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PET bei Schleudertrauma/HWS Distorsion?

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
2,094
#37
Hallo IsswasDoc,

ist bei dir ein solcher Ultraschall gemacht worden und im Liegen waren bereits die Schäden zu sehen? Was haben die Ärzte denn dazu gesagt? Was wurde veranlasst?

Viele Grüße

Rudinchen
 

ptpspmb

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2,151
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#38
Hallo @,

ich habe all diese Fragen mit meinem behandelnden Orthopäden und Rechtsanwalt durchgesprochen!
Ergebnis war, dass all diese Untersuchungen vor Gericht keinen Bestand haben!
Da reicht ein kleiner Wald und Wiesen Heini um all die teuren Untersuchungen in der Luft zu zerlegen, Leider!
Sekundant schreibt es ja immer wieder, nur das was zur Zeit einigermaßen anerkannt ist, kann man vorbringen!
Wie hat mein Anwalt ganz am Anfang gesagt, oh je HWS das wird schwierig, wie Recht er bis jetzt hatte!
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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Ort
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#39
Hallo Rudinchen,



Ultraschall wurde schonmal gemacht, aber der Arzt war so frech zu meinen, er wird bei mir keinen patologischen Befund erheben.

Er hat dann auch noch behauptet er könne mit dem Ultraschall ganz genau die Atheria verterbralis sehen, naja wenn er meint der Spezi.

Ja in allen MRT-Untersuchungen im liegen sind alle Verletzungen zu sehen(fast schon alle die man sich denken kann), auch in sämtlichen Upright und Funktionsuntersuchungen-MRT.

Aber du kennst das Spielchen doch auch, ich sehe was was du nicht siehst und da ist...nichts und immer sind es die M.E. gekauften Mediziner die sowas beahupten.

Richtige Mediziner die nicht käuflich sind und der Beruf auch Berufung ist und Privatpraxsen können auch einmal alles sehen oh, Wunder, bei Jesus ich bin geheilt und kann wieder sehen, das 10-Weltwunder läst grüßen.

Nartürlich hängt dann viel an den Kostenträger die sich dann wegen den M.E. gekauften Mediziner aus allem rausreden und halten, ist klar wegen Kostenreduktion was sonst.

"Dieser Weg wird kein, leichter sein, diese weg ist "Steinig" und schwer und M.E die BG peischt uns UO alle schön aus".

Bloß wir Gewinnen keine Fußball WM damit nur den Trostpreis mind. Versorgung Zwangsarmut per Gesetzt.

Vielleicht kommt der Engel Clarence und ich kann mir was wünschen zu Weihnachten, eine neue HWS?

Clarence war der Engel in einem alten schwarz-weiss Hollywoodstreifen "It’s a Wonderful Life" Regie Frank Capra Liberty Films 1946 Hauptrolle James Stewart, wenigstens etwas besinnliches zu Weihnachten.


Gruß
Isswasdoc
 

SofeeErdbeere

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#40
äh also eigentlich macht man ja ein PET wenn man metastasen sucht, ok man kann sich einbisschen die Durchblutung etc angucken, aber für den Nutzen gibt es überhaupt keine Evidenz. Wofür es eine Evidenz gibt ist die Strahlenbelastung.

Wenn man jetzt eh schon Krebs hat und evtl Metastasen wäre mir die die Belastung egal, aber wegen HWS-Schäden, das Risiko für Tumorentstehung so drastisch zu erhöhen?
 
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#41
Hallo zusammen,

ich habe lange überlegt ob ich die PET Untersuchung machen lassen soll und daher auch den Post eröffnet, um nach Euren Erfahrungen zu fragen.
Es stimmt, häufig ist es sehr sinnvoll, die Vorteile und Nachteile einer Untersuchung gewissenhaft abzuwägen, sich der Konsequenzen bewusst zu sein.
Die Entscheidung ist aus meiner Sicht auch abhängig von der Dauer und dem Ausmaß der Beschwerden und der bereits vorliegenden Diagnosen. Ich habe mir die Frage gestellt, ob Nichtwissen und darauf vertrauen, dass "irgendwann irgednwie alles gut wird" für mich die richtige Lösung ist. Nein.
Bei mir wurden erhebliche Abweichungen vom Normalkollektiv (gesunde Personen ohne HWS-Distorsion) festgestellt, die auf den Unfall zurückzuführen sind. Ich habe ebenfalls wie Tinni daran zu "knappern", auch wenn ich nun weitere Erklärungen habe, warum manche Dinge so sind, wie sie sind. Ich werde mich nun kundig machen, ob und welche weiteren Möglichkeiten der Behandlung sinnvoll sein könnten.

