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Private BU-Rente Hilft Gutachten vom Medizinischen Dienst?

Thimonreiten

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 März 2008
Beiträge
441
Ort
NRW
Hallo!

wurde vor 4 Wochen zum Gutachten von meiner privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung geschickt. Wenn man das mal
Begutachtung nennen kann. (Morbus Sudeck der rechten oberen Extremität, mittelgradige Depression,Schultersteife,Ellenbogensteife,
Funktionsbeeinträchtigung Handgelenk und Ringfinger und Kleinfinger,
trophische Hautstörung, Chronische Schmerzen). Empfang durch den
Assistenten (vom Chefarzt der mich begutachten sollte keine Spur).Meines
Erachtens schlechte Anamnese, ziemlich schludrige Vermessung des Oberarmes. Auf meine Frage ob er denn nicht mehr über mich wissen möchte " Es liegen mir alle Befunde vor". Er würde aber noch die von
mir mitgebrachten befunde studieren und sich fehlende herausnehmen während ich zum Röntgen gehe. Nach dem Röntgen flitzte der Oberarzt
noch schnell herein, regte sich darüber auf das ich zur Zeit keine Kranken-
gymnastik mache (wurde von Schmerzärztin unterbrochen, da unter KG
starke Schmerzverstärkung, habe ihm das auch so mitgeteilt) und sagte
mir dann, man müßte sich halt vor der Krankengymnastik die volle Dröhnung Schmerzmittel verpassen, dann würde das schon gehen. Im
übrigen sei er ganz klar für die Patienten, nicht für die Versicherung. Die
wollten ja sowieso nicht zahlen. Und das wars dann. Was soll man von
solchen Aussagen nur halten. Ich bin froh, das ich keine Opiate mehr
nehmen muss (habe sie nicht vertragen) sondern nur noch 2x150 mg Lyrica und abends 25 mg Amitriptilyn. Davon ist mir schon schlecht genug
(Schwindel,ständig starke Müdigkeit, Konzentrationsstörungen usw.) ! Woche später musste ich zum medizinischen Dienst. Ganz klar 100%
arbeitsunfähig und zwar bis auf weiteres. Vorschlag REHA ansonsten
EU-Rente. Meine Frage nun: Kann oder soll ich zur Beschleunigung der
BU dieses Gutachten zukommen lassen oder lieber nicht?

Thimonreiten
 
D

Deleted member 5316

Guest
Hallo Thimoreiten,
verstehe die Frage nicht ganz.
Bitte genauer.
Gruß .
 

Thimonreiten

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 März 2008
Beiträge
441
Ort
NRW
Hallo!

Habe ja nun schwarz auf weiss vom medizinischen Dienst das ich noch
auf nicht absehbare Zeit zu 100% arbeitsunfähig bin. (bin sei 4.10.2007
krankgeschrieben). Private BU läßt sich ewig Zeit. Macht es Sinn dieses
Gutachten vom medizinischen Dienst an die BU-Versicherung weiterzuleiten ? (zwecks Beschleunigung der Sache) Die schreiben mir immer es sei noch nicht geklärt ob ich tatsächlich zu 50%
berufsunfähig bin. Eigentlich habe ich eine Police die bereits ab 6 Monaten
zahlen müsste.

Gruß Thimonreiten
 
D

Deleted member 5316

Guest
Ja, ja -alles nicht so einfach,
zur Bearbeitungszeit der privaten BU:
Es spielt keine Rolle, ob Du das Gutachten zur Beschleunigung zur Akte der priv. BU gibst,
auch würde ich das nicht empfehlen.
Wenn in Deinem Vertrag steht -mit den 6 Monaten- hast Du nur folgende Möglichkeit:
als Empfehlung nicht bindend -per Einschreiben mit Rückschein
- allgemeine Textbausteine
- Durchaus ist auf Grund der nicht sehr einfach einzuschätzenden Berufsunfähigkeit in Ihrer Höhe eine etwas verlängerte Bearbeitungszeit nötig
- Da dem Grundsatz nach ein Rechtsanspruch bezüglich Ihrer Leistungspflicht besteht, bitte ich höflichst um eine angemessene Vorschußzahlung.
- allgemeine Textbausteine
Nur ein Vorschlag!

Gruß .
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Thimonreiten,

ich denke es kann nicht schaden den Bericht des MDK der BUZ-Versicherung zusätzlich zuzuschicken. Ich habe damals meiner BUZ-Versicherung alles geschickt was eine Aussage für meine Berufsunfähigkeit anzeigte auch das GA des MDK.
Ich habe immer mit "offenen Karten gespielt" und habe jetzt auch die Rö-Bilder aus dieser Begutschtung bekommen und darf das Schmerzgutachten verwenden.

Ich habe mir von meinem Schmerzarzt eine Berufsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen lassen, genau auf mein Berufsbild 70% BU.

Wann war Deine Begutachtung?

Ich habe meine BUZ vollständig rückwirkend ausgezahlt bekommen.

Gruß
Kai-Uwe
 

Thimonreiten

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
25 März 2008
Beiträge
441
Ort
NRW
Hallo Kai-Uwe,

meine Begutachtung war im August, ich denke auch das es kein Fehler ist
der Versicherung das Gutachten des medizinischen Dienstes zukommen zu
lassen (es steht ja nichts drin was die nicht wissen sollten, auch keine
verschwiegenen Krankheiten) ,bloß es ist die Cosmos!

Gruß Thimonreiten
 

stinababy

Erfahrenes Mitglied
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10 Feb. 2008
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Ort
Gladbeck, NRW
Hallo zusammen,

ich kann die anderen hier nur Bestätigen. Mein Mann hat immer sämtliche Gutachten Arztberichte ect. an die Private BUV weitergeleitet.
Wir sind damit bis jetzt immer gut gefahten, die private BUV zahlt jetzt seid über 2,5 Jahren und mein musste bis jetzt auch noch nicht einmal zum Gutachten. Mann will ja nichts was einem nicht zusteht, aber man hat sich ja für den Fall der Fälle schließlich versichert.
Das ist übrigens die einzige Versicherung die ohne Schwierigkeiten die Leistungen anerkannt hat. Möchte das nur an dieser Stelle auch mal erwähnen, denn mit allen anderen Versicherungen hat man nur zu kämpfen.
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo Thimonreiten,

ich hatte/habe 2 BUZ-Versicherungen, die COSMOS-Direkt hat sich aus dem Staub gemacht.
Wir hätten Klagen können, aber dafür muß man schon sehr gesund sein:rolleyes:und gute Nerven. Ich kenne Gerichtssachen mit der Cosmos die laufen jetzt schon fast 5 Jahre:eek:
Mit der Cosmos, nicht nur die BUZ hatte ich sehr große Probleme.

Ich würde jedem von einer Direkt-Versicherung abraten. Ich habe alle Verträge gekündigt und bei anderen Versicherungen neue Verträge abgeschlossen.

Eine BUZ-Rente bekomme ich von der Signal IDUNA, auch für diese Versicherung (wie die Cosmos) hatte ich über 20 Jahre eingezahlt.

Viele Glück
Kai-Uwe
 
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