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Plötzlicher Tinnitus und Bluthochdruck ?

Punkinella

Nutzer
Registriert seit
18 Sep. 2006
Beiträge
18
Hallo ! Vielleicht weiß von Euch ja jemand einen Rat und kann mir helfen?


Unfall im Sommer 04: SHT I, Mittelgesichtsfraktur, Zahnfrakturen, schwere HWS-Distorsion . (5 Ops waren i.d. Folgejahren nötig wegen Infektionen u. Fistelungen)
Seit etwa einem Jahr werde ich "nur noch "wegen eines chron. Schmerzsyndroms behandelt.
April/Mai 07 = Nervenblockaden, danach wochenlang Lyrica, Trileptal - bis ich "die Nase voll hatte" und im Spätsommer alle Tabl. in die Ecke geworfen habe.

Im Dez.07 erfolgte die Einnahme von Amitryptilin.
Plötzlich trat ein Pfeifton im Ohr auf (erst nur re., jetzt beidseitig) - Ami. sofort abgesetzt.

Im Jan. 08 zum HNO.
Der verordnete Infusionen mit Trental und Cortison.
Unter der siebten Inf. kam es dann zum Kollaps.

Es stelltte sich jetzt heraus, daß der Blutdruck viel zu hoch ist - aber warum? Herz,Nieren und Schilddrüsen sind in Ordnung.
Der HNO -Arzt meint ein Tinnitus kommt vom Streß. Entweder durch den Dauerschmerz oder durch das bleiernde Gerichtsverfahren.
Kann es da doch noch einen Zusammenhang zu den Verletzungen geben?
Vor allem: Wie werd ich den Tinnitus bloß wieder los?

Ich stecke seit längerem in der Schublade: Schmerzpatient!
(obwohl meine Wange häufig anschwillt, es oft zu Nasenbluten kommt und ich auf einmal Luft aus meinem Augenwinkel blasen kann)
Die Ärzte finden für alles harmlose Erklärungen.

Es ist zum Verzweifeln - ich habe das Gefühl ich habe eine Zeitbombe im Kopf.

Liebe Grüße!
Punkinella
 

Mark

Nutzer
Registriert seit
20 Dez. 2006
Beiträge
98
Hallo Punkinella,

also m.E. gibt es mehrere Gründe für deinen Bluthochdruck, und zwar in mittelbarer Folge deines Unfalls.
Da du Schmerzpatientin bist (chronisch wie du schreibst), könnte bereits hierin eine wesentliche Ursache liegen. Wie sieht's denn aus mit den Medikamenten die du nimmst (Lyrica etc.). Hast du den Eindruck, sie helfen gar nicht ? Falls du schlecht eingestellt bist und weiter große Schmerzen hast, kann dies auch den Blutdruck in die Höhe treiben.

Du schreibst ferner von bleiernem Gerichtsverfahren. Sowas geht klar an die Substanz, wäre also auch ein Grund. Anhaltender Ärger ist auf jeden FAll eine weitere Erklärung!

Als drittes kann es sein, dass dein Blutdruck als Reaktion auf die vorige Verabreichung der u.a. Cortison-haltigen Infusion gegen deinen Tinnitus gepusht wurde. Ist zwar nach einmaliger Gabe eher selten, aber meines Wissensstands nach nicht ausgeschlossen.

Viertens kann es durch alle 3 Bedingungen zusammen zustande gekommen sein.

Daher würde ich dir nahe legen, mit deinem Arzt auf jeden FAll eine bessere Schmerzbekämpfung zu besprechen.
Gegen die langwierigen Gerichtsverfahren ist man dagegen leider machtlos.
Und die Infusion war doch nur einmalig, oder?


Ich wünsche dir trotz allem gute und vor allem schnelle Besserung!

Viele Grüße,
Mark
 
Zuletzt bearbeitet:

heincole

Mitglied
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93
Hallo Punkinella!
Ich bin kein Arzt. Vielleicht sollten Sie die Schmerztherapie mit ihrem Arzt wegen einer möglichen Medikamenten Unverträglichkeit besprechen. Bei mir lag dies vor. Nach Jahren starker Schmerzmittel war mein Blutdruck nicht mehr kontrollierbar und das Atemzentrum setzte hin und wieder aus. Die Nieren litten darunter sehr, unbehandelt resultierten dann auch die maßiven Nierenprobleme. Auf jedenfall die gesamte Therapie in Bezug auf Schmerzmittel Unverträglichkeit beim Arzt hinterfragen. Und nach Möglichkeit einen Augenarzt aufsuchen, die können sagen in wie weit die Krankheit fortgeschritten ist.

