger, dann wäre ich schon längst dort abgehauen.
Nun schreibst Du Hollis,"wegen Vertrauensbruch" meinst Du wenn mann es dann irgendwo begründen müßte, Vertrauensbruch wegen schlechter Behandlung und damit die Befürchtung einen zusätzlichen Schaden zu bekommen?
Und noch ne Frage - muß man eigentlich alle Medikamente nehmen , die bei solch einer Reha verordnet werden oder kann man, zB Antidepressiva ablehnen?

LG und einen schönen Sonntag
die Maja
 

Kai-Uwe

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Reha

Hallo Maja,
ich war im Januar 07 auch für (erst 3 dann 4) 4 Wochen in einer Reha, ganz in meiner Nähe, weil ich nicht so weit reisen kann.
Die ganze Einrichtung und die Leute :)D keine der BG) waren sehr nett und freundlich. Das ich die Reha überhaupt nicht hätte machen dürfen lag nur an meinen schlechten Hausarzt.
Ich will damit sagen das ich erst hier, im Forum von so furchtbaren Reha-Einrichtungen gehört habe...und diese muß man unbedingt anzeigen:cool: .

Es gibt bestimmt viele Opfer die schon von Krankheit und Unfall genug bestraft sind und alles so hin nehmen...dennen muß man mit einer Anzeige helfen.

Gruß von Kai-Uwe
 

maja

Mitgliedschaft beendet
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Beiträge
1,262
Hallo Kai-Uwe!

Ich kann auch nicht sehr weit Reisen.
Wenn ich eine Reha bekommen würde, wäre das von der Rentenkasse.
Und da könnte ich mir vorstellen , dass die auch nicht fein sind.

Warum war das bei Dir die falsche Reha?

Gruß
Maja

PS: mit dem Anzeigen bin ich Deiner Meinung -schade, in Deutschland gibt es keine Sammelklagen.
Dann könnten alle Geschädigten zusammen klagen und für den einzelnen wäre es nicht so teuer.
Auf jeden Fall, sollte der mit der aufgeplatzten Narbe klagen-schon wegen Schmerzensgeld!
 

Hollis

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Hallo Maja, Seilbagger,

er kann die Entlassungsanzeige auch nicht unterschreiben, hast Du recht Maja, würde diese auch nicht unterschreiben, wenn da zu viel geschriebsel drünstünde, besonders wenn ich es nicht verstehe.

Allerdings durch die Dokumentation des Vertrauensbruch würde ich mich selbst schon etwas besser fühlen. Würde es auch nicht unterschreiben, wenn ich etwas nicht verstehe!

@ Maja

Antidepressiva würden als Nebenwirkung die Schmerzen die von der WS kämen reduzieren! Derjenige braucht nicht depressiv zu sein, damit diese wirken. Aber ich persönlich hasse es wenn mich die Ärzte mit Nebenwirkungen von Medikamenten behandeln. Letzten Endes wird es dann ziemlich unübersichtlich.

Du hast Selbstbestimmungsrecht nach Aufklärung durch die Ärzte, du mußt also nicht unbedingt die Tabletten einehmen. Leider haben die hübschen Psychopharmaka erhebliche Nebenwirkungen und bewirken Körperschäden.

Ich empfehle Dir das Buch "Meine Rechte als Patient" (hier klicken Hyperlink)
ist ja noch günstig zu haben bei Amazon, habe damals 1 Euro bezahlt war fast nagelneu. Hier ist ein Kapitel zum Thema der Arzt behandelt mit einer Tablette. Ist kein großer Wälzer und enthält einiges wissenwertes kurz und verständlich formuliert!

gruß

Hollis
 

Kai-Uwe

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Rentenversicherung - Reha

Hallo Maja,
ich wurde über die TK durch die Rentenversicherung zur Reha geschickt und habe gleich den Wunsch einer nahen Reha-Einrichtung gestellt.

Bei mir hat erst 6 Monate nach dem Unfall (2 Monate nach der Reha) die Schmerzklinik die Hauptdiagnose: Läsionen des Plexus brachialis und div. Nebendiag. über schwere Nervenschädigungen besonders am Rücken festgestellt.
Da ist jede Bewegung oder Übung mit starken Schmerzen verbunden und zieht stundenlange Schmerzen nach sich.
Somit habe ich ab mittags in der Reha nur noch mit starken Schmerzmitteln gelegen. Das habe ich dort auch immer mitgeteilt und man hat auch immer Rücksicht auf mich genommen...aber die Reha wurde sogar noch eine Woche verlängert.
Bei mir war der Wunsch auch sehr groß das es mir durch oder nach der Reha besser gehen könnte...darum habe ich auch durchgehalten.
Liebe Grüße von Kai-Uwe
 

maja

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Hallo Kai -Uwe !

Vielen Dank für Deine Antwort - das läßt mich wieder hoffen.
Denn ich denk, nein viel mehr ich weiß es, von einer EAP, bei der ich außer den Anwendungen, noch die tägliche Anfahrt und meine HA, hatte die ich deswegen nicht velängert habe, dass es mir genau so gehen wird wie Dir.

Na mal schaun vielleicht bekomme ich ja keine Reha, denn die BG hatte sie mir, auch nicht gegeben obwohl mein Arzt mindestens 2mal beantragt hat.

Hallo Hollis !

Vielen Dank für den Tip-wollte mir das Buch gleich bestellen, klappt aber mit dem bezahlen nicht.
Muß mir das noch mal genau anschauen.

LG
Maja
 

pinki

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Hessen
Hallo maja ,

ich sollte auch von meinem Rentenversicherungsträger in eine Reha , die leider für mein Wirbelsäulen leiden nicht ganz die richtig ist , von meinem Wohnort
weit über 400km entfernt , trotz mehrer schriftlichen und tel. gesprächen sind
sie nicht davon ab gekommen , auch Kinder seien kein Grund in eine auch von mir vorgeschlagenen näheren Klinik zu gehen - Haushaltshilfe oder in der Ferien Zeit wenn der andere Elternteil dann Urlaub hat wurde mir gesagt .... :mad:

kurz um :

Versuch noch über die Krankenkasse die Kurve zu kriegen und schlage ihnen gleich am besten eine Klinik vor die wo du meinst für dich die richtige wäre .

Geht es bei dir um Erwerbsminderung ?

LG
Pinki
 
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