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Neurootologie - Kongress

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo zusammen,

der nächste Kongress der Neurootologie:

http://vertigo-dizziness.com/cgi-bin/gna-nes/fg.pl?i=english&c=XXXV_Congress_of_the_NES.html

Auf der Einladungsliste stehen mit die wichtigsten Leute, die den Standort Deutschland und die Forschung in Deutschland stärken wollen. Ist auch bitter nötig, wenn man sieht, wie weit das Ausland bereits ist!
Immerhin hängen unzählige Arbeitsplätze dran!

Allerdings, dabei sind, im Gegensatz zu den Kongressen der Versicherungsmediziner, keine Juristischen Vertreter/Richter auf der Gästeliste,
Wie ich ja bereits schrieb, die einseitige Fütterung des Gehirns macht den Erfolg der Gehirnwäsche aus!

Für den Fall, dass sich jemand fragt, was das mit dem Kongress für Neurootologie zu tun hat?
Neurootologie ist, wie bereits häufig erklärt, die interdisziplinäre Fachdisziplin für die wissenschftliche Beurteilung von Funktionsstörungen der Kopfsinnesorgane unter einem "Dach".
Da die Kopfsinnesorgane ansonsten fachgetrennt von Augen, HNO, Kieferorthopädie, Neuroorthopädie, (Neurologie und Psychiatrie) und eigentlich Haut betreut wird, sind nicht nur viele Entstehungsursachen von Funktionsstörungs- und Krankheitserscheinungen unaufklärbar geblieben, sondern die Patienten müssen auch von einem zum anderen Fachgebiet wandern, um immer wieder zu hören, die Ursachen der Beschwerden können nicht erklärt werden.
Das erhöht das Leiden der Patienten ungemein und enorm die Kosten für die Krankenkassen (für uns alle Pflichtbeitragszahler).

Man stelle sich einmal vor, dass für eigentlich eine Funktionsstörung, die sich auf Augen, Ohren-, Mund- und Halsorgane auswirkt, in schlimmeren Fällen den gesamten Organismus, wieviele Ärzte ein Patient abwandern muss, um für seine Beschwerden eine Erklärung und Hilfe zu erhoffen. Und von jedem Arzt bekommt der Patient ein oder mehrere Medikamente, die sich dann vielleicht auch noch gegenseitig negativ beeinflussen, und sein Leiden ist weder erkannt noch behoben, leztendlich hört er von jedem Arzt, dass dieser am Ende seines Lateins sei und der Patient sich doch in die Psychiatrie begeben sollte.
(Darum kümmern sich die politischen Gesundheitsdienstler nicht, weil es ihnen niemand richtig erklärt, jede einzelne Seite will nur ihre Bedürfnisse durchsetzen.)


Für mich ist ein viel wichtigerer Aspekt vorrangig:

Die Neurootologie hat als einzige wissenschaftliche Fachrichtung alle Voraussetzungen, um die Verletzungen und deren Folgen aufzuklären, die nach Weichteilverletzungsmechanismen, durch übermäßige unnatürliche Einwirkung von Beschleunigungskräften auf das oberste organische Gelenksystem, auftreten.

Alleinig sind es finanzielle Argumente, die die Versicherungswirtschaft, durch Versicherungsmediziner vertreten, diese "neue" medizinische interdisziplinäre Fachdisziplin der Medizin mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft und deren Existenzberechtigung hintertreibt.
Wie?,
- indem sie regelmäßig in Gutachten die vorgelegten Befundberichte der Neurootologie negieren,
- als angeblich unwissenschaftliche abtun und
- in der Beurteilung des Probanden negieren.
- In Artikeln drücken Versicherungsmediziner ihre Unkenntnis (und Bedürfnissbefriedigung) aus über diese interdisziplinäre Fachdisziplin und deren, teils bereits seit 40 Jahren eingeführten Untersuchungsmethoden, die inzwischen auch in den jeweiligen einzelnen Fachdisziplinen erfolgreich angewandt werden.
- Und zu guter Letzt wurden auf dem Verkehrsgerichtstag namentlich nur die Versicherungsvertreter aus der Psychiatrie eingeladen, um die Entsorgung von angeblich nicht obektivierbaren Unfallverletzungsbeschwerden zu legalisieren.