Gruß
heincole
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Hallo zusammen.
Habe seit einigen Jahren den Tinnitus und habe vor 2 Jahren zufällig einen Vortrag in einer Nachbarklinik wo ich mich in Reha befand mitgekriegt. Diese Klinik war m.E. eine psychosomatisch neurologische Klinik. Und die behandeln Tinnitus. Den Vortrag hat eine HNO Ärztin mit Zusatzausbildung gemacht. Ob sie Neurootologe war weiss ich nicht. Jedenfalls habe ich dort gelernt, dass der Tinnitus oft von der HWS kommt, akut, und wenn er dann (meistens) chronisch wird, ist es das Gedächtnis. Das ist vor allem eine neurologische Sache, also nicht vorwiegend psychisch. Stress kann den Tinnitus verstärken, aber nicht dauerhaft (so ist es bei mir). Und Medikamente gibt es dagegen keine. Aber es gibt wohl verschiedene in Kombination angewendete Therapien. So zum Beispiel kann man das Hirn mit einem anderen Ton überlisten, den man ins Ohr "reinstöpselt". Und das Hirn lernt den andern Ton, der den alten übermalt. Zusätzlich bieten die dort auch psychotherapeutische Massnahmen an.
Die herkömmlichen Wald und Wiesen Neurologen/Psychiater verkennen das Problem.Warst du schon mal bei Dr. Kersebaum in Bad Kissingen? Ich denke er ist kompetent, und mittlerweile haben die (er und Prof. Clasen) in Kooperation mit einen Fuss drin in einer naheliegenden Klinik.....
Zur Schmerzbehandlung. Bin auch chronischer Schmerzpatient. Hatte früher verschieden Medikamente bekommen, die starke Nebenwirkungen bei mir hatten. Dann hatte ich bei einer Schmerztherapeutin eine Langzeittherapie mit wöchentlicher Infusion bekommen. (Xylocain oder so ähnlich). Und das soll den Blutdruck sogar senken. Es hat mir ein bisschen geholfen. In den Schüben hat sie noch was anderes mit reingemischt....
Ich denke, du musst aufpassen, damit die dich nicht falsch behandeln und du nachher mehr Folgeschäden hast
 

Cateye

Mitgliedschaft beendet
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11 Sep. 2006
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1,059
Guten Morgen zusammen,

was hier leider viel zu wenig zur Sprache kommt, ist die Tatsache, dass Stress alleine bereits einen Tinnitus auslösen kann. Chronische Schmerzen bedeuetet Stress. Wer sich auf allein den Segen der Schmerzmittel verlässt hat oft nicht bedacht, dass mit der Zeit Leber und Nieren mit dem Abbau dieser Substanzen (was oben reinkommt muss wieder raus) Probleme bekommen, da diese sich in den besagten Organen anlagern. Daraus entsteht dann eine Funktionsstörung. Ergo, wenn die Nieren nicht mehr richtig funktionieren,kann es zu Bluthochdruck kommen. Mein Vater hat von Haus aus hohen Blutdruck. Nimmt er eine einzige Diclofenactablette löst dies beim ihm eine Blutdruckrise aus, die letztlich auch zum Schlaganfall führen kann. Ich hatte mich neulich in einem Diskussionsbeitrag dafür ausgesprochen, alle ein bis zwei Jahre einen begleiteten Schmerzmittelentzug zu machen, um anschließend mit weniger wieder auszukommen. Das wäre vielleicht auch hier eine Möglichkeit.

Aber wie es der Teufel so will: ich habe seit etwa einer Woche so heftige Schmerzen, dass ich sogar meine Großmutter (einschl. meiner Seele) verkaufen würde, um ein wenig Ruhe zu bekommen.

LG,
Cateye
 

Punkinella

Nutzer
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18 Sep. 2006
Beiträge
18
Hallo! Danke für die lieben Antworten!

