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Nervenschmerz in Brust nach Brustbeinbruch

Registriert seit
5 Okt. 2007
Beiträge
4
Hallo!

Ich hoffe sehr, daß mir hier jemand helfen kann - bin ziemlich verzweifelt!

Ich hatte letzte Woche Montag - also vor nicht ganz zwei Wochen - einen Autounfall. Eine alte Dame nahm mir die Vorfahrt und ich konnte nicht mehr bremsen. Bei diesem Unfall wurde mir durch den Sicherheitsgurt das Brustbein doppelt gebrochen.
Die Schmerzen des Bruchs lassen sich langsam ertragen - ich nehme allerdings auch 4 x täglich ca. 15 Tropfen Novalgin.

Mein großes Problem sind meine immer schlimmer werdenden Nervenschmerzen. Ich habe ständig ein wahnsinniges stechendes Brennen in meiner rechten Brust - es fühlt sich an, als ob sie verglüht und mit einer heißen Nadel durchbohrt wird. Ich könnte wirklich heulen. Abends im Bett komme ich kaum zum schlafen, da es so furchtbar schmerzt.
Außerdem habe ich auf der oberen Hälfte meiner rechten Brust eine Hautstelle die sich wie wund anfühlt - also total empfindlich ist...

Ich war heute morgen beim Neurologen, der nur mit den Schultern zuckte... SUPER... das war keine Hilfe... er hat mir irgendwelche Tabletten mit furchtbaren Nebenwirkungen mitgegeben (als sehr häufige Nebenwirkung waren schwere Depressionen angegeben)... und da ich sowas jetzt echt nicht auch noch gebrauchen kann, habe ich sie gleich entsorgt.

Ich habe seit meinem Krankenhausaufenthalt schlimme Angst vor Nebenwirkungen, da ich dort Tramal bekommen habe und davon total "high" war - nach Absetzen hatte ich einen schlimmen Entzug - mit Depressionen, Heulerei, Schüttelfrost...
Jetzt brauche ich keine neuen Depressionen - habe 2 kleine Kinder die eine starke Mama brauchen!

Hat von euch schonmal jemand solche Schmerzen gehabt?
Geht das wieder weg?
Wie lange dauert das?
... und warum werden die Nervenschmerzen täglich schlimmer statt besser?
Gibt es vielleicht was homöopathisches?

Bitte hilf mir jemand... Diese Schmerzen sind unerträglich!

Vielen lieben Dank!
Sandra
 

Kai-Uwe

Gesperrtes Mitglied
Registriert seit
11 März 2007
Beiträge
3,038
neurophysiologisch Untersuch

Hallo Sandra,

ich bin kein Arzt, aber ich denke bei Dir sind Nerven verletzt, laß Dich mal von einem Neurologen neurophysiologisch Untersuchen (das sind Neurologen mit besonderer Ausbildung, extra nach fragen)
Bei mir wurden die brennenden Schmerzen immer schlimmer und die Medikation immer höher und erst 8 Monate nach meinem Unfall wurde durch eine o.g. Untersuchung die Diagnose gestellt.....leider zu spät.
Oder suche einen guten Schmerzarzt auf.

Meine Hausärztin drängt auf eine Neuraltherapie, werde ich auch machen sobald bei meinem Schmerzarzt alles eingestellt ist.
Ich wünsche Dir eine schnelle Besserung.

Gruß Kai-Uwe
 

maja

Mitgliedschaft beendet
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6 Sep. 2006
Beiträge
1,262
Hallo Sandra!

Was ist mit Deiner Wirbelsäule?
Wurde ein MRT gemacht?

Ich bin mal mit dem Motorrad gestürzt, mal abgesehen von den Prellungen
die ich sonst noch so hatte,
Ne gute Woche später, hatte ich fast dieselbe Schmerzen wie bei Du, nur auf der linken Seite.
Als ich dann zum Arzt ging, weil ich dachte es sei mein Herz-
stellte sich heraus, nachdem die Ärztin leicht meine Brustwirbel
abklopfte-obwohl ich dort eigentlich keine Schmerzen hatte,
dass es ein Brustwirbel war.

Der tat aber erst weh als sie raufklopfte.
Sie erklärte mir das sich der Schmerz oft nach vorn zur Brust hinzieht.

Es dauerte ca 6-8 Wochen bei mir.

Vielleicht hast Du durch den Aufprall einen BSV oder einen Wirbel blockiert.

Gruß
maja
 
Registriert seit
5 Okt. 2007
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8 Monate? Das macht ja nicht wirklich Mut...
Mir vorzustellen, daß diese Schmerzen bleiben ist unerträglich...

Meine Wirbelsäule wurde nicht untersucht... es wurde lediglich mein Brustbein geröngt!

