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Psychiatrisches und Neurologisches Zusammenhangsgutachten

Zitronenkuchen

Neues Mitglied
Registriert seit
19 Okt. 2017
Beiträge
6
Ort
Duisburg
#1
Hallo,
nach einem sog. Zusammenhanggutachten, bei der Neuropsychologie (kognitive Beeinträchtigungen) festgestellt wurden, verwies der Neuropsychologe auf das psychiatrische Gutachten. Dort wurde eine sog. Schadensanlage festgestellt, welche in der Familiengeschichte begründet liegt. Damit wäre die Berufsgenossenschaft nach meinem Arbeitsunfall "aus dem Schneider". Hat jemand Erfahrungen mit dieser Konstellation und kann mir einen Tipp geben, wie ich die sog. Schadensanlage wiederlege, - was ja praktisch fast aussichtslos erscheint, da, und das ist meine persönliche Meinung, jeder durch seine Kindheit usw. geprägt wurde. Und ausge-
gerechnet nach einer Schädel-Hirn-Verletzung soll das jetzt "entscheidend" sein? Brauche dringend Tipps für mein weitere Vorgehen!!! Vielen Dank.
 

Rolandi

Aktiver Sponsor
Registriert seit
16 Okt. 2012
Beiträge
1,442
#2
hallo Zitronenkuchen,

lege auf jeden Fall Widerspruch gegen die Gutachten ein.

Wie hat der Psychiat. sein Ergebnis/Diagnose: "sog. Schadensanlage" begründet und nachgewiesen bei Dir? Natürlich brauchst du es nicht hier zu nennen, wenn du es nicht willst.

Ich denke nur, es wäre hilfreich, um evtl. hier gezielte Tipps geben zu können.

Lg. Rolandi
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
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24 März 2009
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Website
fallakte.12hp.de
#3
hallo,

die anschlussfrage: wurde die sog. Schadensanlage begründet, gibt es tatsächlich entsprechende hinweise, die dem sachvertändigen vorlagen und wären sie in einklang mit dem jetzigen zustand zu bringen?
welche gründe gibt er für den ausschluss der aktuellen schädigung und nur die alleinige veranlassung durch die sog. Schadensanlage an? woher hat er den hinweis auf die sog. Schadensanlage?

es kann auch hilfreich sein, den zustand und die veränderung vor dem unfall im vergleich nach dem unfall zu belegen, zb durch angehörige, bekannte, arbeitskollegen etc.


gruss

Sekundant
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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6 Dez. 2009
Beiträge
2,054
#4
Hallo,

kannst du genau sagen, was mit "Schadensanlage" gemeint ist? Kann es eine genetische Anlage sein - dann müsste ja ein solche Untersuchung gemacht worden sein? Oder ist damit eine psychische Beeinträchtigung gemeint, die du angeblich wegen deiner Familienkonstellation haben solltest?

Dann müsste diese "sog. Schadenslage", egal ob genetisch oder durch familiäre Umstände bestimmt, schon vor dem Unfall dagewesen und aufgefallen sein - ich gehe deshalb mal davon aus, dass das nicht so war?

Dann solltest du dir von deinen bisher behandelnden Ärzten auch dementsprechende Atteste ausstellen lassen, dass diese Auffälligkeiten vor dem Unfall nicht bestanden haben. Mit diesen Unterlagen kannst du bzw. dein Anwalt (wenn du einen hast) gegen das Gutachten Widerspruch einlegen und der Gutachter soll genau begründen, weshalb nach einem Schädel-Hirn-Trauma diese "sog. Schadenslage" aufgetreten ist und vorher nicht.

Viele Grüße

Rudinchen
 
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