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Probleme nach Sprungelenksfraktur

Registriert seit
9 Feb. 2011
Beiträge
2
#37
Hallo,
bin hier ein Neuling und finde eure Beiträge sehr hilfreich.
Ich hatte mir im April 2010 ebenfalls das Bein gebrochen um genau zu sein war das komplette Sprunggelenk zertrümmert und Schienbein + Wadenbein waren auch durch (Weber C Fraktur + Tibiale Fraktur).
Wurde 6x operiert mit Hauttransplantation wegen Wundheilungsstörungen.
Die Ärzte haben mir auch gesagt, das ich hier was zurück behalten werde und das sich bei mir frühzeitig Artrose entwickel wird.
Das ist jetzt 10 Monate her und ich muss sagen das ich beim gehen relativ wenig schmerzen haben und das man mir das nicht ansieht (Humpeln). Hab die Hoffnung das es noch besser wird wenn die ganzen Platten und Schrauben raus kommen.
Hab einen Behinderunggrad von 20% zugesprochen bekommen, weiß aber nicht ob ich davon irgendwelche Vorteile hab. Kennt sich hier jemand aus?
Ebenfalls wurde bei mir eine Osteopenie (Vorstufe von Osterporose) festgestellt. Im Berufsleben hab ich bisher noch keinerlei Einschränkungen durch mein Bein, da ich die meiste Zeit sitzen kann.
Im Moment gehts mir wieder relativ gut damit, aber was die Zukunft angeht, da mach ich mir schon Gedanken ob es schlechter anstatt besser wird.

LG Katrin
 

ironman13/08

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
24 Aug. 2009
Beiträge
2,088
#38
Hallo Katrin240782,

erst einmal herzlilch willkommen bei uns im Forum.

Hab einen Behinderunggrad von 20% zugesprochen bekommen, weiß aber nicht ob ich davon irgendwelche Vorteile hab. Kennt sich hier jemand aus?
Dazu wäre es erst einmal wichtig zu wissen von wem du die 20% bekommen hast und ob es ein Privatunfall oder ein Arbeits/Wegeunfall war.

Dann erhälst du auch vernünftige Antworten.

Viele Grüße
Gitti - Ironman's Ehefrau
 
Registriert seit
9 Feb. 2011
Beiträge
2
#39
Hallo Gitti,
danke für die schnelle Antwort.
Also die 20 % kommen vom Niersächsischem Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
Es war ein privater Unfall. Bin vom Pferd gefallen.

Gruß
Katrin
 
Registriert seit
31 Jan. 2011
Beiträge
1
#40
Hallo Florian,

hatte 2007 einen Arbeitsunfall mit Fraktur des oberen OSG, jetzt 3 Jahre später endgradige Bewegungseinschränkung am OSG, wird wohl nichts mehr werden denke ich.
Das OSG ist ein sehr komplexes Gelenk, denn es lastet ja auch dein gesamtes Körpergewicht auf dem Fuß.
Physiotherapie ist sehr wichtig, bleib solange in Behandlung wie es irgendwie geht von Seiten deiner Krankenkasse, denn ein guter Physiotherapeut kann einiges bewegen

Mfg
 

magenta

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
3 Okt. 2010
Beiträge
305
#41
Hallo Zusammen,
nachdem ich hier schon einige Zeit im Forum mitgelesen habe möchte ich jetzt auch mal kurz "meine OSG Geschichte" erzählen.
Im Mai 2010 bin ich gestürzt und habe mir eine Weber C Fraktur mit zusätzlichen Abbruch der Schienbeinhinterkante zugezogen.
Da der Unfall im Urlaub im Ausland passiert ist, ist die Fraktur leider nicht sofort operiert worden sondern erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die Operation konnte wegen starken Schwellungen und Thromboseverdacht erst 11 Tage später erfolgen.
Ich war dennoch guten Mutes, dass alles gut und schnell verheilt und kein bleibender Schaden zurück bleiben wird.
So langsam zweifel ich daran das wirklich wieder alles gut wird......
....denn die Realität der letzten Monate sieht folgendermaßen aus:

Ich kann meinen rechten Fuß nach wie vor nicht abrollen, Treppe abwärts gehen geht nur Stufe für Stufe, ständig schwillt der Fuß im Gelenk an und das Ganze ist dann mehr oder weniger schmerzhaft. Es gibt Tage, da kann ich nur wenige hundert Meter laufen und ohne Gehhilfe humpel ich.
Eine MRT Untersuchung hat ergeben, dass der Bereich der Schienbeinhinterkante bereits Anzeichen einer Arthrose aufweist.
Ich kann es echt nicht fassen quasi nahtlos vom Heilungsverlauf in eine Arthrose hinein geraten bin.