@ Mark

Meine Hausärztin meint die Infusionen können keinen Einfluß mehr auf die momentane Situation haben. [letzte (von insges. 7)vor 2 Wo.]
Ich werd jetzt natürlich in alle Richtungen durchgecheckt - etwas Greifbares ist aber noch nicht dabei.
Ich "eier" so durch den Tag - Spitzenwert war bisher 191/144 - , die blutsenkenden Mittel schlagen nicht gut an.
Ich steh seit Monaten auf der Warteliste zur amb. Schmerztherapie. Mein fester Termin ist Mitte April.

@ heincole

Ich weiß nicht, ob es die Nachwirkungen der Medikamente sind, die Hausärztin sagt: Nein.
Warum der Hinweis auf eine augenärztliche Untersuchung?

@ wurzlpurzl

Oh Gott! Jahrelanger Tinnitus - Davor hab ich große Angst.
Was die Weiterbehandlung betrifft, so bin ich laufend am googeln.
Wie es hier mit mir weitergeht weiß ich noch nicht. Den Hinweis auf die HWS habe ich auch gefunden.
Meine Beschwerden diesbezüglich halten sich "in Grenzen".
Vielleicht sind die Geräusche ja aber auch eine Belgeiterscheinung des Bluthochdrucks.
Eigentlich sind in der bevorstehenden Schmerztherapie Nervenblockaden mit örtl. Betäubungsmitteln vorgesehen. Ich hab damit gute Erfahrungen während einer stat. Therapie gemacht.

Wie soll man denn bloß wissen ob man falsch oder richtig behandelt wird?


@cateye

Es tut mir leid, daß du so starke Schmerzen hast - Gute Besserung!
Ich möchte manchmal mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, damit es mal woanders weh tut. Ist ja aber auch keine Lösung.
Kann es denn sein, daß mein Körper wegen der Belastungen jetzt so verrückt spielt, als wenn er mir sagen will:" Bis hierher und nicht weiter?"
Ich habe seit dem Spätsommer nur Ibu 600 genommen , aber wirklich nur im absoluten Notfall! Im Dez dann erst wieder der "Behandlungsversuch" mit Amitryptilin. In den Nebenwirkungen von Saroten (gleicher Wirkstoff) ist auch ein möglicher Tinnitus angegeben. Müßte der, nach Absetzen des Präparates , nicht laber längst abgeklungen sein?


Mein Leben lang habe ich einen viel zu niedrigen Blutdruck gehabt. Das war auch noch vor einem halben Jahr so. Ich kann das alles gar nicht glauben.

Ganz liebe Grüße!
Punkinella
 

Mark

Nutzer
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20 Dez. 2006
Beiträge
98
Hallo Punkinella,
ist nicht leicht..., wie gesagt gibt es ja einige mögliche Ursachen bzw. deren Zusammenspiel.
Das auseinanderzuklamüsern ist auch nicht leicht, kann aber via Auslassversuch funktionieren. Dazu könntest du mal deine Ärztin fragen: nach und nach die einzelnen Mittel gegen ein Ersatzmedikament austauschen, von dem Nebenwirkungen wie Bluthochdruck zumindest nicht bekannt sind (bei Diclofenac etwa und anderen NSAR (nicht-steroidalen Arzneimitteln) ist Bluthochdruck nämlich tatsächlich einen bekannte Nebenwirkung.

Und nicht vergessen: du hast ohnehin jede Menge Stress mit dem Gerichtsverfahren. Das allein reicht bereits, den Blutdruck steigen zu lassen. Selbst bei Nicht-UO.

Genauso sieht's mit dem Tinnitus aus (stressbedingt in aller Regel). Nicht zwingend mit Bluthochdruck einhergehend (kann, muss aber nicht). Und wenn, wie bei dir: auch hier die verschiedenen mögl. Ursachen.


Ich wünsch dir baldige Besserung und natürlich auch Schmerzfreiheit

Grüße von
Mark
 

Ariel

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Hallo wurzelpurzel,

unter all den Ursachenvermutungen und den Glaubensverkündigungen, bist du der Sache am nächsten gekommen.

Diejenigen Betroffenen, die aus eigener Betroffenen-Erfahrung mitberichten können, sind sehr nahe dran:
Bei Ohrgeräuschen handelt es sich um eine Läsion des Facialisnerven. Ebenso sind die in Nachbarschaft liegenden Gefäße, bzw. den Nerven direkt beeinflussend, mit verantwortlich für einen fortwährenden oder immer wieder auftretendem Geräuschton im Hörbewusstsein. Man darf auch nicht den „pulsierenden“ Tinnitus vergessen.

