• Herzlich Willkommen beim Forum für Unfallopfer, der größten Gemeinschaft für Unfallopfer im deutschsprachigen Raum.
    Du besuchst unser Forum gerade als Gast und kannst die Inhalte von Beiträgen vieler Foren nicht lesen und so leider nützliche Funktionen nicht nutzen.
    Klicke auf "Registrieren" und werde kostenlos Mitglied unserer Gemeinschaft, damit du in allen Foren lesen und eigene Beiträge schreiben kannst.

Petition für bedingungslose Grundeinkommen .....

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,739
Ort
Berlin
#25
Hallo @Schorle,

ich verstehe Deinen Beitrag jetzt nicht? Was haben die beiden Beiträge gemeinsam? Das es ein Update nach einer Woche ist?
Ich finde es gut, wenn sich Menschen engagieren und ich sehe die Forderung nach einem Grundeinkommen schon berechtigt. Es ist enorm, wie viele Menschen sich beteiligen.

Gruß von der Seenixe
 

Schorle

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2007
Beiträge
329
#26
@ seenixe,
es ist doch schon ausreichend über Pro und Contra zum ersten Update geschrieben worden, meine Meinung zu dem Thema ,aber man kann auch einfach die schon geschrieben Meinungen
zitieren und das Thema weiter Thematisieren.

gruss Schorle
 

Schorle

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2007
Beiträge
329
#28
@Tscharlie,
da unsere Bundes Regierung ein Corona Hilfspaket zur Verfügung stellt , finde ich so eine Petition überflüssig. Und ein Selbstständiger trägt auch ein kleines Unternehmerisches Risiko selber, auch wenn es höhere Gewalt ist.Das muss jedem auch in guten Zeiten klar sein, nicht nur in schlechten . Nach dem Motto :
Spare in guten Zeiten, dann hast du in der Not nicht zu leiden.

gruss Schorle
 

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,799
#29
Hallo Schorle

Interessant, deine Meinung dazu, wie andere ihr Interesse (Grundrente) behandeln sollten.
Aber ob deine Ansicht sie wohl überzeugt? Zum Glück haben sie ja noch Meinungsfreiheit und können selber beurteilen, ob sie deine Antwort zynisch finden (weil sie nie die Chance hatten zu sparen) oder ob sie wütend werden (weil du unterstellst, sie hatten eine Chance).
Ich lese aus deiner Antwort heraus, dass du gerade keine Sorgen hast, z. B. ob du das Dach über dem Kopf verlierst, wovon du die nächste (Strom)Rechnung bezahlen sollst oder wie du den knurrenden Magen / die knurrenden Mägen beruhigst. Es freut mich für dich, dass dein Lebensweg zu diesem Resultat geführt hat.

Du weißt aber bei so viel „cleverness“ sicher auch, dass es anders als bei dir laufen kann und es von einigen Faktoren abhängt, warum wer besonders hart von welcher „höheren Gewalt“ getroffen wird.

Dass dir zu denen, die jetzt „in der Not leiden“ als erstes eine Schuldzuschreibung einfällt, lässt tief blicken.

LG
 

Schorle

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2007
Beiträge
329
#30
Hallo HWS-Schaden,
jeder Selbstständiger wo sein eigener Herr sein möchte , muss sich auch mit den Unternehmerischen Risiken auseinandersetzen, dazu gehören auch Finanzielle Einbußen, wo man in seinem Geschäftsbereich ein Kalkulieren muss,dementsprechend sollte man Rücklagen bilden ,dazu sollte jeder bereit sein auch wenn es schwerfällt ,und das gleiche gilt für Arbeitnehmer.
Manche Personen sollten sich mit dem Thema Vergänglichkeit auseinander setzen, und zwar im Privaten und Geschäftlichen Bereich , dann wäre der Finanzielle Schaden für diese Personen nicht so Dramatisch. Das ist eine reine Kopfsache , auch wenn es Positiv läuft immer das Negative im Hinterkopf haben.Ich schreibe aus eigener Erfahrung , ich dachte auch immer, Schicksale oder Probleme betreffen mich nicht.
Ja ich habe keine Finanzielle Probleme und werde auch in Zukunft keine bekommen, weil ich mich mit dem Thema Vergänglichkeit befasst habe.

gruss Schorle
 

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,799
#31
Hallo Schorle,

es wiederholt sich und auch ich werde mich an dieser Stelle wiederholen:
Du weißt aber bei so viel „cleverness“ sicher auch, dass es anders als bei dir laufen kann und es von einigen Faktoren abhängt, warum wer besonders hart von welcher „höheren Gewalt“ getroffen wird.