Meiner Privaten Unfallversicherung habe ich im Herbst - als mir dämmerte das wohl doch nicht alles so easy ist - den Unfall gemeldet. Die PUV hat mich bereits aufgefordert innerhalb der 15 Monatsfrist ein Attest vom Arzt vorzulegen.
Metall (Platte und Schrauben) sind übrigens noch drin. Wann das Metall entfernt wird weiß ich noch nicht.

@ Katrin und Reisedame
Ich kann Euch nachfühlen wie es Euch geht - zumal unsere Sprunggelenksbrüche ja ungefähr zur gleichen Zeit passiert sind.

Reisedame gibt es bei Dir schon Neuigkeiten?

Alles Gute und Gruß
Magenta
 
Registriert seit
26 Jan. 2014
Beiträge
2
#42
Hallo ich hatte 2003 meinen Unfall 2006 wurde mein Sprunggelenk versteift und ich habe heute noch Probleme nun soll mein Fuß versteift werden wer hat Erfahrungen ich weiß nicht ob ich es machen soll oder mit den Schmerzen leben soll bitte kann mir jemand helfen
 

lif

Neues Mitglied
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6 Feb. 2014
Beiträge
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#43
Antrag auf Bg Rente nach Sprunggelenksfraktur der Fußwurzel und Bänderriss mit Lu

Außer des Sprunggelenkes brach ich mir noch die rechte Schulter so wie einen kompletten Sehnenabriss.
Es passierte vor 10 Jahren im Nachtdienst, ich fiel eine 12 Meter lange Treppe runter.
Leider verläuft seit dem mein Leben aus dem Ruder. Als Krankenschwester konnte ich nicht mehr im allgemeinem Haus arbeiten, so wechselte ich nach dem Unfall in die Psychiatie. Leider entwickelte sich seit her ein chronisches Schmerzsyndron dass ich 2007 in volle Erwerbsminderungsrente gehen musste.
Bis jetzt bekomme ich keine Bg Rente, habe aber sehr starke einschränkungen und Folgen beider Frakturen. Habe ich eine Chance noch Bg Rente zu meiner Erwerbsminderungsrente zu beziehen wenn ich sie durch meine bleibenden Schäden einklage, oder wird mir diese wieder von der Erwerbsminderungsrente abgezogen? Zählt die Betiebsrente bei der Berechnung dazu? Immerhin bekomme ich gerade mal nur 40% meines letzten Gehaltes an Rente, und könnte schon ein paar Euro Bg Rente gebrauchen, auch weil meine Verletzungen leider ja heute noch erhebliche Folgen für mich haben. Ich humpel den ganzen Tag , bin sehr hoch auf Morphin eingestellt dass ich diese Folge -Schmerzen ertragen kann, leider werde ich keines wegs Schmerzfrei. Wenn mir natürlich die Eu rente abgezogen wird lohnt sich die Klage nicht. Wer hat Erfahrungen? Wie schwer ist es die Bg Rente einzuklagen?
 

lif

Neues Mitglied
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6 Feb. 2014
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#44
Hallo ich hatte 2003 meinen Unfall 2006 wurde mein Sprunggelenk versteift und ich habe heute noch Probleme nun soll mein Fuß versteift werden wer hat Erfahrungen ich weiß nicht ob ich es machen soll oder mit den Schmerzen leben soll bitte kann mir jemand helfen
Ganz ehrlich ich stehe auch vor dieser Frage, nach genauer Beschäftigung und Unterhaltung mit Betroffenen, mache ich dass auf keinen Fall. Die Beweglichkeit leidet so schlimm dass dann der Rücken und Hüfte noch mehr schmerzt als jetzt schon durch dass Humpeln.
 

