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PET, ich bitte um Vorschläge

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Hallo,

vielleicht hat einer von Euch einen Vorschlag für uns.

Ich habe ja schon von unseren PET-Versuchen berichtet.
Noch einmal ganz kurz eine Zusammenfassung:

Die TK hat uns die Kostenübernahme der PET versprochen.
PET wurde in einer Uni-Klinik Nuklearabteilung gemacht.
Vorgespräch war: es geht um die Kenntlichmachung des SHT´s.
Antwort: Kein Problem.
Dann wurde aber eine Ganzkörper PET gemacht um nach Tumoren zu suchen.

Die TK stellte uns eine neue Kostenübernahme aus und wollte sich selber mit der 1.Nuklearabteilung auseinander setzten.

Die 2.PET wurde nach einem langen telefonischem Vorgespräch in einer anderen Uni-Klinik (Nuklear) gemacht.
Auch vor der Untersuchung hatten wir ein langes ausführliches Gespräch, zeigten mit Fingern auf die farbigen 3-D-Hirn-Bilder.
Antwort: kein Problem, machen wir nicht zum 1.X.

Wir bekamen schwammige schriftliche Diagnosen, am Telefon dann wieder andere Angaben, mal etwas Schädigung, dann wieder mehr Hirnschädigung, dann fast nix......also keine eindeutige Aussagen.
Und die mitgelieferte CD konnten wir nicht auswerten.

Wir bekamen eine 2.CD (baugleich wie die 1.)
Wir konnten sie nicht auswerten und verlangten (freundlich) nach den versprochenen 3-D-Bildern.

Wir bekamen eine 3.CD (gleiches Spiel) und die Antwort:
sollten wir noch genaueres wünschen müßten wir ein Gutachten in Auftrag geben.:eek:

Wir schrieben die TK an mit allem Schriftverkehr und CD und baten um Hilfe.
Sie sagten sie dürfen sich nicht in Diagnosen (auch wenn es wirklich so unglaublich ist wie bei uns) einmischen und könnten uns nicht helfen.

Kein Arzt ist bereit sich die CD überhaupt anzusehen....also was bringt sie uns Auch Dr. Hörr kann mit der CD nichts anfangen.

Hat jemand von Euch eine Idee wie wir nun noch an die farbigen 3-D-Hirnbilder kommen können?:confused:

Von den Ärzten, die die Aufnahmen gemacht haben bekommen wir keine Antworten mehr auf unsere Briefe.

Gruß
Kai-Uwe´s Frau
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo Kai-Uwe,

das ist ein sehr trauriges Drama.

Meine Vermutung, es handelt sich bei den Ärzten um Laien in der Bildauswertung von PET-Untersuchungen.

Eventuell sollte hier der Anwalt ein deutliches Schreiben aufsetzen mit einer gesetzten Frist zur Erledigung eurer Forderung.

Mir scheint es so zu sein, dass hier zwar im Vorgespräch über alles gesprochen wurde, nur nicht über das, was dann dabei konket herauskommt, was wie zu erkennen sein könnte.
Wenn dies gensue erklärt würde, dann ist es nach der Untersuchung einfacher, genau das auzuzeigen.

Wenn ein Arzt voreher nur sagt, machen wir nciht das erstemal und sonst keine konkrete Aufklärung, denn bedeutet das, er hat eigentlich selbst zu wenig Erfahrung.

Mit Erfahrung kann man Wissen immer in Worte fassen, weil durch Eigendurchführung besser verstanden.
Das scheint mir hier nicht der Fall zu sein, in beiden Fällen.

Meine Bedenken gegen Uni-Bildaufklärung bestätigen sich mehr und mehr.

Ich könnte mir vorstellen, dass dies vielleicht ein Moderator des TVs erwirken könnte, Escher hilft, oder andere Sendungen, die sich ereifern, Menschen in verzweifelten Situationen mit Behörden zu helfen.

Versucht es doch mal, ob sich hier ein Einsatz für Euch machen lässt.
Es geht auch um die Qualität des medizinischen Standards der Radiologien in Deutschland. Ich halte diesen für katastrophal.
Das sollte endlich mal öffentlich gemacht werden. Bilddarstellung erkennen und lesen zu können ist immerhin die Voraussetzung für die einzusetzende Therapie.

Ein TV-Sender könnte auch einen Kontakt zu Prof. Dr. A. Otte herstellen, damit er sich vielleicht mit der Auswertung der CD befasst und gleichzeitig eine insgesamte Aufklärung des Publikums für diese PET-Untersuchungsmethode zu motivieren.

Gruß Ariel
 

wurzlpurzl

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
687
Gute Idee von Ariel. Würde eine Fernsehsendung gut finden. Es liessen sich bestimmt auch noch andere Leute finden. Auch die Idee mit Otte ist gut. Habt Ihr den denn schon konsultiert
Im neuen Schleudertrauma-Buch ist übrigens auch ein Beitrag von Otte.
Mein PET haben eigentlich fast alle Ärzte nicht interpretieren können. Dr. Hörr sagte mal, man bräuchte nur die Software und dann könnten es viele Ärzte machen.
Gutachter kopieren das PET dann schwarz/weiss und behaupten es sei alles in Ordnung....
Es ist eine Beleidigung den Wissenschaftlern gegeüber, die das PET entworfen haben, vor allem Otte, der einen deutschen Preis bekam!
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
Vielen Dank

Hallo,
vielen Dank für die Tipp´s und die PN`s.
Wir haben uns jetzt einen Weg ausgesucht und werden es Euch berichten.

Drückt uns die Daumen das dieses PET-Drama endlich ein Ende hat.

Lieben Gruß
Kai-Uwe´s Frau
 
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