Hallo punkinella,

Bei deinen Verletzungen, die du aufzählst, bin ich mit fast sicher, dass du eine N.facialis-Beschädigung erlitten hast, das ist in verschiedenen Varianten möglich.
Ebenso sind (fast) alle anderen Kopfnerven mit betroffen, deren Sinnesfunktionen dir als funktionsgestört vorkommen.

Du schreibst leider nichts über Beschwerden! Aber egal!

Der Versuch, die Symptome und Beschwerden mit Medikamenten zu versorgen, ist eine Maßnahme gegen die Schmerzen, jedoch bringt es keine Heilung.
Im Gegenteil die Beschwerden können sich weiterhin entwickeln, da du mit den Medikamenten in einem Gefühl von Heilungsbehandlung befindest, in Wirklichkeit jedoch nur eine Symptombehandlung ausprobiert wird. Und wertvolle Zeit verrinnt!

Deine Verletzung (wo muss man herausfinden) hat möglich eine Störung in der Carotisgabel und/oder in dem Regelkreis (oder beides) verursacht. Oder eine Störung verursachende Veränderung in diesem Regelsystem. Dies bringt die Entgleisung der entsprechenden Funktionen zur Auswirkung.

Es sollte dringend eine genaueste Untersuchung des Stammhirns, vor allem auf Höhe des Kopfgelenkes, also unterer Stammhirn und obere HWS mittels MRT (T2) aufgenommen werden, sowie
eine (eventuell mit Kontrast- aber das muss der Arzt entscheiden ob du das verträgst) genaue Analyse der Blutgefäßkontrolle von HWS7 bis Schädeldach.
Es muss unbedingt das Felsenbein genau kontrolliert werden ob hier eine Verletzung den N-facialis bedrängt, außerdem ob alle Foramen ( kleine Öffnungen an der Schädelbasis, durch die die hirnzuführenden Gefäße von außen in den Schädelbereich verlaufen), die Blutzuführung zum Hirn (Ohr) nicht behindern.

Es können bei solchen Verletzungen, wie du sie erlitten hast (oft auch schon bei geringeren), Knochenrisse entstehen, die nicht als Frakturen erkennt werden, auch nicht mit den besten RÖs, wenn man sie nicht vermutet, sucht man auch nicht danach!.

Wenn diese Risse in den Bereichen der Foramen auftreten, dann kannst du dir das vorstellen, wie bei einem Emmentaler, wenn du drauf drückst (mit der Kraft eines Anschlags wie bei dem Unfall), dann verschieben sich die Massen eher an den Stellen wo die Löcher sind, als an den unversehrten festen Teilen.

Wie sollte man solche eventuellen Ursachen mit Medikamenten beseitigen? Das ist doch reine Verhöhnung und pharmagünstige Ausbeutung eines Patienten, der möglich solche eine Verletzung hat, die diese Beschwerden hervorruft und die Symptome nur als Dauererfolg für die Pharmaindustrie hingehalten wird.

Mein Beitrag erübrigt sich, wenn alles korrekt diagnostisch ausgeschlossen wurde, aber wenn nicht (was meist der Fall ist), dann ist das rein kriminell und dient zur Vertragserfüllung mit der Pharmaindustrie.

Alle Unfallpatienten, die aufgrund nicht leicht objektivierbarer Verletzungsschäden der Psychiatrie zugeführt werden, um dort der Pharmaindustrie zu nutzen und ansonsten der Schadensersatzpflicht entsorgt zu sein, sind Opfer der forensischen Psychiatrie, speziell Tübingen (sowie die Radsportlerprofis Opfer der Pharmaindustrie verpflichteten Ärzte).

Nebenbemerkung: Keine UNI-Klinik kann es sich leisten, haufenweise Gelder von den Pharmaindustrien anzunehmen und nicht gleichzeitig für gefällige Gegenleistung zu sorgen. Geschickt wird es kaschiert mit extra Abteilungen, die dann, bei Aufdeckung als „nicht gewusst“ von der Klinikleitung/-direktion) abgeleugnet werden kann, nach üblichem Muster)

Wenn die Organe als "in Ordnung" bezeichnet werden, so bedeutet das nicht, dass auch die Funktion korrekt laufen muss.

Eine Innervierung, also die Impulsleitung der zuständigen Nerven, bestimmen zuvorderst, ob ein Organ richtig oder gestört funktioniert.

