• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Produkthaftung Medikamente Schaden: Diabetes Mellitus

Hollis

Aktiver Sponsor
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
989
Alter
48
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
#25
Beweislastumkehr!

Hallo,

ich liebäugle mit der sog. Beweislastumkehr. Hierzu habe ich folgendes gefunden.

http://books.google.de/books?id=e10...q=arzneimittelgesetz beweislastumkehr&f=false

Was soll ich unter der sogenannten: psychischen Kausalität verstehen - unter 25?

Das Buch ist für mich in einer Sprache geschrieben, die ich nicht leicht verstehen - oder ich stehe zur Zeit auf dem sog. Schlauch!

@ Indianerin,

HCT (Hydrochlortiamizid - ist in Sevikar drin) ist ein Entwässerungsmittel, dagegen war ich von Anfang an, da ich nicht viel Kochsalz esse und es eh umstritten ist, daß Kochsalz den Blutdruck erhöhen würde, da gesunde Nieren ein Zuviel an Salz auscheiden! Und meine Nieren sind noch gesund!

gruß

Hollis
 

indianerin

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 Mai 2011
Beiträge
789
#26
Hallo Hollis,

die Rechtsprechung und Kommentare der Juristen sind wirklich nicht leicht zu verstehen.
Ich vermute, in dem Link unter 25, wird vorausgesetzt, dass der Patient den Waschzettel mit allen Hinweisen gelesen hat.
:(

Na toll, ein Entwässerungsmittel, was dir auch noch die letzten Spuren von Testosteron rausspült:eek:
Warst du schon bei einem anderen Endokrinologen?


Gruß
indi
 

Hollis

Aktiver Sponsor
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
989
Alter
48
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
#27
Neue Beweise gefunden!

Hallo Indianerin,

da habe ich ja Glück, daß ich den Beipackzettel lese!

Lese Dir doch mal meinen Amoxillin-Skandal durch!

Ich habe jetzt noch mehr Beweise gefunden:

Das Medikament senkt offensichtlich den Testosteron-Spiegel, als Ursache fand ich Psychopharmaka.

Folgende Beschwerden, muß aber noch abgleichen was auf dem Beipackzettel noch aufgeführt wurde (z.B. Libidoverlust, Gewichtszunahme und Potenzstörung wird aufgeführt).

Desweiteren leide ich seit der Einnahme seit April 2002, die Beschwerden haben sich noch während des 6-wöchigen Klinikaufenthaltes zunehmenderweise eingestellt:


  • Extrem geringe Spermaproduktion
  • Leichte Schrumpfhoden
  • Libidoverlust
  • Potenzstörung
  • Nachlassende Muskelkraft und Griffstärke
  • extrem verminderter Bartwuchs
  • Trockene Haut
  • Gewichtszunahme
  • Antriebsstörungen
  • Depressionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
Das ein oder andere wirkt sich noch auf die Höhe meiner Schadensersatzforderung und Schmerzensgeld aus.

Ferner habe ich noch einen Bekannten, bei Ihm ist der Penis auch geschrumpft. Er bekam dann Seroquel, ebenfalls ein Neuroleptika, seit dem sei er wieder ein wenig gewachsen! Ihn werde ich als zusätzlichen Zeugen benennen. Seine Stimme war 1992 auch sehr tief, das ist heute nicht mehr der Fall. Gerade da ich ihn seit damals nicht mehr sah, viel mir das auf.

Aufgeklärt von der damaligen Ärztin wurde ich nur bezüglich der Impotenz und der Gewichtszunahme. Laut meines Urologen wird der Penis klein bleiben - also ein bleibender Schaden.

Dr. Enghofer mein Endokrinologe konnte ich aufgrund meiner neuen Beweise heute dazu bewegen mir Testosteron zu verschreiben. Er verordnete mir ein Gel zum Einreiben. Da in der Ärztezeitung stand, daß ein Testosteronmangel zur Insulinresistenz führen könne. Wir probieren es mal aus.

