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MRT-Zweitmeinung

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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429
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Bayern
Hallo an alle,


ich habe mir eine MRT-Zweitmeinung erstellen lassen. Diese ist nicht nur wie ein Normal-MRT-Bericht sondern ein Gutachten-HWS wegen BSV, Bänderrisse usw.

Die Erst-Meinung war ein MRT-Leer-Bericht nichts zusehen blabla..

Ich habe diese Zweitmeinung den Weiterbehandler vorgelegt. Die Resonanz ist von Ignorieren bis nur zum Teilanerkennung und im darauf folgenden Arztbericht das Weglassen dieser fundierten Zweitmeinung.

Jetzt meine Fragen:

Ist es zulässig vom Folgebehandler die Zweitmeinung(Gutachten) zu ignorieren?

Wird die Erstmeinung durch die Zweitmeinung rechtlich überstimmt?, da in der Erstmeinung aus Inkompetenz alles übersehen wurde und nur normale MRT-Berichte sind.

Handelt es sich um einen Kunstfehler wenn der Folgebehandler die Zweitmeinung(gutachten) ohne Beweise missachtet und in Arztberichten nicht dokumentiert?

Gibt es eine Rechtsvorschrift auf Anerkennung der Zweitmeinung(Es ist ja auch ein Gutachten)? Ich möchte ja nicht ständig weiter unzureichend oder nicht behandelt werden.


MfG
Isswasdoc
 

Rekobär

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Azrtwechsel

Hallo IsswasDoc,

warum wechselt Du nicht den Arzt? Da hätte ich persönlich überhaupt keine Bedenken.

Herzliche Grüße vom RekoBär :)
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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22 Nov. 2016
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429
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Hallo Rekobär,


was glaubst du, wie oft ich das hier in Bayern schon gemacht habe? Zu oft!

Mir geht es um den Sachverhalt einer Zweitmeinung, denn es ist ja so, wenn zb. eine OP anstehen würde, wird doch auch immer von Zweitmeinung geredet.

Weil gerade die KK sehr daran interessiert sind, das eben nicht operiert wird, is klar aus Kostengründen. Ich bin ja auch ein Gegner von unnötigen Eingriffen.

Doch wenn es in die andere Richtung geht, dann ist Schweigen im Walde angesagt.

Es gibt aber auch den Fall, das halt wegen unterlassen der Diagnosen, wichtige Behandlungen unterbleiben und das Zeitfenster sich dann schließt für Adäquaten Behandlungen. D.b. dadurch entstehen dann weitere Gesundheitsschäden, für die dann keiner Zuständig sein will.
Ansonsten wäre ja die Zweitmeinung überflüssig und eine Einbahnstraße nur für die KK um Kosten einzusparen.

Daraus folgt doch, dass die Zweitmeinung, dann wenn der Patient daraus einen Vorteil hätte zb. endlich eine "Zielgerichtete" Behandlung bekommen würde, auf einmal nicht zählen soll, da diesmal kein Kostenträger davon profitiert.

Selbe gilt doch auch für die Patienten Akten, wenn der Patient kranker gemacht wird wie er ist, nur damit die KK dann den Ausgleichsfonds im Gesundheitswesen abzuschöpfen können. Natürlich alles nur Einzelfälle, klar.


Gruß
Isswasdoc
 

Marcela

Erfahrenes Mitglied
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Hallo IsswasDoc,

komme auch aus Bayern, gerade was Orthopäden, Radiologen, usw. anbelangt, kann ich dich sehr gut verstehen. Ich habe auch schon sehr oft gewechselt, aber bis jetzt keinen gscheiten mit Kassenzulassung gefunden.

Aus meiner eigenen Erfahrung gibt es in dem Bereich gute Ärzte, jedoch ohne Kassenzulassung (u.a. in Bad Tölz, Tegernsee bzw. München Dr. M.).

Wünsche dir alles Gute.

Grüße
Marcela
 

IsswasDoc

Erfahrenes Mitglied
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Beiträge
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Ort
Bayern
Hallo Marcela,


die Gesundheitsversorgung ist halt schon ein Kreuz. Das betrifft nicht nur die Orthopäden, Neurologen sondern auch die Nebenfachrichtungen die eigentlich für uns UO wichtig wären.
Vereinzelt hat man mal Glück aber meistens scheitert es schon daran, dass die Herrn nicht einmal die MRT-Befunde durchlesen und ständig fragen müssen, wo steht das, echt traurig.

So hat ein Spezi für Gefäße doch tatsächlich behauptet, er könne die Arteria vertebralis komplett mit Ultraschall durch Knochen hindurch Untersuchen, wer glaubt wird selig.

Ein Glück hatte mich ein kompetenter Arzt darüber vorher richtig aufgeklärt. Der Spezi sollte mal lieber das Fachbuch "Schleudertrauma" und meine Zweitmeinung lesen und dann den Mund aufmachen. Vor allem was Gefäße in der HWS Beschwerden machen können zb. Arteria vertebralis.

Es ist halt schon schwierig, innerhalb der Fallpauschaule "5-Min" einen Hochkomplexen Zusammenhang einer Zweitmeinung erfassen zu können, wenn den die Kompetenz dazu ausreichend sein sollte. Kassenärzte halt.


Gruß
Isswasdoc
 
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