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Muss zur Szintigraphie

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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Hallo,

ich habe da mal ein Problem:

Ich war letztes Jahr zu einer Szintigraphie, dort wurde die Lockerung meiner TEP und eine chronische Entzündung festgestellt. Nun wurde vor 6 Monaten nochmals eine Szintigraphie, diesmal 3-Phasen-Sz., in Hamburg gemacht. Dort wurde plötzlich keine Lockerung mehr festgestellt, die Entzündung aber bestätigt, worauf eine Radiosynoviorthese gemacht wurde... Da die Schmerzen nicht besser wurden habe ich mich erkundigt und herausgefunden, dass die Dreiphasenszinti nach frühestens 2 Stunden gemacht werden kann. Bei mir wurde sie aber schon nach 1,5 Stunden gemacht. Meine Angst ist nun, dass dieses Ergebnis nicht richtig ist...

Nun soll laut GA ein Leukozytenszintigramm gemacht werden, meinen Arzt darauf angesprochen, schreibt wieder Dreiphasensz. auf den Ü-Schein. Da ich aber nicht doppelt und dreifach irgendeine Untersuchung haben will, habe ich bei der BG angerufen, worauf sie mir bestätigte, dass ein Leuko-szintigramm gemacht werden soll...

Nun das Problem: Ich habe für morgen den Termin in der Radiologie, dort sagte man mir, ich solle erstmal kommen und es würde sowieso erstmal ein 3-Phasensz. gemacht, aber so richtig wisse sie es auch nicht... Nun habe ich im Internet gelesen, dass dieses ca. 24 Stunden dauert und habe nun angst, dass wieder das Falsche oder es nicht richtig (Zeiteinhaltung!)gemacht wird.

Mir wurde gesagt, ich solle den Ärzten vertrauen, sie machen schon das Richtige, aber meine und die Erfahrung von einigen von Euch, sagt leider was anderes... Wie kann ich verhindern, dass wieder eine Untersuchung gemacht wird, die nicht mit rechten Dingen zugeht?

Ich weiß, es ist ziemlich knapp... aber vielleicht hat doch jemand eine Idee... vielleicht Termin absagen und nochmal woanders versuchen... aber dann komme ich mit Sicherheit dieses Jahr nicht mehr drann?

VG Santafee
 

seenixe

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Hallo Santafee,

nimm einfach die Telefonnummern mit und dann sollen die Ärzte untereinander kommunizieren. Zum Ablauf der Szinitgraphie kann ich Dir wenig sagen, eine war jedenfalls nicht anstrengend, aber dafür sehr aussagefähig, aber die Ärzte haben es fast ignoriert. Seit gestern steht bei mir fest, dass die TEP gewechselt werden muß. Die Szintigraphie wurde JAnuar 2006 durchgeführt...Ergebnis: Entzündung, allerdings meinten die Spezialisten der BG...."die stellen schnell mal was fest, was überhaupt nicht stimmen muß"
Ich hatte so den Eindruck, dass Chirurgen mit dem "nuklearen Vodoo-Zauber" nichts anfangen können.

Gruß von der Seenixe
 

Santafee

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Hallo Seenixe,

na ich fahr dann mal morgen da hin... Mich ko...das alles nur noch an! Mir wurde in einer renomierten BG-Klinik letztes Jahr eine ähnliche Aussage gemacht wie Dir: "Das ist doch nur ein erhöhter Knochenstoffwechsel... Seien Sie froh, dass sie noch nicht im Rollstuhl sitzen..." Das ist so eine Sache mit dem Rollstuhl... bin eigentlich nur viel zu eitel!

Man weiß ja gar nicht, ob man sich nun freuen oder eher heulen soll, wenn die Gewissheit besteht, dass das Ding raus soll. Deshalb weiß ich gerade nicht, was ich Dir sagen soll. Kann Dir nur beide Daumen drücken, dass alles gut geht

Ich werde wieder berichten...

Tschau und einen fleißigen Nicolaus!
Santafee
 

seenixe

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Hallo Santafee,

Danke....selbst auch einen fleißigen Nikolaus.
Aber immer daran denken....genau das wollen sie.....Du sollst wirklich nur noch wollen, dass die Verfahren zu ende sind und Du endlich wieder an andere Sachen denkst. Dies gehört mit zum System. Egal in welchem Verfahren....verzögern, Halbwahrheiten und auf die Erschöpfung des Betroffenen setzen.

