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muss 50% von EMR an PKV zahlen

ToWa

Mitglied
Registriert seit
2 Nov. 2006
Beiträge
29
#1
Hallo!

Ich beziehe volle (unbefristet) EMR und bin Scherbehindert 70%
Da ich davor PKV versichert war, bin ich es noch immer.
Nun soll ich aber schon 690 Euro an Beitrag zahlen...

Bitte, wie komme ich in die GKV?

Waere es eine Möglichkeit einen Minijob mit z.b. 480 EUR anzunehmen?
Wird dann die Rente um diesen Betrag gekürzt?
Oder erhalte ich 3/4 Rente?
Oder alles zu Risikoreich, weil Nachprüffung durch DRV?

DANKE
Grüsse, towa
 

HWS-Schaden

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3,629
Ort
Bei den Stadtmusikanten
#2
Hallo ToWa,

hier http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche ist es ganz verständlich erklärt, unter welchen Voraussetzungen und über welche Wege der Wechsel, ggf. auch ein Zuschuss zum PKV-Beitrag möglich ist.
Es ist auch einen Versuch wert, bei der GKV deiner Wahl anzurufen und dort nachzufragen.

Wenn du einen Minijob annimmst, solltest du damit rechnen, dass die DRV nachprüft, ja.

Liebe Grüße HWS-Schaden
 

Hearring

Wegen Mehrfachmitgliedschaft geperrte Mitglieder
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12 Sep. 2017
Beiträge
1
#3
Tja, das ist halt immer das Problem bei einer privaten Krankenversicherung. Die Beiträge
steigen mit der Zeit und wenn man dann schwer krank wird und nicht mehr arbeiten gehen
kann, bleibt man auf den teils sehr hohen Beiträgen sitzen. Absichern kann man sich da
eigentlich nur mit einer entsprechenden Krankentagegeldversicherung oder bei dauerhafter
Arbeitsunfähigkeit, mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Beiträge dort sind
aber leider auch nicht ohne. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit irgendwie in einen anderen
PKV-Tarif reinzurutschen oder die Versicherung zu wechseln.

In die GKV dürfte man jedenfalls bei so einer Krankengeschichte nicht so ohne weiteres wieder
rein kommen. Da hilft am Ende aber nur selber mal anzurufen und zu fragen, wie sich das
verhält. Vielleicht hilft ja auch dieser Tarifrechner von PKV-Tarifvergleich.info.

Beste Grüße
 

Juliomo

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#4
Wechsel in Standardtarif

Hallo ToWa,

es bietet sich mglw. der Wechsel in den Standardtarif Ihrer PKV an:
Der maximale Beitrag im Standardtarif ist begrenzt auf den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der 2017 bei knapp 635 Euro im Monat lag. Zusätzlich fällt eine Selbstbeteiligung von höchstens 306 Euro an.

Freundliche Grüße
Thomas
 

Lisaa1977

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Beiträge
10
#5
Ein Wechsel in den Basistarif wäre empfehlenswert und auch viel einfacher zu bewerkstelligen als eine Rückkehr in die GKV. Wie oben schon gesagt, ist das Problem an der PKV, dass man, wenn man erst einmal drin ist, nur schwer wieder rauskommt. Also würde ich mich erstmal nach dem Basistarif umschauen. Hier gilt: Selbst wenn du deine Beiträge aus irgendwelchen Gründen nicht zahlen kannst, werden dir wichtige Leistungen trotzdem geboten, das wird z.B. auf auf dieser Website genauer erklärt. D.h. du wirst nicht einfach aus der PKV geschmissen, nur weil du nicht mehr zahlen kannst. Der Basistarif ist also eine Art Notfalltarif. Die Idee mit dem Minijob bietet sich aber auf jeden Fall an, wenn du knapp bei Kasse bist!
Grüße und gute Besserung,
Lisa
 

M13021989

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2 Okt. 2018
Beiträge
8
#6
Also, wenn ich die Beiträge von Juliomo und Lisa richtig verstanden habe, bezeichnen die Begriffe Standardtarif und Basistarif ein und dasselbe? Jedenfalls wäre ein Wechsel in einen solchen Tarif (wie schon gesagt) wesentlich leichter als der Wechsel zurück zur GKV, das wäre wirklich sehr schwierig. Bei Fragen könntest du dich ja hier informieren, aber wenn ich mir den Thread so ansehe, dürfte ja eigentlich alles geklärt sein. Fragt sich nur, wie du dich entscheidest; wie konntest du denn dein Problem lösen?
 
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