Erst nach Jahren der Innervierungsstörung bringt solches auch das Organ selbst kaputt, wenn der Patient nicht schon vorher an Funktionsversagen (Oliver Reefs) verstorben ist.

Das angebliche nicht Wissen bzw. nicht Erkennen der Ursachen, die hinter den Funktionsstörungen stehen, bringt schnell die Psychologen auf den Plan, und deuten alles als stressbedingt. Damit kann man auch besonders gut Geld verdienen, mit den Psychotherapien und Medikamentation bringt vielleicht auch Linderung/Schmerzlinderung, aber die Ursache an sich ist damit nicht erkannt und kann deshalb auch nicht beseitigt, bzw. vermindert werden in der Auswirkung.

Jeder gesunde Mensch kann solche Verletzungen überstehen ohne diese Folgebeschwerden. Unsere gesunde Psyche, also die korrekte Impulsübertragung und das korrekt koordinierte Verarbeiten der Impulse, das bringt keine Psychostörungen.

Erst wenn dieses System gestört ist, dann ist die Folge das, was wir als Psychische Störung und als eigenständige Krankheit verkaufen.
Damit verdient sich mehr (Milliardenumsätze) und vor allem, man kann dies aus den Schadensersatzleistungen herausdividieren, und das ist der Sinn solches in die Welt zu setzen.

Mit einer schnellen korrekten Diagnose kann man nicht soviel Geld machen für die Pharmaind.!
Ich denke, Punkinella wird noch genau wissen, ob sie schon bereits vor dem Unfall an Bluthochdruck litt oder solche Krisen hatte.

Wenn nicht, dann liegt es näher, dass durch die Lädierung der kaudalen Hirnnerven solche Entgleisungen hervorgerufen werden.

Wir lernen, dass es einen Nervus facialis gibt, was der alles versorgt, wir lernen, dass es einen Nervus trigeminus gibt und was er versorgt, dass es einen Nervus glossopharyngeus gibt und was der alles versorgt, dass es einen Nervus vagus gibt und was der alles versorgt, wir lernen, dass es einen Nervus accessorius gibt und was der motorisch alles versorgt und wir lernen dass es einen Nervus hypoglossus, und was er alles versorgt (bereits Schulwissen, und kein ärztliches Geheimnis)
Jedoch wenn dann Störungen auftreten, dann ist alles andere schuld daran, aber niemals, dass es eine Verletzung oder Störung gibt, die die Impulsweiterleitung an diese Organe, die diese Nerven zu versorgen haben, gibt.
Das ist nicht dummdoof, nicht kenntnislos, nicht Wissensmangel, denn es wird ja auch ausdrücklich bei jeder Examina geprüft, weil man eben über diese Wichtigkeit weiß. Es ist vorsätzlich!

Warum also werden, besonders immer bei Unfallverletzungen diese Funktionsstörungen der Innervierung herausgeklammert aus den Diagnosen?
Richtig, weil es die Schadensersatzpflichtentsorgung verhindert.
Weil mit der Negierung derartiger Störungen Anspruchstellungen abgelehnt werden können. (siehe Pflegeversicherung, siehe Anträge für Anschaffung von Behinderten-Erleichterungen usw., siehe auch „Absichtlich falscher Untersuchungsbefund! Unter: http://www.unfallopfer.de/forum/showthread.php?t=4304)

Ich nehme alle diese Medikamente aus gutem Grund nicht, und habe trotzdem Blutdruckentgleisungskrisen, Hautveränderungen im Kopfbereich, Tinnitus, u.a.
Als ich meinem Arzt erklärte, dass die u.a. Schmerzbereiche genau zu den Einflussbereichen z.B. des Trigeminus gehören, dann meinte er, das könne mit dem Nerven nichts zu tun haben.
Als ich ihm dann auf seinem PC dann die entsprechenden Seiten über die Trigeminus –Versorgung und besonders die Lage des N.trigeminus zeigte und er sich damit befasste, und erkannte z.B. dass der Trigeminus bis tief in die HWS hinunter reicht (HWS-Distorsion), dann fiel ihm so manches plötzlich wieder ein, da war doch was……. ! Aber in der Diagnose dürfe er es nicht ausdrücken, nicht einmal als Verdacht!

Mein Rat, eine Untersuchung bei einem Otoneurologen der sich darauf spezialisiert hat, könnte aufklären helfen!

Gruß Ariel
 
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