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Nachweisbare Kopfschmerzen nach Schleudertrauma

NixchenII

Erfahrenes Mitglied
Registriert seit
12 Sep. 2006
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357
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unbekannt verzogen
Website
www.beepworld.de
Hallo ihr Lieben,
habe folgenden interessanten Link gefunden, der vielleicht einigen von Euch weiterhelfen könnte:

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/6605/

Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Matthias Keidel
Klinik für Neurologie Rehabilitation
Bezirkskrankenhaus 95445 Bayreuth
Tel. 0921/283-327/325
Fax: 0921/283-326

ist dort Ansprechpartner für weitere Fragen.

Viele liebe Grüsse vonnet Nixchen II ;)

(PS Gelenkkapsel ist immer noch im "Eimer" aber die Sucht des Internettens ist grösser *grins*:eek: )
 

pinki

Erfahrenes Mitglied
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6 Sep. 2006
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166
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Hessen
Hallo Nixchen II

Danke für den link , ich denke den können einige hier von uns gut gebrauchen bzw. verwenden .

LG
Pinki
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo, alle Schmerzbelasteten,

Es wird immer von Schmerzgedächtnis gesprochen, meist in der Psychologie.
Damit will man dem Patienten glauben machen, er habe gar keine echten Schmerzen, sondern er werde nur immer wieder daran erinnert!:rolleyes:

Die Schmerzen können auch durch das "sogenannte" Schmerzgedächtnis vergessen werden, oder auch einfach nicht auftreten, weil das "Gedächtnis" sagt, jetzt habe ich genug Scmerz auf der gleichen Welle gemeldet, der Döskopp wird doch nun begriffen haben, dass da was nicht in Ordnung ist.
Das ist eine Schmerzunterdrückung (gammafasern).

Besonders macht sich das bemerkbar, wenn der Organismus eh schon zu >Belastet ist mit Schmerzen, dann kann eine Umschaltung den Schmerz ausklinken.
Das wird dann von unseren speziellen Medizinern, als kein Schmerz ausgelegt, weil man in dem Zustand keine großen oder keine Schmerz-Reaktionen zeigt.:eek:
Bei hochschmerzhaften Vorgängen, wie Geburtsschmerz, Wirbelbruchschmerz, Tentoriumschlitzverstopfung, Pyramidenbahnsyndrom, usw.
Schmerzunterdrückungssystem ist auch der Grund, warum einige Reflexe negativ ausgelegt werden, obwohl eine Schmerzunterdrückung sich auch in einer Abschwächung von Reflexen anzeigt.

Gruß Ariel
 

maja

Mitgliedschaft beendet
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6 Sep. 2006
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Hallo Ariel!

Wenn ich bloß Schmerzgedächnis, höre könnt ich schon verrückt werden.
Nach meinem Unfall bin ich auf einer Schmerzstation gelandet und weil ich mich da wohl fühlte, hatte ich mich geweigert, wo anders hinzugehen.

Da waren Lauter arme Menschen die durch Verabreichung von Schmerzmitteln auf Grund ihres " Schmerzgedächnisses" abhängig , geworden sind.
Bei denen überhaupt nichts mehr half, die entwöhnt werden mußten.
Darunter eine ältere Frau mit einer riesig verschwollenen Hand, der man auch dauernt eingeredet hatte, ihre Schmerzen wären im Kopf.

Das hatte man auch bei mir, nach einem Jahr, versucht-obwohl ich unter Belastungsschmerzen, vor allem leide.

Nehme ich zum Beispiel starke Schmerzmittel, um endlich mal eine wirklich notwendige Hausarbeit zu erledigen wie zB Zimmer saugen hintereinander oder ein Fenster putzen. Stehe ich Kopf danach- wärend der Arbeit merkte ich kaum was.
Ich brauche dann manchmal Tage, je nach dem was ich angestellt habe, dass sich meine LWS beruhigt.
Es ist dann als wäre in diesem Teil alles entzündet.
Nicht nur Schmerzen innerlich und in den Beinen, sondern auch die Haut brennt wie verrückt, so das sogar Kleidung unangenehm ist.
Und anfassen oder anlehnen sowieso nicht.
Laut GA von der BG, alles Einbildung
Schmerzgedächnis- obwohl dann quaddeln mit Kortison und weiß ich was, Abhilfe schafft.
Oder ein paar Tage fast nur liegen und Ibu 800
Mir egal was die sagen, ich teile mir meine Hausarbeit ein, im 20 min. Takt wenn ich merke Aua leg ich mich hin mache leichte Dehnungen So.
Und dann geht es auch sogar oft ohne Schmerzmittel.
Nicht das ich dann keine habe, sondern solche die weg stecken kann.
LG Maja
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo maja,

da wird aber die Pharmaindustrie nicht begeistert sein, wenn du den Umsatz schmälerst! (Späßchen)

Ich halte es auch für besser, wenn man der Schmerzbelastung durch ausklinken begegnet, als sich buchstäblich zu vergiften, ohne Nutzen.

Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, dann sorgen sie für Umsatz für die Pharmaindustrie.

Aspirin hilft bei Gefäßspastik, wenn das Blut zu dickflüssig ist. Es rennt besser und es geht wieder besser.

Gruß Ariel
 

maja

Mitgliedschaft beendet
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6 Sep. 2006
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Hallo Ariel!

Muß schon wieder sagen--Du sagst es!

Ass - Hilft auch bei zu dickflüssigen Blut und es ist billiger und hilft mir auch bei Migräne .
Muß dann aber mindesten 3 besser 4 ASS 500 nehmen damit es hilft.
Habe ich von einem Arzt der mich mal gespritzt hat, wegen Migräne.
Und vor allem rechtzeitig noch bevor sich der Schmerz gefestigt hat-sonst hilft nur noch ne Spritze.

Gruß Maja
 

mistered

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19
Nun, klar, wir sind alles Simulanten einschliesslich so mancher Vertreter von solchem schmerzunfug.
Also, wenn ich nun solchen kuriosen Vertretern dieser Art beim Gutachten dessen Kopf als Punchingball benutze, so kann das doch garnicht wehtun. das beruht doch eher darauf , das er vor langer Zeit bei einer Schulrauferei diesen Schmerz mal empfunden hat. Oder hab ich da was falsch verstanden.
>sarkasmusmodus aus<
;)
Felix
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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23 März 2007
Beiträge
2,698
Hallo mistered,

ja,
auch seelischer Kummer (weiß bis heute nicht wo die Seele sitzt, weiß aber vom nervlichen "Synapsenstress"), wird dir als Gedächtnisschmerz angelastet.

Man behauptet, dass man Schmerzen an amputierten Füßen wahrnehmen könnte.
Das ist nichts besonderes, da bei der Amputation nicht den Nerv, der bis in den Kortex (Großhirn)verschaltet ist, mit entfernt hat. Nerven-Querverbindungen können dann auch bei, z.B. Gefäßanschwellung durch äußere Einflüsse, mir angeregt werden, dazu sagt man, der Fuß ist zwar nicht mehr da, aber der Nerv im Hirn funktiniert noch.

Ob das ein "Gedächtnis" ist, da streiten sich die Experten. Wir Laien haben eine andere Vorstellung von Gedächtnis.

Das halbgebildete Personal sagt dann leicht mal, der Schmerz findet nur in ihrem Kopf statt.

Ich habe einmal bei so einem Satz nachgefragt, wie das sein könne, da ich Gedächtnisstörung habe, sogar massiv. Der Oberarzt meinte, es sei zu kompliziert, er habe das auch noch nicht alles verstanden.

Also, mutig nachfragen, wenn euch euer Instinkt sagt, da hat jemand selbst was nicht kapiert, und plappert nur nach, was er beim Teledoc erfahren hat.

Gruß Ariel
 

chaotisch

Nutzer
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Hallo Seenixe II!

Vielen Dank für deinen Link. Kann ichunter Umständen wirklich sehr gut gebrauchen.
Ich hoffe immer noch dass mir die BG bald die Zusage für meinen schmerzklinik aufenthalt schickt. Aber wahrscheinlich dauert das wieder fast ein Jahr! Naja, jetzt bin ich etwas zu pesimistisch!

Liebe Grüße chaotisch

P.S. An die anderen Schreiber! Nehmt nicht soviel Aspirin ohne
;) Magenschutz! Der Magen mag das nähmlich gar nicht!
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
2,698
Hallo Schmerzbelastete,

Zitiere Seilbagger:
"Die erste Woche war sehr positiv,aber dann ging es los bei der Viste sagte der Stationsarzt zu mir eine Schmerzen hätte ich im Kopf,das heißt soviel ich wäre ein Simulat.":confused:

Zitiere maja:
"Darunter eine ältere Frau mit einer riesig verschwollenen Hand, der man auch dauernt eingeredet hatte, ihre Schmerzen wären im Kopf":confused:

Und aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen:

Die Sätze, die die Ärtze auswendig gelernt haben, statt das korrekte medizinische Wissen aus Lehrbüchern zu erarbeiten, klingen immer sonokor:
"Den Schmerz haben sie nur im Kopf"

Wird Zeit, dass wir uns mal damit beschäftigen:

Zunächst nur soviel zum nachdenken:
Wo anders sollte man seinen Schmerz sonst wahrnehmen, als im Kopf?

Also wenn einer so einen Stuss erzählt, dann fragt zurück, sollte ich meinen Schmerz vielleicht, wie sie, mit dem anderen Ende wahrnehmen?:p

Anderer Stuss: "Wo tuts uns denn heute weh?", meistens wird so bei der Vistite gefragt.
Überlegt euch schon vorher eine geeignete Antwort, denn ihr habt die Schmerzwahrnehmung sowieso im Kopf. Der Kopf sagt euch auch, wo im Körper der Schmerzherd ist.