Toi, Toi, Toi für morgen.

Gruß von der Seenixe
 

Santafee

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Hallo Seenixe,

bin nun von der Szinti zurück! Also es musste nun doch erstmal ein Dreiphasenszinitigramm gemacht werden (weil das letzte nicht bei denen gemacht wurde), ich hab peinlich genau auf die Zeiten der Aufnahmen geachtet, welche diesmal auch eingehalten wurden! Nächste Woche wird dann dieses Leukozytenszintigramm gemacht...

Zur BG: Ich habe das Gefühl, seit ca. 2 Jahren erlaubt mir die BG fast alles. Sprich: Ich will in Klinik x, BG erlaubt es; ich schlage Untersuchung x vor, BG erlaubt es. Auch am Telefon sind die neuerdings sehr zuvorkommend... Mir ist es schon richtig unangenehm... Als ich meinen Unfall hatte, war es ganz anders, ich bekam Drohanrufe ect., hab mich nach einiger Zeit gar nicht mehr getraut ans Telefon zu gehen und jetzt das!

Inzwischen ist es eher so, dass dann die Untersuchungen nicht richtig ablaufen (ich berichtete), so dass ich diesen Ärger nun mit den Ärzten habe... Ob das Berechnung ist?

Auch wird mir bei den Ärzten ständig was anderes gesagt, die einen sagen, die BG zahlt alles (was dann auch so ausgenutzt wird, Bsp. Röntgen). Auch bei der letzten Szini wurde der ganze Körper gemacht (nur leider die Zeit nicht ordnungsgemäß eingehalten...). Anderer Seits wird wiederum gesagt, die BG zahlt nicht alles, so dass heute nur das re. Knie + Unterschenkel gemacht wurde (3-D-Bilder und Ganzkörper würden nicht bezahlt?)...:confused:

Einfach unverständlich! Aber ich lasse mich nicht unterkriegen!:D

Tschau Santafee
 

anaconda

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Leukozytenszintigramm

Hallo,
eine ganz dumme Frage von mir:
a) Warum wird ein Leukozytenszintigramm erstellt?
b) Welche Art von Untersuchung erfolgt (Blutuntersuchung mit Kontrastmittel)
c) Wie erfolgt eine solche Untersuchung?

Muss deshalb so doof fragen, weil in einem Gutachten Leukozytenszintigramm
erwähnt und dieses durchgeführt wurde - komisch - die Begutachtung erfolgte.
Auge in Auge - Zahn um Zahn - und dann ein Leukozytenszintigramm :confused::confused:

Sind die Kosten für ein Leukozytenszintigramm in den Gutachterkosten enthalten - oder
handelt es sich hierbei um zusätzliche Kosten - und
müssten von der BG erstattet werden
(d.h. Gutachterkosten plus Leukozytenszintigramm ?):confused:

Klärt mich bitte auf - vielen Dank für Eure Hilfe.

anaconda
 

Santafee

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Hallo anaconda,

also ich kann Dir soviel dazu sagen:

- wird bei Verdacht auf eine bakterielle Entzündung, Osteomyelitis, septische Lockerung eines Gelenkersatzes gemacht
- zuerst wird ein Dreiphasenszintigramm gemacht, d.h. man bekommt ein radioaktives Zeug gespritzt, dessen Verteilung im Körper in drei verschiedenen Zeitpunkten bildhaft (gescant) wiedergegeben wird. Man kann Weichteile, Blutgefäße und Knochen beurteilen. Die Dauer beträgt ca. 3-4h. Nach ein paar Tagen wird dann die Leukoszinti gemacht... hierbei werden Leukozyten aus dem Blut entnommen, radioaktiv angereichert und wieder injiziert. Nach 5 und nach 24 h wird aufgenommen bzw. gescannt. Diese Leukos sollten sich dann da wo Entzündungsprozesse stattfinden vermehrt anreichern... Das kann ich Dir aber erst nächste Wo. Mittwoch richtig erzählen, wenn ich es hinter mir habe!
- Es ist also so ähnlich wie Röntgen, nur eben kein Röntgengerät, sondern eine Gammakamera oder PET-Scanner.

