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Osteopathie - Behandlungsmethoden

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
4 Nov. 2009
Beiträge
269
#1
hallo,

ich bin seit ca. 3 monaten in osteopathischer behandlung wg problemen mit hws/ bws/ kopfgelenke nach auffahrunfall.
ich schätze meine osteopathin als sehr kompetent ein. sie erkennt probleme wie blockaden etc. sofort und schreibt sehr gute befunde (die natürlich vor der versicherung nichts nützen, aber für mich sehr aufschlussreich sind).
das einzige, was mich etwas irritiert, ist teils ihre behandlungsweise. v.a. bei den letzten behandlungen. sie meinte, man könne zur zeit keine körperlichen behandlungen machen. statt dessen räucherte sie, prustete irgendwelche flüssigleiten mit zitronengeruch durchs zimmer (energiefelder ändern) und legte ihre hand auf. :confused:
ich bin sehr offen für alternative heilmethoden, aber das kam mir sehr zweifelhaft vor und hat mir auch nicht geholfen. andererseits ist sie eben im bereich hws/kopfgelenke sehr kompetent.

nun frage ich mich, ob das gängige methoden der osteopathie sind. wie laufen eure behandlungen denn ab? kennt ihr so etwas auch?

viele grüße
derrotekobold
 

Laverda

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
333
#2
Hallo,

gehört sicherlich nicht zur osteopathischen Behandlung, sondern zu einem anderen Heilansatz

Frag nicht Dich, sondern sie, warum sie das macht?

Gruß

Laverda
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
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4 Nov. 2009
Beiträge
269
#3
@ laverda

danke für deine einschätzung!
ich habe sie bereits gefragt. sie meint, das räuchern würde das gewebe öffnen, damit es die behandlung besser annehmen kann. die anderen beschriebenen methoden würden das energiefeld verbessern. darunter kann ich mir persönlich leider nicht viel vorstellen und es fällt mir schwer, das als behandlung zu akzeptieren.
 
Registriert seit
2 Apr. 2009
Beiträge
67
#4
Osteopathie Behandlungsmethoden

Hallo Derrotekobold,

So einen Unsinn habe ich noch nie gehört,zahlst Du das privat? Hilft doch nicht bei einer Kopfgelenksverletzung,und abnehmen tut höchstens der Inhalt Deines Portemonnaies.

LG

Schnecke48
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
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4 Nov. 2009
Beiträge
269
#5
ja, ich zahle das bis jetzt komplett privat (50€ pro 50 Minuten, alle 3 wochen). es ist noch nicht geklärt, ob die gegnerische haftplichtversicherung das übernimmt.
 
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Ort
brandenburg
#6
na... das klingt so... als ob die Behandlerin mit ihrem latein am ende ist,aber auf Dein Geld nicht verzichten will.Ich würde mir niemals an der HW herum manipulieren lassen.man liest immer wieder von Dissektionen der a.Vertebralis bei solchen Behandlungen.Eher würde ich die Behandlung bei Ihr abbrechen und eine gute Physiotherapeutin aufsuchen,die Dir einen guten Muskelaufbau erarbeitet und schmerzlose Bewegungen ermöglicht.Einige Gruppenkurse werden laut §20 von der KK erstattet...das macht Sinn
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
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269
#7
hallo tina,

an der hws "manipulieren" tut bei mir niemand mehr, weder osteopath noch physiotherapeut. und mit muskelaufbau komme ich bei meiner kopfgelenksstörung leider nicht weiter, das mache ich bereits seit 1,5 jahre. deshalb bin ich immer noch auf der suche nach weiteren therapien. mir wurde nun eine atlastherapie empfohlen.
trotzdem danke für deine einschätzung! ich denke, ich werde mich nun von der osteopathin trennen und wen neues suchen...

derrotekobold
 

Rudinchen

Erfahrenes Mitglied
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6 Dez. 2009
Beiträge
2,189
#8
Hallo,

schau doch mal hier nach: www.upledger.de. Dort ist auch eine Therapeutenliste angegeben mit dem Ausbildungsstand der Behandler. Vielleicht ist da auch jemand in deiner Nähe, der eine guten Ausbildungsstand hat? Das wirst du wahrscheinlich auch privat bezahlen müssen.