Hole mir trotzdem noch eine 2. Meinung ein!
http://www.medizinfo.de/endokrinologie/andropause/testosteronmangelsyndrom.shtml
http://www.urologe-halle.de/pages/0423_Testosteronmangel.html
zusätzlich Ärztezeitung finde zur Zeit nur den Link nicht mehr, habe ihn allerdings ausgedruckt

gruß

Hollis
 
Zuletzt bearbeitet:

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
#28
Beipackzettel - Arztinformationen - Fachinformation

Hallo Hollis,

Du kennst die folgenden Website für weitergehende Informationen zu Medikamenten, inbesondere zu Pharmakodynamik und Pharmakokinetik?
Es ist ja nicht nur wichtig zu wissen welches Medikament wie wirkt, sondern auch wie langes es noch im Körper aktiv ist und wie es im Körper wirkt.

http://de.oddb.org

und
PharmNet Bund

Gerade der letzte Link kann sehr hilfreich sein, denn er enthält für unterschiedliche Zeitpunkte die Informationen der Beipackzettel und die Informationen für die Ärzte. Hier kann man also als Patient erfahren, welche Informationen der Arzt offiziell vom Hersteller erhalten hat. Und das eben auch für die Vergangenheit mit allen Varianten von Produktinformationen, di eim Laufe der Jahre entstanden sind. Denn es nutzt ja nicht, wenn man einen aktuellen Beipackzettel hat und vor einigen Jahren andere benutzt wurden. Hier findest Du sie wenn Du die "Recherche für Fachkreise" anklickst. Du bekommst dann einfach auch die Arztinformationen angezeigt. Und Du must nichts bezahlen um diese Infos zu bekommen.

Einfach Medikament in der Such eingeben.
Dann in der Tabelle auf das Icon für "Freie Infos" klicken.
Es geht ein neues Fenster auf.
Dort ist am oberen Rand der Button für "Fach-/Gebrauchsinformation".
Den anklicken.
Dann erscheint eine Liste aller bisherigen "Gebrauchsinformationen" (das sind die normalen Beipackzettel) und "Fachinformation" mit Datumangabe.

Die Benutzerführung ist grusselig, aber es kann sich lohnen das zu benutzen.

Viel Erfolg!

Grüße
oohpss

Grüße
oohpss
 

Hollis

Aktiver Sponsor
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
989
Alter
48
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
#29
Hallo Oohpss,

danke für die Links, werde Sie mir bei Gelegenheit durchstöbern.

Als ich Blutspenden wollte beim DRK durfte ich dies nicht, da ich Amisulprid einnehme. Dort wurde angegeben, das Amisulprid eine Halbwertszeit von 8 h hat. Es bleibt also ziemlich lange im Körper, wenn man die Halbwertszeit beachtet. Sonst hat man die Halbwertszeit beim Uran / Kraftwerk / etc.

Den Beweis hätte ich mir vom DRK auch schon geholt - habe schon daran gedacht, beim nächsten Blutspende-Tag. Falls es in Deinen Links aufgeführt wird, dann brauche ich nicht so lange zu warten und spare mir die 4 KM in den nächsten Nachbarort!

Metabolisches Syndrom mit kombinierte Fettstoffwechselstörung, wenn ich die Seite des Urologen betrachte!


gruß und Dank


Hollis
Hollis
 

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
#30
... Den Beweis hätte ich mir vom DRK auch schon geholt - habe schon daran gedacht, beim nächsten Blutspende-Tag. Falls es in Deinen Links aufgeführt wird, dann brauche ich nicht so lange zu warten und spare mir die 4 KM in den nächsten Nachbarort!
Also drin ist es, aber in verschiedenen Dosierungen:
Pharmakokinetische Eigenschaften Allgemeine Pharmakokinetik
[FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Beim Menschen zeigen sich nach oraler[/FONT] [FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Einnahme von Amisulprid zwei Maximal-[/FONT]Konzentrationen: Das erste Maximum wird schnell nach ca. 1 Stunde erreicht, das zweite Maximum wird 3-4 Stunden nach Einnahme beobachtet. Bei einer Dosis von 50 mg Amisulprid liegen die entsprechenden Konzentrationen im Plasma bei 39±3 ng/ ml und 54±4 ng/ml. Nach Gabe höherer Dosen kann es zu einem überproportionalen Anstieg von Cmax und AUC kommen.
Das Verteilungsvolumen der Substanz beträgt 5,8 l/kg KG. Die Bindung an [FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Plasma[/FONT][FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]proteine ist gering (16[/FONT]%[FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]), in dieser[/FONT] Hinsicht sind Interaktionen mit anderen Arzneimitteln nicht zu erwarten.
Die absolute Bioverfügbarkeit von Amisulprid beträgt 48%.
Amisulpridwird nur zu ca. 4% metabolisiert; zwei pharmakologisch inaktive Metaboliten wurden identifiziert.
Die Substanz zeigt keine Akkumulation, und das pharmakokinetische Profil bleibt nach wiederholter Anwendung unverändert. Die Eliminations-Halbwertszeit von Amisulprid beträgt ca. 12 Stunden nach oraler Einnahme. Amisulprid wird über die Nieren vorwiegend unverändert ausgeschieden. Nach intravenöser Injektion werden 50% über den Urin ausgeschieden, davon 90% innerhalb der ersten 24 Stunden. Die renale Clearance beträgt ca. 20 l/h bzw. 330 ml/min.
Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf das kinetische Profil von Amisulprid.
Leberinsuffizienz
Da Amisulprid nur schwach metabolisiert wird, ist bei Patienten mit Leberinsuffizienz eine Dosisreduktion nicht notwendig.
Niereninsuffizienz
[FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Bei niereninsuffizienten Patienten ist die[/FONT] [FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Eliminations-Halbwertszeit erhöht und die[/FONT] systemische Clearance um den Faktor 2,5-3 vermindert. Bei leicht eingeschränkter Nierenfunktion erhöhen sich die AUC-Werte von Amisulprid auf das [FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Doppelte, bei mittel[/FONT][FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]mäßig eingeschränkter[/FONT] Nierenfunktion auf das 10-fache.
Amisulprid ist nur in geringen Mengen dialysierbar.
Ältere Patienten
[FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]Bei älteren Patienten (> 65 Jahre) wurden[/FONT] [FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]geringe Veränderungen der Kinetik beob[/FONT][FONT=Arial (W1), Arial, sans-serif]achtet[/FONT] (AUC-Werte: +10%), die wahrscheinlich auf eine veränderte Nierenfunktion im Alter zurückzuführen sind.
Das sind die Werte für 50 mg. Es gibt aber Dosen bis 400 mg. Da könnte die Eliminations-Halbwertszeit wohl Tage sein.