Das ist für Versicherungsmediziner, mit auswendig gelernten Texten zu hoch, aber ihr versteht das doch?

Man könnte auch so antworten: Herrr Doktor/in, mein Kopf sagt mir heute, dass mein Schmerz da und da ist. Und was sagt ihr Kopf, wo haben heute sie ihren Schmerz?;)
Hoffentlich habt ihr verstanden, dass ihr euch nicht als Simulanten fühlen müsst, aber den Ärzten beizubringen habt, dass es so rüber kommt, und dass es für denjenigen, der die Schmerzentwicklung nicht kennt, sehr demütigend ist.:mad:

Gruß Ariel
PS: Es könnte auch gut sein, solche demütigenden Sätze von Ärzten sofort wortwörtlich aufzuschreiben, und möglichst von denen bestätigen zu lassen, die es gehört haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

NixchenII

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Ihr Lieben,
wenn ich das so lese kommt mir das alles nur ZU BEKANNT vor. Bis vor ein paar Jahren war ich auch ein "Versuchskaninchen" für alle möglichen Ärzte, bis die "Diagnose" Fibromyalgie herauskam. Schaut doch einfach mal hier im Forum zum Thema Fibromyalgie nach, da habe ich schon einiges zu geschrieben und auch auf meiner HP gibts Informationen dazu. entsprechende Links kann ich gerne per PN mitteilen wenn das jemand möchte ... oder auch per Mail.

Schmerzen MÜSSEN ernst genommen werden, sonst werden sie chronisch und dann ist eine "Heilung" absolut unmöglich. Dann kann man nur noch "SChadensbegrenzung betreiben und versuchen, so weit es geht, die Schmerzen zu reduzieren.

Leider kennen viele Ärzte diese Schmerzerkrankung noch unter dem FALSCHEN Namen "Weichteilrheuma"... das ist schon lange nicht mehr gültig, doch bis das bei den Damen und Herren ankommt vergehen Jahrzente. Heute weiss man, dass auf jeden Fall das zentrale Nervensystem an dieser Erkrankung maßgebend beteiligt ist. Eine genaue Ursache konnte bis heute noch keiner finden. Zwar ist die Forschung im Ausland schon um einiges weiter als hier in Deutschland, doch meist kommt das hier erst Jahre später an und dann gibts schon wieder neue Erkenntnisse für Behandlung,Prävention und Therapie. Auf jeden Fall gehört BEWEGUNG dazu. Ohne Bewegung verschlimmert sich meist der Schmerz. Man sollte aber nicht auf eigene Faust irgend etwas probieren sondern mit erfahrenen Ärzten, Therapeuten und Schmerztherapeuten/Anästhesisten über ein individuelles Programm reden und ausarbeiten.

Der Patient ist der einzige, der die Schmerzen "sehen" kann und weiss selbst am besten was im gut tut und was nicht. Also nicht auf irgend welche Experimente einlassen, bei denen man eh schon "weiss" das sie nix bringen. ... Mehr zum Thema folgt noch, wenn ich wieder einigermassen fit bin. Momentan ist das leider noch nicht der FAll, so dass ich hier im Forum in den letzten Wochen so wenig geschrieben/kommentiert habe.

Wenns mal was länger dauert mit einer Antwort von mir, dann schickt mir doch bitte eine Mail, denn die rufe ich jeden Tag ab.

Herzliche Grüsse an den Rest des Forums und die Schmerzpatienten sowieso ;)

datt NixchenII
 

Ariel

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Nixchen,

deutsche Forscher sind auch schon in gutem Erkenntnisstand durch ihre Arbeit, mit der Schmerzforschung. Auch sind deutsche Forscher an internationalen Forschungsprogrammen beteiligt. Z.B. u.a. Prof. Dr. A. Otte mit den PET.

Das Ausland hat den Vorteil, dass die Forschung viel mehr Gelder unabhängig bewilligt bekommt, vom Staat.

In Deutschland ist das Geldvergabesystem ausgklügelt durch Spendenzuwendungen und Forschungsbeteiligung.
Wenn die Pharmaindustrie an Patienten ihre Medikamente testen darf, dann bekommt die Klinik Gelder. Also privatwirtschaftliche Erpressung. Die bestimmt dann, was geforscht wird und was besser unterlassen werden sollte.
Sie bestimmt auch, was an den Forschungsergebnissen veröffentlicht wird und was verschwiegen wird.

Die Erkenntnisse, die man in der Schmerzforschung hat, aber bei offizieller Anerkennung der Privatwirtschaft Schaden zufügen würden, sind eben unter Verschluss.

Oder aus welchem Grund darf nur ein vertrauter Arzt der BG an das Unfallopfer ran und nicht ein unabhängiger?

Die Unterscheidung in der Heilbehandlung von Unfallopfern und nicht Unfallopfern, das ist eine nicht hinnehmbare Tatsache.

Gruß Ariel
 
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