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Radiuskopfentfernung rechter Ellenbogen

hannes68

Neues Mitglied
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22 März 2014
Beiträge
3
#1
hallo erstmal
mein fall:durch einen sturz während der arbeit habe ich mir einen trümmerbruch des radiuskopfes im rechten ellenbogen zugezogen.nach 2wochen gips hat man michwieder gesundgeschrieben obwohl ich eine sehr große einschränkung im beugeradius hatte,nach 40 ergotherapien und einem anderen krankenhaus mußte der radiuskopf entfernt werden nach 3 wochen wieder arbeitsfähig.dieses ist nun 3 jahre her und ich habe anfang diesen jahres einen verschlechterungsantrag gestellt wurde zu gutachter geschikt der mir 10% diagnosdiziert hat (die bg wollte in diesem gutachten nur wissen wie der arm aüßerlich aussieht und nicht welche körperlichen einschränkungen ich habe) habe dann nochmal einspruch eingelegt gegen dieses gutachten.
ich suche nun gleichgesinnte die mir mitteilen welchen behinderungsgrad sie haben.ich habe noch nicht einmal eine einschränkung zugesprochen bekommen mit wieviel kilogramm ich den arm belasten kann.würde mich über antworten freuen.
 

M.H

Mitglied
Registriert seit
1 Feb. 2012
Beiträge
45
#2
hallo hannes, komisch bei mir kamen die reste raus und ne Prothese rein
einschraenkungen sind trotzdem verblieben.
mde 30 und im ersten gutachten steht max belastung 2kg...

wiso hast du keine prothese bekommen?
der abgestumpfte knochen koennte somit doch inneres verletzen... oder nicht...

Insgesamt verging ein Jahr mit Krankenhaus und Rehas bis ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurueck konnte

Problem ist halt, das ist jetzt schon ne weile her..
da wird es dir dann genauso ergehen wie mir...
das einem jegliche , behandlung , Schmerzmittel usw verweigert werden

ich muss Schmerzmittel im ausland kaufen weil ich wegen BG unfall auch nichts ueber die KK bekomme.
 

hannes68

Neues Mitglied
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22 März 2014
Beiträge
3
#3
hallo mh
bei mir ist es so verlaufen:
nach dem sturz 2 wochen krankschreibung wieder arbeiten.ich entlade lkws
meistens mit der hand gewichte so um die 25 kilo(sackware oder kartons).
da ich den arm aber nicht mehr ausstrecken konnte hat man sich nach 3 monaten dazu entschlossen den zertrümmerten radiuskopf zu entfernen,nach der entfernung war ich noch mal 3 wochen krankgeschrieben seitdem arbeite ich mit den einschränkungen und mache die gleiche arbeit wie vor dem unfall.
es wird nun schlechter das heißt schmerzen,bei einigen bewegungen knackt es auch mal im arm.eine prothese wollten sie mir nur einsetzen wenn ich es wegen den schmerzen nicht mehr aushalte,wegen den massiven einbußen bei der pro.hat man mir davon abgeraten.über deine antwort freu ich mich, da ich dann auch mal ein vergleich habe was bei anderen so ist.da die bg ja unwarscheinlich landsam ist werde ich wohl oder übel auch einen rechtanwalt
einschalten müßen.
mfg
hannes
 

Eifel2065

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21 Okt. 2015
Beiträge
1
#4
ich suche auch gleichgesinnte.
April 2014 durch Sturz Radiusköpfchenzertrümmerung rechts mit op herausnehmen. Dann Abheilungsphase mit KG. Nach dem Unfall konnte ich schon den Arm nicht mehr strecken. Sehr starke Schmerzen an Verschiedenen Stellen im Arm (Unterarm und Schulter, und Handgelenk) wurde alles geröngt, aber keine Frakturen festgestellt. Trotz Schmerzmittel weiterhin schmerzen.
Dann Juni Implantat eingesetzt. Hier Bewegungseinschränkungen, keine Streckung möglich, KG nur passiv für 6 Wochen, dann Reha und dort auch keine Streckung möglich. Dort auch wieder Arbeitsunfähig entlassen und mit dringend zum Operateur zurück. Dort eine Nach OP erhalten wo noch ein paar Fragmente raus genommen wurde, Muskel geändert, Streckung im OP möglich wie Protese her gibt.. max 10 Grad, beim loslassen ist alles auf 40 Grad zurück gesprungen wie vorher(natürlich nicht im OP Bericht). Schmerzen bleiben und werden mehr.
Bin seither Arbeitsunfähig geschrieben weil meine tägliche Verrichtungen sehr schmerzhaft sind. Laufe von Arzt zu Arzt und komme mir verlassen vor. Es sind Dauerschmerzen vorhanden, mal mehr mal weniger. Da ich Rechtshänderin bin, Bürojob regulär, "könnte " ich ja nu arbeiten, meinten die von der Krankenkasse. Leider habe ich seither vermehrt Taubheitsgefühle in den Fingern, Arm. Wiedereingliederung wurde abgebrochen weil ich nur noch täglich unter starke Schmerzmittel war. Ach und in der Zeit konnte ich privat noch nicht mal mein Essen kochen, weil es einfach zu schmerzhaft war. Neurologe dann messen lassen, Nerven i.O. aber ich soll blos nicht mehr operieren lassen, weil ich ein ganz fiese Narbenbildung seither hab und alles andere nachher auf die Nerven ginge.
Ich habe einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeit gestellt weil ich auf jeden Fall keine 8 Std am Tag arbeiten kann. Zur Zeit ist noch nicht mal 2 Std möglich wg schmerzen in Schulter, Arm, Ellebogen und Handgelenk (für Handgelenk haben die Ärzte auf Dauer gesagt bei Schmerzen, das sie das versteifen wollen). Leider fängt mein linker Ellebogen und Handglenk an wg Überbelastung zu schmerzen. Essen.. zum glück kann ich beide Hände benutzen, also eine Mahlzeit mit wechselnen Händen. :(
Ich komme mir so verlassen vor. Es wird von der Rentenanstalt nicht "anerkannt". Lt Gutachter von den Beauftragt hat mich für dieses und nächstes Jahr Berufsunfähig gestellt. Aber ich, so lt Gutachter, müsste er rein schreiben, das ich diese "Pförtnerarbeit" lt Rentenanstalt immer machen kann. Rentenanstalt hat nun meinen Antrag abgewehrt. Ich komme mir vor, bei MDK etc, die haben mich nie persönlich gesehen wie ich leide, schmerzen habe etc. das über den Tisch abgearbeitet wird. Das diese Frakturen eine "Nummer" ist, wo nach Implantat immer alles gut ist. Es vergeht kein Tag das ich keine Schmerzen hab. Mein ganzer Oberkörper besteht nur noch aus Schmerzen, die stelle die gerade am stärksten beansprucht ist, meldet sich, alles andere ist ein Dauerschmerz.. Aber ich möchte auch reduzieren die Medikamente, was ich auch immer wieder mache, weil ich 1,5 jahre durch nehme.
Wo steht geschrieben das man seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt, egal wie und unter welche Medikamente und unter welche Schmerzen?
Sorry, war lang. Aber evtl. gibt es einer der auch danach solche Komplikationen hatte und den Kampf aufgenommen hat. Denn von den Ärzten bekomm ich nu mit geteilt, sie müssen Geduld haben. ist nu 18 Monate her. Es wird schlimmer statt besser..
 
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