Dies soll einzig und allein dazu dienen, dass Gerichte sich nicht allumfassend in Bezug auf die Beschwerden und Verletzungen der Unfallopfer weiterbilden und somit sich leichter ausschließlich von den Bedürfnissen der Versicherungswirtschaft in der Urteilsfindung lenken lassen

Die Neurootologie befasst sich aber gerade sehr tief greifend mit den, mit altherkömmlichen Methoden, angeblich nicht objektivierbaren Beschwerden nach Weichteilverletzungsmechanismen infolge von Beschleunigungstraumen u.ä.

Das Nichterscheinen von Recht sprechenden Juristen und juristischen Patientenvertretern, auf solch einem wichtigen Kongress auch in Bezug auf Unfallopfer, bestärkt die Absicht derer, das Gesundheitssystem vollkommen ökonomisieren zu wollen und das Patientenwohl ausschließlich diesem Aspekt anzupassen/unterzuordnen.
(Gewinnerwirtschaftung mit Kranken und Leidenden).

Gerade die Anwesenheit von der Recht sprechenden Juristerei und jur. Patientenvertretern, könnten hier dem Wesen von all umfassender Aufklärung einen gerechten Vorschub leisten.

Gruß Ariel
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
23 März 2007
Beiträge
2,698
Neurootologie große medizinische Pionierleistung auf "Tabu-Terrain"

Die Neurootologie befasst sich aber gerade sehr tief greifend mit den, die mit altherkömmlichen Methoden, angeblich nicht objektivierbaren Beschwerden nach Weichteilverletzungsmechanismen infolge von Beschleunigungstraumen u.ä.
Welche Weichteilverletzungsfolgen sind, das?
Dazu lese man die Beschwerden, die nach HWS-Distorsionen auftreten.
Wie bekannt, besagt diese Formel 'HWS-Distorsion'/Schleudertrauma, nichts über die erfolgten Verletzungen bei dem Unfallgeschehen aus. Also angeblich ein Unfallvorgang mit angeblich nicht objektivierbaren Beschwerdevorträgen!

Jedoch die Beschwerdeangaben beweisen einige Verletzungen im Weichteilgefäßbereich, die mit den diagnostischen Methoden der Neurootologie objektiviert werden können.
Diese Untersuchungsmethoden schließen auch gleichzeitig die Simulanten aus, so dass es eigentlich eine Freude für die Versicherungsmedizin sein sollte, diese UO mit den entsprechenden Beschwerden dieser Diagnostik zuzuführen.

Die Erfindungen dieser diagnostischen Methoden ist eine Pionierleistung mit der Forschungs-Qualität, wie es andere medizinische Erfindungen zuvor waren, z.B. Röntgengeräte, Penicillin, Sauerstoffzelt, Stethoskop (z.B. vor dieser Erfindung galten alle Herzbeschwerden als eine Viruserkrankung!).

Heute noch gelten die Beschwerden nach HWS-Distorsion als 'psychischer Klaps' der Verletzten.
Dank der Erfindung dieser Diagnostikmethoden der Neurootologie werden nach und nach diese Unfallopfer aus diesem 'Stigma des Beklopptseins' heraus befreit!

Und die Verfechter des "Beklopptseins" wird man weiterhin daran erkennen, dass sie sich vehement gegen aktuelle medizinische wissenschaftlichen Forschungsfortschritte wettern.

Der Erfinder:
http://de.wikipedia.org/wiki/Claus-Frenz_Claussen

und weitere Weiter-Entwickler dieser Methoden:
http://www.egms.de/xml/meetings/dgpp2005/05dgpp004.xml

(tut mir leid, dass die Kopie-qualität etwas Lese-Geduld erfordert)

Gruß Ariel
 
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