Beste Grüße
thinktwice
 

Rudinchen

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Beiträge
2,094
#42
Hallo,

ein PET zeigt nicht nur Metastasen, sondern ist auch zur Diagnostik des Schleudertraumas geeignet:

Das Halswirbelsäulen-Schleudertrauma - Neue Wege der | Andreas Otte | Springer

"Das Halswirbelsäulen-Schleudertrauma stellt eine für die betroffenen Patienten oft chronifizierende Erkrankung dar. Gerade die funktionellen Bildgebungsverfahren -wie PET oder SPECT - haben in der letzten Zeit neue Wege aufgezeigt, Veränderungen des Gehirns bei einem sich ausserhalb des Gehirns abspielenden Unfallmechanismus darzustellen. Dies hat zu einiger Verwirrung bei Unfallopfern, betreuenden Ärzten wie auch Versicherungen und Gutachtern geführt. Das vorliegende Buch beseitigt hier einen gewissen Erklärungsnotstand. Neben einer allgemeinen Einführung in die Thematik und einem grundlegenden Überblick über die Verfahren der funktionellen Bildgebung und Bildauswertung werden die bestehenden Literaturdaten kritisch beleuchtet sowie die Schwierigkeiten in der gutachterlichen Praxis aufgezeigt. Dabei werden auch andere ERkrankungen behandelt, die zu ähnlichen funktionellen Veränderungen im Gehirn führen können. Hinter jedem Haputkapitel befindet sich eine kurze Zusammenfassung für Betroffene und Laien weitgehend ohne Verwendung der medizinischen Terminologie."

Sehr interessant auch dieses hier:

http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2010/5611/pdf/WHL_Diskussionspapier_Nr_22.pdf

Vielleicht hilft das ja ein wenig weiter in der Diskussion über Sinn und Unsinn des PET bei Schleudertraumen. Sicher ist es gut, einmal Befunde zu haben - die Wissenschaft entwickelt sich ja weiter ... Auch wenn im Moment die Gutachter von dieser Diagnose noch nicht überzeugt sind/überzeugt sein wollen.

Viele Grüße

Rudinchen
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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#43
Hallo Rudinchen:),

auch ich habe mir das Buch von Andreas Otte gekauft und gelesen. Es gibt zu den Schleudertrauma, was die Bilder im PET angeht schon Möglichkeiten der Abkrenzung, aber dass hängt wiederum um "Können" und Erfahrung des Radilogen ab. Wenn nartürlich die spezielle Fachkenntnis nicht da ist nützt das beste Bild nichts. Und wo um Himmelswillen hat sich dieser Spezialist bloß versteckt?
Ich hab Ihn auch noch nicht gefunden.

Meist ist doch so, das nach einer manuellen Untersuchung die Diagnose mit Bildverfahren gesichert werden soll. Da fängt es aber bei der Distorsion erst richtig an und ein "Unwissender Arzt" bekommt M.E. dann ganz schön ins Schleudern also eine Art "Schleudertrauma", nur geht das wieder auf Kosten von uns UOs.

Und ich muss auch thinktwice;) voll zustimmen, die Einstellung ist M.E. gut so. Wenn ich nicht auch Untersuchungen bestehen würde, wüsste ich nie was los ist. Wenn man zbs. nicht wüsste, dass ein Schaden an einer Atherie vorliegt und dann sich wundert warum man komische Beschwerden hat, ist die Bildgebung sehr hilfreich. Weil dann können noch evtl. Therapien eingeleitet werden.

Ansonsten Stolpert das UO umher und bei der nächsten Überstreckung der Atherie, weil die wäre ja vorgeschädigt, kommt als Quitung der Schlaganfall ect. Oder so ein Dödel von SV zeiht dir bei Begutachtung wie ein Verrückter an der HWS rum.

Durch die PET/MRT kann da noch viel genauer hingeschaut werden und durch die Bildgebung, wenn da wie im Beispiel etwas wäre, könnte man evtl. schon mal vorgewarnt sein und gewisse Dinge einfach bleiben lassen bzw. unterbinden.

Es ist halt immer wieder "Auffällig"das in unserer schönen BRD gewisse Untersuchungen im "Vergleich" zum Internationenalen-Stand der Lehrmeinung einfach nicht anerkannt und praktiziert werden sollen. Das wäre doch zu einfach.


Gruß
Isswasdoc
 
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