lif

Neues Mitglied
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8
#45
Hallo Zusammen,
nachdem ich hier schon einige Zeit im Forum mitgelesen habe möchte ich jetzt auch mal kurz "meine OSG Geschichte" erzählen.
Im Mai 2010 bin ich gestürzt und habe mir eine Weber C Fraktur mit zusätzlichen Abbruch der Schienbeinhinterkante zugezogen.
Da der Unfall im Urlaub im Ausland passiert ist, ist die Fraktur leider nicht sofort operiert worden sondern erst nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die Operation konnte wegen starken Schwellungen und Thromboseverdacht erst 11 Tage später erfolgen.
Ich war dennoch guten Mutes, dass alles gut und schnell verheilt und kein bleibender Schaden zurück bleiben wird.
So langsam zweifel ich daran das wirklich wieder alles gut wird......
....denn die Realität der letzten Monate sieht folgendermaßen aus:

Ich kann meinen rechten Fuß nach wie vor nicht abrollen, Treppe abwärts gehen geht nur Stufe für Stufe, ständig schwillt der Fuß im Gelenk an und das Ganze ist dann mehr oder weniger schmerzhaft. Es gibt Tage, da kann ich nur wenige hundert Meter laufen und ohne Gehhilfe humpel ich.
Eine MRT Untersuchung hat ergeben, dass der Bereich der Schienbeinhinterkante bereits Anzeichen einer Arthrose aufweist.
Ich kann es echt nicht fassen quasi nahtlos vom Heilungsverlauf in eine Arthrose hinein geraten bin.

Meiner Privaten Unfallversicherung habe ich im Herbst - als mir dämmerte das wohl doch nicht alles so easy ist - den Unfall gemeldet. Die PUV hat mich bereits aufgefordert innerhalb der 15 Monatsfrist ein Attest vom Arzt vorzulegen.
Metall (Platte und Schrauben) sind übrigens noch drin. Wann das Metall entfernt wird weiß ich noch nicht.

@ Katrin und Reisedame
Ich kann Euch nachfühlen wie es Euch geht - zumal unsere Sprunggelenksbrüche ja ungefähr zur gleichen Zeit passiert sind.

Reisedame gibt es bei Dir schon Neuigkeiten?

Alles Gute und Gruß
Magenta
Du tust mir Leid, habe ähnliches, Gelenkbrüche werden nie wieder wie früher! Jedes geöffnete Gelenk entwickelt irgendwann Athrose.
 

Kasandra

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28 Sep. 2006
Beiträge
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Irgendwo im Nirgendwo
#47
Hallo Lif,

bei Dir müssen doch GA erstellt worden sein durch die BG.

Hast Du die Gutachten? Was steht drinnen? Hast Du nie einen MdE-Bescheid von der BG erhalten?

Es wundert mich sehr, dass wenn Du eine EMR hast, Du keine MdE seitens der BG erhälst.

Wie alt bist Du? Thema Umschulung durch BG.....

Viele Grüße

Kasandra
 

mpc

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#48
Hallo Forum,

im Fall von Lif schliße ich mich Kassandra an , da muß es doch etwas auf Papier geben.
Hatte selbst einen offenen Weber C und noch paar andere Sachen. Über Zeit und 3 Gutachten bin ich von Verletztengeld, MdE, Rente auf unbestimmte Zeit gelandet. 2012 habe ich dann auch Erwerbsunfähigkeitsrente beabtragt.Die BG Rente wurde nicht berücksichtigt.

Noch was zu magenta.
Es ist nicht ungewöhnlich daß nach einem Sprunggelenkbruch eine post-traumatische Arrhrose eintritt. Der Chirurg hat mir schon ein Tag nach der Operation davon erzählt und es ist eingetreten. Lebe seitdem mit Schmerzen , nehme permanet Schmerztabletten.
Eine Versteifung habe ich noch nicht in Betracht gezogen, manchen geht es besser danach, habe aber auch schon das Gegenteil gehört.
Ist also eine sehr persönliche Entscheidung .

Grüße
mpc
 
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