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PUV lt. Gutachter kein Schaden, was kann ich tun?

SandraN

Neues Mitglied
Registriert seit
7 Nov. 2017
Beiträge
13
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NRW
#25
Guten Abend,

ich benötige nochmals Hilfe.

Die Unfallversicherung hat sich nun gemeldet und ich habe keine Ahnung was am Besten ist und ich tun soll??

Folgendes haben die geschrieben:
Unsere beratenden Ärzte haben sich dem gutachterlichen Votum angeschlossen, jedoch zu Ihren Gunsten eine Empfehlung zur Beurteilung der Invalidität ausgesprochen. Hintergrund der Bedenken sowohl des Gutachters als auch unserer beratenden Ärzte war, dass ein unfallbedingter Dauerschaden nach den vorliegenden Befunden nicht abzubilden war.
Wir wollen Ihnen selbstverständlich kein Unrecht tun und erneut den medizinischen Sachverhalt überprüfen lassen.
Hierzu wollen wir Ihnen zwei Alternativen aufzeigen:
1) Wie mit unserem Abrechnungsschreiben mitgeteilt, können Sie den Grad der Invalidität jährlich überprüfen lassen. Dies gilt nach dem Unfall 3 Jahre lang - also bis zum 13.07.2018. Sollte ein geringerer Invaliditätsgrad festgestellt werden, möchten wir Sie jedoch ebenfalls nochmals auf die Möglichkeit der Rückforderung der ggf. zu viel gezahlten Invaliditätsleistung hinweisen.
2) Andernfalls können wir gerne unsere beratenden Ärzte die von Ihnen freundlicherweise geschilderten Bedenken nebst der überlassenen medizinischen Unterlagen zur erneuten Beurteilung vorlegen. Um einen Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den von Ihnen geklagten Beschwerden herstellen zu können ist es dann jedoch auch erforderlich, dass Sie uns noch die Aufnahmen der bildgebenden Verfahren (nach Möglichkeit auf CD) zukommen lassen.

Ich habe das Gefühl, die wollen von einem Folgeschaden nichts wissen. Soll ich jetzt nochmal eine Begutachtung machen lassen oder sollen die das ganze ihren Ärzten nochmal vorlegen??

Danke schonmal für eure hoffentlich zahlreichen Tips.

LG Sandra
 
Registriert seit
6 Jan. 2012
Beiträge
50
#27
Hallo Sandra,
hast Du schon mal geprüft, ob Dir (aufgrund der geringen Frührente) Verfahrenskostenhilfe zusteht?
Falls die Klärung mit der Rechtschutzversicherung dauert und evtl. auch eine Klage erfordert.
Eine Beratung bei einem Anwalt scheint angebracht.
Kopf hoch und Mut
wünscht Dir
Spice
 

seenixe

Super-Moderator
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#28
Hallo Sandra,

hast Du nach der Spiegelung mit einem Arzt Deines Vertrauens gesprochen?
Wie hoch nimmt dieser Arzt jetzt den Invaliditätsschaden an? Du hast wirklich nicht mehr viel Zeit. Der Arzt muß Dir auf Grund seiner Begutachtung einen höheren Invaliditätsgrad bescheinigen. Dann hast Du die Chance in einem Gerichtsverfahren, wo ein vom Gericht beauftragter Gutachter noch einmal ein Gutachten erstellt, eine höhere Invalidität bescheinigt zu bekommen und eine gerechte Entschädigung.
Das Angebot der Versicherung soll Dir eigentlich auf der einen Seite Angst machen (Entzug von Leistungen) oder in der 2. Variante die Versicherung in eine bessere Position bringen.
Deine Entscheidung ist es also, ob Du kämpfen willst oder dich mit der Situation abfindest. Die Entscheidung kann Dir leider niemand abnehmen.

Gruß von der Seenixe
 

SandraN

Neues Mitglied
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#29
Hallo Spice
Hallo Seenixe

Konnte mich leider nicht anmelden, daher jetzt erst eine Antwort. An einen Anwalt und Gerichtsverfahren habe ich bis heute noch nicht gedacht.

Ich dachte mir (vielleicht bin ich ja naiv was sowas angeht), dass die ruhig eine Begutachtung machen können, wie zu 1. vorgeschlagen. Vor der Spiegelung hatte ich "nur" ein Ganglion, Schmerzen und leichte Bewegungseinschränkungen. Heute, nach der Spiegelung, ist das Ganglion entfernt und mein Fuß gelähmt. Ein geringerer Invaliditätsgrad kann das doch nicht werden - oder??

Würde eine Bescheinigung von meinem Hausarzt reichen?? Er ist für mich die zentrale Stelle und absolute Vertrauensperson. Muß ich dann die Bescheinigung an die Versicherung schicken?
Termine für Untersuchungen und Termine bei Fachärzten dauern alle sehr lange. Meine Neurologin hat jetzt erstmal 14 Tage Urlaub.
Ich krieg schon wieder Panik, was mach ich denn nun?

LG Sandra
 
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