Dass dir zu denen, die jetzt „in der Not leiden“ als erstes eine Schuldzuschreibung einfällt, lässt tief blicken.
LG
 

Schorle

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
11 Feb. 2007
Beiträge
329
#32
@HWS-Schaden,
ja es wiederholt sich,und deshalb muss ich mich leider auch wiederholen,
Jeder ist seines Glückes ,eigener Schmied.

Und betroffene Personen erhalten von unsere Bundesregierung eine Finanzielle Unterstützung ,was ist jetzt dagegen Einzuwenden aus deiner Sich, deshalb braucht man kein Grundeinkommen in der Corona Krise.

SCHORLE
 

seenixe

Super-Moderator
Mitarbeiter
Registriert seit
31 Aug. 2006
Beiträge
7,739
Ort
Berlin
#33
Hallo Schorle,

Und betroffene Personen erhalten von unsere Bundesregierung eine Finanzielle Unterstützung ,was ist jetzt dagegen Einzuwenden aus deiner Sich, deshalb braucht man kein Grundeinkommen in der Corona Krise.
Bitte Konkrete und belastbare Fakten für Deine Aussage. Konnte bisher nichts davon lesen, das die Ärmsten in unserer Bevölkerung einen Scheck gereicht bekommen. Von welcher finanziellen Unterstützung redest Du?

Laut Deinen eigenen Worten geht es Dir finanziell ja gut, welchen positiven Beitrag leistest Du gerade in Deiner Umgebung?

Gruß von der Seenixe
 

Sekundant

Aktiver Sponsor
Registriert seit
24 März 2009
Beiträge
4,655
Ort
hier, links von dir
Website
fallakte.12hp.de
#34
hallo an die, die es angeht

ursprünglich wollte ich mal auf den beitrag von @HWS-Schaden antworten mit

"wo iss'n da jetzt der like-button?"

die sichtweise von @Schorle ist ja auch mir nicht unbekannt. ich habe sie in anderen situationen - auch gewerblich bedingt - zu hören bekommen. was ich aber zu bedenken gebe - was nicht wenigen unschwer möglich sein wird -, dass sie nicht aus ihrem derzeitigen status denkend argumenteiren und handeln, sondern sich auch die zeiten in erinnerung rufen, in denen ein vielleicht ungewisser zustand eines aufbaus herrschte (sofern nicht von vorfahren oder fremden abgegriffen wurde).
wie in einem forum üblich und erwartet: nicht nur ICH, sondern ich - du - er - sie - es. sonst stellen vielleicht noch alle anderen ihre beiträge ein, weil sie andern helfen, aber nicht ihnen selbst (nachdenkmoment).


gruss

Sekundant
 

bobb

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
8 Juni 2015
Beiträge
447
#35
Hallo HWS-Schaden,
jeder Selbstständiger wo sein eigener Herr sein möchte , muss sich auch mit den Unternehmerischen Risiken auseinandersetzen, dazu gehören auch Finanzielle Einbußen, wo man in seinem Geschäftsbereich ein Kalkulieren muss,dementsprechend sollte man Rücklagen bilden ,dazu sollte jeder bereit sein auch wenn es schwerfällt ,und das gleiche gilt für Arbeitnehmer.
Manche Personen sollten sich mit dem Thema Vergänglichkeit auseinander setzen, und zwar im Privaten und Geschäftlichen Bereich , dann wäre der Finanzielle Schaden für diese Personen nicht so Dramatisch. Das ist eine reine Kopfsache , auch wenn es Positiv läuft immer das Negative im Hinterkopf haben.Ich schreibe aus eigener Erfahrung , ich dachte auch immer, Schicksale oder Probleme betreffen mich nicht.
Ja ich habe keine Finanzielle Probleme und werde auch in Zukunft keine bekommen, weil ich mich mit dem Thema Vergänglichkeit befasst habe.

gruss Schorle
@Schorle,

nicht immmer schafft es ein Kleinunternehmer, der mit Kapitaleinsatz und Krediten den Weg in die Selbständigkeit wagte, Rücklagen für "schlechte Zeiten" zu bilden, weil er z.B. gerade in den ersten Jahren die Banken mit Kreditrückzahlungen bedienen muß, und der Überschuß so gerade zur Existenzsicherung reichte und ein Ausbau des Gewerbes weitere Investitionen verlangten. Ich denke da an die vielen Unternehmer, die sich erst vor Jahren, angelockt von Überbrückungszahlungen durch das Arbeitsamt, auf eine Selbständigkeit eingelassen haben, um mit kurzzeitiger Förderung durch den Staat den Weg aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit zu gehen. Dass man gerade in den ersten Jahren der Selbständigkeit keine Gewinne erwirtschaften kann und auch keine Rücklagen bilden kann, scheint Dir nicht bewußt zu sein. Bis man den Break-Even-Point erreicht können 5 Jahre und mehr vergehen.