Also, wenn Du das bekommen hast, soltest Du es schon bemerkt haben... (Einstichstelle am Arm, Anwesenheit in einer Nuklearmedizinischen Praxis, Wartezeit von mind. 3 St. und nochmals am nächsten Tag, ach so und man muss mind. 1-2l trinken...;).)

LG Santafee
 

anaconda

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@ Santafee
danke für Deine Antwort.
Ja, dann muss ich wohl die Augen geschlossen haben, als mich der BG-Gutachter "begutachten" musste :rolleyes:- und nichts gespürt :confused:- seltsam,
und dennoch gelangte ein Leukoszinti in das "wundersame " Gutachten" -
Fragen über Frage - und wie wurde dieses Gutachten bei der BG abgerechnet:confused:---
und schon wieder muss ich meinen Kakadu magnus fragen .......http://www.stichpunkt.de/advent/5.html


anaconda
 

Santafee

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Hallo Anaconda,

na auf die Antwort von deinem Kakadu bin ich mal gespannt...;)

Mich würde ja mal interessieren, ob und inwiefern es Absprachen zwischen den den Praxen und der BG gibt. Mein Wahnsinn geht langsam soweit, dass ich fast der Meinung bin, es gibt diese Absprachen, oder warum muss ich mich um die Einhaltung bestimmter Untersuchungsvoraussetzungen kümmern...:cool:

Tschau Santafee
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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Hallo,

also nun weiß ich, wie eine Leukozytenszintigrafie gemacht wird:

Zuerst wird wieder so ein redioaktives Zeug gespritzt und es erfolgen innerhalb der nächsten 4 Stunden insgesamt 3 Aufnahmen mit dieser Gamma-Kamera, wobei aber die dritte in Spect-Technik, d.h. in verschiedenen Winkeln erfolgte. Man liegt ca. 10-15min unter der Kamera. Einen Tag später wird dann nochmals eine Aufnahmen-Serie gemacht...

Was ich komisch finde, ist, dass im Internet dies anders beschrieben wird (Blutabnahme und Leukozyten radioaktiv markiert wiederzurückspritzen!):confused:

Leider war es auch nicht möglich die Ärztin anschließend zu sprechen, so dass ich nicht weiß, was rausgekommen ist:confused:

Ich finde es eigentlich eine Unart der Ärzte, kein Gespräch (am Anfang und am Ende) mit den Pat. zu führen! Da bekommt man einen Fragebogen und muss dann drunter unterschreiben, dass man mit der Untersuchung einverstanden ist, aber Fragen kann man keine stellen... und nach der Untersuchung steht man auch im Dunkeln... Auf Drängen war es zwar möglich, die CD mit den Aufnahmen mitzubekommen, aber beim Befund gabs Probleme... Naja, ich warte mal ne Woche und dann wird er halt eingefordert:D

Tschau Santafee
 

Ariel

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Hallo santafee,
Mir wurde gesagt, ich solle den Ärzten vertrauen, sie machen schon das Richtige, aber meine und die Erfahrung von einigen von Euch, sagt leider was anderes... Wie kann ich verhindern, dass wieder eine Untersuchung gemacht wird, die nicht mit rechten Dingen zugeht?
es tut mir leid, habe seinerzeit nicht diesen Thread gelesen.

Zu deiner Frage, auch wenn es nicht mehr aktuell ist, aber für di Zukunft:

Wenn du eine Untersuchung oder Op oder Radiologische Maßnahme has, dann musst du vorher aufgeklärt werden.
Das sehen viele Ärzte nicht ein.
Und Patienten wissen es nicht.

Es ist sogar wichtig, ein Protokoll über die Inhalte der Aufklärung zu erstellen.

