• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Regress gegen eigenen Anwalt

Marima

Aktiver Sponsor
Registriert seit
1 Okt. 2017
Beiträge
140
#1
Hallo

Ich nehme zur Zeit meinen ersten Rechtsanwalt in Regress, er hat damals eine Frist versäumt und ich habe dadurch meine erste Klage gegen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung verloren.

In den letzten Jahren habe ich durch eine zweite Klage vor dem Landgericht, den von meinem damaligen Anwalt verursachten Schaden erheblich mindern können „wozu ich verpflichtet war", da das Gerichtsurteil falsch war "zu meinen Gunsten" habe ich mich vor dem OLG gut vergleichen können.

Diesen alles ist mir aufgrund meiner hervorragenden Rechtsanwälte gelungen, diese haben nachdem sie ihr Geld bekommen haben frühzeitig deutlich gemacht, dass sie eigentlich keine Ahnung von privater Berufsunfähigkeit haben und auch nie einen Satz geschrieben haben und vor Gericht kein einziges Wort gesagt haben.

Also habe ich mir ein Fachbuch gekauft und die Schriftsätze selber geschrieben.

Aber jetzt komme ich an meine Grenzen, zu Regress gegen den eigenen RA finde ich nur ein interessantes Gerichtsurteil: OLG Düsseldorf, Urteil vom 31. Januar 2012 - Az. I-24 U 39/11

„Wird dem Anwalt eine Unterlassung vorgeworfen, so muss untersucht werden, wie die Dinge abgelaufen wären, wenn der Rechtsanwalt die versäumte Handlung pflichtgemäß vorgenommen hätte.“

Habt ihr auch Erfahrungen mit Regressverfahren gemacht und vor allem habt ihr relevante Gerichtsentscheidungen zu Regressverfahren.

MFG Marima
 
Top