Diese Unternehmer sind auch ein großes Risiko eingegangen und nicht alle, aber m.E. doch viele trifft die Corona-Krise besonders schwer, weil sie z.B. im Dienstleistungssektor jetzt das Geschäft schließen müssen und der dringend benötigte Umsatz ausbleibt. Beispiel: Junge Frisörin hat mit ihrem Erspartem und Krediten ihr eigenes Geschäft eröffnet. Die "Ladeneinrichtung" hat z.B. 70.000 Euro gekostet und sie hat anfänglich mal auf eine Angestellte verzichtet. Durch guten Zulauf von Kunden, hat sie sich dann nach 1 Jahr doch entschlossen, eine Kraft einzustellen, um dem Kundenzuwachs gerecht werden zu können. Bislang war es nicht möglich, Rücklagen zu bilden, da die Anfangsinvestitionen einen zu hohen Mittelabfluß darstellten.

Die Bank ruft nach Darlehensrückzahlung, die laufenden Kosten für das Geschäft (Miete, Versicherungen, Geld für die Angestellte) laufen weiter, doch es gibt keinerlei Einnahmen mehr. Ergebnis: Die Unternehmerin muß ihren Laden schließen, die Angestellte kündigen und wenn sie Glück hat kann sie dann auf Unterstützung durch ihre Familie oder ihre Eltern hoffen.
Folgen der Schließung: Dem Staat entgeht Umsatzsteuer u. evtl. den Kommunen auch Gewerbesteuer, ein Arbeitsloser mehr muß unterstützt werden, die Bank hat sich abgesichert und fordert das geliehene Geld zurück (Hypothek auf eigenes Immobil?) und die Insolvenz läßt grüßen.
Es entsteht nicht nur für den Gewerbetreibenden ein hoher Schaden sondern auch in volkwirtschaftlicher Hinsicht. Bitte das mal bedenken.

Der Staat will mit seinen Maßnahmen in erster Linie nicht den Unternehmer stützen, sondern die Folgen für die Wirtschaft mindern. Vielleicht solltest Du das mal in einem Gesamtzusammenhang betrachten, wobei ich der Meinung bin, dass das Füllhorn nicht ohne Nachprüfung ausgeschüttet werden sollte, sondern eine spätere Nachprüfung der Inanspruchnahme von Geldern unbedingt erfolgen und beurteilt werden muß, was ja auch von unseren Politikern bereits verlautbart wurde, da natürlich auf der anderen Seite jetzt viele sich beim großen RUN auf die Gelder beteiligen, die ihr "Schäfchen längst im Trockenen" haben.

Gruß Bobb



Nachtrag:
Habe das eigentliche Thema: Petition für bedingungsloses Grundeingkommen nicht auf den Punkt getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:

HWS-Schaden

Aktiver Sponsor
Registriert seit
2 Nov. 2012
Beiträge
3,799
#36
Hallo Schorle

Schön, dass du ohne Handicaps auf die Welt gekommen bist.
Schön, dass dir keine Katastrophe die Pläne und Rücklagen verhindert hat.
Schön, dass du so gut informiert warst, also lesen und verstehen und sortieren kannst und Medien zur Verfügung hattest, um dich zu informieren und Zeit hattest, diese zu nutzen. Das ist nicht selbstverständlich und nicht jedem gegeben.
Schön, dass du unter Ausgangsbedingungen geboren und aufgewachsen bist, die deinen Weg möglich gemacht haben.
Schön, dass du Strategien und Stärken entwickeln konntest, um mit Tiefpunkten umzugehen, die es sicher auch bei dir gab.
Schön, dass deine Rahmenbedingungen stimmten und deine Pläne gut aufgegangen sind.

Wirklich, du bist ein Glückspilz.
Dass du gar nicht siehst, dass nicht nur dein Handeln dein Glück „schmiedet“, verwundert mich sehr ...
Genieße dein Glück.
Zwing andere nicht zu ihrem.

Es ist ignorant zu behaupten, jeder sei seines Glückes Schmied.
Ich denke an die junge Frau hier im Forum, die während ihrer pädagogischen Arbeit so verletzt wurde, dass sie seitdem weder ihrem geliebten Beruf (Berufung) nachgehen noch sich selber versorgen oder am Leben teilhaben kann. Als wäre das nicht genug, kämpft sie den Kampf gegen die gesetzliche Unfallversicherung / BG. Aus Kraftmangel gibt sie auf.
Und du sagst ihr, sie habe „ihr Glück“ selber geschmiedet?

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Top