Zum Beispiel deine Angabe mit der Zeit, nach der eine Szinti erstellt werden kann.
Du hast dich selbst danach erkundigt.
Diese Kenntnis solltes du aber von dem Arzt oder Assistentin haben, die diese Untersuchung anordnet bzw. ausführt. Dann hast du die Chance Fragen zu stellen, und auch zu kontrollieren, ob alles seinen richtigen Lauf nimmt.
Du kannst dann fragen, warum die Zeit nicht eingehalten wird, usw.
Macht man kein Protokoll, dann nimm einen Zettel und schreibe alles auf. Du kannst auch darum bitten, dass man dir alles aufschreibt, und darauf bestehen, auch wenn man meint, dass sei nicht wichtig oder man habe jetzt keine Zeit.

Das gilt für alles, auch für die Medikamenteneinnahme, immer nachfragen, für was si diese Tablette und für was diese Kapsel, aufschreiben, was erklärt wurde und was du gefragt hast.
Es gibt soviele Blocks und Bleistifte, und im Warteraum hat man immer Zeit sich Fragen zu überlegen und Notizen zu machen. Auch nach einer Untersuchung kann man sich noch mal ins Wartezimmer setzen und erst mal seine Notizen vervollständigen, denn da hat man noch den Arzt in der Nähe, für Fragen.
Ihr habt ein Infomations- und Aufklärungsrecht und der Arzt eine Infomations- und Aufklärungspflicht.
Pflichtverletzung im Arztberuf ist eine Straftat. Vorsätzlich, wenn er es ablehnt oder unterlässt, obwohl du ihn darum aufmerksam machst

Und nie vergessen, deine Gesundheit ist dein höchstes Gut!

Gruß Ariel
 

Santafee

Erfahrenes Mitglied
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Hallo Ariel,

inzwischen mache ich es so, dass ich mich über alles im Vorfeld (wenn möglich) informiere und auch zu allen Untersuchungen eine Art "Protokoll" schreibe. Das kann ich jedem auch unbedingt empfehlen;)... Und im Nachhinein kontrolliere ich es dann mit den jeweiligen "Leitlinien" (z.B. Leitlinie für Skelettszintigraphie).

Nun habe ich außerdem ein Gespräch mit einer Angestellten einer Praxis für Nuklearmedizin geführt:
Und zwar hatte ich herausgefunden, dass es verschiedene Möglichkeiten der Aufnahme gibt (so ist eine Aufnahme in SPECT-Technik durch die 3-D Aufnahme wesentlich genauer als nur eine Aufnahme von vorn und hinten). Ich fragte also, ob die Aufnahme in der genaueren Form stattfindet, worauf mir die Angestellte antwortete, dass diese Untersuchungsform viel teurer ist und die BG diese nicht zahlen wird...

Komisch nur, dass beim ersten Mal genau diese gemacht wurde und nun meine Vermutung nahe liegt, dass die BGen mittels "Kostenbeschränkungen" bestimmte Untersuchungen insofern leiten, dass bestimmte Befunde gar nicht erstellt werden können:eek:... Beide Seiten sind gut raus: die Praxis, die den Befund ja nicht erstellt hat/erstellen konnte und die BG, die nun den gewollten Befund in den Händen hält... Nur der Pat. ist wieder der gear...te, da er ja der Laie ist und nicht weiß, was es alles für Möglichkeiten gibt und gerade in so "Randfällen", wie wir sie sind, es keine standartisierten Untersuchungs- und Behandlungsleitlinien gibt...

Meine Erfahrung kann man nun auch auf die Radiologie und andere Untersuchunsformen ausweiten:
1. Man kann zum Beispiel alles röntgen und hinterher sagen o.B., wenn man genau weiß, dass die knöcherne Struktur nicht die Ursache der Probleme ist! (Sprich die gewählte Untersuchungsform ist nicht auf den zu findende Schaden ausgerichtet,...)
2. Wenn man falsch röntgt und so die zu findende Ursache nicht sichtbar ist: Bsp.: Lockerungssäume einer TEP, wenn diese nicht im genauen Winkel (Knochen zur TEP-Grenze) aufgenommen wird oder bei der HWS bestimmte Winkel nicht korrekt sind oder wenn einliegendes Material die Sicht behindert...
3. Die Untersuchungsform stimmt zwar, aber sie wird fehlerhaft durchgeführt ( Kontrastmitteleinwirkzeit zu gering/zu lang; Übersichtsaufnahme, statt bei kleineren Defekten Zielaufnahmen; ect.pp)

VG Santafee
 
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