Grüße
oohpss
 

Hollis

Aktiver Sponsor
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
989
Alter
48
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
#31
Hallo Oohpss,

ich soll eine Dosis von 2 x 200 mg einnehmen. 1 x 200 mg morgen und 1 x 200 mg abend. Da ich auf Bedarfsmedikamentation auf Grund der starken Nebenwirkungen umgestellt habe, erhielt ich schon eine Rüge von den Psychiatern, es wäre eine vollkommene Insuffiziente Einnahme. Ist ja nur meine Gesundheit und nicht deren!

Hast Du eine Berechnung für die 200 mg bei einer ca. Clearence von 0,8 - ist der Durchschnitt der Niere!

Mein Penis ist nur noch 4,5 cm groß (großzügig gemessen und das "Fett" zurückgeschoben) - ist wirklich ein Witz das Ding!

gruß

Hollis
 

oohpss

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 Juli 2007
Beiträge
1,237
Ort
Hamburg
#34
Naja,

eigentlich solltest Du diese Beurteilung/Stellungnahme zum Metabolismus bei jedem Labor für 50 Euro bekommen können.

Die Begutachtung regelt ja noch mehr bzw. anderes.

Grüße
oohpss
 

indianerin

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 Mai 2011
Beiträge
789
#35
Hallo Hollis,

Danke für die ganzen Infos!
Was mir an der Sache nicht gefällt, ist, dass der Arzt dir nur ein Gel verschreibt.
Auf der einen Webseite heißt es " Über die Haut werden in der Regel nur leichte Hormonmangelzustände mit Hilfe eines Hormonpflasters oder eines testosteronhaltigen Gels behandelt."
LEICHTE Mangelzustände

Bei dir kann man ja davon keine Rede sein. Hol dir bloß noch eine weitere Meinung ein.

Gruß
indi
 

Hollis

Aktiver Sponsor
Registriert seit
6 Sep. 2006
Beiträge
989
Alter
48
Ort
Raum Ludwigshafen/Mannheim
#36
Schlampige arbeit durch Rechtsanwalt!

Hallo,

ich erhielt folgendes Schreiben (Im Anhang) von der Kanzlei. Wenn die Rechtsanwältin so schlampig auch zu Gericht arbeitet, dann suche ich mir lieber einen neuen, insofern ich einen finde.

Sie erhielt einen Fragebogen am 25.07.2012 von der Rechtschutz, den sie bis heute nicht beantwortet hat. Hier wurde gefragt, aus was sich der Schaden zusammensetzt und welche beweise uns vorliegen würde.

Ferner hat sie m.E. das Mandat schon angenommen, habe Vollmachts- und Vertretungsanzeige und ärztliche Schweigepflichtsentbindungserklärung unterschrieben. Hat sie dann das Mandat nicht angenommen und müßte es niederlegen?

Was meint Ihr lieber jetzt wechseln, bevor es total zu spät ist

gruß

Hollis
 

Anhänge

Top