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Patient an BK verstorben, und jetzt?

Hefti

Mitglied
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20 Sep. 2017
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27
#1
Hallo zusammen.
Hat jemand eine Idee, wie es sich verhält, wenn derjenige, der die Schweigepflichtsentbindung nur teilweise genehmigt hat (Weitergabe von Daten/Befunden an dritte nur mit Rücksprache) verstorben ist? Wird dann die Entbindung so ausgelegt, wie die BG es gerne hätte, da die betroffene Person ja keine Freigabe mehr erteilen kann?
Schöne Grüße
Hefti
 

Kasandra

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#2
Hallo Hefti,

m. E. übertragen sich die weiteren Vollmachten auf den Witwer/Witwe oder die nächsten Familienangehörigen.

Dies ist auch wichtig, soweit es noch um Renten geht (Witwen-Rente / Kinder-Rente) usw.

Sicher findest Du in der HP WWW.Sozialgerichtsbarkeit.de noch weitere Hilfestellungen.

Natürlich kannst Du auch mal die Rechtspfleger auf Deinem SG anrufen.

Mir stellt sich aber die Frage, worum geht es Dir?

Wurde die BK anerkannt?

Ist die BK die letale Ursache?

Gibt es ggf. Rentenempfänger = Witwe / Witwer / Kinder?

Geht es um Bestattungskosten?

… geht es um?

Viele Grüße

Kasandra
 

Hefti

Mitglied
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#3
Danke für die Antwort Kasandra.

BK ist noch nicht anerkannt.
BK ist die letale Ursache.
Witwe ist vorhanden.

Es geht um die Anerkennung einer BK mit allen daraus entstehenden Folgen.

Gruß
Hefti
 

Kasandra

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Irgendwo im Nirgendwo
#4
Hallo Hefti,

wurde der Verstorbene immer auf die Folgen der BK behandelt und dokumentiert?

Gab es auch noch eine Obduktion, welche alles noch mal untermauert?

Viele Grüße

Kasandra
 

slahan

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#5
Hallo Hefti,
du schreibst, die BK ist die letale Ursache, wurde jedoch noch nicht anerkannt.
Warum wurde die BK noch nicht anerkannt, wenn der Zusammenhang hergestellt ist?
Die BG prüft sicherlich jetzt genau, ob die Voraussetzungen einer BK wirklich vorliegen.
Jetzt geht es um viel Geld.
Um welche BK Nr. handelt es sich?
Pass gut auf, dass da keine falschen Informationen zur Beurteilung herangezogen werden.
Viel Erfolg und Gruß
 

Hefti

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#6
Hallo zusammen.

Es geht um die BK 4104.
Eine Obduktion wurde nicht durchgeführt, da es nicht im Sinne der Witwe war, was man verstehen muss.
Gewebeproben sind vorher genommen worden um den Krebs zu diagnostizieren. Ob diese im Hinblick auf BK4104 aussagekräftig sind, kann ich nicht beurteilen.
Es gibt diverse MRT/ Röntgenaufnahmen, die zur Diagnostik heranziehbar sind.
Die BG prüft seit geraumer Zeit den Fall.

Gruß
Hefti
 

slahan

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#7
Hallo Hefti,
die arbeitstechnischen Voraussetzungen sind hier mindestens 25 Faserjahre. Das ist eine ganze Menge. Weißt du, ob die schon berechnet wurden?
Der Verstorbene muss da schon sehr häufig und intensiv mit Asbest Umgang gehabt haben. Vorsorglich: Suche nach Zeugen (ehem. Arbeitskollegen).
Viel Erfolg
 

M13021989

Neues Mitglied
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2 Okt. 2018
Beiträge
8
#8
Hallo,
da schließe ich mich slahan an, du solltest vorsorglich auf jeden Fall nach Zeugen suchen, um das plausibel belegen zu können.
Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg
 
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