Der Neurologe hat irgendwelche Nervengeschwindigkeiten gemessen - vom Arm bis zum Kopf - da war alles ok...
Er hat aber auch vorgeschlagen, daß ein CT gemacht wird!
Montag muß ich wieder zum Hausarzt!

Ich habe mir eben aus der Apotheke "Hypericum" geholt...
Ich hoffe, daß es hilft!

Ich könnte verzweifeln... dieses Brennen macht mich fertig!
 

Bozi

Nutzer
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Hallo Sandra,da hast noch Glück gehabt,obwohl brennen ist auch sehr unangenehme Gefühl.Du muss eben Geduld haben,daß wird noch eine Weile dauern..Ich hatte Autounfall am 9.8.07 (lese bitte mein Beitrag:Komplikationen nach Sternumfraktur).Die Schmerzen waren unerträglich,ich nahm 3 x täglich ein Coktail aus 30 Trp.Tramal plus 30Trp.Novalgin um einigermaßen funkionieren zu können.
Nach 6 Wochen sagte mein Durchgangarzt,daß ich schon "geheilt werden muß.Zitiere:in allem Bücher steht,daß nach 6 Wochen ein Brustbeinbruch geheilt ist".Mir war zu heulen zu Mute,die Schmerzen waren da und er glaubte mir nicht,die sind heute noch da worhanden.Besonders schlimm ist nach aufstehen und nach irgendwelchem Belastung.Brennen ist ja auch vorhanden,besonders links.Jetzt schickt mich mein Arzt zum Untersuchung zum Unfallchirurgie ins Sprechstunde einer Klinik.Mal sehen was da raus kommt.
Übrigens:jetzt nach fast 8 Wochen nehme keine Schmerzmittel mehr,hab das langsam selbst reduziert.
Die Schmerzen sind immer noch da,aber die sind zu ertragen.
Viele liebe Grüße und Geduld ! Bozi
 

Cateye

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Hallo SandraSamtholz,

nun, ich bin Sudeck-Patient im Stadium III, das heißt für mich bis zum Lebensende Brennschmerzen. Daher kann ich durchaus mitfühlen, was Du derzeit durchmachst. Ich denke, bei Dir sieht man deutlich, wo und wie eine vernünftige Schmerztherapie eingesetzt werden könnte, wenn es nicht so viele Ärzte gäbe, die kaum etwas über Schmerztherapie wissen. Der Brennschmerz, der im Grunde mit dem relativ geringen Ausmaß Deines Unfalls wenig zu tun hat, könnte durch das vegetative Nervensystem verursacht werden und zum Selbstläufer werden. Eine gute Adresse wäre eine Schmerztherapie in der Klinik in Mannheim. Hatte dazu neulich das Vergnügen, einen Bericht im Fernsehen zu sehen. Je früher Du in kompetente Hände geräts, desto besser für Dich!

Gute Besserung wünscht Cateye
 
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5 Okt. 2007
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Hallo ihr lieben Mitfühlenden!

Ganz ganz lieben Dank für die netten Antworten zu meinem Hilferuf!:)

Inzwischen *freu* geht es mir deutlich besser - und ich möchte euch gerne verraten wie ich das geschafft habe.

Ich habe mir aus der Apotheke das homöophatische Mittel "Hypericum" in D 12 geholt (Glubulis). Diese Hypericum ist gegen Nervenschmerzen.
Ich habe es Nachmittags angefangen zu nehmen - und der Nervenschmerz wurde ersteinmal noch viel schlimmer - ich dachte wirklich ich werde verrückt. Das Brennen wurde zu einem Dauerschmerz der kaum zu ertragen war.
Da es in der Hompöopathie aber so ist, daß es erst zu einer Art Erstverschlimmerung kommen kann - dieses aber wiederum ein gutes Zeichen ist, weil man dadurch weiß, daß dieses Mittel das richtige ist - habe ich es einfach ertragen.
Ich habe die Glubulis alle 30 Minuten genommen - je 5 Stück!
Auch den ganzen nächsten Tag über.
Am darauffolgenden TAg - also Tag 3 - war das Brennen deutlich besser. Heute - nichteinmal eine Woche später ist das Brennen eigentlich verschwunden - ich merke noch eine leichte Reizung des Nerves - aber es brennt nicht mehr!
Nun nehme ich noch 3 x täglich 5 Stück!

Ich wünsche allen die das hier lesen - die die ihr auch diese Probleme habt, das dieses Mittel bei Euch genauso schnell und gut hilft wie bei mir!

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!

Gaaaaaaaaaaaaaaanz lieben Gruß
Sandra
 

Cateye

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11 Sep. 2006
Beiträge
1,059
Hallo Sandra,

C6 oder C30 ginge mehr in die Tiefe (auch Hyperikum).

Für alle, die es nicht wissen: Hypericum ist der lateinische Begriff für Johanneskraut!

LG
Cateye
 
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