Das, was du oben beschrieben hast, gehört eindeutig in den Bereich der Esoterik - d. h., wer davon überzeugt ist, dem kann es helfen ... Handauflegen könnte Richtung Reiki oder so gehen. Das einzige was ich mir positiv bei einer HWS-Behandlung vorstellen könnte, wäre eine Wärmeanwendung, die das Gewebe/Muskeln usw. lockerer macht und wo sich manuell eher etwas bewegen lässt. Rauch, Licht (ohne Wärme) bzw. versch. Düfte würde ich nicht als "Therapie" bezahlen ...

Viele Grüße, Rudinchen
 

karina13

Erfahrenes Mitglied
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5 Apr. 2009
Beiträge
277
#9
Hallo,
also wenn ich mich mal kurz hier einmischen darf. Osteopathie finde ich eigentlich bei HWS Geschichten nicht so verkehrt. Ich habe eine Schmerzärztin, die Elemente aus der Osteopathie und auch der TCM mit einbezieht. Sie setzt meist Nadeln, manipuliert also in keiner Weise an der HWS rum. Sie hat auch schon während der Akkupunkturbehandlung mir kleine Kerzen(Moxa) mit auf den Oberbauch gesetzt. Ich bin ihrer Meining nach ein "unruhiger" Patient und dies soll mir meine innere Ruhe wieder bringen. Muss sagen, es funktioniert und es kostet mich nichts extra. Das einzige was ich bei ihr bezahle sind 12,50 € für die Ampullen eines Zitronenzyklus von Heel (hämöopathisches Mittel)Ich lasse mir die jedes Jahr im Frühjahr spritzen. Dient der Regenerierung der Körperzellen. Sie hatte mir das so erklärt, dass durch den Dauerschmerz die Zellen leiden und dieser Zyklus sozusagen eine Auffrischung ist. Bekommt mir auch sehr gut und diese Euronen bezahle ich gern. Also, ich will damit sagen, ich bin von ihrem Konzept angetan.Es heisst ja auch, Glaube versetzt Berge. Vielleicht spielt das auch eine Rolle mit. Aber soviel Geld wie du bin ich nicht bereit zu investieren, zumal ja der Nutzen in keinem Verhältnis zum Aufwand seht. So habe ich das jedenfalls rausgelesen aus deinen Beiträgen.
LG Karina13
 

derrotekobold

Erfahrenes Mitglied
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4 Nov. 2009
Beiträge
269
#10
danke für eure beiträge! hatte mich entschlossen, mir einen neuen osteopathen zu suchen, der weniger esoterisch arbeitet und craniosakrale therapie macht.

nun hat die osteopathin die therapie von sich aus beendet, weil ich gesagt habe, dass ich eine atlastherapie nach arlen bei meinem orthopäden beginne. hat sich also von selbst erledigt...
 

mectron

Mitglied
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13 Juli 2009
Beiträge
73
#11
Hallo an den rotenkobold,
ich habe mit Interesse deine Beiträge verfolgt, da ich selbst an massiven HWS-Problemen leide nach Unfall vor einem Jahr. Zwei Orthopäden sagten, da sei nichts - keine Verletzungen etc. Ein dritter Arzt sagt es sei natürlicher Verschleiß. Vor meinem Unfall hatte ich keinerlei Probleme. Andere Orthopäden sagten der Verschleiß ist völlig normal.

Ich war letzte Woche bei Dr. Tempelhof in München. Dieser stellte eine Atlasdysfunktion fest. Die beiden oberen Wirbel C1 u. C2 sind verschoben. Ob dies vom Unfall kommt, konnte er nicht sicher sagen, wäre aber möglich. Er hat mir seine Therapie nach Arlen empfohlen. Da ich ja alles selbst bezahlen muß, die BG-Ärzte lehnen einen Zusammenhang zum Unfall ab, würde mich interessieren, ob du diese Therapie bereits erprobt hast und mit welchen Ergebnissen.
Das Zweite: Ich habe eine Überweisung bekommen für ein Funktons-CT HWS, Atlasdysfunktion. Ich denke du hast bereits so ein CT machen lassen. Muß man ja wohl aus eigener Tasche bezahlen. Ich benötige es allerdings evtl. als Nachweis für Unfallschäden. Kannst du mir über deine Erfahrungen berichten.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Gruß und Gute Besserung

mectron
 
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